Podcaster
Episoden
29.03.2026
1 Stunde 4 Minuten
In dieser 28. Episode von Chaotic Thinking Connecting the Dots diskutieren Chris, Stephan, Sonja und Juliane über "Die Dynamik des Planes".
Sie beleuchten, warum Pläne oft als perfekte Illusionen starten, aber in der realen Umsetzung häufig an der Komplexität des Alltags scheitern. Die Runde erörtert die zwei Phasen des Planens: den anfänglichen Erkenntnisgewinn bei der Erstellung und das spätere, oft blinde Abarbeiten im „Follower-Modus“. Anhand von Konzepten wie der Unterscheidung zwischen komplizierten und komplexen Systemen (nach Gerhard Wohland) wird klar, wann Planung sinnvoll ist und wann es eher auf Erfahrung und Improvisation ankommt. Zudem wird kritisch hinterfragt, welche Rolle Projektmanager und Entscheider spielen und warum Retrospektiven oft an fehlender formaler Macht oder reinem „Business Theater“ scheitern.
Takeaways
Pläne sind oft Illusionen und scheitern zwangsläufig an einer sich verändernden Realität. Es gibt einen großen Unterschied zwischen „kompliziert“ (durch Wissen planbar) und „komplex“ (erfordert Erfahrung und schnelles Anpassen). In dynamischen Umfeldern ist Handeln, Lernen und Anpassen wichtiger als endloses Planen im Voraus. Der Erkenntnisgewinn ist bei der Erstellung eines Plans hoch, nimmt bei der sturen Umsetzung jedoch stark ab. Menschen verfallen oft in einen Follower-Modus, um kognitive Last zu reduzieren und konsistent zum Plan zu bleiben. Retrospektiven dürfen kein reines "Business Theater" sein; sie müssen zu echtem organisationalem Lernen führen. Entscheider müssen einen sicheren Rahmen vorgeben, in dem das Hinterfragen des Plans erlaubt und gewünscht ist. Es braucht Mut, sich gegen die Gruppendynamik zu stellen und Fehlannahmen im Plan anzusprechen. In dysfunktionalen Systemen entstehen oft Schattenstrukturen ("geduldete Illegalität"), damit Menschen wirksam bleiben können. Lieber eine falsche Entscheidung treffen, aus der man lernen kann, als gar keine Entscheidung zu treffen.
Zitate
"Pläne sind Illusionen." "Es zählt nicht das Denken vor der Handlung, sondern das Lernen nach der Handlung in einer schnellen Iteration." "Lieber eine falsche Entscheidung als gar keine."
Songs
Stephan: „Myself“ – Stefanie Heinzmann Sonja: „Kon““ – Martin Kohlstedt Juliane: „Shibuya“ – Covet featuring San Holo Chris: „Better Than This“ – Senses
Kapitel
00:00 Einführung in das Thema: Die Dynamik des Planes
02:15 Erfahrungen mit Plänen: Warum Pläne oft Illusionen sind
05:30 Projektmanagement und das nötige Erwartungsmanagement
10:45 Rot und Blau nach Gerhard Wohland: Kompliziert vs. Komplex
15:20 Erkenntnisgewinn beim Planen vs. Passivität in der Umsetzung
22:10 Die Wichtigkeit von Retrospektiven als Gegenmechanismus
27:30 Echtes Lernen oder "Business Theater" in Meetings?
33:15 Die Rolle der Entscheider und fehlende formale Macht
39:50 Bias und Gruppendynamik: Wenn alle blind dem Plan folgen
45:10 Dysfunktionale Systeme und das Umgehen von Regeln ("geduldete Illegalität")
50:20 Zusammenfassung der zwei Phasen: Planung vs. Ausführung
54:15 Musikempfehlungen zur Folge
01:00:30 Abschluss, Outro und Aufruf zur Unterstützung
Sie beleuchten, warum Pläne oft als perfekte Illusionen starten, aber in der realen Umsetzung häufig an der Komplexität des Alltags scheitern. Die Runde erörtert die zwei Phasen des Planens: den anfänglichen Erkenntnisgewinn bei der Erstellung und das spätere, oft blinde Abarbeiten im „Follower-Modus“. Anhand von Konzepten wie der Unterscheidung zwischen komplizierten und komplexen Systemen (nach Gerhard Wohland) wird klar, wann Planung sinnvoll ist und wann es eher auf Erfahrung und Improvisation ankommt. Zudem wird kritisch hinterfragt, welche Rolle Projektmanager und Entscheider spielen und warum Retrospektiven oft an fehlender formaler Macht oder reinem „Business Theater“ scheitern.
