Podcaster
Episoden
01.01.2026
1 Stunde 8 Minuten
Das neue Jahr beginnt im Inklusiv UNS Podcast mit einem
sportlichen Startschuss. Vielleicht nicht mit einem "New Year,
new me", aber mit einem Gast, der weiß, was es bedeutet, große
Ziele zu haben.
Sabrina und Moritz sagen "Willkommen 2026" und holen sich dafür
Verstärkung von niemand Geringerem als Josia Topf:
Para-olympischer Schwimmer, Deutscher Meister 2025, Parasportler
des Jahres 2025 und ganz nebenbei: ziemlich sichere Stilikone.
Die drei sprechen darüber, wie Josia Studium, Weltrekorde und
Leistungssport irgendwie gleichzeitig unter einen Hut bekommt und
dass das am Besten im Team funktioniert.
Es geht aber auch um die großen Fragen: Wie sehr bestimmt eine
Behinderung das eigene Selbstbild? Und wie sehr das Bild von
außen? Wer sind wir eigentlich neben Labels, Zuschreibungen und
gut gemeinter politischer Korrektheit und was geht dabei
vielleicht auch verloren?
Außerdem klären sie, wie Josia sich motiviert, wenn er eigentlich
gar keinen Bock hat und das Wasser im Becken verdächtig kalt ist.
Zwischendurch gründen Moritz und Josia ein gemeinsames
Fashion-Projekt und zum Abschluss wird’s noch einmal nostalgisch:
Worauf sind Moritz und Josia 2025 stolz? Was waren die
sportlichen Highlights des Jahres und dann blicken die drei
gemeinsam noch hoffnungsvoll in die metaphorische Glaskugel 2026.
Danke für das Jahr 2025 - mit wirklich ganz phänomenalen
Gäst*innen, die uns und euch ihre Geschichten, Projekte und Ideen
erzählt haben. Vielen Dank an die Kooperationspartner*innen, die
in diesem Jahr den Podcast möglich gemacht haben und vielen Dank
auch an euch alle, die hier wöchentlich einschalten! Wir wünschen
euch von Herzen alles gute für das neue Jahr.
Hier findet ihr Josia auf Instagram: @josia_topf
Dann geht's hier weiter zur Laudatio von Josia für Moritz.
Und hier zum Gespräch zwischen den beiden auf dem Bayrischen
Sportpreis zu Olympia.
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18.12.2025
1 Minute
Sabrina und Moritz sind kalendarisch mitten in der Weihnachtszeit
angekommen. Emotional befinden sich beide noch im November.
Sabrina hat die letzten Wochen im Krankenhaus verbracht, Moritz
hat die Weihnachtsstimmung konsequent auf später verschoben.
Naja, „später“ ist jetzt. Also heißt es Speedrun zur Weihnacht.
In diese Woche muss alles rein von der gesamten
Weihnachtlichkeit: Plätzchen und Lebkuchen ersetzen Mahlzeiten,
Punsch statt Wasser, Weihnachtsmärkte und dabei bitte alle.
Zwischen Lichterketten und Zuckerrausch überlegen die beiden,
welche Weihnachtsfilme wirklich Stimmung machen und skripten
kurzerhand ihren eigenen. Moritz entpuppt sich als Regisseur mit
klarer Vision: Menschen, die sich nicht kennen oder nicht
ausstehen, ein Zufall, ein Hauch Weihnachtsmagie, ein paar
gemeinsam überwundene Hürden, etwas Romanze, viel Kitsch und
"Zack": Weihnachtswunder.
Und dann wird’s ehrlich: Was braucht es wirklich, damit sich
Weihnachten wohlig anfühlt? Mit wem wollen wir diese Zeit
verbringen. Und welche gesellschaftlichen Erwartungen lassen wir
bewusst zurück? Chronische Erkrankungen sind immer dabei. Wie
kann dann die Weihnachtsstimmung nicht in Überforderung und Druck
umschlagen. Und wie kann Weihnachten kraftgebend statt
kräftezehrend sein?
Zwischen Kerzenschein, Kitsch, Speedrun und gemeinsamer
Innenschau fragen sich Sabrina und Moritz: Wie hat sich unser
Perspektive auf Weihnachten verändert? Und ganz wichtig: Mit
welchen neuen Skills kann Moritz eigentlich am Weihnachtstisch
beeindrucken?
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04.12.2025
1 Minute
Manchmal fühlt es sich an, als würden wir uns durch einen
bürokratischen Dschungel bewegen. Nur ohne vorher zu wissen,
welcher Pfard der richtige ist, welche Plfanzen besonders viel
Kraft geben und welche wir eher vermeiden sollten. So ungefähr
lassen sich die vielen bürokratischen Herausforderungen für
Menschen mit Behinderung beschreiben. Genau hier kommen Zoe Gräf
und Blumi (Barbara) Noll von der EUTB Würzburg ins Spiel. Sie
nennen sich nicht so, aber eigentlich sind sie Navigationsgeräte:
Menschen, die wissen, wie man Barrieren umschifft, Anträge
einordnet und Mut macht, wenn das System wieder mal komplizierter
ist als nötig. Und genau deshalb berichten die beiden heute
Sabrina und Moritz von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen.
Die beiden erzählen, warum Peer-to-Peer-Beratung so kraftvoll
ist: weil Menschen, die selbst mit einer Behinderung und / oder
chronischer Erkrankung leben, intensiver zuhören, persönlicher
verstehen und mit einer Mischung aus Fachwissen und
Erfahrungsswissen begleiten.
