Chaotic Thinking – Connecting the Dots

Chaotic Thinking – Connecting the Dots

Episoden

26 – Improvisation: vom Scheitern, Machen & Weitergehen
08.02.2026
57 Minuten
In dieser Episode nehmen Sonja, Jules und Stephan ein zentrales Spannungsfeld unserer Gegenwart in den Blick: Diese Episode ist selbst das beste Beispiel für ihr Thema: Improvisation. Ursprünglich war ein anderes Gespräch geplant, Technik und Erkältungswelle hatten jedoch andere Ideen. Statt Plan B durchzuziehen, entscheiden sich Sonja, Jules und Stephan bewusst dafür, die Situation anzunehmen und machen somit Improvisation selbst zum Thema. Im Gespräch geht es um "Improvisation als alltägliche Praxis": im Privaten, im Job, in Organisationen, in Beziehungen und im Umgang mit Unsicherheit. Zwischen Kochen ohne Rezept, Improtheater, Konzerten mit verletztem Drummer, Elternschaft, Hunden und digitaler Souveränität wird deutlich: Improvisation ist kein Ausnahmezustand, sondern ein Grundmodus des Lebens. Inhalte Improvisation als Reaktion auf Unsicherheit und Unplanbarkeit Der Unterschied zwischen planlosem Chaos und bewusster Improvisation Warum Improvisation Übung, Erfahrung und Vertrauen braucht Improvisation im Alltag: Kochen, Dates, Familie, Arbeit Scheitern als notwendiger Teil improvisierten Handelns Der „Nordstern“: Orientierung ohne starre Wege Improvisation im Team und die Bedeutung von psychologischer Sicherheit Improvisation, Lernen und Gelassenheit mit zunehmender Erfahrung KI als Werkzeug: schneller ausprobieren vs. wirklich Neues schaffen Bewusstheit und Wachheit als Kern von Improvisation Zentrale Gedanken Improvisation ist keine Handlung, sondern eine Haltung Gute Improvisation entsteht aus Vorbereitung, nicht aus Beliebigkeit Pläne können Sicherheit geben – dürfen aber nicht fesseln Ergebnisse sind wichtig, aber nicht jedes Tun braucht sofort ein Ziel Improvisation heißt auch, rechtzeitig aufzuhören Flexibilität macht Systeme stabiler als starre Kontrolle Lernen bedeutet, sich auf Situationen einzulassen, wie sie sind Diese Folge zeigt, warum Improvisation keine Schwäche ist, sondern eine zentrale Kompetenz – persönlich, gesellschaftlich und organisatorisch. In einer Welt, in der immer weniger vorhersehbar ist, wird die Fähigkeit, situativ zu handeln, gemeinsam zu denken und aus dem Moment heraus neue Wege zu finden, immer wichtiger. Eine immer wichtiger werdende Fähigkeit ist daher wahrscheinlich: Kontextsensitivität. Musik- und Buchtipps aus der Episode Buch „Wie man ein Einhorn fängt. Eine fantastische Kulturgeschichte“ von Bernhard Roling & Julia Wittbrecht Musik Sonja: Tears for Fears – Mad World Stephan: Tom Morello feat. Bring Me The Horizon – Let’s Get the Party Started Jules: Northcote – Wholeheart (LP) besonders empfohlen: Can’t Stay the Same Tara If You Jules: die klingen. – treideln. (EP)
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25 – KI, Kultur & Nippes: Was uns bewegt, verändert und herausfordert.
18.01.2026
1 Stunde 1 Minute
Herzlich willkommen zur 25. Episode von Chaotic Thinking – Connecting the Dots! Wir stolpern ins neue Jahr 2026 – und direkt in die dritte Staffel. Stephan, Jules, Sonja und Chris sitzen erstmals live zu viert am Tisch, nach gutem Essen und Mayo-induziertem Chaos. Der Fokus: KI, Kultur & Nippes – was uns bewegt, verändert und herausfordert. Ausblick 2026: KI, Kultur & Nippes KI ist mehr als ein herkömmliches Tool. Okay, das haben wir verstanden, aber wir möchten vor allem die Wechselwirkungen von KI mit Gesellschaft, Kultur und uns selbst betrachten. Was ist mit Human-in-the-Loop gemeint, was ist mit dem Effizienz-Hype (DMEXCO-Albtraum) vs. Kreativität und kritischem Denken? Warum kann KI keine Rechenaufgaben (Strawberry-Gag), kann man Echo-Chambers durch Bestätigungsprompts umgehen und braucht es wirklich nur etwas mehr Mut und Bewusstheit, sich durch KI widerlegen zu lassen? Außerdem reißen wir Themen an wie:
