Crime Daheim

Crime Daheim

Der True-Crime-Podcast von Oberpfalz-Medien
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Episoden

54 Königspythons in Schubladen gehalten: Über Tierschutz und Animal Hoarding
27.03.2026
54 Minuten
Es ist dunkel und riecht modrig in dem kleinen Kästchen. Sie kann sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen und liegt eingerollt zwischen Urin und Kot. Wenn sie nicht in Gefangenschaft wäre, würde sie sich gerade anmutig durch einen Tropenwald schlängeln. Doch im Fichtelgebirge ist ihr das nicht vergönnt. Hier lebt sie in einem Haus – eingesperrt in einer beengten Schublade. 53 weitere Artgenossen erleiden das gleiche Schicksal. Und jedes Mal, wenn der Mensch die Schübe öffnet, fühlt es sich für die hilflosen Lebewesen an wie ein Erdbeben. Im Jahr 2023 entdecken Polizisten bei einer Razzia bei einem Schlangenzüchter im Landkreis Wunsiedel 54 Königspythons, die in Schubladen eingesperrt sind. Die Behörden beschlagnahmen die Schlangen, doch der Mann will den Strafbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nicht akzeptieren. Der Fall beschäftigt die Gerichte mehrere Jahre – und nimmt ein ungewöhnliches Ende. Inhaltswarnung: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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Live: Antisemit, Serientäter oder beides? Der Fall Berek Goldfeier
06.03.2026
1 Stunde 30 Minuten
Am 20. Dezember 1945 wird in einer ehemaligen Durchgangs-Pakethalle des Postamts am Regensburger Bahnhof die Leiche eines Jungen gefunden. Der Tote trägt keine Ausweispapiere bei sich, deswegen kann er zunächst nicht identifiziert werden. Was er allerdings dabei hat, sind laut Polizeibericht 1700 Reichsmark sowie Rubel- und Zloty-Geldscheine. Es wird die Vermutung vermerkt, dass es sich um einen Zitat „Ausländer“ handelt. Ein Pressebericht in der Lokalzeitung hat zur Folge, dass sich zwei Bekannte des Toten bei der Polizei melden. Sie identifizieren ihn als den 14 Jahre alten Schüler Berek Goldfeier. In der neuen Folge des Podcasts Crime Daheim spricht die Host Steffi Kraus gemeinsam mit Journalistin und Autorin Waltraud Bierwirth über den Fall Goldfeier. Bis heute ist der Mord an dem 14-Jährigen unaufgeklärt, ein Täter konnte nie gefunden werden. Oder besser: Sollte vielleicht nie gefunden werden? Zumindest legen das die Recherchen von Waltraud Bierwirth nahe. Sie vermutet, dass das Motiv für den Mord Antisemitismus gewesen sein könnte und möglicherweise sogar die Polizei ihre Hände im Spiel hatte. Redakteurin Steffi Kraus stellt dem, basierend auf ihren eigenen Recherchen, eine andere Theorie gegenüber. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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Faschings-Spezial: Masskrugwerfender Gorilla und falscher Eberhofer
13.02.2026
51 Minuten
Es ist Faschingszeit. Menschen tragen Kostüme, die Stimmung ist ausgelassen. Doch dort, wo viele betrunkene Menschen unterwegs sind, kann es auch vermehrt zu Straftaten kommen. Nach einem Faschingsumzug in Rieden im Landkreis Amberg-Sulzbach wird ein Mädchen mit einer Platzwunde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei fahndet nach einem Gorilla, der einen Masskrug auf das Kind geworfen haben soll. Bald kann ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Doch bei der Gerichtsverhandlung stellt sich heraus, dass sich alles ganz anders zugetragen hat. Ein anderer skurriler Fall ereignet sich im Landkreis Neustadt/WN. Dort verkleidet sich ein Mann in Moosbach zum „Naschn Pfinsta“ als Dorfpolizist „Franz Eberhofer“. Seine Verkleidung ist jedoch so authentisch, dass es ein juristisches Nachspiel für ihn haben soll – und auch sein Leben soll danach nicht mehr so sein wie zuvor. Mit diesen ungewöhnlichen Fällen beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien in der Faschings-Folge von „Short Crimes“. Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in diesem Format nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht also nicht um schwerwiegende Straftaten, sondern um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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Tödlicher Tropfen: Der Champagner-Prozess (1)
