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Episoden

53 Minuten
Christian und Simon nehmen uns mit auf den zweiten Teil ihrer Reise durch Turkmenistan: Ihre schweren Füße wurden im Schwefelbad neu geboren (der Rest blieb vorsichtshalber draußen), ein Bergdorf wirft mit seiner Beerdigungskultur große Fragen auf und wieder einmal zeigt dieses Land, wie man mit Marmor, Mosaiken und Guinness-Weltrekorden beeindruckt. Denn solange der weltgrößte Gaskrater noch brennt, bleibt Turkmenistan eines der heißesten Reiseziele der Welt. Aber Absurditäten beiseite: wir sprechen auch darüber, was uns wirklich nah ging, warum sich die Reise lohnt, und warum man für Plov vielleicht doch lieber einen Abstecher nach Usbekistan macht.
57 Minuten
Turkmenistan: eines der restriktivsten Länder der Welt, eine Hauptstadt voller Weltrekorde, weiße Marmorfassaden und so gut wie keine Menschen auf der Straße. Simon und Christian reisten 2026 in dieses zentralasiatische Kuriosum , Joanna war 2025 dort. Drei Leute, drei Eindrücke, ein Land, das man kaum in Worte fassen kann. In Teil 1 sprechen wir über Ausgrabungsstätten, Indoor-Riesenräder in leeren Städten und warum Turkmenistan so anders ist als alles, was man aus der Region kennt. Fragen zur Freiheit treiben alle rum, denn sie lässt sich von außen kaum messen – was man auf der Straße sieht, ist nicht zwingend das, was individuell erlebt wird. Und eine Woche ist keine Wahrheit. Was wir aber sagen können: das Land ist anders als sein Ruf. Teil 2 folgt in der nächsten Folge.
1 minute
Amina, geboren in Samarkand und ehemalige Deutsch-Olympionikin, erzählt von ihrem Weg als 17-Jährige zum Politikstudium nach Berlin und davon, wie sich Perspektiven verändern, wenn man in beiden Kontexten lernt und lebt.

Es geht um Austausch-Programme, um Freundschaften, um Unterschiede im Alltag - und beim wissenschaftlichen Arbeiten. Auch Taschkents Nachtleben kommt vor...

Zu guter Letzte geht es um die Brücke zwischen beiden Kulturen, etwa beim Kurzfilmfestival „Central Asia at the crossroads“, was wirklich niemand mehr missen sollte, der sich für die Region interessiert.
1 minute
In dieser Folge geht’s dorthin, wo selbst Zentralasien-Reisende selten landen. Zu Gast ist Cornelia, die von ihren wildesten Trips in die hintersten Ecken erzählt – nach Zarafshan, ins legendäre Uchquduq und zu Orten, die eher wie Fieberträume als Reiseziele klingen.

Wir sprechen über einen Clubbesuch in Uchquduq, Canyons rund um Boysun und einen surrealen Steinwald im Kysylkum.  Und dann wäre da noch das Meer in der Wüste und seltsame sowjetische Hinterlassenschaften…

Eine Folge über Fernweh, Umwege und die Faszination der entlegensten Orte Zentralasiens.
57 Minuten
In this episode, Simon and Joanna talk with Elyor Nematov, a documentary photographer and filmmaker — a true cosmopolitan born in Bukhara. How did his hometown inspire him, a place caught between deep orthodoxy and a drive to see reality in new ways? (“Bukhara doesn’t like anyone who doesn’t love languages — you have to be multidirectional there.”)

Elyor shares how photography gave him fast access to truth and how he now travels the world to capture reality while carrying a piece of Bukhara with him. We discuss his documentaries, which portray life and people in Uzbekistan, and ask: why is the documentary format still a rarity but also, how is this changing? How does his audience react to his films and why does this reflect a wider characteristic of Uzbek society?

The conversation also explores postcolonial change and its effect on the Uzbek identity, and the need for Central Asia and the West to learn from one another. Through Elyor‘s eyes as well as through his camera’s lens we get a special insight into how Uzbekistan is doing at what seems to be a unique and critical moment of change in its history.
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Über diesen Podcast

Was macht Zentralasien aus? Wieso kann diese Region nur faszinieren? Haben Sie schon Plov probiert? In „All you need is Plov“ sprechen Simon und Joanna nicht nur über Essen, sondern vor allem über ihre Liebe zurück Region. Beide leben seit Jahren in Usbekistan und erzählen hier eigene Anekdoten und lassen unterschiedlichste Gäste am Küchentisch in Taschkent Platz nehmen. Freut Euch auf Reisetipps, interessante Persönlichkeiten, Einblicke in die Geschichte und Gesellschaft, schräge Momente in den Stans und vor allem Wissen aus einer Welt, die immer noch viel zu selten auf dem Radar ist. So entsteht für alle Zentralasien-Interessierten ein Podcast wie ein guter Plov: mit vielen Zutaten, sorgfältig umgerührt und immer ein bisschen anders. Unsere Folgen erscheinen einmal monatlich. Lob, Kritik, Anregungen und Liebesbriefe gerne per Mail an allyouneedisplov@posteo.de.
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„All you need is Plov“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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