Takeaways
Pläne sind oft Illusionen und scheitern zwangsläufig an einer sich verändernden Realität. Es gibt einen großen Unterschied zwischen „kompliziert“ (durch Wissen planbar) und „komplex“ (erfordert Erfahrung und schnelles Anpassen). In dynamischen Umfeldern ist Handeln, Lernen und Anpassen wichtiger als endloses Planen im Voraus. Der Erkenntnisgewinn ist bei der Erstellung eines Plans hoch, nimmt bei der sturen Umsetzung jedoch stark ab. Menschen verfallen oft in einen Follower-Modus, um kognitive Last zu reduzieren und konsistent zum Plan zu bleiben. Retrospektiven dürfen kein reines "Business Theater" sein; sie müssen zu echtem organisationalem Lernen führen. Entscheider müssen einen sicheren Rahmen vorgeben, in dem das Hinterfragen des Plans erlaubt und gewünscht ist. Es braucht Mut, sich gegen die Gruppendynamik zu stellen und Fehlannahmen im Plan anzusprechen. In dysfunktionalen Systemen entstehen oft Schattenstrukturen ("geduldete Illegalität"), damit Menschen wirksam bleiben können. Lieber eine falsche Entscheidung treffen, aus der man lernen kann, als gar keine Entscheidung zu treffen.
Zitate
"Pläne sind Illusionen." "Es zählt nicht das Denken vor der Handlung, sondern das Lernen nach der Handlung in einer schnellen Iteration." "Lieber eine falsche Entscheidung als gar keine."
Songs
Stephan: „Myself“ – Stefanie Heinzmann Sonja: „Kon““ – Martin Kohlstedt Juliane: „Shibuya“ – Covet featuring San Holo Chris: „Better Than This“ – Senses
Kapitel
00:00 Einführung in das Thema: Die Dynamik des Planes
02:15 Erfahrungen mit Plänen: Warum Pläne oft Illusionen sind
05:30 Projektmanagement und das nötige Erwartungsmanagement
10:45 Rot und Blau nach Gerhard Wohland: Kompliziert vs. Komplex
15:20 Erkenntnisgewinn beim Planen vs. Passivität in der Umsetzung
22:10 Die Wichtigkeit von Retrospektiven als Gegenmechanismus
27:30 Echtes Lernen oder "Business Theater" in Meetings?
33:15 Die Rolle der Entscheider und fehlende formale Macht
39:50 Bias und Gruppendynamik: Wenn alle blind dem Plan folgen
45:10 Dysfunktionale Systeme und das Umgehen von Regeln ("geduldete Illegalität")
50:20 Zusammenfassung der zwei Phasen: Planung vs. Ausführung
54:15 Musikempfehlungen zur Folge
01:00:30 Abschluss, Outro und Aufruf zur Unterstützung
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22.02.2026
48 Minuten
Was bedeutet Empathie wirklich?
Und was passiert, wenn wir sie romantisieren?
In dieser Episode sprechen Sonja Busch und Juliane Pabst mit Max Ecker über Empathie – nicht als wohlklingendes Buzzword, sondern als anspruchsvolle Kompetenz. Das Gespräch bewegt sich zwischen persönlicher Erfahrung, gesellschaftlicher Verantwortung und der Frage, ob Empathie immer hilfreich ist oder manchmal sogar in die Irre führt.
Es geht um die feine Linie zwischen echtem Mitgefühl und Projektion, um Zuhören statt Interpretieren, um emotionale Resonanz und kognitive Klarheit. Und um die Frage, wie Empathie in Organisationen, Führung und gesellschaftlichem Diskurs wirksam werden kann, ohne zur moralischen Überhöhung zu verkommen.