19.12.2025
1 Stunde 9 Minuten
Es hätte ein unbeschwerter Abend werden sollen, als sich eine Freundesgruppe im Februar 2022 in einem Restaurant in der Innenstadt von Weiden verabredet. Gemeinsam sehen sie sich eine Dating-Sendung im Fernsehen an, bei der auch eine Person aus der Runde als Kandidat teilgenommen hat. Gegen Mitternacht bestellt die Gruppe Champagner, um den Anlass gebührend zu feiern. Als sie von dem Getränk nippen, bemerken alle Beteiligten sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Flüssigkeit schmeckt auffällig chemisch. Panik macht sich breit. Menschen irren wie Zombies umher, erleiden Muskelkrämpfe und kollabieren – eine Person überlebt den Abend nicht. Wie sich später herausstellt, befand sich statt Champagner hochdosiertes MDMA in der Flasche. Die Ermittlungen werden international geführt. Über drei Jahre nach dem tödlichen Vorfall muss sich ein 46-jähriger Niederländer vor dem Landgericht in Weiden verantworten. In der neuen Folge des True-Crime-Podcasts "Crime Daheim" beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit dem sogenannten Champagner-Fall: von der tödlichen Partynacht bis zum Prozessbeginn. Bis ein rechtskräftiges Urteil voraussichtlich im März 2026 gesprochen ist, gilt die Unschuldsvermutung. Das Gerichtsteam berichtet zu jedem Prozesstag in einem Live-Ticker auf www.onetz.de. Inhaltswarnung: Tod durch MDMA, Drogenvergiftung, schwere Folgen von Vergiftung Zum Ticker: https://www.onetz.de/5243116 Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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Mehr Fragen als Antworten: Der Fall Christa Mirthes (Update)
28.11.2025
51 Minuten
Zur Folge: Es ist Freitagnachmittag, der 16. Juni 1978, als der zehnjährige Thomas und der elfjährige Ewald durch die Innenstadt von Schwandorf schlendern. An einem unbewohnten Haus in der Klosterstraße machen sie Halt. Im abgelegenen Hinterhof des verlassenen Grundstücks können die beiden in Ruhe spielen, ohne dass sie von vorbeigehenden Passanten gestört werden. Aus Sicht der Kinder ist es ein perfekter Abenteuerspielplatz. Wäre da nicht dieser üble Gestank in der Luft. Zwischen all dem Gerümpel und dem Müll bemerken die beiden auffällig viele Fliegen, die in einer Ecke des Hinterhofs umherschwirren. Als die Jungen dort ein Holzbrett vom Boden entfernen, machen sie eine grausige Entdeckung. Aus dem etwa 1,30 Meter tiefen Brunnenschacht ragt ihnen die Hand einer bereits verwesten Leiche entgegen. Nach wenigen Tagen kommen die Ermittler darauf, dass es sich um die 15-jährige Christa Mirthes handelt, die bereits seit Januar von ihrem Zuhause verschwunden war. In der neuen Folge des True-Crime-Podcasts Crime Daheim beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit dem Cold Case Christa Mirthes aus Schwandorf. Dieser Fall war auch Thema im Jahr 2021 in der ersten Folge von „Tödliche Oberpfalz“, dem Vorgängerformat von Crime Daheim. Doch seitdem ist wieder Bewegung in den Cold Case gekommen. Denn: Einer neuen Ermittlungsgruppe aus Amberg ist mit einem DNA-Fund ein Durchbruch gelungen. Inhaltswarnung: Mord an Jugendlicher, Verletzungen (u. a. Schnittverletzungen) Live-Podcast: https://okticket.de/tickets-crime-daheim-der-true-crime-live-podcast-regensburg-jahnstadion-2025-12-09-e54458 Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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Über diesen Podcast

Im Podcast "Crime Daheim" nimmt euch das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien um Steffi Kraus und Max Hohlheimer mit auf die Spurensuche. Die Journalisten beleuchten aktuelle sowie historische Kriminalfälle und Verbrechen vor der eigenen Haustüre. Kontakt: crimedaheim@oberpfalzmedien.de Impressum: https://www.onetz.de/impressum/

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