KI und Lernen 
KI und Kunst bzw. KI im Schaffensprozess Ist KI mehr als nur ein Werkzeug oder Ersatz? Musiktipps aus der Runde Stephan: - Nova Twins – Parasites and Butterflies Sonja: - Duo Stiehler – Erinnerungen; - Akua Naru – Poetry: How does it feel? Chris: - Syncatto – Memento Jules: - Mecki Berlinutz – Für dich Takeaways 1. KI verstärkt, was du reinsteckst: Kritische Prompts statt Bauchpinseln. 2. Chaos als Sprungbrett: Von Imitation zu Improvisation – muss man wirklich erst Könnerschaft aufbauen, um Virtuosität zu erlangen? 3. Kulturwandel 2026: Effizienz vs. Menschlichkeit
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24 – Weihnachtswichteln mit Themen
14.12.2025
1 Stunde 22 Minuten
Mach Dich bereit für ein munteres Podcast-Wichteln in unserer Weihnachtsfolge! Diesmal kommen wir vier zusammen, um zum Jahresende mit einem chaotischen Format aufzuwarten, denn: Wir wichteln Themen! Jede:r Host hatte sich ein eigenes, kurzweiliges Thema überlegt und auch, mit wem er es besprechen will. Die anderen wussten nichts, genauso, wie es beim Wichteln sein soll. Ho, ho, ho. Was sicher ist: Wir hatten sehr viel Spaß! Themen: Wir starten mit dem spannenden Thema der selbsterfüllenden Prophezeiung: Machen wir die Dinge kaputt, nur weil wir glauben, dass sie scheitern? Danach diskutieren wir über Kunst, genauer über Ästhetik vs. Ethik, darüber, wie pogofähig Kunst überhaupt sein kann. Im dritten Teil geht's um Externalisierung, wie uns das Aufschreiben, Reden und Auslagern von Gedanken dabei helfen kann, zur Ruhe zu kommen und unsere Muster zu durchbrechen. Und schließlich sprechen wir darüber, wie wir vom Verwickeln zum Entwickeln kommen, wie wir uns aus alten Mustern befreien können.  Und was natürlich nicht fehlen darf, sind unsere Songs: Lied vom Scheitern – Die Ärtzte Haven't You Heard – Patrice Rushen Fake – Make them suffer Boho Days – Andrew Garfield Moritz Fasbender How it Was – Lockerz Paramore Dub https://open.spotify.com/intl-de/track/53XGemHcKSfnRs3M3XEutw?si=9cfa6045c4ce42fc Und zum Schluss, eine kleine, aber feine Buchempfehlung: Hanno Rauterberg – Wie frei ist die Kunst Frohe Weihnachten!
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23 – Die Dualität des Wunsches
30.11.2025
1 Stunde 10 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Chaotic Thinking – Connecting the Dots! Heute sprechen wir über ein Thema, das wir alle kennen, aber selten bewusst betrachten: den Wunsch. Er ist Motor, Kompass und manchmal auch Ursache von Frust. Können wir Wünsche beeinflussen? Wünschen wir uns das Richtige? Wir beleuchten die Dualität des Wunsches:Wie Wünsche antreiben, Orientierung geben und Kreativität auslösen, aber auch Erwartungen schüren, Konflikte nähren und uns in gedankliche Tretmühlen schicken. Ein Wunsch entsteht nie isoliert. Er hängt vom aktuellen Zustand ab. Zum Beispiel von Bedürfnissen, Erfahrungen und eigenen Vorstellungen. Wäre nicht die Frage spannend, woher unsere Wünsche eigentlich kommen? