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  3. KI Kann ich - Künstliche Intelligenz einfach erklärt Podcast

Episoden

6 Minuten
1956 wollte John McCarthy herausfinden, ob Maschinen intelligent werden können. 70 Jahre später sprechen Sam Altman und Donald Trump bereits von Superintelligenz. Doch was steckt wirklich dahinter?

Die Idee ist älter, als viele denken. Bereits 1965 beschäftigte sich I. J. Good mit Maschinen, die sich selbst verbessern könnten. Jürgen Schmidhuber forscht seit Jahrzehnten an lernenden Systemen, während Yann LeCun heute bezweifelt, dass immer grössere Sprachmodelle allein zu allgemeiner Intelligenz führen.

In dieser Episode reisen wir durch 70 Jahre KI-Geschichte, von den ersten Forschungsansätzen über neuronale Netze und Transformer bis zur heutigen Debatte über AGI und Superintelligenz. Dabei wird deutlich: Es gibt nicht die eine KI, sondern unterschiedliche Technologien mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Grenzen.

Wir schauen auch auf die wirtschaftlichen und politischen Interessen hinter den grossen Zukunftsversprechen. Denn während die Wissenschaft noch diskutiert, was Superintelligenz überhaupt ausmacht, wird der Begriff bereits zur Unternehmensstrategie und politischen Botschaft.

Die zentrale Frage ist deshalb nicht nur, wann Maschinen intelligenter werden als Menschen, sondern ob wir ihre tatsächlichen Fähigkeiten verstehen und welche Verantwortung wir ihnen übertragen wollen.

Roger Basler de Roca ist Digitalunternehmer, Betriebsökonom FH, MSc Digital Business, Buchautor und Keynote Speaker. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und digitalen Geschäftsmodellen.

Mit #fragRoger und seinem Buch «KI kann ich» macht er komplexe technologische Entwicklungen verständlich, hinterfragt Versprechen und verbindet Forschung mit unternehmerischer Praxis. In seinen Vorträgen, Workshops und Publikationen geht es nicht nur darum, was Technologie kann, sondern vor allem darum, was sie für Menschen, Unternehmen und unsere Gesellschaft bedeutet.

Mehr von Roger:

Website: https://www.rogerbasler.ch

KI-Wissen und Workshops: https://www.ki-power.me
4 Minuten
Künstliche Intelligenz wird immer günstiger. Die Kosten pro Token sinken, leistungsfähige Modelle werden zugänglicher und viele KI-Dienste sind kostenlos verfügbar.

Doch gleichzeitig passiert etwas Merkwürdiges: Während die Mehrheit kaum bereit ist, für KI zu bezahlen, geben intensive Nutzer immer mehr Geld für Modelle, Agenten und Automationen aus.

Entsteht gerade eine neue Kostenschere bei künstlicher Intelligenz?

In dieser Folge von „KI kann ich“ hinterfrage ich, welchen Wert wir tatsächlich aus unseren KI-Werkzeugen ziehen.

Brauchen wir wirklich immer komplexere Dashboards, digitale Assistenten und aufwendige Automationen? Oder lösen wir zunehmend Probleme, die wir ohne KI gar nicht hätten?

Dabei geht es nicht nur um Geld. Es geht auch um Abhängigkeiten, Erwartungen und unseren Umgang mit Technologie.

Denn nicht alles, was kostenlos ist, müssen wir nutzen. Und nicht alles, was teuer ist, schafft einen echten Mehrwert.

Wie viel gibst du monatlich für KI aus? Und lohnt sich diese Investition?

Schreib mir deine Meinung: hallo@rogerbasler.ch

Mehr Informationen und Newsletter:

https://fragroger.ai

Workshops rund um KI:

https://www.ki-power.me

#fragRoger
5 Minuten
Ein KI-Agent von OpenAI erhielt im Juni 2026 unautorisierten Zugriff auf ein australisches Regierungsportal rund um Medicare. Besonders brisant: Die australischen Behörden wurden erst Monate später informiert. Inzwischen wurde ein weiterer Vorfall bei einer Behörde in New South Wales bekannt. Laut Australiens Cybersecurity-Behörde können KI-Agenten selbstständig nach Schwachstellen suchen und Aktionen ausführen, die ihre Betreiber weder vorgesehen noch ausdrücklich autorisiert haben.

Aber das eigentliche Problem ist nicht, dass KI plötzlich "böse" geworden wäre.

Das Problem ist die Verantwortungslücke.

