Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. LEBE SELBSTVOLL Podcast

Episoden

28 Minuten
Was passiert, wenn du spürst, dass mit deinem Körper etwas nicht stimmt, deine Wahrnehmung aber zunächst keine medizinische Bestätigung findet? Und wie selbstbestimmt können Entscheidungen sein, wenn nach einer Krebsdiagnose plötzlich alles sehr schnell gehen muss? In dieser Solo-Folge erzähle ich von meinem neuen Buchmanuskript „Wer über den Körper verfügt – Zwischen Wahrnehmung und Selbstbestimmung“. Entstanden ist es aus den Geschichten von Frauen mit Krebs und aus einer Frage, die sich beim Schreiben immer weiter in den Vordergrund geschoben hat: Wer verfügt eigentlich über meinen Körper? Anhand verschiedener Geschichten spreche ich über das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, über Entscheidungen während einer Krebstherapie und über Situationen, in denen Frauen das Gefühl haben, dass ihr Körper vor allem untersucht, beurteilt und behandelt wird. Es geht auch darum, was es braucht, um Entscheidungen selbstbestimmt treffen zu können – und wie sich das Verhältnis zum eigenen Körper nach einer Erkrankung verändern kann.
57 Minuten
Mit 21 Jahren bekam Ajlo die Diagnose Schilddrüsenkrebs. Schon längere Zeit hatte sie Veränderungen an sich bemerkt. Sie nahm stark zu und erlebte ausgeprägte Stimmungsschwankungen. Zunächst vermutete sie einen Zusammenhang mit der Pille, die sie etwa ein Jahr zuvor verschrieben bekommen hatte. Doch auch nachdem sie diese wieder abgesetzt hatte, blieben die Veränderungen bestehen. Ihre Mutter, die selbst mit 30 Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt war, riet ihr schließlich, ihre Schilddrüsenwerte untersuchen zu lassen. Kurz darauf wurde bei Ajlo tatsächlich papillärer Schilddrüsenkrebs festgestellt. Ihre Schilddrüse wurde entfernt und anschließend folgte eine Radiojodtherapie. Für die Behandlung musste Ajlo eine Woche isoliert im Krankenhaus verbringen, da ihr Körper in dieser Zeit radioaktive Strahlung abgab. Sie durfte keinen Besuch empfangen und auch der Kontakt zum medizinischen Personal war auf das Notwendige beschränkt. Ajlo hat diese Isolation bis heute als sehr belastend in Erinnerung. Nach der Behandlung wurde sie auf Schilddrüsenhormone eingestellt und fand nach und nach wieder in ihren Alltag zurück. Doch sechs Jahre später, mit 27, folgte die nächste Krebsdiagnose. Schon länger wurde ein Knoten in ihrer Brust beobachtet, der zunächst als Fibroadenom eingestuft worden war. Als der Befund bei einer späteren MRT-Untersuchung auffällig erschien, wurde erneut eine Gewebeprobe entnommen. Dieses Mal lautete die Diagnose: Brustkrebs. Ajlo wurde brusterhaltend operiert und bestrahlt und begann anschließend eine Anti-Hormon-Therapie. Die Erkrankung und ihre Behandlung haben ihren Körper verändert, aber auch ihre Sicht auf das Leben.
59 Minuten
Steff ist dreimal an Brustkrebs erkrankt. Bei ihrer ersten Diagnose hatte sie plötzlich einen Knoten in ihrer Brust ertastet. Es folgten eine brusterhaltende Operation, Chemotherapie und Bestrahlung – und die Aussicht, dass danach alles überstanden sein würde. Anderthalb Jahre später kam der Krebs zurück. Dieses Mal stand plötzlich die Entfernung ihrer Brust im Raum. Steff erzählt sehr offen davon, wie sie sich damals fühlte und wie wenig sie selbst zu diesem Zeitpunkt schon bereit war, sich von ihrer Brust zu verabschieden. Sie wechselte das Brustzentrum und entschied sich zunächst für einen Wiederaufbau mit Implantat. Später folgte ein erneuter Brustaufbau mit Eigengewebe. Doch auch danach ließ die Erkrankung sie nicht los. Steff bekam ein weiteres Rezidiv und damit zum dritten Mal die Diagnose Brustkrebs. Während sie bei ihrer ersten Erkrankung noch kaum Kontakt zu anderen Betroffenen gesucht hatte, änderte sich das nach der zweiten Diagnose. Steff fand das Buusenkollektiv und erlebte, wie wertvoll der Austausch mit Frauen sein kann, die viele Gedanken, Ängste und Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben kennen. Heute ist sie selbst fester Teil des Teams und engagiert sich dort für andere Betroffene. In unserem Gespräch erzählt Steff von ihren drei Brustkrebserkrankungen, dem Verlust und Wiederaufbau ihrer Brust und den Folgen, die die Behandlungen bis heute für ihren Körper haben. Und wir sprechen darüber, warum es sich lohnen kann, nach einer Selbsthilfegruppe oder Community zu suchen, die wirklich zu einem selbst passt.
