Podcaster
Episoden
29.01.2026
31 Minuten
Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen
Erkrankungen und gleichzeitig zu denen, bei denen Betroffene
häufig Versorgungsbrüche erleben. Wechsel zwischen ambulanter und
stationärer Behandlung, unterschiedliche Ansprechpartner*innen
und fehlendeKontinuität können den Weg in eine stabile Behandlung
erschweren.
In dieser Folge von RheinlandRAUSCH spreche ich mit einer Helena
Dürbaum, einer Oberärztin aus demDynaLIVE-Zentrum der LVR-Klinik
Bonn über ein Versorgungsmodell, das genau hier ansetzt. DynaLIVE
steht für eine dynamische, lebensnahe und integrierteBehandlung
und basiert auf § 64 SGB V.
Ziel ist es, Übergänge zwischen ambulanten, teilstationären und
stationären Angeboten besser zu gestalten und Behandlung stärker
am Alltag der Menschenauszurichten. Wirsprechen darüber,
was DynaLIVE von klassischen teilstationären Angeboten
unterscheidet,
wie Behandlung individuell und bedarfsorientiert gestaltet
werden kann,
warum therapeutische Beziehung und Kontinuität zentrale
Wirkfaktoren sind,
wie Selbstwirksamkeit auch außerhalb der Klinik gestärkt wird
und welche Chancen dieses Modell für die zukünftige
Suchtversorgung bietet.
Die Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachleute
gleichermaßen, und an alle, die sich dafür interessieren, wie
Suchtbehandlung wirksam und lebensnah gestaltet werden kann.
Wenn du Fragen oder Themenvorschläge hast, schreib mir
gerne unter: rheinlandrausch@lvr.de.
Links:
Hilfe & Unterstützung im Rheinland:
KoordinationsstelleSucht | LVR
DynaLIVE– Stärkung von Qualität und Konstanz in der Behandlung -
LVR-Klinik Bonn
2025_12_12_Flyer_DynaLIVE_Sucht_Sued1A.inddSuchthilfeverzeichnis
In akuten Krisen:
TelefonSeelsorge0800 111 0 111 / 0800 111 0 222
Notruf:112
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25.12.2025
36 Minuten
"Ich habe konsumiert, um meine Gefühle auszuhalten". Dieser Satz
beschreibt sehr eindrücklich, warum eine
Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und Sucht so oft zusammen
auftreten.
In dieser Folge von RheinlandRausch spricht Line offen und
ehrlich über ihre Geschichte.Über frühe emotionale Überforderung,
Selbstverletzung, den Einstieg in den Konsum, von Cannabis bis
Amphetamine, und darüber, warum diese Substanzen ihr im ersten
Moment geholfen haben, mit diesen intensiven Gefühlen
umzugehen. Gemeinsam schauen wir darauf, wie sich Borderline
im Alltag anfühlen kann, warum Suchthäufig dann eine
Bewältigungsstrategie wird und was sich durch ihre Zeit in der
DBTS (Dialektisch-Behaviorale-Therapie - Sucht) grundlegend
verändert hat. Line erzählt von harter therapeutischer Arbeit,
von Rückschlägen und nicht linearen Prozessen, aber auch davon,
wie ein Leben mit mehr Stabilität, Selbstfürsorge und Teilhabe
möglich werden kann.
Diese Folge richtet sich an alle, die verstehen möchten, warum
Borderline und Sucht so eng miteinander verbunden sind und das
Veränderung möglich ist.
Wichtiger Hinweis: In dieser Folge geht es u.a.
um Sucht, Selbstverletzung, emotionale Krisen und psychische
Erkrankungen. Bitte höre achtsam und sorge gut für dich. Wenn
dich die Inhalte belasten, zögere nicht auf die Stopp-Taste zu
drücken und dir Unterstützung/Hilfe zu holen. Weiter unten
erfährst du wo.