Inhalte der Folge
Was Empathie ist – und was nicht Der Unterschied zwischen Mitgefühl, Mitleid und Projektion Warum Empathie nicht automatisch Verständnis bedeutet Aktives Zuhören als Grundlage echter Verbindung Empathie in Führung und Teamarbeit Die Gefahr von Überidentifikation Emotionale Intelligenz und Selbstreflexion Empathie im gesellschaftlichen Diskurs Grenzen von Empathie – und warum sie wichtig sind
Zentrale Gedanken
Empathie beginnt mit Präsenz, nicht mit Bewertung Wer empathisch sein will, muss Ambivalenz aushalten können Zuhören heißt, den eigenen inneren Kommentar leiser zu drehen Empathie ohne Selbstreflexion wird schnell zur Projektion Führung braucht Empathie – aber auch Klarheit Gesellschaftlicher Dialog funktioniert nur, wenn Menschen sich wirklich gehört fühlen
Weltbeste Songs
Max:
„Right in Two“ – Tool
Sonja:
„Morning Sun“ – Melody Gardot
Jules:
„Raggamuffin“ – Selah Sue „Unbekanntes Pferd“ – Rantanplan „Kiel“ – Rantanplan „At Peace“ – Propaghandi
Buchtipps von Sonja
Paul Bloom: „Against Empathy“ Lisa Feldman Barrett: „Wie Gefühle entstehen“
Und was passiert, wenn wir sie romantisieren?
In dieser Episode sprechen Sonja Busch und Juliane Pabst mit Max Ecker über Empathie – nicht als wohlklingendes Buzzword, sondern als anspruchsvolle Kompetenz. Das Gespräch bewegt sich zwischen persönlicher Erfahrung, gesellschaftlicher Verantwortung und der Frage, ob Empathie immer hilfreich ist oder manchmal sogar in die Irre führt.
Es geht um die feine Linie zwischen echtem Mitgefühl und Projektion, um Zuhören statt Interpretieren, um emotionale Resonanz und kognitive Klarheit. Und um die Frage, wie Empathie in Organisationen, Führung und gesellschaftlichem Diskurs wirksam werden kann, ohne zur moralischen Überhöhung zu verkommen.
Inhalte der Folge
Was Empathie ist – und was nicht Der Unterschied zwischen Mitgefühl, Mitleid und Projektion Warum Empathie nicht automatisch Verständnis bedeutet Aktives Zuhören als Grundlage echter Verbindung Empathie in Führung und Teamarbeit Die Gefahr von Überidentifikation Emotionale Intelligenz und Selbstreflexion Empathie im gesellschaftlichen Diskurs Grenzen von Empathie – und warum sie wichtig sind
Zentrale Gedanken
Empathie beginnt mit Präsenz, nicht mit Bewertung Wer empathisch sein will, muss Ambivalenz aushalten können Zuhören heißt, den eigenen inneren Kommentar leiser zu drehen Empathie ohne Selbstreflexion wird schnell zur Projektion Führung braucht Empathie – aber auch Klarheit Gesellschaftlicher Dialog funktioniert nur, wenn Menschen sich wirklich gehört fühlen
Weltbeste Songs
Max:
„Right in Two“ – Tool
Sonja:
„Morning Sun“ – Melody Gardot
Jules:
„Raggamuffin“ – Selah Sue „Unbekanntes Pferd“ – Rantanplan „Kiel“ – Rantanplan „At Peace“ – Propaghandi
Buchtipps von Sonja
Paul Bloom: „Against Empathy“ Lisa Feldman Barrett: „Wie Gefühle entstehen“
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08.02.2026
57 Minuten
In dieser Episode nehmen Sonja, Jules und Stephan ein zentrales Spannungsfeld unserer Gegenwart in den Blick:
Diese Episode ist selbst das beste Beispiel für ihr Thema: Improvisation. Ursprünglich war ein anderes Gespräch geplant, Technik und Erkältungswelle hatten jedoch andere Ideen. Statt Plan B durchzuziehen, entscheiden sich Sonja, Jules und Stephan bewusst dafür, die Situation anzunehmen und machen somit Improvisation selbst zum Thema.
Im Gespräch geht es um "Improvisation als alltägliche Praxis": im Privaten, im Job, in Organisationen, in Beziehungen und im Umgang mit Unsicherheit. Zwischen Kochen ohne Rezept, Improtheater, Konzerten mit verletztem Drummer, Elternschaft, Hunden und digitaler Souveränität wird deutlich: Improvisation ist kein Ausnahmezustand, sondern ein Grundmodus des Lebens.
