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Episoden
28.03.2026
37 Minuten
Man spricht nicht darüber – man hat sie einfach. Frau weiß, was passiert, und doch bleibt vieles unausgesprochen. Noch immer ist sie schambehaftet, oft verzerrt dargestellt, irgendwo zwischen Schmerz und dem Gefühl von (Un-)Reinlichkeit – verborgen und überspielt zugleich.
Als Mischung aus Neubeginn, Muskelarbeit und feinen Farbnuancen begleitet uns Frauen dieser körperliche „Frühjahrsputz“ – weit mehr als nur auf blutige Weise.
Und doch: Hormone sind nicht nur Frauensache. Während sich der weibliche Zyklus über etwa 28 Tage erstreckt, folgt auch der männliche Körper einem eigenen Rhythmus innerhalb von 24 Stunden.
Ein leiser Hinweis darauf, dass körperliche Prozesse uns alle betreffen – auch wenn wir unterschiedlich darüber sprechen.
Als Mischung aus Neubeginn, Muskelarbeit und feinen Farbnuancen begleitet uns Frauen dieser körperliche „Frühjahrsputz“ – weit mehr als nur auf blutige Weise.
Und doch: Hormone sind nicht nur Frauensache. Während sich der weibliche Zyklus über etwa 28 Tage erstreckt, folgt auch der männliche Körper einem eigenen Rhythmus innerhalb von 24 Stunden.
Ein leiser Hinweis darauf, dass körperliche Prozesse uns alle betreffen – auch wenn wir unterschiedlich darüber sprechen.
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21.03.2026
40 Minuten
Der eigene Wille stellt uns alle immer wieder vor Herausforderungen. „Wenn ich nur könnte, wie ich wollte – und vor allem wann ich wollte.“Damit beginnen schon die Kleinsten in unserer Gesellschaft. Früh lernen sie, dass ein gewisses Maß an Anpassung notwendig ist, damit Zusammenleben funktioniert.Und doch zeigt uns die heutige Jugend – oft auf eine Weise, die wir als provokant empfinden – wie viel Freiheit im eigenen Handeln möglich ist. Vielleicht sogar notwendig, um mental gesund zu bleiben.„Das hätten wir uns nie getraut.“ „Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder macht, was er will?“ „Die wissen doch gar nicht mehr, was Arbeit bedeutet.“Solche Sätze hören wir oft. Die Liste der Gegensätze ist lang.Gleichzeitig tragen Jugendliche heute eine ganz andere Verantwortung – und auch eine Last – in Bezug auf ihre eigene Zukunft. Die Frage ist: Haben wir wirklich das Recht, darüber zu urteilen, wenn wir sehen, was wir ihnen hinterlassen?Vielleicht geht es gar nicht darum, Recht zu haben. Sondern darum, hinzuhören.Wo können wir von ihnen lernen? Was wäre für uns alle wünschenswert? Und wie können wir Räume schaffen, in denen ihre Gedanken nicht auf Widerstand stoßen, sondern Teil eines gemeinsamen Dialogs werden?Vielleicht braucht es genau das: Mehr Einbeziehung statt Abwehr. Mehr Verständnis statt Bewertung.Ein spannendes Thema – zwischen Verantwortung, Verpflichtung und Vorausschau.Seid dabei.
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14.03.2026
38 Minuten
Heute wird es animalisch und kulinarisch. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen einander auf besondere Weise unsere Zeit und Zuneigung schenken. Des einen Geschmack, des anderen Gewürg führt uns durch verschiedene Länder und Speisen. Dabei suchen wir elegante Wege, die Künste des anderen nicht zu beleidigen, ohne selbst nur am Tellerrand zu kleben. Schließlich zählt der Gedanke und die Idee dahinter, auch wenn nicht immer die richtige Note getroffen wird.
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07.03.2026
39 Minuten
Einfach einmal so leben, wie man selbst wirklich will.
Ein Gedanke, der wohl vielen von uns immer wieder kommt. Gleichzeitig kollidiert dieser Wunsch mit Verantwortung, Verpflichtungen und auf lange Sicht auch mit gesellschaftlichem Druck – und verhindert oft genau diesen persönlichen Alleingang.
Der Satz „Du bist für dein eigenes Glück verantwortlich“ wirkt in diesem Zusammenhang beinahe wie eine Verballhornung der komplexen Gefüge, in denen wir leben.
Wir vergleichen uns mit anderen und müssen gleichzeitig relativieren, weil wir eben nicht in ihren Schuhen gehen. Und doch versuchen wir, unser eigenes Narrativ zu finden – ein Lebensmodell, das zu uns passt – indem wir manche Wege als erstrebenswert empfinden und andere bewusst auslassen.
Zwischen Verurteilung und Inspiration, zwischen all dem Input, den uns das Leben und die Menschen um uns herum schenken, bleibt da manchmal auch eine leise Sehnsucht: nach fast ungeteilten Zeiten, in denen wir einzig und allein selbst bestimmen können.Passend zum Weltfrauentag und der Frage, ob wir diesen überhaupt noch brauchen, zeigt sich dabei auch die große globale Unterschiedlichkeit, aus der wir auf diesen Tag blicken. Denn während wir hier darüber diskutieren können, ob ein solcher Tag noch zeitgemäß ist, ist allein diese Frage für viele Frauen auf der Welt ein gedanklicher Luxus.
