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Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden

Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden

Hochschule Bochum | Studienbereich Hebammenwissenschaft 11 Episoden Neueste vor 1 Jahr

Jede Folge befasst sich mit der Zusammenfassung und Einordnung einer Studie.

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Episoden

4 Minuten
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Vera Sinning erzählt in der elften Episode des Podcasts „Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden“ von einer Studie, die sich mit peripartaler Depression befasst. Mithilfe des Grounded-Theory-Ansatzes wird untersucht, wie digitale Gesundheitstechnologien bedarfsgerecht an die Versorgung von Menschen mit postpartaler Depression angepasst werden können – insbesondere für Betroffene mit niedrigem sozioökonomischem Status. Dabei fließen sowohl die Erfahrungen und Perspektiven der betroffenen Personen als auch die Einschätzungen von Gesundheitsdienstleistern in die Analyse ein.

Link zur Studie: https://doi.org/10.1186/s12884-023-05729-9
3 Minuten
In Folge zehn der „Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden“ präsentiert Prof. Dr. Mirjam Peters eine Studie zum Thema einer geplanten Spontangeburt nach vorangegangenem Kaiserschnitt. Der „Zustand nach Sectio“ ist kein grundsätzliches Ausschlusskriterium für eine außerklinische Geburt. Die Forschenden stellen sich daher die Frage, wie sicher eine solche Geburt in einem hebammengeleiteten Setting ist, und vergleichen in einer Metaanalyse anhand unterschiedlicher, hochwertiger Studien Outcomes und durchgeführte Interventionen im klinischen und außerklinischen Setting. Dabei werden auch wichtige Einflussfaktoren herausgearbeitet, die für eine gute informierte Entscheidungsfindung wichtig sind.

Link zur Studie: https://doi.org/10.1016/j.midw.2024.104168
4 Minuten
In der neunten Folge von „Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden“ beleuchtet die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Vera Sinning die Ergebnisse eines Scoping-Reviews zur Versorgung schwangerer Frauen in der Latenzphase. Die Studie untersucht, welche Unterstützungsbedürfnisse werdende Mütter in der Latenzphase haben. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Frauen in dieser Phase vor allem nach Sicherheit, Beratung und klaren Anweisungen suchen. Es wird ein deutlicher Bedarf an kontinuierlichem Betreuungsmodell und emotionaler Unterstützung durch Hebammen festgestellt. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, neue Ansätze zu entwickeln, um eine frauzentrierte und individualisierte Geburtsbetreuung zu gewährleisten und so eine positive Geburtserfahrung zu fördern.

Link zur Studie: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/birt.12891
4 Minuten
In der 8. Folge von „Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden“ spricht Prof. Dr. Mirjam Peters über eine Studie zur Wirkung von sonografischen Gewichtsschätzungen im späten dritten Trimester. Die retrospektive Kohortenstudie zeigt, welche Auswirkungen solche Schätzungen auf die Rate an Einleitungen und Kaiserschnitten haben und ob es ein verbessertes Outcome für Mutter oder Kind gibt. Die Ergebnisse der Studie werfen Fragen zur Nützlichkeit dieser Praxis in der Schwangerschaftsbetreuung auf.

Link zur Studie:

 https://obgyn.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ijgo.15495?__readwiseLocation=&af=R
5 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden“ präsentiert Doktorandin Hannah Buschmann eine aufschlussreiche ethnografische Studie, die Techniken zur Minimierung von perinealen Verletzungen während der Geburt untersucht. Die Studie erforscht, welche Methoden Hebammen anwenden, um Dammverletzungen zu vermeiden, und welche Faktoren ihre Entscheidungsfindung beeinflussen. Mithilfe von Beobachtungen und Interviews  wird der komplexe Entscheidungsprozess analysiert. Die Untersuchung identifiziert drei Hauptthemen, die zu dieser Komplexität beitragen: die Schwierigkeiten des Fachvokabulars, das problematische Wissen und die herausfordernden Umgebungen. Diese Elemente werden als kritische Hürden in der Hebammenausbildung und Praxis betrachtet. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die Wichtigkeit, dies in der Hebammenausbildung aufzugreifen, um evidenzbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Link zur Studie: https://doi.org/10.1016/j.midw.2024.104105 
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Über diesen Podcast

Im Podcast Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden berichten Mirjam Peters, Professorin für Hebammenwissenschaft, und Hannah Buschmann, Doktorandin der Hebammenwissenschaft, alle 14 Tage von aktuellen und praxisorientieren Studienergebnissen im Kontext der Hebammenwissenschaft. Die Podcastfolgen sind mit je circa 223 Sekunden „kurz und knapp“ gehalten und jede Folge befasst sich mit der Zusammenfassung und Einordnung einer Studie. So bietet der Podcast die Chance, schnell auf dem Weg zum Hörsaal, zum Kreißsaal oder zum nächsten Wochenbettbesuch an aktuelle und praxisnahe Studienergebnisse zu kommen. Der Podcast richtet sich an Studierende, in der Praxis tätige Hebammen und alle Interessierten.
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„Hebammenwissenschaft in 223 Sekunden“

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