Inhalte
Improvisation als Reaktion auf Unsicherheit und Unplanbarkeit Der Unterschied zwischen planlosem Chaos und bewusster Improvisation Warum Improvisation Übung, Erfahrung und Vertrauen braucht Improvisation im Alltag: Kochen, Dates, Familie, Arbeit Scheitern als notwendiger Teil improvisierten Handelns Der „Nordstern“: Orientierung ohne starre Wege Improvisation im Team und die Bedeutung von psychologischer Sicherheit Improvisation, Lernen und Gelassenheit mit zunehmender Erfahrung KI als Werkzeug: schneller ausprobieren vs. wirklich Neues schaffen Bewusstheit und Wachheit als Kern von Improvisation
Zentrale Gedanken
Improvisation ist keine Handlung, sondern eine Haltung Gute Improvisation entsteht aus Vorbereitung, nicht aus Beliebigkeit Pläne können Sicherheit geben – dürfen aber nicht fesseln Ergebnisse sind wichtig, aber nicht jedes Tun braucht sofort ein Ziel Improvisation heißt auch, rechtzeitig aufzuhören Flexibilität macht Systeme stabiler als starre Kontrolle Lernen bedeutet, sich auf Situationen einzulassen, wie sie sind
Diese Folge zeigt, warum Improvisation keine Schwäche ist, sondern eine zentrale Kompetenz – persönlich, gesellschaftlich und organisatorisch. In einer Welt, in der immer weniger vorhersehbar ist, wird die Fähigkeit, situativ zu handeln, gemeinsam zu denken und aus dem Moment heraus neue Wege zu finden, immer wichtiger. Eine immer wichtiger werdende Fähigkeit ist daher wahrscheinlich: Kontextsensitivität.
Musik- und Buchtipps aus der Episode
Buch
„Wie man ein Einhorn fängt. Eine fantastische Kulturgeschichte“ von Bernhard Roling & Julia Wittbrecht
Musik
Sonja: Tears for Fears – Mad World Stephan: Tom Morello feat. Bring Me The Horizon – Let’s Get the Party Started Jules: Northcote – Wholeheart (LP) besonders empfohlen: Can’t Stay the Same Tara If You Jules: die klingen. – treideln. (EP)
Diese Episode ist selbst das beste Beispiel für ihr Thema: Improvisation. Ursprünglich war ein anderes Gespräch geplant, Technik und Erkältungswelle hatten jedoch andere Ideen. Statt Plan B durchzuziehen, entscheiden sich Sonja, Jules und Stephan bewusst dafür, die Situation anzunehmen und machen somit Improvisation selbst zum Thema.
Im Gespräch geht es um "Improvisation als alltägliche Praxis": im Privaten, im Job, in Organisationen, in Beziehungen und im Umgang mit Unsicherheit. Zwischen Kochen ohne Rezept, Improtheater, Konzerten mit verletztem Drummer, Elternschaft, Hunden und digitaler Souveränität wird deutlich: Improvisation ist kein Ausnahmezustand, sondern ein Grundmodus des Lebens.
Inhalte
Improvisation als Reaktion auf Unsicherheit und Unplanbarkeit Der Unterschied zwischen planlosem Chaos und bewusster Improvisation Warum Improvisation Übung, Erfahrung und Vertrauen braucht Improvisation im Alltag: Kochen, Dates, Familie, Arbeit Scheitern als notwendiger Teil improvisierten Handelns Der „Nordstern“: Orientierung ohne starre Wege Improvisation im Team und die Bedeutung von psychologischer Sicherheit Improvisation, Lernen und Gelassenheit mit zunehmender Erfahrung KI als Werkzeug: schneller ausprobieren vs. wirklich Neues schaffen Bewusstheit und Wachheit als Kern von Improvisation
Zentrale Gedanken
Improvisation ist keine Handlung, sondern eine Haltung Gute Improvisation entsteht aus Vorbereitung, nicht aus Beliebigkeit Pläne können Sicherheit geben – dürfen aber nicht fesseln Ergebnisse sind wichtig, aber nicht jedes Tun braucht sofort ein Ziel Improvisation heißt auch, rechtzeitig aufzuhören Flexibilität macht Systeme stabiler als starre Kontrolle Lernen bedeutet, sich auf Situationen einzulassen, wie sie sind
Diese Folge zeigt, warum Improvisation keine Schwäche ist, sondern eine zentrale Kompetenz – persönlich, gesellschaftlich und organisatorisch. In einer Welt, in der immer weniger vorhersehbar ist, wird die Fähigkeit, situativ zu handeln, gemeinsam zu denken und aus dem Moment heraus neue Wege zu finden, immer wichtiger. Eine immer wichtiger werdende Fähigkeit ist daher wahrscheinlich: Kontextsensitivität.
