DIESSEITS VON JEDEM
Gespräche über das Leben, das Zeitgeschehen, die Bibel und die Hoffnung
Podcaster
Episoden
01.03.2026
48 Minuten
Das Gefühl, ohnmächtig zu sein, täuscht. Jede und jeder hat Macht.
Mehr, als man denkt. In der Familie, im Beruf, sogar in politischer
Einflussnahme auf die Gesellschaft. Durchsetzungsvermögen ist eine
Tugend. Manipulation ist Machtmissbrauch und der ist Sünde. Ab wann
geht in einer Demokratie nicht mehr »alle Macht vom Volke aus«,
weil ein Autokrat sie an sich reisst und die Macht der Moral
ignoriert? Was meint die Bibel, wenn sie erzählt »Jesus predigte
mit Vollmacht« und er von sich sagt »mir ist gegeben alle Macht im
Himmel und auf Erden«?
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01.02.2026
54 Minuten
Hass ist keine Meinung, Liebe mehr als ein Gefühl. Aber beide
werden durch Worte ausgedrückt. Wir wollen verstanden werden und
andere verstehen, wir benutzen dazu unsere Sprache – bloß welche?
»Das wird man ja wohl noch sagen dürfen« sagen die Rechten, »alles
Un-Wörter, die gehen ja gar nicht« sagen die Woken. Gibt es sowas
wie eine »Sprachpolizei«? Sollen oder müssen wir gendern, und was
bitte ist »kultursensible, nicht rassistische Sprache«? Im modernen
Alltagsdeutsch steckt ganz viel Lutherbibel, im beschönigenden
Sozialpädagogen- und Marketingsprech viel Verschleierung.
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04.01.2026
47 Minuten
»Die Hoffnung stirbt zuletzt«, sagt der Volksmund, »aber sie
stirbt.« Komisch: Hoffende werden als naiv belächelt oder
argwöhnisch bezweifelt und Resignierte sind irgendwie
selbstlegitimiert? »Seid bereit, Rechenschaft zu geben von der
Hoffnung, die in Euch ist« sagt die Bibel. Eine apokalyptisch
gestimmte Gesellschaft fordert das auch. Warum wir, die Christinnen
und Christen, nicht aus Angst vor dem Untergang schon mal
vorsorglich Selbstmord machen. Sondern begründet hoffen. Und uns
zutrauen, auf die Zuverlässigkeit Gottes zu sehen. Zu-ver-sicht.
Hauptwort mit drei Silben. Haltung mit drei Eigenschaften. Braucht
man zu Beginn eines Landtage-Wahl-Jahres 2026.
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07.12.2025
42 Minuten
»Da machten sich alle auf, ein jeder in seine Heimatstadt«, heißt
es in der biblischen Weihnachtsgeschichte. Machen wir heute noch
so. Zum Fest der Familie, der Liebe und der Pflichtbesuche. Trotz
Deutscher Bahn und Stau-Chaos auf den Autobahnen. »Da nahm Josef
das Kind und seine Mutter und floh nach Ägypten«. Jesus war ein
Flüchtlingskind?! Und die vielzitierte Ur-Christengemeinde ein
multikultureller Haufen? Und die Kirchengeschichte Europas eine
Abfolge von Verfolgungswellen?! Dann bilanzieren wir doch mal 10
Jahre nach der »Flüchtlingskrise« 2015, wer da alles mit uns
Weihnachten feiert. Und ob Migration eine »schöne Bescherung« ist.
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02.11.2025
52 Minuten
»Haste was, dann biste was« sagt das Sprichwort, aber »haste zu
viel, wirste gehasst« sagt einem keiner. Dabei nimmt die Zahl der
Milliardäre ebenso zu wie die der Armutsbetroffenen. Martin
Hünerhoff und Andreas Malessa fragen: Was sagt die Bibel eigentlich
zum Geld? Dass christliche Nächstenliebe allein noch keinen
Sozialstaat macht und auch Bettelmönche von irgendwas leben müssen,
ist klar. Aber dass Jesus einem jungen Reichen die Geschäftsaufgabe
empfiehlt, obwohl er selbst Nutznießer wohlhabender Leute war – was
heisst das für uns Christinnen und Christen im globalen
Wohlstandswesten?
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Hoffnung
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