Podcaster
Episoden
15.02.2026
13 Minuten
In dieser Folge spricht Jan Schaumann darüber, was nach
derBewilligung eines Pflegegrades wirklich passiert und warum die
meisten Leistungen nicht „von allein“ laufen.
Du erfährst, welche Budgets automatisch bereitstehen und welche
Du aktiv anschalten musst, damit Dir kein Geld undkeine
Entlastung durch die Lappen geht.
Wir zeigen Dir, wie Du Pflegegeld, Pflegesachleistung und
Kombinationsleistung sinnvoll auswählst und warum Pflegegeld kein
Taschengeldautomat ist, sondern Pflege absichern soll.
Außerdem geht es um den Pflichttermin nach § 37.3, den
Entlastungsbetrag, Pflegehilfsmittel, Wohnungsanpassungen, das
neue Entlastungsbudget für Auszeiten und digitale
Pflegeanwendungen.
Kurz gesagt: Ein Pflegegrad ist ein Werkzeugkasten –
damitarbeiten musst Du allerdings selber.
Links und Infos:
BMG – Leistungen derPflegeversicherung im
Überblick Guter Startpunkt, weil Du von dort aus sauber
zu Pflegegeld, Sachleistung, Kombi, Entlastungsbetrag und Co.
springen kannst.
gesund.bund.de –Entlastungsbetrag (131 Euro) verständlich
erklärtSehr alltagstauglich, inklusive „wie wird
erstattet“, „wann verfällt was“ und worauf bei anerkannten
Angeboten zu achten ist.
GKV-Spitzenverband –Pflegeberatung nach § 7a (Anspruch
und Ablauf)Offizielle Seite der Kassen: hilfreich, wenn
Du Beratung aktiv einfordern willst und wissen musst, was Dir
zusteht.
Deutsche Rentenversicherung –Angehörige pflegen
(Rente/Absicherung der Pflegeperson)Praktischer
Mehrwert, weil viele Familien nach dem Pflegegrad nicht nur
Leistungen, sondern auch die eigene Absicherung klären müssen.
BfArM – DiGA-/DiPA-Portal(offizieller Status und
Verzeichnis-Hinweis)Wenn es um DiPA geht, ist das die
relevante offizielle Stelle: Hier siehst Du, wie der Stand ist
und wo das Verzeichnis veröffentlicht wird.
Checkliste hier herunterladen (PDF)
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20.01.2026
51 Minuten
Dermatologie und Haut im Alter
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Jana Höhne, einer erfahrenen
und engagierten Hautärztin, über die besonderen Herausforderungen
rund um das Thema Haut im Alter.
Du erfährst:
Warum sich die Haut im Alter so stark verändert
Welche Hautprobleme häufig auftreten – und wie man sie
erkennt
Wie eine gute Hautpflege bei Senioren aussieht
Was Angehörige und Pflegekräfte konkret tun können
Welche Rolle Hautkrebsvorsorge und Telemedizin spielen
Diese Episode richtet sich an pflegende Angehörige, Pflegekräfte
und alle, die Hautgesundheit im Alter ernst nehmen. Jetzt
reinhören und weitersagen!
Weiterführende Infos:
Deutsche Dermatologische Gesellschaft – Hautgesundheit im
Alter
Patienteninformationen zur Hautpflege im Alter –
Gesundheitsinformation.de
Hautkrebsvorsorge - Infos der Krebsgesellschaft
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06.01.2026
12 Minuten
In der heutigen Folge geht es um Polypharmazie.
Zu viele Pillen, zu wenig Nutzen – wir bringen Ordnung in die
Schachteln. Du lernst, Warnzeichen von Polypharmazie im Alltag zu
erkennen, machst in zehn Minuten den Tisch-Check zu Hause und
führst ein Arztgespräch, das wirklich etwas ändert.
Wir zeigen, wie kluges Reduzieren sicher gelingt, wie Apotheke,
Hausarzt, Facharzt und Pflegedienst zusammenarbeiten und wie zwei
kleine Praxisfälle große Wirkung haben.
Ziel ist weniger Schwindel, bessere Nächte, mehr Appetit und mehr
Klarheit – kurz, klar, machbar.
Links und Infos:
Polypharmazie Checkliste für den Kühlschrank:
Unsere Checkliste zum Herunterladen.
Bundesgesundheitsministerium – Medikationsplan:
Anspruch, Nutzen und Anwendung des bundeseinheitlichen
Medikationsplans – die Grundlage für Ordnung in der Therapie.
BfArM – Nebenwirkungen melden :
Offizielles Portal fürPatienten und Fachpersonal; Verdachtsfälle
direkt und sicher übermitteln.