Ein Luxus, der auch darin besteht, dass wir uns überhaupt Gedanken über einen individuellen Weg als Frau machen können – und dass diese Wege in vielen Fällen tatsächlich umsetzbar sind, während andere Frauen noch immer um grundlegende Rechte kämpfen, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.Darüber wollen wir uns heute ein wenig länger unterhalten.
Ein Gedanke, der wohl vielen von uns immer wieder kommt. Gleichzeitig kollidiert dieser Wunsch mit Verantwortung, Verpflichtungen und auf lange Sicht auch mit gesellschaftlichem Druck – und verhindert oft genau diesen persönlichen Alleingang.
Der Satz „Du bist für dein eigenes Glück verantwortlich“ wirkt in diesem Zusammenhang beinahe wie eine Verballhornung der komplexen Gefüge, in denen wir leben.
Wir vergleichen uns mit anderen und müssen gleichzeitig relativieren, weil wir eben nicht in ihren Schuhen gehen. Und doch versuchen wir, unser eigenes Narrativ zu finden – ein Lebensmodell, das zu uns passt – indem wir manche Wege als erstrebenswert empfinden und andere bewusst auslassen.
Zwischen Verurteilung und Inspiration, zwischen all dem Input, den uns das Leben und die Menschen um uns herum schenken, bleibt da manchmal auch eine leise Sehnsucht: nach fast ungeteilten Zeiten, in denen wir einzig und allein selbst bestimmen können.Passend zum Weltfrauentag und der Frage, ob wir diesen überhaupt noch brauchen, zeigt sich dabei auch die große globale Unterschiedlichkeit, aus der wir auf diesen Tag blicken. Denn während wir hier darüber diskutieren können, ob ein solcher Tag noch zeitgemäß ist, ist allein diese Frage für viele Frauen auf der Welt ein gedanklicher Luxus.
Ein Luxus, der auch darin besteht, dass wir uns überhaupt Gedanken über einen individuellen Weg als Frau machen können – und dass diese Wege in vielen Fällen tatsächlich umsetzbar sind, während andere Frauen noch immer um grundlegende Rechte kämpfen, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.Darüber wollen wir uns heute ein wenig länger unterhalten.
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28.02.2026
39 Minuten
Nicht umsonst gilt Schlafentzug als Foltermethode – er ist ein gefährliches Unterfangen. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für das eigene Umfeld.
Mit Kindern wird Schlaf erfahrungsgemäß in manchen Phasen nahezu auf null reduziert. Gleichzeitig bekommt er eine ganz neue Bedeutung, wenn die eigenen Batterien längst im roten Bereich laufen. Wie schnell sich der Körper an einen bestimmten Rhythmus gewöhnt – und wie schwer dieser wieder zu durchbrechen ist – kennen viele nur zu gut.
Von Schäfchenzählen über das Lesen möglichst langweiliger Bücher bis hin dazu, die Nacht kurzerhand zum Tag zu machen: Die Ideen sind vielfältig, um irgendwann doch wieder in einen notwendigen und gesunden Tiefschlaf zu finden.
Wer von uns wird beheizt, berieselt oder betüddelt? Und warum ist dieses Thema nicht nur nervenaufreibend, sondern scheint in Zeiten nahezu permanenter Müdigkeit fast schon überbewertet?
Über Schlafmangel, Gewöhnung, Bettflucht und die Suche nach echter Erholung diskutieren wir in unserer heutigen Folge.
Mit Kindern wird Schlaf erfahrungsgemäß in manchen Phasen nahezu auf null reduziert. Gleichzeitig bekommt er eine ganz neue Bedeutung, wenn die eigenen Batterien längst im roten Bereich laufen. Wie schnell sich der Körper an einen bestimmten Rhythmus gewöhnt – und wie schwer dieser wieder zu durchbrechen ist – kennen viele nur zu gut.
Von Schäfchenzählen über das Lesen möglichst langweiliger Bücher bis hin dazu, die Nacht kurzerhand zum Tag zu machen: Die Ideen sind vielfältig, um irgendwann doch wieder in einen notwendigen und gesunden Tiefschlaf zu finden.
Wer von uns wird beheizt, berieselt oder betüddelt? Und warum ist dieses Thema nicht nur nervenaufreibend, sondern scheint in Zeiten nahezu permanenter Müdigkeit fast schon überbewertet?
Über Schlafmangel, Gewöhnung, Bettflucht und die Suche nach echter Erholung diskutieren wir in unserer heutigen Folge.
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Über diesen Podcast
Melange à trois – Der Podcast Wenn Freundinnen aus einer
WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas
Verbindendes entstehen: Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter,
Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte,
sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund
nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die
alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf
gezogen werden. Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich
mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy,
Marjan und Linda.
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Perchtoldsdorf
Kommentare (1)
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Super dreier Gespann, grübeln schmunzeln herrlich.