Die vier sprechen darüber, wie sich genau dieses persönliches
Erleben und Fachwissen verbindet und wo Beratung auch ihre klaren
Grenzen hat. Und: Was tun, wenn Ratsuchende Entscheidungen
treffen, die man sich anders gewünscht hätte?
Und natürlich geht’s auch um die Themen, die neben der
Fachlichkeit in der Beratung eine wichtige Rolle spielen: Welcher
Snack ist im EUTB-Büro unverzichtbar und gestaltet sich
Feierabend, wenn Behinderung nicht nur Thema im Job, sondern Teil
der eigenen Biografie ist?
Mehr zur EUTB-Stelle Würzburg findet ihr hier:
https://bbsb.org/beratung-und-angebote/blickpunkt-auge-beratungsangebot/teilhabeberatung/
Und Zoe ist auch auf Instagram aktiv unter:
https://www.instagram.com/zoewheelstheworld/?__pwa=1
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27.11.2025
55 Minuten
In dieser Folge geht es für Sabrina und Moritz zurück auf die
Schulbank und sie stellen sich die Frage: Wie kann Inklusion
durch Schulbegleitung gelingen?
Zu diesem Thema ist Matthias ihr Gast, welcher selbst seit vielen
Jahren als Schulbegeleiter tätig ist. Von der Musik begeistert,
wird er auf eine Zeitungsanzeige aufmerksam gemacht, in der eine
Schulbegleitung für einen musikalischen jungen Menschen gesucht
wird. Und ganz schnell öffnet sich ein komplett neuer Raum und
Lebensabschnitt für Matthias: Back to School, und das bitte
inklusiv!
Gemeinsam sprechen die drei darüber, wie Schulbegleitung
gestaltet werden kann. Wie diese zum Resonanzraum für junge
Menschen mit Behinderungen und / oder chronische Erkrankungen
wird, damit sie selbstbestimmt ihren eigenen Weg gehen und so den
Zugang zu Bildung erfahren.
Matthias bringt Empathie mit, und Moritz und Sabrina Fragen wie:
Wie schaffen wir echte Teamarbeit zwischen Lehrkräften,
Mitschüler*innen, Eltern und Institutionen? Ohne Konkurrenz, ohne
„Wer fördert besser?“ Sondern mit der gemeinsamen Prämisse: "Was
brauchst du als junge Mensch, um deinen eigenen Weg
selbstbestimmt zu finden?"
In dieser Episode des "Inklusiv UNS"-Podcast geht es um
Inklusion, darüber, wie Begleitung nicht bevormundet, sondern
Türen öffnet und Möglichkeiten schafft. Und darum, wie erwachsene
Menschen ihre Rolle reflektieren, um wohlwollend
konstruktiv-inklusive Räume zu schaffen.
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13.11.2025
53 Minuten
Geburtstagsstimmung liegt in der Luft. Moritz' wird bald ein Jahr
älter und das ist ein guter Anlass daran zu erinnern: „Du bist
nur so alt, wie du dich fühlst“ und „Bewahre das Kind in dir“.
Und wo sollte das denn beides besser gelingen, als bei einem
Ausflug in den Freizeitpark. Ob sie diese Mission wirklich
angehen? Keine Ahnung. Aber allein die Vorstellung reicht schon
für einen ganzen Themen-Achterbahnritt.
Sabrina und Moritz sprechen über Loopings und Slush-Ice und
stellen sich die Frage: Wie inklusiv sind Freizeitparks
eigentlich wirklich? Vielleicht steht also doch bald ein
Barrierefreiheits-Check an.
Außerdem geht’s um Nachteilsausgleiche: Was steckt dahinter, wann
sind sie sinnvoll und warum sind sie kein "Extra" odere "Bonus",
sondern notwendige´Grundlage für Chancengleichheit und Fairness?
Außerdem tauchen die beiden gedanklich ab: Wie schaffen wir eine
Gesellschaft, die Unterschiede mitdenkt, ohne Verantwortungen zu
verschieben? Warum sollten nicht immer Menschen mit Behinderung
selbst erklären müssen, was sie brauchen? Und ab wann wird
Disability-Awareness zur übertriebenen Fürsorglichkeit?
Inklusion ist kein Gratis-Ticket. Und das Leben bringt sowieso so
einige Achterbahnen mit sich. Dann lasst uns ganz bewusst auch
manchmal die fahren, die wir uns selbst aussuchen können. Podcast
an, Bügel festziehen und Abfahrt!
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Über diesen Podcast
Zwei extrovertierte Speaker*innen mit verschiedenen Behinderungen,
unterschiedlicher Vorliebe für Kaffeezubereitugen und auch sonst
noch unterschiedlicheren Interessen reden per se schon viel. Wenn
man das ganze jetzt auch noch aufzeichnet und dem ein Konzept
zugrunde legt, dann hat man quasi den Grundgedanken dieses Podcasts
verstanden. Wir können nur dazulernen, wenn wir miteinander,
anstatt übereinander reden. Mitreißend erzählen Sabrina und Moritz
mal zu zweit und mal mit spannenden Gäst*innen hier über die
Themen, die das Herz bewegt und die Gedanken beschäftigt: Vom
Alltags-Anekdoten zum Überholen von Klischees. Von A wie Ableismus
bis Z wie Zupercool. Mit einer Mischung aus ungespielter
Leichtigkeit, der benötigten Ernsthaftigkeit und einer guten Prise
Selbstironie schaffen Sabrina und Moritz so einen Raum
verschiedenste Themen - vor allem einem Raum inklusiv uns.
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