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  3. Drama QuWiens - Ein Wiener Theaterpodcast Podcast

Episoden

37 Minuten
️ Wir möchten unbedingt, dass ALLE diese Folge erleben können! ️

Leider erlaubt Spotify derzeit nicht, eigene, vollständige Transkripte hochzuladen. Stattdessen werden nur automatisch erzeugte KI-Transkripte angezeigt – und die sind leider voller Fehler.

Deshalb findet ihr das von uns sorgfältig transkribierte Transkript aktuell nur über unseren Linktree.

Vielen Dank für euer Verständnis! ️

https://linktr.ee/dramaquwiens

Hello again :)

Wir waren im Kosmos Theater und haben uns dort „Fretten“ angesehen – nach dem Roman von Helena Adler, in einer Bühnenfassung von Anita Buchart und Mika Tacke.

„Fretten“ erzählt von einer Ich-Erzählerin, die zwischen Kindheit, Jugend und Mutterschaft ihren Platz in der Welt sucht. Es geht um das Aufwachsen auf dem Land, um Zugehörigkeit und Widerstand, um familiäre Erwartungen und um die Frage, wer man eigentlich sein möchte.

Wir sprechen über unsere Seherfahrung: über Schaum, Germteig und Schmetterlinge, über Helena Adlers bildgewaltige Sprache, über Kindheitserinnerungen an das Dorfleben und darüber, wie sich Gebärden-, Laut- und Körpersprache auf der Bühne gegenseitig ergänzen können.

Außerdem reden wir über Daunentuchenten, Menopausen-Medusen, Reiffeissenverbonds, Mirijams Neologismen-Liebe und darüber, warum uns die Mehrsprachigkeit dieser Inszenierung so begeistert hat.

Außerdem haben wir gleich zwei Interviewgästinnen:

Martina Rösler

Nora Jacobs

Martina Rösler ist Choreografin der Produktion und Nora Jacobs hat als Awareness Eye die Zusammenarbeit zwischen Laut- und Gebärdensprache begleitet. Mit ihnen sprechen wir über die Entstehung von „Fretten“, über mehrsprachiges Theater, über Choreografie und Gebärdensprache und darüber, wie man Helena Adlers sprachgewaltigen Text auf die Bühne bringt.

Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.

Zum Stück:

„Fretten“

Ort: Kosmos Theater Wien

Produktion: TEATA & makemake

https://teata.at/fretten

QuWiens-Tipps:

Das posthume Helena-Adler-Porträt auf Ö1

https://oe1.orf.at/programm/20260512/831939/Helena-Adler-Ein-posthumes-Portraet

Wiener Opernsommer 2025

https://tickets.opernsommer.at/de/carmen-open-air

Ton:

Kevin Szilágyi

Viel Spaß beim Hören

Bussi 🩷
41 Minuten
Hello again :)

Wir waren im Theater Drachengasse und haben uns dort „Ich sehe Clara“ angesehen – ein Stück über eine Frau, die im 19. Jahrhundert ein gefeierter Superstar war (also wirklich – sie war eine richtige living legend) und an die heute trotzdem oft nur als „die Frau von Robert Schumann“ erinnert wird.

Wir sprechen über unsere Seherfahrung: über Frauen* in der Geschichtsschreibung, über musikalischen Leistungsdruck, über Popstars damals und heute und darüber, wie Theater historische Figuren neu sichtbar machen kann.

Außerdem reden wir über Hula-Hoop-Reifen, über Fußballschuhe auf der Bühne, über Lady Gaga-Vergleiche und darüber, warum uns diese Inszenierung emotional so krass berührt hat.

Außerdem haben wir wieder eine Interviewgästin:

Agnes Hausmann

Sie spielt Clara Schumann in der Produktion und spricht mit uns darüber, wie man ein ganzes Leben auf die Bühne bringt, warum Musik im Stück eine so große Rolle spielt und wie Theater dabei helfen kann, vergessene Künstlerinnen* wieder hörbar und sichtbar zu machen.

Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.

