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Episoden
19.07.2026
2 Stunden 35 Minuten
Pinhead im Direct-to-Video-Sumpf! ️🩸 Wir haben uns durch die berüchtigten Hellraiser-Teile 6 bis 10 gequält. Das Urteil vorweg: Fast alle sind absolut furchtbar – aber wir haben ein echtes, ungeschliffenes Juwel gefunden, mit dem niemand gerechnet hat! In dieser Folge reisen wir zurück in die goldene Ära der Videotheken, nehmen das berüchtigte Studio Dimension Films auseinander und spannen den Bogen von Hellraiser 6 bis zur mesopotamischen Mythologie von Inana und Dumuzi.Außerdem: Was verbindet Hellraiser 10 mit Tommy Wiseaus Meisterwerk „The Room“ und dem dubiosen Ökosystem der LA-Mietstudios? Warum spiegelt Teil 9 die völlig abgefuckte amerikanische Sexualmoral wider? Und warum wir Lindsay Grahams Tod feiern, während wir gleichzeitig um den großartigen Sam Neill trauern (inklusive Lars' absoluter Empfehlung für seine legendäre Lovecraftian-Trilogie!).Am Ende beantworten wir wie immer eure Discord-Fragen und reagieren auf die besten Memes der Community! Abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke, um keine filmische Tortur mehr zu verpassen!Relevante Tags & Keywords:Hellraiser, Hellraiser Sequels, Hellraiser 6, Hellraiser 10, Pinhead, Horror Podcast, Filmkritik, Dimension Films, The Room Tommy Wiseau, Inana und Dumuzi, Sam Neill Lovecraft, Horrorfilme Review, Videotheken Nostalgie, Trashfilme.
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13.07.2026
2 Stunden 2 Minuten
🩸 „Da wird wieder eine gehäutet, guck mal!“ – Willkommen im Slasher-Monat des Club Miskatonic! Unsere Patreons durften abstimmen und haben uns direkt in den cineastischen Abgrund gestürzt. Wir besprechen heute die Hellraiser-Teile 2 bis 5!
Was als geniales, queeres Body-Horror-Meisterwerk voller BDSM-Mönche und Konsens-Metaphern von Clive Barker begann, wurde ab Teil 3 von Hollywood komplett gegen die Wand gefahren. Freut euch auf eine tiefgründige (und extrem lustige) Analyse darüber, wie die Weinsteins die Mythologie hinter Pinhead absolut nicht verstanden haben, warum Teil 5 den Vibe von einer verrauchten Garage, Radio Bob und einer vollgefurzten Ledercouch hat – und warum Lars sich mit einer kontroversen These anlegt: Ist das Halloween-Franchise insgeheim noch viel größerer Müll?
Nisan pennt zwischendurch ein, Lars schaut traumatisiert weiter und gemeinsam entschlüsseln wir das "Wibbli Wabbli Wo" der schlimmsten Horror-Fortsetzungen aller Zeiten.
Links & Empfehlungen aus der Folge:
Hört rein bei Nisan im Interview: Elektropastor trifft – Folge 2! Unterstützt uns auf Patreon für exklusive Votings! Folgt den Antikinostudios / Miskatonic Theater für mehr Horrormedien.
Klickt auf "Folgen", bewertet uns mit 5 Sternen auf Spotify und rettet eure Haut vor den Zenobiten!
Was als geniales, queeres Body-Horror-Meisterwerk voller BDSM-Mönche und Konsens-Metaphern von Clive Barker begann, wurde ab Teil 3 von Hollywood komplett gegen die Wand gefahren. Freut euch auf eine tiefgründige (und extrem lustige) Analyse darüber, wie die Weinsteins die Mythologie hinter Pinhead absolut nicht verstanden haben, warum Teil 5 den Vibe von einer verrauchten Garage, Radio Bob und einer vollgefurzten Ledercouch hat – und warum Lars sich mit einer kontroversen These anlegt: Ist das Halloween-Franchise insgeheim noch viel größerer Müll?
Nisan pennt zwischendurch ein, Lars schaut traumatisiert weiter und gemeinsam entschlüsseln wir das "Wibbli Wabbli Wo" der schlimmsten Horror-Fortsetzungen aller Zeiten.
