Podcaster
Episoden
02.07.2026
1 Minute
Das Zentralquartett – Uschi Liebing, Pepo Mautner, Günther Marchner und Bernhard Jenny – diskutiert die oft als „Rechtsruck“ bezeichneten aktuellen Entwicklungen in menschenrechtsrelevanten Themen und Politikbereichen aus der Perspektive längerfristiger und oft wenig bemerkter „Verschiebungen“, sowohl in zentralen Politikfeldern als auch in gesellschaftlichen Bereichen. (Zentralquartett Aufzeichnung vom 2.6.2026)
Mehr
22.06.2026
57 Minuten
Bernhard Weidinger (Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes) spricht mit Ursula Liebing und Pepo Mautner über aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus in Österreich und über die Querverbindungen zur FPÖ. Dabei werden Normalisierung rechter Inhalte, die Strategien der „Neuen Rechte“ (Identitäre) und die Medienarbeit der Rechtsextremen beleuchtet, sowie das Handbuch Rechtsextremismus besprochen. (Zentralquartett vol.60, Aufzeichnung vom 12.5.2026)
weiterführende Links:
Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes
zum Handbuch Rechtsextremismus https://www.doew.at/neues/handbuch-rechtsextremismus-in-oesterreich-jetzt-erhaeltlich
weiterführende Links:
Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes
zum Handbuch Rechtsextremismus https://www.doew.at/neues/handbuch-rechtsextremismus-in-oesterreich-jetzt-erhaeltlich
Mehr
08.06.2026
55 Minuten
Ein Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche, um diese vor den Gefahren übermäßiger Nutzung zu schützen, wird derzeit auch in Österreich politisch diskutiert. Die Kinder- und Jugendanwältinnen haben sich dagegen positioniert. Uschi Liebing und Bernhard Jenny fragen bei Johanna Fellinger, Salzburger Kinder und Jugendanwältin, nach und diskutieren die kinderrechtlichen Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. (Zentralquartett vol.59, Aufzeichnung vom 4.5.2026)
Mehr
23.05.2026
47 Minuten
Timea Füleki, ehemalige Journalistin und in der ungarischen Zivilgesellschaft aktiv, im Gespräch mit Pepo Mautner und Günther Marchner. Füleki lebt jetzt in Österreich und ist in der Arbeitsmarktberatung sowie Lebens- und Sozialberatung tätig. (Zentralquartett 22.4.2026)
Mehr
29.04.2026
1 Minute
Die Berliner Politikwissenschaftlerin Martina Fischer und der in Sarajewo lebende Historiker Nicolas Moll sprechen mit Pepo Mautner und Günther Marchner über Friedensaufbau und gesellschaftliche Transformation in Bosnien und Herzegowina 30 Jahre nach dem Dayton-Abkommen und in einem Wahljahr sowie die Rolle der Zivilgesellschaft in Erinnerungsarbeit und peacebuilding. (Zentralquartett Aufzeichnung vom 20.4.2026)
Mehr
Über diesen Podcast
Menschenrechte sind allgegenwärtig. In politischen und
gesellschaftlichen Debatten werden sie immer wieder als ultimatives
Argument ins Feld geführt – oft jedoch selektiv und im eigenen
Interesse. Populistische Parteien etwa erklären Polemik oder gar
extremistische Äußerungen zur „Meinungsfreiheit“.
Abtreibungsgegner:innen berufen sich auf das „Recht auf Leben“ für
Föten, während Kritiker:innen der Corona-Maßnahmen
„Versammlungsfreiheit“, „Berufsausübungsrecht“ oder die
„Unversehrtheit des eigenen Körpers“ betonen. Doch auf wessen Seite
steht das Recht wirklich? Der frühere deutsche Bundespräsident
Gustav Heinemann sagte einst: „Das Recht muss auf der Seite der
Schwachen stehen.“ Doch gerade für jene, die ohnehin mit weniger
Rechten ausgestattet sind, übernehmen oft NGOs oder Vertreter:innen
der Zivilgesellschaft die Rolle der Verteidiger:innen. Sie prangern
Einschränkungen und Hürden beim Zugang zu Grund- und
Menschenrechten an. Beispiele dafür gibt es viele:
Flüchtlingspolitik: Das Recht auf Asyl wird durch
EU-Abschottungsmaßnahmen immer schwerer durchsetzbar.
Soziale Sicherheit: In Österreich werden die
Zugangsvoraussetzungen zu staatlichen Unterstützungen immer
strenger, sodass viele Menschen trotz Hilfsbedarf leer ausgehen.
Gesundheit: Immer unverhohlener wird in den reichsten Ländern
der Welt der Zugang aller Menschen zum Gesundheitssystem
diskutiert, geflüchtete Menschen sollen ausgeschlossen werden.
Politische Teilhabe: Die Hürden für die österreichische
Staatsbürgerschaft wurden in den letzten Jahren deutlich erhöht,
was viele von demokratischer Mitbestimmung ausschließt.
Das Zentralquartett will bei Menschenrechtsthemen nicht nur an
der Oberfläche kratzen, sondern tiefgehende Diskussionen anstoßen.
Mit Expert:innen und Praktiker:innen, mit Betroffenen und ihren
Vertreter:innen – und mit allen, die Menschenrechte nicht nur als
leere Phrasen sehen, sondern als Fundament einer lebendigen
Demokratie. Lebendige Schilderungen aus der Praxis aus
verschiedensten Lebensbereichen und das möglichst niederschwellige
Gespräch zum Eintauchen in Erfahrungen und Wissen von Expert:innen
sollen ein möglichst breites Publikum ansprechen und
Nachdenkprozesse anstoßen. Dadurch wird dann im Idealfall bei den
Zusehenden das Bewusstsein gefördert, dass die Umsetzung und
Verwirklichung der Menschenrechte täglich und überall unser
Anliegen sein muss – und dass wir alle gemeinsam dafür
verantwortlich sind. Die Sendungsmacher:innen Uschi Liebing, Pepo
Mautner, Günther Marchner und Bernhard Jenny sind
Gründungsmitglieder der Plattform für Menschenrechte Salzburg,
welche vor 26 Jahren entstanden ist. Die in diesen Jahrzehnten
gesammelten Erfahrungen sind Ausgangspunkt und Grundlage für die
Gestaltung der Sendereihe, welche bei FS1 - Freies Fernsehen
Salzburg produziert wird und als Sendung und Podcast via
Radiofabrik verbreitet wird.
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.