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Episoden

29 Minuten
Gründen mit 70 - wie geht das? Elke Jensen war ihr Leben lang der Kunst & Kultur, dem Design und Interieur zugewandt. So hatte sie u. a. 15 Jahre lang eine eigene Galerie für Gegenwartskunst in Hamburg-Eppendorf. Sie war als freiberuflliche Produktdesignerin tätig und als Professorin im Bereich Produktdesign an der Akademie Mode und Design in Hamburg.

Mit über 70 gründete sie zwei Start-ups, unter Anderen die CityCaddy UG. Mit dem CityCaddy entwickelte sie ein eigenes Produkt für moderne Senioren:einen exklusiver Shopper, Trolley und moderne Gehhilfe in einem. Ihr Credo lautet: Auch im Alter lässt die Freude am Schönen nicht nach!

So eine Gründung im Alter verläuft natürlich ganz anders als mit 20 - in unserem Gespräch frage ich sie, warum sie, warum sie sich entschlossen hat, mit 70 ein Unternehmen zu gründen, was die Stärken sind, wenn man im höheren Alter gründet und mit welchen Herausforderungen sie kämpft.

Mehr Infos zum CityCaddy: 

https://www.citycaddy.de/citycaddy

 

Artikel über Elke:

https://www.hamburg-startups.net/citycaddy-fuers-gruenden-gibt-es-keine-altersgrenze/

https://www.tft-mag.com/business/interviews/city-caddy-interview-mit-gruenderin-elke-jensen/

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51 Minuten
Heute haben wir eine ganz besondere Gästin bei uns: Anna-Lena von Hodenberg. Sie ist die Gründerin und Geschäftsführerin von HateAid, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für den Schutz und die Unterstützung von Menschen einsetzt, die Opfer von digitalem Hass geworden sind.

Bevor Anna-Lena 2018 HateAid ins Leben gerufen hat, war sie viele Jahre als Journalistin und in der Medienbranche tätig, unter anderem bei der RTL-Mediengruppe. In ihrer Arbeit hat sie hautnah miterlebt, wie sich Hass im Netz immer weiter ausbreitet und welche gravierenden Folgen das für die Betroffenen hat. Diese Erfahrungen haben sie dazu motiviert, aktiv gegen Hass und Hetze im digitalen Raum vorzugehen.

Mit HateAid bietet sie nicht nur Opfern Unterstützung, sondern kämpft auch dafür, dass Politik und die sozialen Netzwerke mehr Verantwortung übernehmen und konsequenter gegen Hassrede vorgehen. 

Kurzum: Anna-Lena setzt sich dafür ein, dass das Internet ein sicherer Ort für alle wird.

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Mehr Infos zu HateAid

https://hateaid.org/

Offener Brief an Kanzler Scholz für ein sicheres Internet

https://hateaid.org/offener-brief-unser-internet/

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41 Minuten
Sophia Maier  wurde 1987 geboren und hat Germanistik, Politikwissenschaft und Demokratiewissenschaft studiert. 

Heute ist sie renommierte Journalistin und Kriegsreporterin und lebt in München. Lange arbeitete sie als Reporterin für das RTL-Format #WHY sowie die wöchentliche Sendung stern TV. Seit September dieses Jahres ist Sophia Maier Sonderkorrespondentin bei RTL. 

Der Schwerpunkt von Sophias Arbeit liegt auf Krisen- und Kriegsregionen wie Afghanistan, Syrien oder der Ukraine. Außerdem ist sie als Investigativjournalistin tätig und berichtet über politische Strömungen in Deutschland, insbesondere mit dem Schwerpunkt AfD und Rechtsextremismus. 

Für ihre Reportagen wurde sie unter anderem mit dem Katholischen Medienpreis, dem Dr. Georg Schreiber-Medienpreis sowie der Medienlöwin des Österreichischen Journalistinnenkongresses ausgezeichnet. Zudem wurde sie vom Medium Magazin unter die Top 10 Journalisten des Jahres 2023 in der Kategorie "Reportage national" gewählt.

In der Vergangenheit war sie ehrenamtlich für Hilfsorganisationen auf den griechischen Inseln Lesbos und Samos sowie in den Ländern Libanon und Jordanien im Einsatz.

 

Links:

https://www.sophiamaier.com/

https://www.sterntv.de/why-mit-sophia-maier

 

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33 Minuten
2019/20 war Kristina Lunz externe Beraterin im Auswärtigen Amt und baute dort das feministische Netzwerk Unidas für den damaligen deutschen Außenminister Heiko Maas auf.

Einge Jahre davor, genau genommen im Jahr 2014, führte eine ihrer Kampagnenerfolge gegen die sexistische Darstellung von Frauen in der BILD-Zeitung, zur Entfernung des sogenannten "BILD-Girls".

