Anders Realistisch

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Episoden

Mental Health & Gründen: Das Tabuthema deutscher StartUps
27.04.2026
39 Minuten
In dieser Folge sprechen wir offen über Mental Health im Startup-Alltag und die Realität hinter dem oft glorifizierten Hustle-Mindset. Wir diskutieren, wie sich Leistungsdruck, Unsicherheit und der ständige Vergleich mit anderen auf die eigene Psyche auswirken können, gerade wenn man etwas Eigenes aufbaut. Dabei teilen wir auch persönliche Erfahrungen aus Phasen, in denen Motivation und Energie nicht konstant da waren und wie sich das auf Entscheidungen und Fortschritt ausgewirkt hat. Ein zentraler Punkt ist die Frage, wann Durchziehen wirklich Stärke ist und wann es sinnvoller wäre, einen Schritt zurückzugehen oder Dinge anders zu denken. Außerdem geht es um die Angst vor dem Scheitern, den Umgang mit externen Erwartungen und warum gerade die Phase kurz vor möglichen Durchbrüchen oft mental am anspruchsvollsten ist.





Kapitel





0:00 – Highlights & Intro


1:10 – MrBeast & die Realität von Gründern


2:10 – Warum viele erfolgreiche Gründer ähnliche Muster haben


3:40 – Hustle Culture: Notwendig oder toxisch?


5:00 – Silicon Valley Mindset & extreme Work Culture (996 etc.)


7:30 – Gefährliche Glaubenssätze („Schlafen kannst du, wenn du tot bist“)


10:00 – Druck, Burnout & gesellschaftliche Erwartungen


13:30 – Eigene Erfahrungen: Stress, Panikattacken & Gründeralltag


17:00 – Wann man loslassen sollte (und warum das so schwer ist)


21:20 – Negative vs. positive Antreiber (Trauma vs. Vision)


27:20 – Ist Erfolg ohne Mental Health überhaupt Erfolg?


31:30 – Geld, Stress & Realität als Founder


33:30 – Warnsignale für Burnout im Alltag


34:10 – Warum kaum jemand offen darüber spricht


37:30 – Fazit: Wie man besser damit umgehen kann





Links





Marc Andreessen on Introspection


https://www.businessinsider.com/marc-andreessen-zero-introspection-debate-2026-3





Diary of a CEO: MrBeast


https://www.youtube.com/watch?v=FjrJ2DJN_pA





Xavar Lehmann Artikel zum Thema "Paying yourself as a Founder"


https://www.linkedin.com/pulse/paying-yourself-founder-xaver-lehmann-jaenf/


https://xaverlehmann.substack.com/p/paying-yourself-as-a-founder?r=1g4qci&utm_campaign=post&utm_medium=web&triedRedirect=true
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Wer macht mit Running eigentlich wirklich Geld? | Running Boom erklärt
20.04.2026
46 Minuten
Running ist längst mehr als nur Joggen. Zwischen New York Marathon, Run Clubs, Strava, Hybrid Athletes und teuren Laufmarken ist rund ums Laufen ein kompletter Kultur- und Business-Hype entstanden.


In dieser Folge sprechen Franz und Tobi darüber, warum Laufen gerade so stark boomt, wieso der Einstieg so viel leichter ist als in andere Sportarten und warum Marken aus dem Gym-, Fitness- und Lifestyle-Bereich plötzlich alle auf Running setzen. Es geht um die drei großen Running-Wellen seit den 70ern, um Social Media, Community, Strava und den Trend, dass Run Clubs für viele der neue Third Space zwischen Arbeit und Zuhause geworden sind.


Außerdem schauen die beiden auf die wirtschaftliche Seite des Booms: Warum generiert der New York Marathon fast so viel Wertschöpfung wie ein Super Bowl? Warum geben Läufer so viel mehr Geld aus, als man zuerst denkt? Und weshalb ist Running für Brands aktuell oft attraktiver als klassisches Gym?


Am Ende ist die Folge eine Mischung aus Kulturbeobachtung, Business-Analyse und der Frage, warum ausgerechnet eine der einfachsten Sportarten gerade so kapitalistisch ausgeschlachtet wird.





Kapitel





00:00 Intro: Running Boom, Marathon Hype und hohe Preise


01:27 Harvard vs. New York Marathon: Wie schwer kommt man rein?


