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Episoden
29.03.2026
1 Stunde 17 Minuten
Wir setzen die Suche nach der verlorenen Wahrheit im ideologischen Zeitalter fort und beginnen achronologisch mit Karl Mannheims “Ideologie und Utopie”, einem Klassiker der wissenssoziologischen Schule. In direkter Antithese wandern wir zurück zu der Quelle und dem Ursprung des modernen kritischen Ideologiebegriffs, wie ihn Marx und Engels in der “Deutsche(n) Ideologie” ausgearbeitet haben. Wir sprechen über die kritischen Grundbegriffe der marxistischen Gesellschaftstheorie: den Warenfetisch, die Herrschaftsgedanken und natürlich die Ideologie. Auf seinem Karriereweg zum Profibürger ist Jakob Käufer geworden, weil er sich schon seit Schulzeiten für Einkäufe begeistert und einen echten Warenfetisch entwickelt hat, Bruno, der sich mittlerweile als Pränalhistoriker verdingt, macht ihm das Angebot, den pränatalen Abschnitt seiner einstigen Biografie zu verfassen (Berufsbezeichnungen). Wir springen von Marx ins 20. Jahrhundert und registrieren mit Klemperers Tagebuch “L(ingua)T(ertia)I(mperii)” die Verwicklung der Ideologie in die Sprache als ihrem eigentlichen Ausdrucksmedium. Zuletzt machen wir einen Abstecher zu Bernays “Propaganda”, einer Bedienungsanleitung für moderne Ingenieure des Sozialen und der politischen Ordnung und sehen, welch eminente Rolle Ideologie als Bindemittel und Steuerungsmittel sozialer Ordnungsstrukturen hat.
Inhalt:
0:00 Begrüßung und Themenüberblick
5:02 Berufsbezeichnungen
14:52 Karl Mannheim: “Ideologie und Utopie”
27:02 Der Ideologiebegriff bei Marx
54:33 LTI, Victor Klemperer: Ideologie und Sprache
01:07:23 “Propaganda” von Edward Bernays
01:12:46 Ideologische Tropen und Zusammenfassung
Literatur:
Mannheim, Karl: Ideologie und Utopie, Bonn 1929.
Marx, Karl / Engels, Friedrich: Die deutsche Ideologie, in: Marx-Engels-Werke, Bd. 3, Berlin 1958.
Klemperer, Victor: LTI. Notizbuch eines Philologen, Frankfurt am Main 2004.
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27:02 Der Ideologiebegriff bei Marx
54:33 LTI, Victor Klemperer: Ideologie und Sprache
01:07:23 “Propaganda” von Edward Bernays
01:12:46 Ideologische Tropen und Zusammenfassung
Literatur:
Mannheim, Karl: Ideologie und Utopie, Bonn 1929.
Marx, Karl / Engels, Friedrich: Die deutsche Ideologie, in: Marx-Engels-Werke, Bd. 3, Berlin 1958.
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31.01.2026
1 Stunde 20 Minuten
Bei Lachen und Weinen steht ein intellektuelles Großereignis bevor: In traditioneller Besetzung arbeiten wir uns voraussichtlich über eine Spanne von vier Folgen durch die Geschichte des Ideologiebegriffs von seinen Anfängen bei Bacon (nicht crispy Bacon!) und im Aufklärungszeitalter bis zu den Neomarxisten und Wissenssoziologen des 20. Jahrhunderts. Ideologie ist nicht bloß ein Mittel, mit dem sich wenige Ideologen über Massen erheben und sie steuern, sondern sie ist ein Subtext der gesamten Geistesgeschichte und findet sich noch in den abstraktesten Theoriegebäuden.
Jakob präsentiert uns eine Detailaufnahme seines Alltags, die gerade an den unscheinbaren und vermeintlich “normalen" Alltagshandlungen ideologische Spuren nachweist. Er erklärt uns, wie man ein echter Profibürger wird und welcher Würde man dabei verlustig geht. Bruno deutet neben dieser mikrosoziologischen Beschreibungsebene die Macht ideologischer Strukturen auf der Makroebene an. Ideologie ist überall und wo sie nicht ist, muss sie unseren Verdacht erregen. Jedenfalls folgen wir vorerst dieser “Hermeneutik des Verdachts” (Ricœur), ohne sie selbst zu verdächtigen und landen mit einer Reihe von begriffsgeschichtlichen Einordnungen am Eingang des 20. Jahrhunderts.
