feministisch.katholisch.jetzt?!

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Episoden

„Im Anfang schuf Gott die Vielfalt“ mit Sr. Micha Stamer Obl OSB
29.05.2026
1 Stunde 8 Minuten
Gespräch mit Sr. Micha Stamer auf der Podcastbühne des Katholik:innen-Tags in Würzburg. Sr. Micha ist nicht-binär und Oblat:in des Benediktinerklosters Nütschau bei Hamburg.


Themen sind:


Nicht-binärität und Identität. Christliche Glaubensentwicklung, persönliche Spiritualität, benediktinische Tradition und „Was ist ein/e Oblat/in?“, das ökumenische Stadtkloster in Kassel,  Queerness in der katholischen Kirche und OutInChurch, Vielfalt in der Bibel


Weblinks:


www.ebfr.de/feminismus


www.outinchurch.de


https://www.hna.de/kassel/stadtkloster-kassel-sie-leben-oekumene-im-multikulti-94115735.html





Sr. Micha Obl OSB auf Instagram


https://www.instagram.com/sr.micha.obl.osb?igsh=MWFiMmZpYmloMzdoMw==





Ökumenisches Stadtkloster Kassel auf Instagram


https://www.instagram.com/stadtkloster_kassel?igsh=MWFuNjIyYXJ0Zjl1cQ==


https://gewaltfreihandeln.org
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Die ignorierten Frauen der Bibel: Folge 23 mit Dr. Annette Jantzen
01.05.2026
34 Minuten
In der aktuellen Folge unseres Podcast sprechen wir darüber, warum die meisten Frauengeschichten der Bibel gar nicht oder nur verkürzt und verfälscht im katholischen Gottesdienst vorgelesen werden, und welche Konsequenzen das für das Frauenbild in der Kirche hat. Es werden beeindruckende Frauen aus der Bibel vorgestellt mit ihrer Machtkritik und ihren Gotteserfahrungen, welche wichtige Rolle die Frauen in der Bibel spielen und wie ihre Lebens- und Glaubensgeschichten dazu beitragen können, patriarchale Engführungen und Normierungen in Theologie und Kirche zu überwinden.


Darüber sprechen wir mit unserer Gäst*in Dr. Annette Jantzen, promovierte Theologin mit Studium der kath. Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Straßbourg. Viele Jahre war sie Geistliche Leiterin des BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend) Aachen und regionale Frauenseelsorgerin im Bistum Aachen. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, arbeitet als freie Autorin, betreibt einen eigenen Blog und lebt mit ihrer Familie in Aachen.


Themen der Folge:


Die Vielfalt und der Reichtum der biblischen Frauengeschichten und warum sie in der offiziellen Leseordnung für die katholischen Gottesdienste nicht vorkommen oder nur in gekürzter und verfälschter Version Die Vorstellung von beeindruckenden Frauen, über die die Bibel erzählt Wie die katholische Leseordnung Frauen in der Bibel ignoriert, Texte über sie verkürzt und inhaltlich sogar verfälscht Welche Rolle biblische Texte spielen, die Gewalterfahrungen von Frauen erzählen Was sich hinter dem Blog „Gotteswort-weiblich“ verbirgt Welche Reaktionen und Resonanzen die Texte auslösen Wie der Umgang mit biblischen Geschichten die patriarchalenEngführungen und Vorstellungen in Theologie und Kirche überwinden kann





Blog von Annette Jantzen:  www.gotteswort-weiblich.de


Bücher von Annette Jantzen:


„Die ignorierten Frauen der Bibel. Was im Gottesdienst nichtgelesen wird“. Herder Verlag 2026 „Gotteswort, weiblich“. Wie heute zu Gott sprechen? Gebete,Psalmen und Lieder. Herder Verlag „Glaubensworte, weiblich“ Biblische Auslegungen und Gebetefür heute. Herder Verlag. „Leben das wächst“ Schwangerschaft und Spiritualität. EchterVerlag 2023 „Das Kind in der Krippe“ Die Weihnachtsbotschaft –entstaubt, durchgelüftet, neuentdeckt. Herder Verlag 2025 „Wenn Gott zum Kaffee kommt“ / „Coffee to go mit Gott“/“Keks gefällig?“ und andere (in der Reihe der „Gott-und-ich-Geschichten“)
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Was ist feministisch.katholisch.jetzt?!
27.03.2026
3 Minuten
Das erfährst du heute.