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum erfüllte Wünsche oft schneller verblassen, als wir denken wie Wünsche unsere Kommunikation formen — bewusst oder unbewusst warum unausgesprochene Wünsche in Teams zu Reibung, Missverständnissen und Konflikten führen können wie mächtig ein klar formulierter Wunsch sein kann und ob Zufriedenheit davon abhängen könnte, was wir uns wünschen. Wir diskutieren, warum es hilfreich sein kann, Wünsche klein zu denken, erreichbar zu machen und sie als Wegpunkte statt Zielstriche zu betrachten und weshalb es manchmal klug ist, sich einen Wunsch bewusst nicht zu wünschen. Am Ende bleibt die zentrale Frage: Wenn Wünsche unser Handeln, unsere Beziehungen und unsere Entscheidungen so stark lenken, ist der Schlüssel zu mehr Klarheit, Leichtigkeit und Miteinander vielleicht einfach, sich das Richtige zu wünschen? Eine Folge über Motivation, Enttäuschung, Kommunikation und die Kunst, innere Nordsterne bewusst zu wählen. Musikalische Empfehlungen aus der Folge: ⁠Incubus – Wish You Were Here⁠Wyclef Jean – Wish You Were HereAlpha Rhythm – The Planets (Album)
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22 – Erwartungen, Fehler und Kommunikation
16.11.2025
59 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Chaotic Thinking – Connecting the Dots! Heute wird’s persönlich, reflektiert und überraschend philosophisch. Wir sprechen über Erwartungen, Fehler und warum beides viel enger zusammenhängt, als wir denken. Oft sagen wir: „Da ist etwas schiefgelaufen.“ Aber wenn man genauer hinsieht, merken wir: Fehler entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie entstehen im Verhältnis zu Erwartungen. Doch was, wenn unsere Erwartungen das eigentliche Problem sind? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie unsere inneren Maßstäbe unser Erleben von Erfolg, Scheitern und Zufriedenheit prägen. Wir sprechen darüber, warum unrealistische oder unausgesprochene Erwartungen Konflikte befeuern, Frust erzeugen und wie viel Transparenz allein schon dadurch entstehen kann, dass wir diese bewusst machen und kommunizieren. Warum ist es so wichtig, zuerst unsere Erwartungen zu reflektieren, bevor wir Fehler analysieren? Weil wir nur so erkennen können, wo das Problem wirklich liegt: im Handeln oder in der Erwartung selbst. Das verändert alles. Plötzlich wird Fehlerreflexion nicht mehr zur Selbstanklage, sondern zur Chance auf Persönlichkeitsentwicklung und realistischere Zielsetzung. Wir diskutieren, wie man Erwartungen steuern kann und warum es so befreiend sein kann, das Unplanbare zu akzeptieren. Am Ende bleibt die Frage: Wenn viele unserer Konflikte nur deshalb entstehen, weil Erwartungen unausgesprochen oder unreflektiert bleiben – was passiert, wenn wir anfangen, sie offen zu benennen? Eine Folge über den feinen Unterschied zwischen „Etwas ist schiefgelaufen“ und „Etwas lief einfach anders als gedacht“. Über Kontrolle, Akzeptanz und die Kunst, sich das Richtige zu wünschen. Musikalische Empfehlungen aus der Folge: Tobi Lou - I was sad last night I'm OK now On - Under pressure Rise of the North Star - Golden Arrow
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Über diesen Podcast

Vier Hosts, mit Wurzeln in Ost- und Westdeutschland, erkunden im Gespräch das Chaos des Lebens. Ob Politik, Organisationen, Musik oder Alltag – sie finden kreative Verbindungen zwischen scheinbar unzusammenhängenden Themen. Chaos wird für sie zur Inspirationsquelle, in der sie Muster erkennen und Neues entstehen lassen. In Mini-Serien und thematischen Clustern reflektieren sie mal tiefgründig, mal leicht, aber immer hinterfragend und humorvoll. Denn die besten Gespräche entstehen oft nebenbei, beim Spaziergang. ******* Credits: Jingle – Nicolas Ritschel

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