FürBetroffene:
DBT-S_Flyer_09_2020_web.pdf
Startseite - LVR-KlinikBonn
Borderline -Selbsthilfe NRW
AWMF Leitlinienregister
BIÖG: Startseite
FürAngehörige:
Home - psychenet.de
TelefonSeelsorgeDeutschland | Sorgen kann man teilen.
0800/1110111 · 0800/1110222 · 116123. IhrAnruf ist kostenfrei.
Call to Action:
Wenn dir diese Folge geholfen hat, teile sie gerne mit Menschen,
für die sie wichtig sein könnte. Feedback, Fragen oder eigene
Erfahrungen kannst du uns auch gernschreiben unter
rheinlandrausch@lvr.de oder in denKommentaren dalassen.
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27.11.2025
34 Minuten
Wie gelingt der Weg in ein stabiles, selbstbestimmtes Leben nach
einer Suchttherapie?
In dieser Folge von Rheinland Rausch widmen wir
uns einem Angebot, das selten im Rampenlicht steht, aber für
viele Menschen ein echter Wendepunkt sein kann: dem
Ambulant Betreuten Wohnen (BeWo).
Gemeinsam mit Christina und Christian Beitz
spreche ich über Chancen, Anforderungen und die ganz praktische
Alltagsbegleitung von Menschen mit Suchterkrankung bei AGIS
e.V..
Wir schauen auf das Leben in Wohngemeinschaften, das Ankommen
nach einer Therapie, Rückfallprophylaxe, Netzwerke – und auf die
Frage, was sich gesellschaftlich verändern müsste, damit
Unterstützung noch besser gelingt.
In dieser Folge erfährst du:
• Was Ambulant Betreutes Wohnen ist und wer davon
profitieren kann
• Wie AGIS e.V. Menschen im Alltag, in Krisen und bei
Behörden unterstützt
• Welche Rolle Abstinenz, Haltung und Beziehung
spielen
• Wo es Lücken im Hilfesystem gibt – und was sich ändern
sollte
Take Aways:
AmbulantBetreutes Wohnen schafft Struktur, Halt und echte
Alltagshilfe – individuell, niedrigschwellig und auf
Augenhöhe.
Es entlastet Betroffene und Angehörige und zeigt, wie kraftvoll
Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Eingliederungshilfe sein
kann.
Wenn du Fragen oder Themenvorschläge hast, schreib mir gerne
unter: rheinlandrausch@lvr.de.
Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Rheinland
Rausch!
Links:
AGIS - Arbeitsgemeinschaft Innovative Sozialprojekte e.V.
Koordinationsstelle Sucht | LVR
Willkommen auf der BTHG-Seite des LVR -BTHG-LVR
Rechtliche Grundlagen | Mit Menschen fürMenschen.
Home: Suchtkooperation NRW
Nr. 43-2 vom 03.06.2025 Bundeskanzlerbeim Deutschen
Kommunalkongress „Stadt. Land. Jetzt. – Starke Kommunen
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30.10.2025
33 Minuten
Wie spricht man mit Jugendlichen über Alkohol, ohne zu belehren,
aber mit offenem Ohr? Darum geht es in dieser Folge von Rheinland
Rausch.
Ich bin zu Gast bei Viktoria Joelle Moll von der Fachstelle
update Bonn. Sie koordiniert das Präventionsprogramm HaLT, das
junge Menschen untertützt, wenn Alkohol zum Thema geworden ist,
ganz achtsam, vertraulich und freiwillig.
Wir reden darüber,
· wie ehrliche
Gespräche mit Jugendlichen und Eltern gelingen können
· warum Vertrauen
und Schweigepflicht so entscheidend sind
· wie Prävention
auf kommunaler Ebene funktioniert und
· was HaLT anders
macht, nämlich Brücken bauen sattt mit dem Finger zu zeigen.
Eine Folge, die Mut macht: Für Eltern, Fachkräfte und alle, die
Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen wollen.
Habt ihr Fragen, Ideen oder möchtet ihr etwas teilen? Schreibt
mich gerne an untrer rheinlandrausch@lvr.de oder notiertes direkt
über das Kommentarfeld in Spotify und Co.