Musik- und Buchtipps aus der Episode
Buch
„Wie man ein Einhorn fängt. Eine fantastische Kulturgeschichte“ von Bernhard Roling & Julia Wittbrecht
Musik
Sonja: Tears for Fears – Mad World Stephan: Tom Morello feat. Bring Me The Horizon – Let’s Get the Party Started Jules: Northcote – Wholeheart (LP) besonders empfohlen: Can’t Stay the Same Tara If You Jules: die klingen. – treideln. (EP)
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18.01.2026
1 Stunde 1 Minute
Herzlich willkommen zur 25. Episode von Chaotic Thinking – Connecting the Dots!
Wir stolpern ins neue Jahr 2026 – und direkt in die dritte Staffel. Stephan, Jules, Sonja und Chris sitzen erstmals live zu viert am Tisch, nach gutem Essen und Mayo-induziertem Chaos.
Der Fokus: KI, Kultur & Nippes – was uns bewegt, verändert und herausfordert.
Ausblick 2026: KI, Kultur & Nippes
KI ist mehr als ein herkömmliches Tool. Okay, das haben wir verstanden, aber wir möchten vor allem die Wechselwirkungen von KI mit Gesellschaft, Kultur und uns selbst betrachten.
Was ist mit Human-in-the-Loop gemeint, was ist mit dem Effizienz-Hype (DMEXCO-Albtraum) vs. Kreativität und kritischem Denken? Warum kann KI keine Rechenaufgaben (Strawberry-Gag), kann man Echo-Chambers durch Bestätigungsprompts umgehen und braucht es wirklich nur etwas mehr Mut und Bewusstheit, sich durch KI widerlegen zu lassen?
Außerdem reißen wir Themen an wie: KI und Lernen KI und Kunst bzw. KI im Schaffensprozess
Ist KI mehr als nur ein Werkzeug oder Ersatz?
Musiktipps aus der Runde
Stephan:
- Nova Twins – Parasites and Butterflies
Sonja:
- Duo Stiehler – Erinnerungen;
- Akua Naru – Poetry: How does it feel?
Chris:
- Syncatto – Memento
Jules:
- Mecki Berlinutz – Für dich
Takeaways
1. KI verstärkt, was du reinsteckst: Kritische Prompts statt Bauchpinseln.
2. Chaos als Sprungbrett: Von Imitation zu Improvisation – muss man wirklich erst Könnerschaft aufbauen, um Virtuosität zu erlangen?
3. Kulturwandel 2026: Effizienz vs. Menschlichkeit
Wir stolpern ins neue Jahr 2026 – und direkt in die dritte Staffel. Stephan, Jules, Sonja und Chris sitzen erstmals live zu viert am Tisch, nach gutem Essen und Mayo-induziertem Chaos.
Der Fokus: KI, Kultur & Nippes – was uns bewegt, verändert und herausfordert.
Ausblick 2026: KI, Kultur & Nippes
KI ist mehr als ein herkömmliches Tool. Okay, das haben wir verstanden, aber wir möchten vor allem die Wechselwirkungen von KI mit Gesellschaft, Kultur und uns selbst betrachten.
Was ist mit Human-in-the-Loop gemeint, was ist mit dem Effizienz-Hype (DMEXCO-Albtraum) vs. Kreativität und kritischem Denken? Warum kann KI keine Rechenaufgaben (Strawberry-Gag), kann man Echo-Chambers durch Bestätigungsprompts umgehen und braucht es wirklich nur etwas mehr Mut und Bewusstheit, sich durch KI widerlegen zu lassen?
Außerdem reißen wir Themen an wie: KI und Lernen KI und Kunst bzw. KI im Schaffensprozess
Ist KI mehr als nur ein Werkzeug oder Ersatz?
Musiktipps aus der Runde
Stephan:
- Nova Twins – Parasites and Butterflies
Sonja:
- Duo Stiehler – Erinnerungen;
- Akua Naru – Poetry: How does it feel?
Chris:
- Syncatto – Memento
Jules:
- Mecki Berlinutz – Für dich
Takeaways
1. KI verstärkt, was du reinsteckst: Kritische Prompts statt Bauchpinseln.
2. Chaos als Sprungbrett: Von Imitation zu Improvisation – muss man wirklich erst Könnerschaft aufbauen, um Virtuosität zu erlangen?