Inhalt:
00:00 Begrüßung und Themenüberblick
07:18 Jakobs Rezension der letzten beiden Folgen
12:18 Politische “Fünf” Minuten
24:22 “Profibürger”-Sein in (post)ideologischen Zeiten
27:21 Die unsichtbaren Fallstricke der Alltagsideologie
38:59 Ideologie: Definitionen, Beispiele und Imperative
58:41 Ideologie: Etymologie und Begriffsgeschichte
01:12:40 Ausblick auf Teil II und Kurzauftritt Luhmanns
Literatur:
Herbert Schnädelbach: Was ist Ideologie? Versuch einer Begriffsklärung (in: Das Argument 50/1969)
https://kritischebildung.de/afkg/Schnadelbach_Ideologie.pdf
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Inhalt:
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07:18 Jakobs Rezension der letzten beiden Folgen
12:18 Politische “Fünf” Minuten
24:22 “Profibürger”-Sein in (post)ideologischen Zeiten
27:21 Die unsichtbaren Fallstricke der Alltagsideologie
38:59 Ideologie: Definitionen, Beispiele und Imperative
58:41 Ideologie: Etymologie und Begriffsgeschichte
01:12:40 Ausblick auf Teil II und Kurzauftritt Luhmanns
Literatur:
Herbert Schnädelbach: Was ist Ideologie? Versuch einer Begriffsklärung (in: Das Argument 50/1969)
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12.12.2025
1 Stunde 17 Minuten
Mit Maximilian Kloppert unterhält sich Bruno über den Roman Allegro Pastell von Leif Randt, der 2020 kurz vor der Pandemie erschienen ist und seitdem vom Feuilleton und der germanistischen Forschung als Generationenroman gefeiert wird. Im Frühjahr soll eine Verfilmung in die Kinos kommen und der neue Roman Let's Talk About Feelings von Leif Randt ist vor kurzem erschienen. Die soziologische Matrix des Romans bildet Reckwitz' Gesellschaft der Singularitäten: Wir befinden uns in einer positiven Affektkultur und nehmen alle an dem übergreifenden Wettbewerb der Authentizität teil. Wir kommunizieren um der Kommunikation willen, wählen aus unserem Gefühlsleben die Emotionen, die uns wie ein Reel oder eine Story auf Instagram besonders gut gefallen und müssen uns ständig fragen, ob das, was wir tun und lassen, sozial sanktioniert wird. Die vollkommen unkritische und neutrale Darstellung von kalkulierten Rauscherfahrungen, Work-Life-Balance-Gerede, verflachten, ausgehöhlten Gefühlswelten und unpathetischen Beziehungsdramen wirft die Frage auf, ob der Roman ideologische Sackgassen zeigt oder selbst eine ist. Wie affirmativ darf Pop sein oder hat die Moral hier überhaupt nicht reinzureden? Diese und viele weitere Fragen bilden eine umfassende Besprechung des von der Kritik hochgelobten "Generationenromans".
Inhalt:
0:00 Begrüßung und Vorstellung des Gastes
5:45 Hinführung zum Thema: Allegro Pastell
10:29 Werkverzeichnis und literaturgeschichtliche Einordnung
13:25 Inhaltsangabe des Romans
20:39 Analyse und erste soziologische Deutungen: Ein Roman der Singularitäten (Reckwitz)
30:05 “Poetik der Mittelbarkeiten”: Digitale Kommunikation, Drogen und Rauschprotokolle
39:22 Positive Affektkultur, emotionale Verflachung
42:37 Pop 3.0
45:55 Eine Schlüsselszene: Teezeremonie und “vorauseilende Wehmut”
51:06 Verhältnis von politischer Realität und Fiktionalität
54:20 Die scheinfreie schöne neue Welt?
01:04:19 Kritik I: “Topischer Roman”, Postironie, Minimalsatire
01:09:11 Kritik II: “Sackgassenkunst” oder affirmative Literatur?
Literatur:
Leif Randt: Allegro Pastell (2020)
Maximilian Kloppert ist Mitarbeiter am Erich Auerbach Institute for Advanced Studies (Universität zu Köln). Parallel promoviert er zur Aufwertung der Materialität der Handschrift um 1800.
https://auerbach-institut.phil-fak.uni-koeln.de/team/maximilian-kloppert
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20:39 Analyse und erste soziologische Deutungen: Ein Roman der Singularitäten (Reckwitz)
30:05 “Poetik der Mittelbarkeiten”: Digitale Kommunikation, Drogen und Rauschprotokolle
39:22 Positive Affektkultur, emotionale Verflachung
42:37 Pop 3.0
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51:06 Verhältnis von politischer Realität und Fiktionalität
54:20 Die scheinfreie schöne neue Welt?
01:04:19 Kritik I: “Topischer Roman”, Postironie, Minimalsatire
01:09:11 Kritik II: “Sackgassenkunst” oder affirmative Literatur?