42 Minuten
Heike ist an weißem Hautkrebs erkrankt. Vor einigen Jahren entdeckte sie selbst eine auffällige Stelle an ihrem Körper und vermutete bereits, dass es sich um ein Basalzellkarzinom handeln könnte. Als Kosmetikerin beschäftigt sie sich beruflich viel mit Haut und Hautveränderungen. Trotzdem wurde ihre Vermutung beim Hautarzt zunächst nicht ernst genommen. Schließlich wurden an zwei auffälligen Stellen Gewebeproben entnommen. Die Untersuchung bestätigte ihren Verdacht: Es handelte sich um Basalzellkarzinome. Erst anschließend wurden die betroffenen Stellen vollständig entfernt. Seitdem sind immer wieder neue auffällige Stellen hinzugekommen. Heike hat einen sehr hellen Hauttyp und hatte als Kind viele Sonnenbrände. Heute achtet sie noch genauer auf Veränderungen ihrer Haut und geht regelmäßig zur Kontrolle. In unserem Gespräch erzählt Heike von ihrer Erkrankung und ihren Erfahrungen mit weißem Hautkrebs. Durch ihren Beruf sprechen wir auch ganz praktisch über unsere Haut: über Sonnenschutz, Hautscreening und darüber, wie viel Pflege unsere Haut eigentlich braucht. Auch Narben und die Möglichkeiten der Narbenbehandlung sind ein Thema.
1 Stunde 3 Minuten
Mit 24 Jahren bekam Carsten die Diagnose Osteosarkom – Knochenkrebs. Der Tumor saß in seinem Unterarm und zunächst war völlig unklar, wie es für ihn weitergehen würde. Es folgten Chemotherapie und eine große Operation. Nach der Operation stellte sich heraus, dass sein Tumor auf die Chemotherapie nicht angesprochen hatte. Statt einer weiteren Chemotherapie folgten regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen. 2013 wurde dabei eine Metastase in der Lunge entdeckt, 2014 eine weitere. Viele Jahre später, 2023, musste Carsten erneut wegen einer Lungenmetastase operiert werden. Heute ist Carsten 39 Jahre alt. Wenn er auf die Zeit seiner ersten Erkrankung zurückblickt, erzählt er auch davon, wie anders er mit 24 mit seiner Diagnose umging und wie sich sein Blick darauf im Laufe der Jahre verändert hat. Seine eigene Geschichte hat schließlich auch seinen beruflichen Weg geprägt. Carsten holte sein Abitur nach, studierte und entschied sich, Psychoonkologe zu werden. Außerdem gründete er die Selbsthilfegruppe „Jung und Krebs“ – auch, weil ihm selbst nach seiner Diagnose der Austausch mit anderen jungen Betroffenen gefehlt hatte. In unserem Gespräch geht es deshalb um beides: um Carstens eigene Krebsgeschichte und um seine heutige Arbeit als Psychoonkologe. Was kann Psychoonkologie eigentlich leisten? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich Unterstützung zu holen? Wie lange dauert eine Begleitung? Und hilft es wirklich, noch einmal über das Erlebte zu sprechen?
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

LEBE SELBSTVOLL, der Podcast für Frauen mit und nach Krebs. Was verändert sich im Leben, wenn plötzlich eine Krebsdiagnose im Raum steht? Wie erleben Betroffene die Zeit der Behandlung und was bleibt, wenn die Therapie abgeschlossen ist oder die Erkrankung Teil des weiteren Lebens wird? In LEBE SELBSTVOLL erzählen Frauen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Krebs. Sie sprechen über ihre Diagnose und Behandlung, über Ängste und Unsicherheiten, Veränderungen des eigenen Körpers, Beziehungen und Familie, über das Leben danach und darüber, was ihnen heute wichtig ist. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag. Mehr über den Podcast, meine fotografische Arbeit und mein Buch "schön & stark, Frauen mit Krebs" findest du auf www.franziskaguentherfotografie.de
Podcast melden

„LEBE SELBSTVOLL“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz