Zeitschleifen
Trailer: Zeitschleifen. The Restitution Files
02. April 2026
Trailer: Zeitschleifen. Wiesn rewind
16. September 2025
Trailer: Zeitschleifen. Geschichte fast forward
19. Februar 2025
Podcaster
Episoden
07.04.2026
24 Minuten
München, 1939: Vor dem städtischen Leihamt bilden sich lange Schlangen aus Menschen, die Taschen voller Silbergegenstände in den Händen halten. Jüdinnen und Juden wurden von den Nationalsozialisten gezwungen, ihre persönlichsten Gegenstände abzugeben. Dazu gehörte nicht nur wertvoller Schmuck, sondern auch ganz alltägliche Dinge wie Kaffeelöffel, Spardosen oder Schlüsselhaken – eine extreme Entwürdigung. Ein großer Teil der entzogenen Objekte wurde eingeschmolzen, doch einige Stücke landeten im Münchner Stadtmuseum. In der ersten Folge von "Zeitschleifen. The Restitution Files" begleiten wir Provenienzforscherin Dr. Regina Prinz auf ihrer Suche nach den rechtmäßigen Eigentümer*innen des Silbers. Von den Inventarbüchern des Museums führt die Spur ins städtische Leihamt. Doch ist es nach so langer Zeit noch möglich, die Nummern in den Akten mit den Namen der Enteigneten zu verknüpfen?
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02.04.2026
2 Minuten
In der dritten Staffel "Zeitschleifen. The Restitution Files" verfolgen wir gemeinsam mit Provenienzforscherin Dr. Regina Prinz und Host Anna Scholz die Spur von Silberobjekten, die während des Nationalsozialismus unrechtmäßig in den Besitz des Münchner Stadtmuseums kamen. Jüdischen Menschen wurde in dieser Zeit systematisch der Besitz genommen – von Kunstwerken bis hin zu Alltagsgegenständen wie Besteck oder Schmuck. Regina Prinz versucht heute, die Nachfahr*innen der ursprünglichen Besitzer*innen ausfindig zu machen, um ihnen nicht nur die Objekte, sondern auch einen Teil ihrer Geschichte zurückzugeben. Doch kann das nach so langer Zeit überhaupt noch gelingen? "Zeitschleifen. The Restitution Files" hört ihr ab 8. April überall, wo es Podcasts gibt. Wir veröffentlichen wöchentlich eine Folge.
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08.10.2025
26 Minuten
Das Oktoberfest ist ein Fest der Superlative: fast sieben Millionen Besucher*innen, sieben Millionen ausgeschenkte Maß Bier, Tonnen an verzehrten Brathendln – und damit auch Haufen an Müll und ein enorm hoher Energieverbrauch. Doch 16 Tage Feiern und Spaß sind kein Freifahrtschein, um alle guten Vorsätze in Sachen Nachhaltigkeit über Bord zu werfen. Wie nachhaltig könnte das größte Volksfest der Welt eigentlich sein und werden? Und wo sind die Stellschrauben? Dr. Nana Koschnick, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sammlung Stadtkultur des Münchner Stadtmuseums, bringt das Thema auf den Punkt: Das Oktoberfest ist wie ein Brennglas für die Stadt, denn hier werden gesellschaftliche Entwicklungen besonders sichtbar. Sie zeigt, wie sich die Wiesn in den letzten Jahrhunderten entwickelt hat. Während Besucher*innen im 19. Jahrhundert eigene Bierkrüge dabei hatten, stehen wir heute vor Bergen von Glasbruch und der Frage: Wie kann die Wiesn bis 2028 klimaneutral werden?
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01.10.2025
26 Minuten
Jedes Jahr im Spätsommer ist das Oktoberfest in aller Munde und flutet sämtliche Social Media-Feeds. Dabei war nur, wer auch dazu postet. Kann es sein, dass das auch um 1900 schon galt, als es zwar noch keine Posts gab, dafür aber – ganz klassisch – Post? Dr. Marius Wittke, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Münchner Stadtmuseums, gibt einen Einblick in die Zeit, als die Post- und Grußkarte ein simples, günstiges und vor allem schnelles Mittel der Kommunikation war. Denn in ihrer Blütezeit wurde die Post in München täglich bis zu neun Mal zugestellt! Wie hat sich das Oktoberfest das neue Massenmedium zu Nutze gemacht, welche Motive erfreuten sich der größten Beliebtheit und wie groß ist der Unterschied zur heutigen Zeit wirklich? Im Gespräch mit der Humangeografin Dr. Elisabeth Sommerlad geht es um die mediale Inszenierung der Wiesn, sei es durch die Jahrmarktsfotografie um 1900 oder den heutigen "Instagram Gaze". Und formt Social Media, wie wir das Oktoberfest wahrnehmen und feiern?
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24.09.2025
23 Minuten
"Auf eine friedliche Wiesn!" – das sind jedes Jahr die Worte des Münchner Oberbürgermeisters, wenn er das Oktoberfest durch das Anstechen des ersten Bierfasses eröffnet. Jeden Herbst strömen Millionen Menschen aus der ganzen Welt auf die Festwiese in München. Aber wie weltoffen kann ein Fest, das sich Tradition auf die Fahnen schreibt, wirklich sein – und gibt es auch Schattenseiten? Dr. Simon Goeke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sammlung Stadtkultur des Münchner Stadtmuseums, gibt Einblick in die Entstehungszeit des Oktoberfests, in der viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen geeint werden sollten. Schafft aber die Identifizierung mit einer Gruppe automatisch auch "das Andere"? Wir blicken zurück in eine Zeit, in der das „Andere“ auf dem Oktoberfest präsentiert wurde – und die auch noch gar nicht so lange vergangen ist, wie man glauben könnte. Kulturwissenschaftlerin Dr. Simone Egger erklärt, weshalb das Oktoberfest und bayerische Tradition auch international so anschlussfähig sind.
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Über diesen Podcast
"Zeitschleifen. The Restitution Files" ab 8. April 2026! In der
dritten Staffel "Zeitschleifen. The Restitution Files" verfolgen
wir gemeinsam mit Provenienzforscherin Dr. Regina Prinz und Host
Anna Scholz die Spur von Silberobjekten, die während des
Nationalsozialismus unrechtmäßig in den Besitz des Münchner
Stadtmuseums kamen. Jüdischen Menschen wurde in dieser Zeit
systematisch der Besitz genommen – von Kunstwerken bis hin zu
Alltagsgegenständen wie Besteck oder Schmuck. Regina Prinz versucht
heute, die Nachfahr*innen der ursprünglichen Besitzer*innen
ausfindig zu machen, um ihnen nicht nur die Objekte, sondern auch
einen Teil ihrer Geschichte zurückzugeben. Doch kann das nach so
langer Zeit überhaupt noch gelingen? "Zeitschleifen" ist der
Podcast des Münchner Stadtmuseums. Schon alle Staffeln gehört?
Staffel 2: "Zeitschleifen. Wiesn rewind" Staffel 1: "Zeitschleifen.
Geschichte fast forward"
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