02:26 Warum Marathons heute so viel Geld kosten


05:51 Der teuerste Marathon der Welt: Nordpol für 45.000 Dollar


08:50 Der erste Running Boom: Jogging in den 70ern


12:19 Die zweite Welle: Garmin, Nike Plus und der Marathon-Trend


18:12 Die dritte Welle seit 2023: Strava, Run Clubs und Social Media


22:48 Warum Laufen so gut in unsere Zeit passt


24:54 Drei Running-Wellen zusammengefasst


25:25 Das Business hinter dem New York Marathon


28:20 Wie der Running Boom die Fitnessindustrie verändert


34:07 Social Media, Community und das Content-Potenzial von Running


36:32 Warum Running für Marken wirtschaftlich so attraktiv ist


39:58 Strava als Market Network: Warum die App so stark ist


43:08 Warum jetzt so viele Gym Brands zu Running Brands werden


45:48 Fazit: Warum der Running Hype so groß geworden ist
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Build in Public: Warum die meisten Gründer nicht im Stealth Mode bleiben sollten
13.04.2026
1 Stunde 6 Minuten
Build in Public ist gerade überall: Gründer posten Umsätze, Learnings, Produktideen, Rückschläge und nehmen ihre Community live mit beim Aufbau ihrer Firma. Aber ist das wirklich smart oder einfach nur ein weiterer Internet-Hype?


In dieser Folge sprechen Franz und Tobi darüber, woher Build in Public eigentlich kommt, warum das Konzept vor allem in Entwickler- und Startup-Kreisen so groß geworden ist und welche echten Vorteile dahinterstecken. Es geht um Accountability, Content als Marketingkanal, Community-Aufbau, Feedback-Loops, Recruiting, Fundraising und den Zinseszinseffekt von Reichweite.


Gleichzeitig schauen die beiden auch auf die Schattenseiten: Was passiert, wenn man früh zu viel Aufmerksamkeit bekommt, die Operations noch nicht stehen oder man am Ende für Likes statt für Umsatz optimiert? An Beispielen wie Buffer, Marc Lou, Harry Stebbings und Dave’s Save It diskutieren sie, wann öffentliche Transparenz wirklich hilft und wann sie zum Problem werden kann.


Am Ende ist die Folge eine ehrliche Debatte darüber, warum Sichtbarkeit heute ein echter Wettbewerbsvorteil sein kann, warum viele Ängste gegen Build in Public überschätzt sind und weshalb trotzdem nicht jedes Unternehmen denselben Ansatz fahren sollte.





Kapitel





00:00 Intro: Reichweite, Umsatz und das Compounding von Content


01:16 Was Build in Public überhaupt bedeutet


02:23 Rückblick: Warum wir früher schon hätten öffentlich bauen sollen


04:18 Seedwise, StealthBrain und die Ausgangsfrage der Folge


05:30 Ursprung des Trends: Buffer, Indie Hackers und Transparenz


08:41 Solopreneure, Product Hunts und warum schnelles Launchen funktioniert


09:44 Accountability, öffentlicher Druck und warum man eher dranbleibt


11:36 Stealth Mode vs. Build in Public


16:24 Warum man so früh wie möglich über seine Idee sprechen sollte


18:28 Seedwise als Beispiel: Wie LinkedIn tatsächlich Kunden bringt


24:08 Community, Feedback-Loops, Recruiting und Netzwerk-Effekte


27:10 Das Compounding von Reichweite und warum Durchhalten sich auszahlt


38:08 Die Risiken: Operational Readiness, Retention und falsche Aufmerksamkeit


45:06 Dave, Save It und was passiert, wenn Build in Public nicht aufgeht


50:25 Vanity Metrics, Zeitaufwand und warum am Ende Umsatz zählt


52:29 Die größten Einwände gegen Build in Public und warum vieles davon Quatsch ist


01:02:18 Warum Build in Public in Deutschland oft schwerer fällt


01:04:16 Warum Seedwise nicht noch viel mehr in Public baut


01:06:16 Fazit und Outro





Links:


Folgen


Über Content Creation, Verletzlichkeit und den Unterschied zwischen Berlin & Hamburg


https://open.spotify.com/episode/01aT6UHLLvGKlXc4w9eVsi?si=bWQNThO_QtaA7949Ce0dLQ





Money on the line, Franz baut Padel-Plätze, Toby entwickelt Ovulationstests


https://open.spotify.com/episode/0Tu6P7XTHc3WIKnlJ3iXwh?si=FET-aEZpQeeQ1_nJtzgXkw





Wieso Dave's Startup scheitern wird, Sam Altman = 1. Billionär? Apple Produkt Launch, den keiner mitbekommen hat, UND: Welche Tools nutzt jedes Startup?


https://open.spotify.com/episode/5hxgfBOjFS4Wp3IMGbFznp?si=rjSO2O1vTDK0zDzPt-G4qg





Open AI DevDays, Humane AI Pin, WeWork Insolvenz, Zave.it Update, Hörerfragen


https://open.spotify.com/episode/2IA2Kc94tQNUjejNspTR3i?si=-5ENvg5SQTOdYkXE0gbd0g





Dave Update Video


https://www.youtube.com/watch?v=eUgHARLzUxI





Indie Hacker Artikel: Is this the end of Build in Public? (über aktuellen Backlash, Copycats)


https://www.indiehackers.com/post/lifestyle/is-this-the-end-of-build-in-public-heres-why-top-indie-hackers-are-suddenly-disappearing-IhSJQBnXNuNwSuNTuz4t





Indie Hacker Artikel: Build in Public 101? (Ursprungs-Post mit Ressourcen-Sammlung)


https://www.indiehackers.com/post/build-in-public-101-9b59b65ce8
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Das neue Image von Drogen - Franz wird Drogen-Dealer?
06.04.2026
43 Minuten
Von morgentlichen Kaffe, Energie Drink oder Kreatin bis hin zu Peptiden, Ketamin und Nikotin als „Performance-Tools“: Wir befinden uns gerade in einer neuen Ära des Substanzkonsums.