Literatur:
Leif Randt: Allegro Pastell (2020)
Maximilian Kloppert ist Mitarbeiter am Erich Auerbach Institute for Advanced Studies (Universität zu Köln). Parallel promoviert er zur Aufwertung der Materialität der Handschrift um 1800.
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06.11.2025
1 Stunde 14 Minuten
Aus gegebenem Anlass - NRW-Wahlen und landesweite “Stadtbild”-Diskussion - befassen wir uns ein weiteres Mal mit dem Rechtsruck in Deutschland und der AfD. Die Deutschen befinden sich laut Sloterdijk nach einem längeren “Urlaub von der Weltgeschichte mitten im Heimreiseverkehr”. Die in der Bundesrepublik totgesagte nationalistische, ja faschistische Vergangenheit lebt fort und wir finden uns wieder in einem Kulturkampf, den wir glaubten, in die Geschichte verbannt zu haben. Bruno spricht mit dem promovierten Ökonom und Sozialwissenschaftler Matthias Diermeier, der für das Institut der deutschen Wirtschaft in der politischen Beratung tätig ist und mit seiner Promotion den Schwerpunkt seiner empirisch geschulten Forschung auf die Analyse rechtsradikaler Bewegungen gelegt hat. Mit Matthias lassen sich Fragen, die sich heute einfach jeder fragt, wie die nach den Gründen für das Erstarken der AfD, stellen und differenziert beantworten. Warum sind AfD-Anhänger immun gegen rationale Argumentation und warum beten sie die Sicherheit des Landes, der Straßen, Bahnhöfe, Kitas und Vorgärten als den höchsten Gott an? Wir fragen nach den konkreten Inhalten ihres Parteiprogramms bzw. fragen, ob es sie überhaupt gibt oder inwiefern ihre Umsetzung der Wählerschaft selbst schadet. Statt Inhalten finden wir ein formales Charakteristikum: Allgemeines, undifferenziertes Dagegensein. In gemeinsamer Erörterung gelangen wir an die Leistungsgrenze der Erklärungskraft quantitativer Sozialforschung und fragen, wie man den AfD-Wähler darüber hinaus verstehen und erreichen kann. Dabei lassen wir uns beide aus Adornos nach wie vor aktuellem Vortrag “Aspekte des neuen Rechtsradikalismus” von 1967 das ein oder andere Stichwort einflüstern.
Dr. Matthias Diermeier im Internet: https://www.iwkoeln.de/institut/personen/matthias-diermeier.html
Sein zur Sprache gekommener Artikel: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2024/heft/7/beitrag/oekonomische-ungleichheit-und-das-erstarken-des-rechten-randes-die-empirische-suche-nach-einem-zusammenhang.html
00:00 Begrüßung und Vorstellung des Gasts
03:00 Einstieg ins Thema: Kommentar zur “Stadtbild”-Debatte
10:51 Rechtsruck und die aktuelle Stellung der AfD
19:10 Der Ruf der faschistischen Vergangenheit
21:23 Die neuen Rechten – erste Bestimmungen
27:38 Nativismus, Autoritarismus, Populismus (“Dünne Ideologie”)
32:18 Marxistische Theorie des Nationalismus und ihre Aktualität (Adorno)
36:00 Entstehungsgeschichte der AfD und wirtschaftspolitische Hintergründe
41:10 Bestimmung des Herkunftsmilieus der AfD Anhängerschaft (“Prekarisierung”)
47:21 Vermeintliche Ungerechtigkeiten in der Umverteilung
51:00 Das “AfD-Paradox”
53:44 Von der quantitaven zur qualitativen Sozialforschung
01:00:28 Mittel zur Bekämpfung: Abschreckung, Realitätscheck, Demokratisierung
01:04:36 Sicherheit: der Hausgott der AfD?
01:07:54 Mögliche Lösungen: Selbsthilfe (individuell) und Repräsentanz (allgemein)
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47:21 Vermeintliche Ungerechtigkeiten in der Umverteilung
51:00 Das “AfD-Paradox”
53:44 Von der quantitaven zur qualitativen Sozialforschung
01:00:28 Mittel zur Bekämpfung: Abschreckung, Realitätscheck, Demokratisierung
01:04:36 Sicherheit: der Hausgott der AfD?