DEGAM S3-Leitlinie „Multimedikation“ (2021):
Hausärztliche Leitlinie mit klaren Empfehlungen zu Prüfung,
Reduktion und Priorisierung von Medikamenten im Alter.
AkdÄ – Arzneimittelkommission der deutschen
Ärzteschaft:Arzneimittelwechselwirkungen bei
Polypharmakotherapie: Aktuelle, praxisorientierte
Hinweise zu vermeidbaren Interaktionen.
IQWiG – Gesundheitsinformation: Medikamente über lange
Zeit anwenden:Verständliche Patiententipps zu Alltag,
Einnahme und Risiken bei mehreren Präparaten.
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16.12.2025
11 Minuten
Plötzliche Verwirrtheit ist kein „schlechter Tag“, sondern oft
ein Delir – ein echter Notfall mit klaren Stellschrauben.
Du lernst, Delir sicher von Demenz zu unterscheiden, erkennst die
häufigsten Auslöser im Alltag und weißt, was sofort hilft.
Du bekommst Formulierungen für das Telefonat mit dem ärztlichen
Notdienst oder dem Notruf, plus zwei kurze Beispiele aus der
Praxis.
Kliniken können viel vorbeugen und zu Hause hältst du mit
Routine, Sinnesunterstützung und guter Schlafhygiene gegen. Kurz,
klar, praktisch – damit du in kritischen Stunden die richtigen
Schritte gehst.
Links und Infos:
4AT – schneller Delir-Screeningtest (deutsche Version,
PDF): Kompakt, in Minuten durchführbar;
ideal für Ersteinschätzung in Praxis, Heim und Klinik.
DGPPN-Empfehlungenfür die Krankenhauspraxis
(PDF): Delir- und Demenz-Screening mit praxiserprobten
Instrumenten; gut als Team-Spickzettel.
Patientenservice 116117: Offizielle Info zum
ärztlichen Bereitschaftsdienst – rund um die Uhr erreichbar, wenn
akuteAbklärung nötig ist.ZQP: Delir – Risiken,
Vorbeugung, Praxistipps für Angehörige: Verständlich und
alltagstauglich aufbereitet, inklusive konkreter Hinweise zur
Unterstützung.LK2 – Der Pflegepodcast:
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11.11.2025
15 Minuten
Kombinationsleistungen machen Pflege alltagstauglich: Ein
ambulanter Dienst übernimmt, was Fachwissen und Erfahrung braucht
– und für die restliche häusliche Pflege durch Angehörige bleibt
anteilig Pflegegeld. So entsteht echte Wahlfreiheit, ohne sich
für „nur Pflegedienst“ oder „nur Familie“ entscheiden zu müssen.
Wir erklären kurz und klar, wie bei Kombinationsleistungen die
prozentuale Aufteilung funktioniert, wie das Pflegegeld anteilig
berechnet wird, welche Fristen gelten und wie Du bei verändertem
Bedarf nachsteuerst. Dazu gibt es ein Rechenmodell zum
Selbstanwenden, zwei Praxisfälle, mögliche Stolperfallen und wie
du mit Entlastungsbetrag, Verhinderungs- und Kurzzeitpflege klug
kombinierst.
Das Ergebnis: mehr Planbarkeit, weniger Papierstress, spürbar
mehr Sicherheit.
Links:
Bundesgesundheitsministerium - Häusliche Pflege (inkl.
Kombinationsleistungen): Überblick zu Pflegegeld,
Pflegesachleistung, Kombinationsleistung und praktischen
Beispielen – ideal als erster Anlaufpunkt.
BMG - Broschüre „Pflegeleistungen zum Nachschlagen“ (PDF):
Kompakt und aktuell mit klaren Tabellen; erklärt die anteilige
Auszahlung des Pflegegelds bei Kombinationsleistungen und weitere
Leistungsbausteine.
Verbraucherzentrale – Leistungen der Pflegekasse kombinieren:
Verständliche Beispiele aus der Praxis, inkl.
Kombinationsleistung, und Hinweise zur Antragstellung und
Anpassung.
Techniker Krankenkasse – Kombinationsleistung berechnen:
Rechengang leicht erklärt; zeigt anschaulich, wie der prozentuale
Dienstanteil das verbleibende Pflegegeld bestimmt.
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Über diesen Podcast
In "LK2 - Der Pflegepodcast" dreht sich alles um die Themen Pflege
und Alter. Woher bekomme ich einen Pflegegrad? Welche Gelder stehen
mir zu? Was sind Sachleistungen, Entlastungsleistungen und
Verhinderungspflege? Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung,
gesetzliche Betreuung, Demenz, Ernährung im Alter, stationäre und
ambulante Pflege und Betreuung. Die beiden Pflege-Unternehmer Jan
Schaumann und Andreas Jahn besprechen in jeder Folge launig und
kompetent ein konkretes Thema.
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