Zum Stück:

„Ich sehe Clara“

Ort: Theater Drachengasse Wien

Regie: Stefan Lasko

https://www.drachengasse.at/spielplan_detail.asp?id=1196

QuWiens-Tipps:

„SINE META DROM“ im Odeon Theater

https://www.odeon-theater.at/sine-meta-drom/

„Fleabag“

https://youtu.be/hYmENGPlNMk?si=zfVz0kcT5N8da4Mo

Hört klassische Musik (vor allem die von Clara Schumann)

https://open.spotify.com/intl-de/artist/2yzaWNFV3cxmcRZtwtr5WC?si=iVRqXBl2S1yP04tEb8u5qw

Ton:Kevin Szilágyi

Viel Spaß beim Hören

Bussi 🩷
26 Minuten
Hello again :)

Wir waren im Dschungel. 

Also nicht im echten Dschungel – wir waren im Dschungel Wien und haben uns dort „Leuchtfeuer“ angesehen, eine Tanzperformance im Rahmen des VRUMSTIVALS.

Wir sprechen heute unsere Seherfahrung: über Pirat*innenfamilien, Stürme, Bewegungssprache, Kindertheater und darüber, warum Tanz manchmal Dinge erzählen kann, für die Worte gar nicht ausreichen.

Außerdem reden wir über das VRUMSTIVAL bzw. VRUM – ein Kollektiv, das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert und sich mit jungem Publikum, Tanz und Performance beschäftigt.

https://vrum.hr/de/homepage/

Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.

Zum Stück:

„Leuchtfeuer“

Regie: Sanja Tropp Frühwald

Ort: Dschungel Wien / VRUMSTIVAL

https://www.dschungelwien.at/event/leuchtfeuer

https://vrum.hr/de/projects/leuchtfeuer/

QuWiens-Tipps:

„The Pirates of Penzance“ in der Volksoper Wien

(R: Spymonkey)

https://www.volksoper.at/produktion/die-piraten-von-penzance-2026.de.html

„Die Fledermaus - Pride Edition“ in der Volksoper Wien

(Inszeniert von Robert Herzl)

https://www.volksoper.at/produktion/die-fledermaus-pride-edition-2026.de.html

 „Rakete – Festival for New Choreographies“ im Tanzquartier Wien

https://www.tqw.at/festivals/rakete-2026

Ton:

Kevin Szilágyi

Viel Spaß beim Hören

Bussi 🩷
39 Minuten
Zur Info für euch:

Beim Interview hat leider ein Mikro versagt. Unsere Interviewgästin hört man deshalb gut , uns… eher nicht so.

(Am besten mit Kopfhörern hören hihi, dann geht’s am besten.)

Hello again :)

Gemeinsam waren wir im Kosmos Theater und haben uns „Die Infantin trägt den Scheitel links“ angesehen, eine performative Sprechoper auf dem Heimatmisthaufen nach dem Roman von Helena Adler. Auf der Bühne: ein großer Misthaufen, viel Sprache, Musik und eine Geschichte über ein Mädchen, das auf einem Bauernhof aufwächst und sich ihren eigenen Weg durch ein katholisch geprägtes, patriarchales Umfeld bahnt.

Wir sprechen über unsere Seherfahrung: über den Heimatbegriff, über Anti-Heimat, über Nostalgie und Ideologie und darüber, wie das Stück mit Bildern, Gerüchen und Sprache Erinnerungen und sehr persönliche Assoziationen auslösen kann. Außerdem reden wir über den berühmten Misthaufen auf der Bühne, über musikalische Momente zwischen Volkslied und Metal und über diese ganz besondere Theatererfahrung, wenn ein Raum voller Menschen gleichzeitig etwas erlebt, aber alle etwas anderes darin sehen.

Außerdem haben wir wieder eine Interviewgästin:

Lisa Schrammel

Sie ist Schauspielerin, Mitgründerin des Kulturvereins "Die Fabric" und künstlerische Leiterin der Produktion.