Wer trägt die Verantwortung, wenn ein KI-Agent eine Grenze überschreitet? Der Hersteller des Modells? Die Person, die den Agenten gestartet hat? Die Organisation, deren veraltetes System angreifbar war? Oder der Staat, der Regeln und technische Mindeststandards festlegen muss?

Genau darüber spreche ich in dieser Folge.

Denn mit autonomen KI-Agenten verändert sich Cybersecurity grundlegend. Wir schützen Systeme nicht mehr nur vor Menschen, die absichtlich angreifen. Wir müssen mit Software rechnen, die selbstständig Wege sucht, ihr Ziel zu erreichen und dabei möglicherweise Grenzen überschreitet

Bei Fragen: ⁠#fragRoger

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Wer bin ich?

Roger Basler de Roca | Msc Digital Business | Phd Candidate. Als Digital Unternehmer, Buch Autor und Top 100 Speaker und Trainer bin ich mit Leidenschaft in digitalen Welten unterwegs, mit einer Vorliebe für Künstliche Intelligenz und Algorithmen seit über 25 Jahren. Zu meinen Spezialgebieten gehört der Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen und Wachstumsmodellen durch educational consulting. 
6 Minuten
Drei Jahre verhandelte die UNO über verbindliche Regeln für autonome Waffen. Im letzten Bericht fehlt ein einziges Wort: "sinnvoll".

Diese Folge zeigt, wie Verantwortung nicht durch eine grosse Entscheidung verschwindet, sondern durch das leise Wegverhandeln von Präzisierungen, und was das für jede KI-Governance ausserhalb des Militärs bedeutet.

Den ganzen Bericht gibts auf: https://www.aibad.news/

Coyle, V. (2026, 7. September). UN talks on killer robots ends with calls for negotiations growing. Human Rights Watch. https://www.hrw.org/news/2026/09/07/un-talks-on-killer-robots-ends-with-calls-for-negotiations-growing

Leyva, G. (2026, 8. September). UN discussions conclude without binding treaty on autonomous weapons. Davis Vanguard. https://davisvanguard.org/2026/09/un-lethal-weapons-talks-conclude/

McCain, S. (2026, 26. August). UN and ICRC issue final warning: Autonomous weapons window closes in five days. Tech Times. https://www.techtimes.com/articles/325579/20260826/un-icrc-issue-final-warning-autonomous-weapons-window-closes-five-days.htm

International Committee of the Red Cross. (2026). Autonomous weapons: The ICRC's position. https://www.icrc.org/en/law-and-policy/autonomous-weapons

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Wer bin ich?

Roger Basler de Roca | MSc Digital Business | PhD Candidate

Als Digital-Unternehmer, Buchautor und Top-100-Speaker bin ich seit über 25 Jahren in digitalen Welten zu Hause – mit einer besonderen Leidenschaft für Künstliche Intelligenz, Algorithmen und die Souveränität des Menschen im digitalen Zeitalter.

Ich spreche die Sprache der Algorithmen, auch wenn Pflanzen bei mir weniger gut gedeihen. Mein Ziel: Menschen und Organisationen befähigen, Digitalisierung und KI nicht nur zu nutzen, sondern selbstbestimmt zu gestalten.

Mein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau digitaler Geschäfts- und Wachstumsmodelle durch Educational Consulting – der Schnittstelle von Bildung, Technologie und unternehmerischem Denken.

 
4 Minuten
Ein 27-jähriger Anthropic-Forscher kündigt und warnt, seine Branche spiele mit unserem Leben. Ein Kollege beziffert das Risiko einer KI-Katastrophe auf über zehn Prozent, ein anderer Experte auf praktisch null, bei identischer Datenlage. Diese Folge fragt, warum genau diese Zahl weniger zählt als das, was heute schon messbar ist, und was das für die kommenden zehn Jahre bedeutet.

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Über diesen Podcast

KI heisst künstliche Intelligenz oder? Nein. KI heisst "Kann ich". In meinem kompakten 5-Minuten-Format informiere ich dich über aktuelle Entwicklungen, wichtige Begriffe und sowohl positive als auch negative Nachrichten aus der Welt der Künstlichen Intelligenz. Dieser Podcast klärt auf und schärft dein Bewusstsein für die vielschichtigen Aspekte der KI: KI News, KI Begriffserklärung, KI Good News und KI Bad News. So bleibst du stets informiert und kritisch in Bezug auf die neuesten Trends und Herausforderungen in der Technologie.
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„KI Kann ich - Künstliche Intelligenz einfach erklärt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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