Wenn du an Themen rund um Geschlechtergerechtigkeit denkst…


… was beschäftigt dich? … was fehlt dir in den aktuellen Debatten? … welche Fragen werden zu selten gestellt? … was beschäftigt dich? … worüber müsste dringend gesprochen werden?


Teile uns deine Idee für Personen oder Themen.


Theolog*innen , Aktivist*innen, Menschen aus der Praxis – oder auch Stimmen, die sich vielleicht gar nicht als „klassische Expert*innen“ verstehen, aber wichtige Erfahrungen mitbringen.
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Frauensolidarität weltweit – die ökumenische Weltgebetstags-Bewegung wird 100
26.02.2026
32 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen weltweit, den Weltgebetstag. Er wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt und verbindet Spiritualität von Frauen mit politischem Handeln zu Themen wie: Frauenrechte, Gleichberechtigung, Frieden, Solidarität, Empowerment. Diese ökumenische Frauenbewegung lebt vom Engagement vieler Frauen in über 120 Ländern. Sie initiiert und unterstützt zahlreiche Projekte weltweit, um Mädchen und Frauen zu stärken. In diesem Jahr stehen Themen und Anliegen von Frauen in Nigeria im Mittelpunkt des Weltgebetstages. Ihre Situation, die geprägt ist von Gewalt und Diskriminierung, fordert uns auf zu weltweiter Solidarität und gegenseitigem Empowerment.


Darüber sprechen wir mit unseren Gäst*innen Dr. Ines Zeller, Ärztin am Klinikum Hochrhein und Dr. Margarete Weh-Berger, Anwältin in Waldshut. Beide sind im Vorstand des Fördervereins des Frauen- und Kinderschutzhauses Waldshut (Verein Frauen für Frauen).


Themen der Folge:


Wie die ökumenische Weltgebetstags-Bewegung entstanden ist, wie sie arbeitet und was ihre Anliegen sind. Was Frauen motiviert, sich hier ehrenamtlich zu engagieren. Was dieses Engagement konkret bedeutet, welche Herausforderungen und Sternstunden es dabei gibt. Die Situation von Mädchen und Frauen in Nigeria und wie sie mit den Lasten des Alltags umgehen. Häusliche Gewalt – ein Thema, das Frauen in Nigeria und auch hier in Deutschland betrifft. Was es braucht, damit die Weltgebetstags-Bewegung auch inZukunft hier bei uns weitergeht.





Weitere Infos:


www.weltgebetstag.de
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Aggression als Gespräch. Wie Aggression fruchtbar sein kann mit Thomas Scheskat
30.01.2026
45 Minuten
Aggression als destruktive Gewalt oder als lebendige Kraft für Wandel und Gerechtigkeit? In dieser Folge von „Feministisch katholisch jetzt“ spricht Jonathan mit Aggressionsexperte Thomas Scheskat darüber, wie Aggression als neutrale Energie verstanden und verantwortungsvoll genutzt werden kann.


Es geht um Aggressionskompetenz in Beziehungen, Empowerment und Geschlechtergerechtigkeit, aber auch um Körperarbeit und Gewaltprävention, sowie innere Widersprüche von Männern und Frauen und darum, warum eine Kirche ohne Angst auch einen anderen Umgang mit Macht und Aggression braucht.


Vom Prügelknaben zum Aggressionsdialog


Thomas Scheskat wuchs in einer Arbeiterstadt auf, erlebte früh Bedrohung, körperliche Angriffe und das Gefühl, „immer den Kürzeren zu ziehen“. Parallel prägten ihn ein katholisches Elternhaus, ein liberal-humanistisches Weltbild – und eine innere Arroganz gegenüber „den Gewalttätigen“. Später fand er in körperorientierter Psychotherapie, Männerarbeit und der forensischen Psychiatrie zu seinem Thema: Aggression als Vorwärtskraft. Heute arbeitet er mit Männern, Frauen und Menschen aller Geschlechter an Aggressionsbalance, Empowerment und Selbstverantwortung – von Intensivkursen in freier Praxis bis hin zur Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen in der Forensik.