3. Kulturwandel 2026: Effizienz vs. Menschlichkeit
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14.12.2025
1 Stunde 22 Minuten
Mach Dich bereit für ein munteres Podcast-Wichteln in unserer Weihnachtsfolge! Diesmal kommen wir vier zusammen, um zum Jahresende mit einem chaotischen Format aufzuwarten, denn: Wir wichteln Themen!
Jede:r Host hatte sich ein eigenes, kurzweiliges Thema überlegt und auch, mit wem er es besprechen will. Die anderen wussten nichts, genauso, wie es beim Wichteln sein soll. Ho, ho, ho.
Was sicher ist: Wir hatten sehr viel Spaß!
Themen:
Wir starten mit dem spannenden Thema der selbsterfüllenden Prophezeiung: Machen wir die Dinge kaputt, nur weil wir glauben, dass sie scheitern?
Danach diskutieren wir über Kunst, genauer über Ästhetik vs. Ethik, darüber, wie pogofähig Kunst überhaupt sein kann.
Im dritten Teil geht's um Externalisierung, wie uns das Aufschreiben, Reden und Auslagern von Gedanken dabei helfen kann, zur Ruhe zu kommen und unsere Muster zu durchbrechen.
Und schließlich sprechen wir darüber, wie wir vom Verwickeln zum Entwickeln kommen, wie wir uns aus alten Mustern befreien können.
Und was natürlich nicht fehlen darf, sind unsere Songs:
Lied vom Scheitern – Die Ärtzte Haven't You Heard – Patrice Rushen Fake – Make them suffer Boho Days – Andrew Garfield Moritz Fasbender How it Was – Lockerz Paramore Dub https://open.spotify.com/intl-de/track/53XGemHcKSfnRs3M3XEutw?si=9cfa6045c4ce42fc
Und zum Schluss, eine kleine, aber feine Buchempfehlung:
Hanno Rauterberg – Wie frei ist die Kunst
Frohe Weihnachten!
Jede:r Host hatte sich ein eigenes, kurzweiliges Thema überlegt und auch, mit wem er es besprechen will. Die anderen wussten nichts, genauso, wie es beim Wichteln sein soll. Ho, ho, ho.
Was sicher ist: Wir hatten sehr viel Spaß!
Themen:
Wir starten mit dem spannenden Thema der selbsterfüllenden Prophezeiung: Machen wir die Dinge kaputt, nur weil wir glauben, dass sie scheitern?
Danach diskutieren wir über Kunst, genauer über Ästhetik vs. Ethik, darüber, wie pogofähig Kunst überhaupt sein kann.
Im dritten Teil geht's um Externalisierung, wie uns das Aufschreiben, Reden und Auslagern von Gedanken dabei helfen kann, zur Ruhe zu kommen und unsere Muster zu durchbrechen.
Und schließlich sprechen wir darüber, wie wir vom Verwickeln zum Entwickeln kommen, wie wir uns aus alten Mustern befreien können.
Und was natürlich nicht fehlen darf, sind unsere Songs:
Lied vom Scheitern – Die Ärtzte Haven't You Heard – Patrice Rushen Fake – Make them suffer Boho Days – Andrew Garfield Moritz Fasbender How it Was – Lockerz Paramore Dub https://open.spotify.com/intl-de/track/53XGemHcKSfnRs3M3XEutw?si=9cfa6045c4ce42fc
Und zum Schluss, eine kleine, aber feine Buchempfehlung:
Hanno Rauterberg – Wie frei ist die Kunst
Frohe Weihnachten!
Mehr
Über diesen Podcast
Vier Hosts, mit Wurzeln in Ost- und Westdeutschland, erkunden im
Gespräch das Chaos des Lebens. Ob Politik, Organisationen, Musik
oder Alltag – sie finden kreative Verbindungen zwischen scheinbar
unzusammenhängenden Themen. Chaos wird für sie zur
Inspirationsquelle, in der sie Muster erkennen und Neues entstehen
lassen. In Mini-Serien und thematischen Clustern reflektieren sie
mal tiefgründig, mal leicht, aber immer hinterfragend und
humorvoll. Denn die besten Gespräche entstehen oft nebenbei, beim
Spaziergang. ******* Credits: Jingle – Nicolas Ritschel
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