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11.04.2025
1 Stunde 18 Minuten
Hannah Arendts Essay “Wir Flüchtlinge” aus dem Kriegsjahr 1943 entdecken wir als einen normativen Leitfaden für die äußerst aktuelle Frage nach dem Status von und dem Umgang mit Geflüchteten neu. Wir empfinden die innere, geistige Erfahrung des Flüchtlings anhand von Arendts einfühlsamen Beschreibungen Vertriebener und Geächteter nach, und fragen im Rahmen klassischer Staatstheorien nach Genese und Sinn der Nationalstaaten im 20. Jahrhundert. Auch das weltweit zu beobachtende Phänomen einer Rekonsolidierung nationalistischer Kollektivierungsprogramme lassen wir nicht unkommentiert. Der Flüchtling erweist sich bei alldem als Universalfigur für den im Ringen der Staaten zwangsläufig marginalisierten und potenziell entrechteten Menschen.
Die Absurdität der bis heute gültigen Tatsache, dass nur ein Staat substanziell das Recht gewährt, Rechte haben zu dürfen - und das obwohl es den Staat in gewissem Sinne nicht gibt - kommt auch im Hörspiel zum Tragen. Ebenso das auch in Diskursen hierzulande wieder erstarkende Faktum, dass der Staat trotz seiner unterstellten Fiktionalität über seine Bürger einiges an sehr realer Verfügungsgewalt innehat.
Während Jakob Arendts wertvolle Analysen in der Erfassung und Kritik der gegenwärtigen politische Lage zur Anwendung bringt, wirft Bruno neueste Anekdoten aus seinem selbstgegründeten Trottelverein ein. Zuletzt vergeben wir ab sofort den Martin-Kippenberger-Forscherpreis für paranormale und außenakademische Forschungsleistungen.
Literatur:
Hannah Arendt: Wir Flüchtlinge (1943/1986)
dazu https://www.deutschlandfunk.de/hannah-arendt-ueber-fluechtlinge-es-bedeutet-den-100.html
Benedict Anderson: Imagined Communities: Reflections on the Origin and Spread of Nationalism (1983)
Theodoer W. Adorno: Aspekte des neuen Rechtsradikalismus (1967/2019)
Tipp: https://www.brandstaetterverlag.com/buch/wir-und-die-fluechtlinge/
Inhalt:
0:00 Einführung ins Thema
5:24 Hörspiel
13:47 “Imagined Communities” von Benedict Anderson
18:55 Humes historische Kritik an der normativen Vertragstheorie
24:17 Problemstellung: Der Flüchtling
26:29 Berufsbezeichnungen
33:29 “Wir Flüchtlinge” von Hannah Arendt und der Flüchtling in der deutschen Politik
38:17 Nationalismus revisited mit Adorno
43:35 Die erfahrene Innenperspektive des Flüchtlings nach Arendt
46:55 Arendts rechtstheoretische Grundformel “Das Recht, Rechte zu haben”
51:04 Minimaldefinition des Flüchtlings
59:07 Arendts Plädoyer für den “Paria”
01:01:37 Die rechtliche “Nacktheit” des Flüchtlings
01:08:17 Die “Avantgarde der Völker”
01:14:17 Der Martin-Kippenberger Forscherpreis
Danke an folgende Soundcrafter:
rifle, 30-06 bolt action rifle, single shot by JoseIgnacioTriay -- https://freesound.org/s/515203/ -- License: Attribution NonCommercial 4.0
Wiese - Vögel, Tag, Insekten, Wind, unter Sträuchern 2.wav by BockelSound -- https://freesound.org/s/487753/ -- License: Attribution 4.0
Running .wav by Jellytots_Julie -- https://freesound.org/s/654584/ -- License: Attribution NonCommercial 4.0
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Während Jakob Arendts wertvolle Analysen in der Erfassung und Kritik der gegenwärtigen politische Lage zur Anwendung bringt, wirft Bruno neueste Anekdoten aus seinem selbstgegründeten Trottelverein ein. Zuletzt vergeben wir ab sofort den Martin-Kippenberger-Forscherpreis für paranormale und außenakademische Forschungsleistungen.
Literatur:
Hannah Arendt: Wir Flüchtlinge (1943/1986)
dazu https://www.deutschlandfunk.de/hannah-arendt-ueber-fluechtlinge-es-bedeutet-den-100.html
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Theodoer W. Adorno: Aspekte des neuen Rechtsradikalismus (1967/2019)
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46:55 Arendts rechtstheoretische Grundformel “Das Recht, Rechte zu haben”
51:04 Minimaldefinition des Flüchtlings
59:07 Arendts Plädoyer für den “Paria”
01:01:37 Die rechtliche “Nacktheit” des Flüchtlings
01:08:17 Die “Avantgarde der Völker”
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Philosophie, Anthropologie und Kulturkritik in dialogischen Essays,
ideengeschichtlicher Comedy, historischen Hörspielen, literarischem
Schweifen und seriösen Wahrheiten. Auch im Blog unter
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