Sie hat unzählige Preise gewonnen, unter Anderem: den German Start-Up Award als “Impact Entrepreneurin 2024”, Sie erhielt die renommierte Forbes 30 under 30 Auszeichnung, wurde BMW Foundation “Responsible Leader”, wurde vom Handelsblatt/BCG als "Vordenkerin 2020” ausgezeichnet und hat international in New York, Myanmar und vielen weiteren Stationen auch für die UN gearbeitet.

Im Jahr 2023 würdigte die deutsche Außenministerin sie und das Center for Feminist Foreign Policy, kurz CFFP,  für ihr wegbereitende Rolle bei der Implementierung der feministischen Außenpolitik Deutschlands. 

Wikipedia schreibt:  Das Centre for Feminist Foreign Policy ist eine gemeinnützige Forschungs- und Beratungsorganisation zu „Feministischer Außenpolitik“. Inspiriert von der ehemaligen schwedischen Außenministerin Margot Wallström, die erstmals 2014 den Begriff „feministische Außenpolitik“ einführte, gründeten Nina Bernarding, Marissa Conway, und Kristina Lunz das CFFP 2016 in London und 2018 in Berlin. Gemäß des CFFP stellt feministische Außenpolitik „die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt und will das internationale Machtgefüge so ändern, dass die Bedürfnisse aller Gruppen gesehen werden und Menschenrechte prioritär behandelt werden.“ Im Kontrast dazu steht der Ansatz traditioneller Außenpolitik. Diese hat die Auffassung, dass alle Staaten ihre eigene Macht vergrößern wollen, was nur durch die militärische Unterdrückung anderer Akteure funktioniert.

Das CFFP berät Politiker und Ministerien, um eine gerechtere und friedlichere Außenpolitik zu erreichen und fördert den öffentlichen Diskurs über feministische Außenpolitik, zB über Veröffentlichungen und Veranstaltungen, auch bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

 

Links:

https://centreforfeministforeignpolicy.org/press/

https://www.kristinalunz.com/

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38 Minuten
Über Anna  erfuhr ich, als ich diesen Sommer auf Instagram über Zwangsehen las. Der Artikel wurde vom ZDF gepostet. Dort wurde berichtet, dass jedes Jahr in den Sommerferien Mädchen aus berliner Schulen verschwinden, einfach nach den Sommerferien nicht wieder erscheinen, weil sie im Ausland zwangsverheiratet werden. Unter dem Post auf Social Media las ich einen Kommentar von einer “Anna”, die schrieb, wie sie es schaffte, einer Zwangsheirat zu entkommen. Ich ging auf ihr Profil und las, dass sie nicht nur sich selbst rettete, sondern auch ihre beiden jüngeren Geschwister. Wow! Was für ein Lebensweg! Mir war klar, mit der Frau muss ich sprechen, ihre Geschichte muss erzählt werden. 

https://www.instagram.com/pakii.anna/  

FAKTEN

Wenn Mädchen ins Ausland verschleppt werden, ist es schwierig, sie zurückzuholen - selbst bei deutscher Staatsbürgerschaft.

An allen Schulen Berlins, die wir besucht haben, erhielten wir die Rückmeldung, dass Fälle von Zwangsverheiratungen vorlagen", erklärt Terre des Femmes.

Demnach sind im Jahr 2022 insgesamt 496 Fälle von geplanten, befürchteten oder vollzogenen Zwangsverheiratungen bekannt geworden. Von den Betroffenen oder Bedrohten waren 91 Prozent weiblich. 88 Prozent der vollzogenen Zwangsverheiratungen fanden im Ausland statt, größtenteils während der Ferien.

Terre des Femmes erhalte oft die Rückmeldung in den Workshops, dass sich die meisten Mädchen den Bruch mit der Familie nicht trauen. Besonders Minderjährige könnten sich diesen Schritt nicht vorstellen, komplett auf sich allein gestellt zu sein.

 

Wo finden Betroffene von Zwangsheirat Hilfe?

Mädchen und Frauen, die zwangsverheiratet worden sind oder von einer Zwangsheiraten bedroht sind, können sich bei allen Fragen an das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wenden. Auch Verwandte, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte können sich hier beraten lassen. Die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons stellen auch den Kontakt zu Unterstützungseinrichtungen in der Nähe her. Die Telefonnummer lautet: 116 016

Links zum Hilfetelefon: 

https://onlineberatung.hilfetelefon.de/

https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/zwangsheirat.html

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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen bei Half the Sky - dem Podcast über inspirierende und mutige Frauen. Hier hörst du Geschichten, die bewegen, zum Nachdenken anregen und Mut machen. Für eine neue, eine weibliche Perspektive. Jeden zweiten Mittwoch erscheint ab nun eine neue Folge. Höre gerne rein und lass dich inspirieren.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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