SWR Kultur Essay
Im SWR Kultur Essay machen wir uns Gedanken über die Menschen und die Welt, in der sie leben; über Philosophie, Zeitgeist, Musik, Natur und die Merkwürdigkeiten des Daseins
Im SWR Kultur Essay machen wir uns Gedanken über die Menschen und die Welt, in der sie leben; über Philosophie, Zeitgeist, Musik, Natur und die Merkwürdigkeiten des Daseins
Podcaster
Episoden
12.04.2026
1 Stunde 22 Minuten
Herbert Grönemeyer hat über 40 Jahre die deutsche Popgeschichte mitbestimmt, wie kein anderer. Der Schriftsteller Michael Lentz hat 2024 ein umfassendes Buch über Grönemeyer veröffentlicht, das dessen Nachnamen als Titel trägt und auf Gesprächen mit dem Sänger basiert. Zum 70. Geburtstag gratuliert Michael Lentz Herbert Grönemeyer nun akustisch und geht in dem folgenden Radioessay der Frage nach, was Grönemeyer so unverwechselbar macht. Essay von Michael Lentz SWR 2026
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22.03.2026
55 Minuten
„Szenen des Untergangs“ heißt der neue Gedichtzyklus des österreichischen Schriftstellers Raoul Schrott. Der Dichter beobachtet unsere gefährdete Welt genau und tritt als Warner auf. Trotz der Untergangsstimmung, die Raoul Schrott meist aus der versehrten Natur liest, birgt die Schönheit der Literatur Hoffnung. Für den SWR kommentiert Raoul Schrott exklusiv die Gedichte, erzählt von ihrem Entstehen und davon, wie Orte und Worte zusammenhängen. Essay von Raoul Schrott SWR 2026
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15.03.2026
41 Minuten
Worte können töten – oder befreien. Ein Gedicht, gelesen zum richtigen Zeitpunkt, kann tausende Menschen bewegen. Die Kraft der Sprache in Kunst und Poesie, ihr Klang und Rhythmus sind nicht nur Mittel des kritischen Denkens, sie laden ein auf eine nie aufhörende Reise in die Abgründe und Wunder der Existenz. In ihrem Essay aus dem Jahr 2022 »Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils«, der mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte ausgezeichnet wurde, setzt Volha Hapeyeva despotischen Machtstrukturen ein vielstimmiges, poetisches und nomadisches Denken entgegen. Von Volha Hapeyeva SWR 2022
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08.03.2026
54 Minuten
Wir kommen ungefragt und gehen ungewollt. Dazwischen liegt ein Leben, das wir manchmal feiern dürfen und manchmal aushalten müssen. Kein Leben ohne Schande, keines ohne Schmerz. Das ist nicht zu schaffen, denkt man oft, das kann ich nicht aushalten; unter welchem Stein versteckt sich das Glück, das ich mir versprochen hatte? – Die Autorin Sandra Hoffmann erzählt in ihrem Essay von harten Zeiten, von Krankheit, Tod und Gefahr. Und vom Rettenden auch: Der Phantasie, die sie erhält. Den Gegengiften der Verzweiflung: Pralinen, Surfen, Sonne und Liebe. Von Sandra Hoffmann SWR 2026
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08.02.2026
57 Minuten
Ein Kind geht in die Bücherei und entdeckt die Paranoia. Es sind die Neunziger: Im TV läuft „Akte X“, am Kiosk seziert das P.M.-Magazin Aliens, Dan Brown schreibt „Illuminati“. Das Internet ist noch jung und langsam, aber schon uferlos. Eine düstere Ahnung schiebt sich unter den bunten Fortschrittsoptimismus von Spice Girls und Rotgrün. Am Ende stürzen Türme. Eine Spurensuche in die Zeit, als das paranoide Denken Mainstream wurde und wie sie uns noch heute prägt. Und nicht zuletzt eine Annäherung an einen großen Protagonisten dieses Misstrauens: Erich von Däniken, der im Januar verstorben ist. Essay von Steffen Greiner
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Über diesen Podcast
Der Essay bietet Produktionen auf höchstem Niveau und mit
literarischem Anspruch. Unsere Autor*innen sind Philosoph*innen,
Dichter*innen, Soziolog*innen, Künstler*innen. Im SWR Kultur Essay
denken sie laut. Manchmal denken sie auch leise. Aber immer hörbar
und meinungsstark. Der Essay: Ein akustisches Theorie-Theater.
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