Mit ihr sprechen wir darüber, wie man einen Roman auf die Bühne bringt, warum Sprache im Stück eine so zentrale Rolle spielt und ob die Figur der Infantin als feministische Figur gelesen werden kann. Außerdem geht es um die Frage: Was bedeutet „Heimat“ eigentlich, persönlich, politisch und im Theater?

Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.

Zum Stück:

„Die Infantin trägt den Scheitel links“

Performative Sprechoper nach dem Roman von Helena Adler

Regie: Susanne Lietzow

Ort: Kosmos Theater Wien

https://kosmostheater.at/produktion/die-infantin-traegt-den-scheitel-links/

QuWiens-Tipps:

„Alessandro nell’Indie“ im Theater an der Wien

Premiere: 10. April

https://www.theater-wien.at/de/spielplan/saison2025-26/1513/Alessandro-nellIndie?gad_source=1&gad_campaignid=22669676543&gbraid=0AAAAAD2OmIdd1XJMgm0T1kIPl_wT4n7FH&gclid=Cj0KCQjw4a3OBhCHARIsAChaqJNarUiQHdc7L73RWrdUDBTNuJ7KNvEs68vH4TkomPOqgDndLUJ5imcaAhT-EALw_wc

Ausstellung „Animalia. Von Tieren und Menschen“ in der Heidi Horten Collection

https://hortencollection.com/ausstellungen/aktuell

Ton: 

Kevin Szilágyi

Bussi 🩷
34 Minuten
️TRIGGERWARNUNG:️

In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, Krieg und stereotypische Darstellungen von Geschlechterrollen.

Gemeinsam waren wir am Schwarzenbergplatz 1 im Burg-Kasino. Wir waren bei der Premiere von Lysistrata (R: Thomas Jonigk, Ensemble) – einer antiken Komödie von Aristophanes, in der Frauen versuchen, den Krieg zu beenden, indem sie den Männern Sex verweigern.

Wir sprechen über unsere Seherfahrung: über stereotype Geschlechterrollen, über Cross-Dressing, über Sexualisierung – und darüber, warum das Stück für uns an manchen Stellen ziemlich schwierig war.

Außerdem haben wir wieder einen Interviewgast:

Dramaturg Markus Edelmann, der an der Produktion mitgearbeitet hat. Mit ihm sprechen wir darüber, wie eine Inszenierung entsteht, warum man sich für bestimmte Textfassungen entscheidet und stellen uns die Frage ob Lysistrata überhaupt als feministisches Stück funktionieren kann.

Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.

Viel Spaß beim Hören 🩷

Zum Stück:

LysistrataRegie: Thomas JonigkOrt: Kasino am Schwarzenbergplatz

https://www.burgtheater.at/veranstaltungen/lysistrata/2026-05-02

QuWiens-Tipps:

„Liv, Love, Laugh, Strömquist. Ein Life Coaching auf Leben und Tod“ im Volkstheater (R: Anna Marboe)

https://www.volkstheater.at/produktion/2443858/liv-love-laugh-stroemquist/2443845/

„DAS Margareten - Raum für lebendiges Theater“

https://www.dasmargareten.at

Ton:Kevin Szilágyi

Bussi 🩷

PS: Wir reden ja kurz mit Markus über „Fräulein Else“ im Volkstheater, das ist unsere Folge dazu:

https://spotifycreators-web.app.link/e/tQ0qsxVQm1b 
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Über diesen Podcast

Hi :) Wir sind Lara, Annkathrin und Mirijam und wir lieben Theater, Theaterwissenschaft und Feminismus. In diesem Podcast wollen wir mit euch über die Wiener Theaterwelt sprechen, Stücke analysieren und aus feministischer Sicht betrachten. Außerdem lachen wir viel. Wir geben gern unseren Senf dazu – und wo kann man das besser als in einem Podcast? Wir sind neu im Podcast-Game, also freuen wir uns sehr über eure Ideen und Vorschläge. Hit us up! Und jetzt … Bussi und Vorhang auf! Viel Spaß! Eure Drama-QuWiens 👑 Unser Instagram Profil: https://www.instagram.com/dramaquwiens?igsh=c3E3MzRnb
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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