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Episoden

1 Stunde 9 Minuten
1975 – mitten im Kalten Krieg, als Europa in zwei Lager geteilt war, treffen sich 35 Staaten in Helsinki.

Was dort unterzeichnet wird, ist kein Friedensvertrag, aber ein Wendepunkt: die Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE).

Sie verpflichtet Ost und West auf gemeinsame Prinzipien – Gewaltverzicht, Anerkennung der Grenzen und Achtung der Menschenrechte.

Was damals wie diplomatische Symbolik wirkt, entfaltet über die Jahre eine gewaltige Sprengkraft:

Bürgerrechtler in Osteuropa berufen sich auf genau diese Vereinbarungen, und Schritt für Schritt geraten die Diktaturen des Ostblocks ins Wanken.

In dieser Folge sprechen wir darüber,

wie die Ostpolitik von Willy Brandt den Boden für die KSZE bereitete,

warum die Helsinki-Schlussakte für die DDR Fluch und Segen zugleich war,

und wie sie am Ende sogar den Zerfall der Sowjetunion mit einleitete.

Eine Geschichte über Dialog statt Panzer, über Worte, die Grenzen verschoben –

und über den Moment, an dem der Kalte Krieg langsam zu tauen begann.

Weiterführend:

Dokumentation: Helsinki 1975 – Als Europa zu reden begann (ZDFinfo)

Buch: Der Kalte Krieg – Geschichte eines Konflikts von Odd Arne Westad

OSZE: www.osce.org/de
1 Stunde
Zu Beginn eine kleine Entschuldigung: In dieser Folge ist die Tonqualität bei Sebastian leider nicht ganz optimal – wir bitten das zu entschuldigen.

Inhaltlich widmen wir uns der Schlacht bei Sedan als historischem Wendepunkt, allerdings nicht mit Blick auf die militärischen Details. Stattdessen nutzen wir das Ereignis als Fixpunkt auf dem Zeitstrahl, um die Entwicklungen in Deutschland bis dahin nachzuzeichnen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den politischen Spannungen im Vorfeld, der Rolle Preußens im deutschen Bund und der berühmten Emser Depesche, die die Lage entscheidend zuspitzte. Wir zeigen, warum Sedan als Fixpunkt über die eigentliche Schlacht hinaus Bedeutung besitzt und wie es die damalige Zeit prägte. Wir sind heute noch von diesem Punkt in der Geschichte betroffen.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Sebastian spricht an einer Stelle vom „deutsch-deutschen Pluralismus“ – gemeint ist natürlich der „Dualismus“.

Zur Emser Depesche im Originaltext: http://www.documentarchiv.de/nzjh/ndbd/emser-depesche.html
1 Stunde 13 Minuten
Folge 4 – Aufstieg und Fall Nazi-Deutschlands (Teil 2): Diktatur, Krieg und Zusammenbruch

In der zweiten Hälfte unserer Doppelfolge geht es um die Zeit nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945.

Wie wandelte sich Deutschland in kürzester Zeit zur totalitären Diktatur?

Welche Mechanismen der Kontrolle, Unterdrückung und Gewalt kamen zum Einsatz?

Und wie führte der expansive Machtanspruch der NS-Führung in den verheerendsten Krieg der Menschheitsgeschichte?

Wir sprechen über den Alltag im „Dritten Reich“, den Terrorapparat, den Holocaust, den Kriegsverlauf – und den schlussendlichen militärischen und moralischen Zusammenbruch.

Ein Blick auf die düstersten Kapitel des 20. Jahrhunderts – mit Fakten, Kontext und klaren Worten.
44 Minuten
Folge 3 – Aufstieg und Fall Nazi-Deutschlands (Teil 1): Der Weg zur Macht

In dieser ersten Hälfte unserer Doppelfolge „Aufstieg und Fall Nazi-Deutschlands“ werfen wir einen Blick auf die historischen Entwicklungen, die zur Machtergreifung der NSDAP führten.

Wie konnte eine radikale Partei in einer jungen Demokratie so großen Einfluss gewinnen?

Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren spielten dabei eine Rolle?

Und welche Schlüsselereignisse markierten den Weg von der Weimarer Republik zur Diktatur?

Wir sprechen über die Folgen des Ersten Weltkriegs, die Krisenjahre der 1920er, die Rolle von Propaganda und Gewalt – und darüber, warum viele Menschen Hitler unterschätzten.

Ein komplexes Kapitel deutscher Geschichte, verständlich und kritisch aufbereitet.
56 Minuten
In Folge 2 unseres Sturms durch die Geschichte reden wir am 35. Jahrestag über den Fall der Mauer 1989. Wir klären, wie stark Hasselhoffs Einfluss darauf war und was sonst noch so Faktoren am Start waren.

Heute zu Gast: Frau Dr. Ines Soldwisch, Professorin für neueste und neuere Geschichte an der RWTH Aachen und Gastprofessorin im SoSe 2024 an der Universität Heidelberg.

Mehr Infos von und mit Frau Dr. Soldwisch findet ihr hier:

https://www.nz.histinst.rwth-aachen.de/cms/histinst-nz/der-lehrstuhl/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter/lehrbeauftragte/~kfwxl/pd-dr-ines-soldwisch/?allou=1&mobile=1
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Über diesen Podcast

Wir sind Sebastian und Benedikt und wir unterhalten uns über Geschichte, was aus den grauen Zellen aus dem Geschichtsunterricht noch übrig geblieben ist und vielleicht auch, was man daraus im Bezug zu heute noch lernen kann. Viel Spaß
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„Sturm durch die Geschichte“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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