Links & Empfehlungen aus der Folge:
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Pinhead, Inzest-Kino & ein Buch, das wir zerreißen – Hellraiser, Obsession, Her Body & Other Parties
05.07.2026
2 Stunden 49 Minuten
Pinhead hat kein Safeword – und wir auch nicht, wenn's um Buchverrisse geht. 🩸Diese Woche gibt's VIEL: Wir starten das große Hellraiser-Franchise (ja, das ist der Slasher-Monat) mit Clive Barkers Original von 1987 – Theaterwurzeln, Books of Blood, BDSM-Mönche und warum Julia die eigentliche Hauptfigur ist.Danach reden wir über "Obsession", einen der profitabelsten Horrorfilme des Jahres – und warum wir dafür den Begriff "Inzest-Kino" erfunden haben (A24-Regisseure, die A24-Regisseure kopieren, die Bergman kopieren).Zum Schluss: Carmen Maria Machados "Her Body and Other Parties" – gehypt, aber meilenweit von "What We Lost in the Fire" entfernt. Wir sagen euch, warum ihr stattdessen das andere Buch lesen solltet.Plus: Now Watching (Scrubs-Reboot, The Handmaid's Tale) und wieso wir schon wieder eine ganze Folge verloren haben.Club Miskatonic ist der Horror-Podcast aus den antikyno Studios vom Team des Miskatonic Theaters – dem einzigen Horrortheater der Welt. Jede Woche: ein Horrormedium, tiefe Analyse, keine falsche Ehrfurcht.Mehr Bonus-Content, Community-Voting & unser komplettes Hörspiel-Programm gibt's auf Patreon.#Hellraiser #CliveBarker #HorrorPodcast #Pinhead #A24Horror #HerBodyAndOtherParties #CarmenMariaMachado #BuchkritikHorror
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28.06.2026
1 Stunde 18 Minuten
Playdurizm (2020) — queerer Horrorfilm aus Tschechien, mit Gästin Amina Balajo
Amina Balajo hat ihre Masterarbeit über queeres Kino geschrieben, zwei Jahre beim Hamburg International Queer Film Festival gearbeitet und ist passionierte Horrorfilmfan mit Schwerpunkt queer Horror. Kurz: genau die Person, die man für diese Folge braucht.
Sie hat Playdurizm mitgebracht — Debütfilm des tschechischen Regisseurs Gem Deger aus dem Jahr 2020, der ihn seit seinem 16. Lebensjahr im Kopf trug und schließlich mit 21 in Produktion brachte. Der Film spielt in einer Filmproduktion, ist dreamy, neonbeleuchtet und glitzert in einer Ästhetik zwischen Gregg Araki (The Living End, Doom Generation), Sion Sonos Antiporno und der Euphoria-Palette — bis er es plötzlich nicht mehr tut. Der dritte Akt wechselt die Ästhetik radikal, und genau da sitzt der emotionale Impact. Trigger Warning für eine lange, intensive Szene gegen Ende, auf die der Film allerdings gut vorbereitet.
Lars, Nisan und Amina sprechen darüber, warum der Film mehr Ebenen hat als eine erste Sichtung zeigt, was es bedeutet, dass Deger sich selbst in der Hauptrolle besetzt hat — als kleine, zerbrechliche Figur, der man die ganze Zeit in den Arm nehmen möchte — und was dieser Selbst-Casting-Entscheidung von Joe Swanberg bis Hollywood-Indie grundsätzlich unterscheidet. Außerdem: warum eine Filmästhetik, die ihre eigene Prämisse parodiert, paradoxerweise die ehrlichste sein kann.
Danach gibt Amina ihre persönlichen Empfehlungen für queeren Horror — darunter Fade to Black, in dem ein Außenseiter Schwarzweiß-Pulp-Noir der 1930er lebt, bis er anfängt, Leute umzubringen, und der visuell das genaue Gegenteil von Playdurizm ist: ausgewaschene Realität gegen bunte Schwarzweiß-Phantasie. Dazu eine Debatte über Body Horror, wer ihn macht, wie er gemacht wird — und warum Lars dabei immer schlecht wird, was er nicht zugeben möchte.
Themen der Folge: Playdurizm · Gem Deger · Queerer Horror · Queer Cinema · Hamburg International Queer Film Festival · Gregg Araki · Sion Sono · Body Horror · Fade to Black · Endless Summer Syndrome · Tschechisches Kino · Queer Film Empfehlungen · Pride Month
Gästin: Amina Balajo — Hamburg International Queer Film Festival, Masterarbeit queeres Kino.
Außerdem: Neue Folge Das Haus an der Grenze kommt (leicht verspätet, dafür gut), Miskatonic Game Night mit Beverly Hell 90210 läuft weiter — und die Patreons haben abgestimmt: Juli wird Hellraiser-Monat. Wer im August mitentscheiden will, muss 20€-Patron werden. Amina würde es sofort tun, wenn sie Geld hätte.