Was früher klar als „Drogen“ gebrandet war, wird heute zunehmend als medizinisch, therapeutisch oder sogar leistungssteigernd neu eingeordnet. Tobi und Franz sprechen darüber, warum sich die Wahrnehmung von Substanzen gerade so stark verändert, welche Rolle Rebranding dabei spielt und warum plötzlich Begriffe wie „Longevity“, „Enhancement“ und „Wellness“ im gleichen Kontext auftauchen.


Es geht um Psychedelika, Ketamin als Antidepressivum, das Comeback von Nikotin in neuer Form und den wachsenden Trend, Substanzen gezielt für Fokus, Performance und Gesundheit einzusetzen.


Gleichzeitig wird klar: Zwischen echter Wissenschaft, Social Media, anekdotischer Evidenz und D2C-Marketing verschwimmen die Grenzen immer mehr. Wer entscheidet eigentlich noch, was gesund ist und was nicht?





Kapitel


00:00 Highlights & Intro


01:00 Miami Recap & Einstieg ins Thema


03:30 Franz’ Gründung & Einstieg in Supplements


05:00 Rebranding von Drogen: Von Escape zu Performance


07:00 Psychedelics & Longevity (Brian Johnson Beispiel)


10:00 Ketamin: Vom Pferdebetäubungsmittel zur Therapie


12:30 Historie: Kokain, Heroin & frühe Pharmaindustrie


14:30 CBD & Wellness: Wie Rebranding funktioniert


16:30 Nikotin: Das extremste Rebranding Beispiel


19:00 Sucht, Gesundheit & neue Konsumformen (Vape, Snus)


22:00 Fokus, Produktivität & neue Substanzen


25:30 Performance-Kultur & „Better for you“-Trend


28:00 Peptide & Enhancement: Insights aus Miami


31:00 Vertrauen vs System: Eigene Gesundheit optimieren


34:00 Social Media, Halbwissen & anekdotische Evidenz


38:00 D2C Brands & warum plötzlich überall neue „Wirkstoffe“ sind


41:00 Fazit: Wie du mit diesen Trends umgehen solltest
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Heimat ist nicht unbedingt ein Ort – was man nach 6 Monaten Reisen wirklich lernt
30.03.2026
52 Minuten
Ein halbes Jahr unterwegs. Barcelona, Bali, Sydney, Kapstadt, Miami – und am Ende trotzdem die Frage: Wo ist eigentlich Heimat?


Tobi spricht über seine sechsmonatige Reise und warum es etwas komplett anderes ist, wirklich an Orten zu leben statt sie nur zu bereisen. Es geht um Einsamkeit trotz perfekter Umgebung, darum, warum die richtigen Menschen wichtiger sind als die perfekte Stadt und was passiert, wenn man sich bewusst immer wieder aus der Komfortzone zwingt.


Franz bringt die Perspektive aus einem Leben mit vielen Ortswechseln rein und spricht darüber, warum sich viele Anfang 30 nochmal komplett neu orientieren – und warum es vielleicht nie „zu spät“ ist, nochmal alles zu ändern.


Am Ende geht es um eine der zentralen Fragen:


Was ist Heimat eigentlich wirklich? Ein Ort oder die Menschen um dich herum?





Kapitel


00:00 Intro & Rückkehr nach Deutschland


02:00 Worum es wirklich geht: Heimat, Heimweh & Bewegung


04:30 Tobi’s 6 Monate Reise im Überblick


08:00 Leben vs Reisen: Alltag im Ausland


11:00 Backpacker vs Ende 20 – komplett andere Experience


14:30 Einsamkeit trotz perfekter Umgebung


18:00 Komfortzone: Alleine unterwegs & Leute kennenlernen


21:00 Warum man solche Erfahrungen gemacht haben sollte


23:30 Mit 30 nochmal alles verändern


27:00 20er vs 30er: Chaos, Klarheit & Fokus


31:00 Dankbarkeit, Perspektive & Privileg


35:00 USA vs Europa: Kultur & Unterschiede


40:00 Städte-Ranking: Bali bis Sydney


44:30 Was ist Heimat wirklich?


50:00 Neues Kapitel: Berlin & Zukunft
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Über diesen Podcast

Business Trends, Vibe-Sports, Health & Wellness Deine Co-Hosts Toby & Franz sind für dich da, um deine Fragen zu beantworten.
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