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Episoden
26.05.2026
1 Stunde 23 Minuten
Britta war erst Mitte 20, als sie 1994, ein Jahr nach ihrer Hochzeit, die Diagnose Leukämie erhielt. Die Symptome waren starke Knochenschmerzen und konnten von den Ärzten zunächst nicht eindeutig zugeordnet werden. Es war eine schwere Zeit. Ihre Zwillingsschwester spendete ihr damals Stammzellen – eine Spende, die ihr das Leben rettete. Viele Jahre später erkrankte ihre Schwester selbst an metastasiertem Brustkrebs. Kurz darauf wurden auch bei Britta Auffälligkeiten in der Brust entdeckt. Sie entschied sich bewusst für eine beidseitige Mastektomie. Doch auch damit war ihre Geschichte noch nicht vorbei. Einige Jahre später folgte die Diagnose Zungengrundkrebs. Britta erzählt von einem Leben, das immer wieder von Krankheit geprägt war – und davon, wie eng Angst, Verlust, Hoffnung und Zusammenhalt manchmal miteinander verbunden sind.
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19.05.2026
57 Minuten
Schon mit 25 Jahren erhielt Anja die Diagnose familiäre Polyposis - eine genetische Erkrankung, bei der sich Polypen im Darm bilden können. Als Kind erlebte sie, wie sehr die Erkrankung das Leben ihrer Mutter geprägt hat. Als Anja selbst die Diagnose erhielt, wollte sie sich zunächst nicht damit auseinandersetzen. Doch die Erkrankung war bereits weit fortgeschritten und schließlich musste der Dickdarm komplett entfernt werden. Viele Jahre später folgte die nächste schwere Diagnose: ein Tumor an der Gebärmutterwand. Was folgte war eine große Operation, Chemotherapie und eine Zeit voller Angst, Trauer und Unsicherheit. Anja spricht von innerer Stärke, Vertrauen, Selbstfürsorge und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und offen zu kommunizieren.
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12.05.2026
52 Minuten
Mit 37 Jahren erhielt Sarah die Diagnose Brustkrebs. Während ihres Zyklus bemerkte sie immer wieder Veränderungen an ihrer Brust, die sie zunächst an eine Brustentzündung erinnerten. Ein Gefühl, das Sarah ernst nahm und abklären ließ. Es folgten Untersuchungen beim Gynäkologen und im Brustzentrum. In dieser Folge erzählt Sarah von ihrem Weg durch die Erkrankung und warum für sie schnell klar war, dass sie keinen Wiederaufbau möchte. Sie entschied sich bewusst für eine Mastektomie und dafür, auf einer Seite flach zu bleiben. Eine Entscheidung, mit der sie sich auch heute vollkommen wohl fühlt. Besonders geprägt hat sie dabei der Austausch mit anderen Betroffenen und die Unterstützung durch ein sehr empathisches Behandlungsteam. Sarah spricht offen über Selbstbestimmung, Körpergefühl und darüber, wie unterschiedlich Behandlungs- und Operationswege mit einer Brustkrebsdiagnose aussehen können.
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05.05.2026
56 Minuten
Mit Mitte 30 bekam Bianca plötzlich starke Schwindelanfälle - anders als alles, was sie bisher kannte. Was zunächst wie Stress wirkte, stellte sich schließlich als ein Astrozytom Grad 4 heraus. Ein Hirntumor, der ihr Leben von einem Moment auf den anderen veränderte. In dieser Folge erzählt Bianca ihre Geschichte: von den ersten Symptomen über die Diagnose bis hin zur Operation und Therapie. Besonders beeindruckend ist, wie sie noch wenige Tage vor der Operation ihre Masterarbeit abgegeben und verteildigt hat - und damit ein Kapitel ihres Lebens bewusst abgeschlossen hat. Bianca spricht über die Zeit im Krankenhaus, die Operation und die anschließende Behandlung. Über Nebenwirkungen, körperliche Veränderungen und den Umgang mit Angst. Und gleichzeitig ist ihre Geschichte auch eine, die zeigt, wie viel Kraft und Humor selbst in schweren Zeiten möglich sind. Heute steht für sie vieles unter einem anderen Blick: der Wunsch zu reisen, bewusster zu leben und sich mit dem auseinanderzustezen, was wirklich zählt.
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28.04.2026
58 Minuten
Mit Anfang 50 erhielt Eva die Diagnose Brustkrebs – nachdem sie zwei Jahre lang immer wieder beruhigt wurde, dass alles gutartig sei. Alles begann mit einer Auffälligkeit im Mammografie-Screening. Der Gynäkologe tastete die Stelle zwar ab, sah aber keinen Grund zur weiteren Abklärung. Kein Ultraschall, keine Gewebeprobe. Zwei Jahre lang ging Eva immer wieder zur Kontrolle und ließ sich beruhigen. Und doch blieb da dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst als sie selbst einen geschwollenen Lymphknoten bemerkte und zu einem anderen Arzt ging, wurde klar, dass die Veränderung dringend abgeklärt werden musste. Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs, der bereits in die Lymphbahn gestreut hatte. Eva erzählt in dieser Folge von ihrem Weg durch die Therapie und davon, wie wichtig es ist, dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen. Heute hat sie die Akuttherapie hinter sich und auch eine Mastektomie. Sie hat sich bewusst gegen einen Wiederaufbau entschieden und fühlt sich in ihrem Körper wohl - mit all den Veränderungen.
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Über diesen Podcast
LEBE SELBSTVOLL, der Podcast für Frauen mit und nach Krebs. Wie
fühlt es sich an, als Frau mit Krebs gesehen zu werden - vom
Partner, von der Gesellschaft, von sich selbst? In diesem Podcast
erzählen Frauen, was sich in ihrem Leben durch die Diagnose
verändert hat: Was Narben mit dem Körper machen. Was Nähe bedeutet.
Wie Selbstliebe und Zuversicht zurückkommen können. Wir sprechen
über echte Gefühle, aber auch über Hoffnung, Mut und die Frage: Wie
gelingt ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben - mit allem, was ist.
Jede Folge ist ein ehrliches Gespräch. Voller Tiefe, leiser Stärke
und manchmal auch Lachen. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag. Mehr
über den Podcast, meine fotografische Arbeit und mein Buch "schön
& stark, Frauen mit Krebs" findest du auf
www.franziskaguentherfotografie.de
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