Club Miskatonic ist der Podcast für Horrormedien aus den antikyno Studios des Miskatonic Theaters Hamburg. Neue Folge wöchentlich. Patreon: exklusive Hörspielserien (Dunkeldeutschland, Das Haus an der Grenze), Behind-the-Scenes-Reality-Serie The Miskatonics und das Game-Format Beverly Hell 90210.
Amina Balajo hat ihre Masterarbeit über queeres Kino geschrieben, zwei Jahre beim Hamburg International Queer Film Festival gearbeitet und ist passionierte Horrorfilmfan mit Schwerpunkt queer Horror. Kurz: genau die Person, die man für diese Folge braucht.
Sie hat Playdurizm mitgebracht — Debütfilm des tschechischen Regisseurs Gem Deger aus dem Jahr 2020, der ihn seit seinem 16. Lebensjahr im Kopf trug und schließlich mit 21 in Produktion brachte. Der Film spielt in einer Filmproduktion, ist dreamy, neonbeleuchtet und glitzert in einer Ästhetik zwischen Gregg Araki (The Living End, Doom Generation), Sion Sonos Antiporno und der Euphoria-Palette — bis er es plötzlich nicht mehr tut. Der dritte Akt wechselt die Ästhetik radikal, und genau da sitzt der emotionale Impact. Trigger Warning für eine lange, intensive Szene gegen Ende, auf die der Film allerdings gut vorbereitet.
Lars, Nisan und Amina sprechen darüber, warum der Film mehr Ebenen hat als eine erste Sichtung zeigt, was es bedeutet, dass Deger sich selbst in der Hauptrolle besetzt hat — als kleine, zerbrechliche Figur, der man die ganze Zeit in den Arm nehmen möchte — und was dieser Selbst-Casting-Entscheidung von Joe Swanberg bis Hollywood-Indie grundsätzlich unterscheidet. Außerdem: warum eine Filmästhetik, die ihre eigene Prämisse parodiert, paradoxerweise die ehrlichste sein kann.
Danach gibt Amina ihre persönlichen Empfehlungen für queeren Horror — darunter Fade to Black, in dem ein Außenseiter Schwarzweiß-Pulp-Noir der 1930er lebt, bis er anfängt, Leute umzubringen, und der visuell das genaue Gegenteil von Playdurizm ist: ausgewaschene Realität gegen bunte Schwarzweiß-Phantasie. Dazu eine Debatte über Body Horror, wer ihn macht, wie er gemacht wird — und warum Lars dabei immer schlecht wird, was er nicht zugeben möchte.
Themen der Folge: Playdurizm · Gem Deger · Queerer Horror · Queer Cinema · Hamburg International Queer Film Festival · Gregg Araki · Sion Sono · Body Horror · Fade to Black · Endless Summer Syndrome · Tschechisches Kino · Queer Film Empfehlungen · Pride Month
Gästin: Amina Balajo — Hamburg International Queer Film Festival, Masterarbeit queeres Kino.
Außerdem: Neue Folge Das Haus an der Grenze kommt (leicht verspätet, dafür gut), Miskatonic Game Night mit Beverly Hell 90210 läuft weiter — und die Patreons haben abgestimmt: Juli wird Hellraiser-Monat. Wer im August mitentscheiden will, muss 20€-Patron werden. Amina würde es sofort tun, wenn sie Geld hätte.
Club Miskatonic ist der Podcast für Horrormedien aus den antikyno Studios des Miskatonic Theaters Hamburg. Neue Folge wöchentlich. Patreon: exklusive Hörspielserien (Dunkeldeutschland, Das Haus an der Grenze), Behind-the-Scenes-Reality-Serie The Miskatonics und das Game-Format Beverly Hell 90210.
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15.06.2026
1 Stunde 15 Minuten
Wir sind krank, wir sind unterwegs, und unser romantischer Plan, mit dem Zug quer durch Europa bis nach Istanbul zu reisen, ist krachend gescheitert. Willkommen zur Reiseausgabe von Club Miskatonic, diese Woche aus Bratislava, mit Fieber im Nacken und Podcast-Equipment, das Nisan im Wanderrucksack über Berge geschleppt hat.