„Aggression ist zu kriegen, was man will“ – oder doch nicht?


Aggression beschreibt für Thomas zunächst eine neutrale Vorwärtsbewegung: „herangehen, auf etwas zugehen“. Ob daraus Gewalt oder Wachstum entsteht, entscheidet der Umgang damit. In seinen Kursen wird Aggression über den Körper erfahrbar – beim Ringen, Boxen oder der Schlagklotz-Übung – immer gekoppelt an Dialog, Achtsamkeit und klare Zustimmung. Wer „zu brav“ sozialisiert wurde, entdeckt darin Handlungsmacht, wer zu impulsiv ist, lernt Regulierung und Empathie. Scheskat spricht von Aggressionsbalance statt Unterdrückung, von einem schwingen können zwischen Verteidigungsbereitschaft und Sanftheit. Unterdrückte Lebendigkeit kehrt sonst als verzerrte Gewalt zurück – in Beziehungen, Konsum, gesellschaftlichen Strukturen und auch in der Kirche.


Verantwortung versteht er als „Antwort geben können“: erklären, warum ich etwas tue, Konflikte bewusst austragen, statt zu fliehen oder zu explodieren. Gerade für feministische Anliegen und Geschlechtergerechtigkeit sieht er Aggression als Ressource des Empowerments, um Rechte einzufordern und „sich nicht länger brav an die Seitenlinie stellen zu lassen“.


Feminismus, Kirche und die Lust auf Kraft


Aus seiner Perspektive blickt Thomas kritisch auf patriarchale Strukturen, Missbrauch und Angstkultur in der Kirche. Für ihn ist klar: ohne bewussten Umgang mit Aggression, Macht und Sexualität bleibt Gewalt im System. Bewegungen wie Out in Church oder die Bewerbung von Frauen bei Priesterseminaren liest er als selbstbewusste Aggressionsakte im besten Sinn – to get what you want. Eine wirklich feministische Kirche müsste Aggression nicht moralisch verdrängen, sondern als Kraft für Gerechtigkeit, Angstfreiheit und Konfliktfähigkeit ernst nehmen. „Nur brav sein ist Verrat am Leben“, sagt Thomas, und lädt dazu ein, die innere Tigerin, den inneren Krieger verantwortungsvoll zu kultivieren – auch im Glaubenskontext.


Weitere Infos:


Website zur Aggressions-Dialog-Arbeit: https://www.aggressions-dialog-arbeit.de/


Infos zu Thomas Scheskat (https://www.maennerbildung.de/referenten.html) und seine Angebote zur Aggressionsdialogarbeit (Seminare, Workshops, Männerarbeit, Aggressionskompetenz) (https://maennerbildung.de/tagungsworkshops.html)


Literatur und das Buch von Thomas Scheskat: „Aggression als Ressource – Eine verkannte Kraft neu erleben“ https://www.maennerbildung.de/publikationen.html


Hinweis auf die Podcastfolge zur Bewerbung katholischer Theologiestudierender als Priesterinnen (frühere Episode von „Feministisch katholisch jetzt“) https://open.spotify.com/show/18WSs1iYz4wKTcl4qSnLNl


Webseite der Aktion „feministisch.katholisch.jetzt?!“(www.ebfr.de/feminismus)
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Über diesen Podcast

Die Kombi von Feminismus und Kirche findest du spannend? Wir auch! Deshalb setzten wir uns in den Gesprächen in diesem Podcast mit verschiedenen Aspekten von feministisch und katholisch auseinander. Der Weg zu wirklicher Gleichberechtigung der Geschlechter scheint weiterhin ein langer zu sein. In der Kirche wirkt er manchmal sogar noch schier unendlich lang. Aus dem Erzbistum Freiburg heraus blicken wir auf feministische Anliegen. Jeden letzten Freitag im Monat erwartet dich eine neue Folge. www.ebfr.de/feminismus; www.instagram.com/feministisch.katholisch.jetzt; fmg@seelsorgeamt-freiburg.de
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