Links:
KoordinationsstelleSucht | LVR
HaLT – Hart am LimiT - HaLT – Hart am LimiT
SHALK NRW – Selbsthilfe queerersuchtkranker Menschen
HaLT_digitaleIG_Hochformat_v02
Home - Villa Schöpflin
BIÖG: Neue BZgA-Daten zumAlkoholkonsum 12- bis 25-Jähriger:
Rauschtrinken bei Jugendlichen steigt aufVor-Corona-Niveau
Alkohol? Kenn dein Limit: Bewusst mitAlkohol umgehen
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25.09.2025
30 Minuten
Sucht entsteht nie im luftleeren Raum. Sie ist eng mit
gesellschaftlichen Strukturen und den vielen Dimensionen von
Diversity verknüpft – von ethnischer Herkunft Alter und sozialer
Lage über Religion, körperliche und geistige Fähigkeiten bis hin
zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität.
Genau diese letzte Dimension steht im Mittelpunkt dieser Folge:
queere Lebenswelten.
Die europaweite EMIS-Studie (European MSM Internet Survey,
2017/2022) zeigt deutlich: schwule, bisexuelle und andere Männer,
die Sex mit Männern haben, berichten bis zu doppelt so häufig von
riskantem Substanzkonsum wie heterosexuelle Männer.
Ähnliche Ergebnisse finden sich auch für trans* und nicht-binäre
Personen. Das Risiko steigt nicht, weil queere Menschen
„partylustiger“ sind, sondern weil gesellschaftliche
Rahmenbedingungen und Diskriminierungserfahrungen ihre
Spurenhinterlassen.
In dieser Episode von Rheinland Rausch spreche ich mit Tanja
Kulig-Braß vom Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrum Migration
und Karl Gerber von SHALK NRW, einer queersensiblen
Selbsthilfeorganisation.
Wir beleuchten, wie gesellschaftliche Vielfalt und Sucht
zusammenhängen, welche Konsummuster in der Community sichtbar
werden und was Fachkräfte, Angehörige und die Community selbst
tun können, um safe spaces, queersensible Beratung und echte
Teilhabe zu schaffen.
Falls du selbst betroffen bist, nimm gerne an der Bedarfsumfrage
von Bella Donna teil, um klarer zu machen, welche Unterstützung
queere Menschen brauchen sowie passgenaue Angebote und Zugänge zu
schaffen.
Mehr Infos und den Link zur Umfrage findest du hier:
Queers und Substanzgebrauch – Wir wollen mehr wissen und brauchen
Unterstützung!: Suchtkooperation NRW
Links:
KoordinationsstelleSucht | LVR
Sozialpsychiatr.Kompetenzzentrum Migration | Reha-Verein
SHALK NRW – Selbsthilfe queerer suchtkranker Menschen
Salus Kliniken | Geschlechtliche Vielfalt und Sucht
Home - drugcom
EMIS-2017_National-Report_DE.pdf
Sucht ist divers – KONTUREN
leitlinien_diversitaet-in-der-suchtarbeit.pdf
Kooperationstag Sucht NRW
#RheinlandRausch, #Diversity, #QueerUndSucht, #LGBTQ #Suchthilfe,
#Selbsthilfe #SHALKNRW#Empowerment, #Suchtpräevnetion, #NRW,
#belladonna
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Über diesen Podcast
Hier geht es um echte Geschichten von Menschen, die den Weg aus der
Sucht gegangen sind, um mutmachende Gespräche mit Expert*innen und
um hilfreiche Informationen, die dir oder deinen Liebsten den
ersten Schritt in Richtung Hilfe erleichtern sollen. Ob du selbst
betroffen bist, dir Sorgen um jemanden machst oder einfach mehr
über das Thema erfahren möchtest – wir sind hier für dich. Du
kannst uns auch eine E-Mail schreiben: rheinlandrausch@lvr.de
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