Pride-Month-Programm, Teil zwei: Clive Barkers "Human Remains" aus dem dritten Band der Books of Blood. Bevor Stephen King ihn mit einem einzigen Satz über Nacht berühmt machte, war Barker Theatermacher in der Liverpooler Off-Szene, zeitweise Sexarbeiter und schon damals offen schwul lebender Künstler. Die Geschichte erzählt von Gavin, einem Strichjungen, dessen Schönheit sein einziges Kapital ist, und einer jahrtausendealten Statue, die ihn nicht töten, sondern er sein will. Während die Statue zunehmend menschlicher wird, verliert Gavin selbst jeden Zugang zu seinen Gefühlen: eine Geschichte über Entfremdung, Begehren und die Frage, was übrig bleibt, wenn Schönheit die einzige Eigenschaft war, die je funktioniert hat. Wir reden darüber, warum sich das trotz explizit queerer Perspektive seltsam lovecraftian anfühlt, obwohl Barker Lovecraft offiziell ablehnt, und warum bei beiden Autoren immer Queerness mitschwingt.
Zweiter Teil: eine Liebeserklärung an Bratislava, die unterschätzteste Stadt Europas. Mittelalterliche Gassen, Habsburger-Prunk und sozialistischer Brutalismus stehen hier Tür an Tür, die Stadt ist weder leergefegt noch überlaufen, und im Burghof läuft gerade eine Rave, während britische Touristen sich lautstark beschweren, hier sei angeblich nichts los. Wir waren baden an einem See, unter dem 1976 ein Flugzeug abgestürzt ist, der tödlichste Flugunfall in der Geschichte der Slowakei, und im Kunstmuseum Danubiana, vermutlich dem geilsten Museum, das wir je betreten haben. Außerdem: warum die arrogante westliche Ignoranz gegenüber postsowjetischen Räumen einfach kompletter Unsinn ist.
Nebenbei: Updates zur neuen "Dunkeldeutschland"-Folge, die erstmals nach Mecklenburg-Vorpommern führt, zu "Das Haus an der Grenze" und zu unserem bisher größten Theaterprojekt, "Kisulu im Park", vom 20. bis 23. August im Harburger Stadtpark zu 100 Jahren Stadtpark.
Wer mehr will: Auf Patreon gibt's diesen Monat die ganze Reise hinter den Kulissen, exklusive Folgen und alles, was wir produzieren, während wir eigentlich im Urlaub sein sollten.
Pride-Month-Programm, Teil zwei: Clive Barkers "Human Remains" aus dem dritten Band der Books of Blood. Bevor Stephen King ihn mit einem einzigen Satz über Nacht berühmt machte, war Barker Theatermacher in der Liverpooler Off-Szene, zeitweise Sexarbeiter und schon damals offen schwul lebender Künstler. Die Geschichte erzählt von Gavin, einem Strichjungen, dessen Schönheit sein einziges Kapital ist, und einer jahrtausendealten Statue, die ihn nicht töten, sondern er sein will. Während die Statue zunehmend menschlicher wird, verliert Gavin selbst jeden Zugang zu seinen Gefühlen: eine Geschichte über Entfremdung, Begehren und die Frage, was übrig bleibt, wenn Schönheit die einzige Eigenschaft war, die je funktioniert hat. Wir reden darüber, warum sich das trotz explizit queerer Perspektive seltsam lovecraftian anfühlt, obwohl Barker Lovecraft offiziell ablehnt, und warum bei beiden Autoren immer Queerness mitschwingt.
Zweiter Teil: eine Liebeserklärung an Bratislava, die unterschätzteste Stadt Europas. Mittelalterliche Gassen, Habsburger-Prunk und sozialistischer Brutalismus stehen hier Tür an Tür, die Stadt ist weder leergefegt noch überlaufen, und im Burghof läuft gerade eine Rave, während britische Touristen sich lautstark beschweren, hier sei angeblich nichts los. Wir waren baden an einem See, unter dem 1976 ein Flugzeug abgestürzt ist, der tödlichste Flugunfall in der Geschichte der Slowakei, und im Kunstmuseum Danubiana, vermutlich dem geilsten Museum, das wir je betreten haben. Außerdem: warum die arrogante westliche Ignoranz gegenüber postsowjetischen Räumen einfach kompletter Unsinn ist.
Nebenbei: Updates zur neuen "Dunkeldeutschland"-Folge, die erstmals nach Mecklenburg-Vorpommern führt, zu "Das Haus an der Grenze" und zu unserem bisher größten Theaterprojekt, "Kisulu im Park", vom 20. bis 23. August im Harburger Stadtpark zu 100 Jahren Stadtpark.
Wer mehr will: Auf Patreon gibt's diesen Monat die ganze Reise hinter den Kulissen, exklusive Folgen und alles, was wir produzieren, während wir eigentlich im Urlaub sein sollten.
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Über diesen Podcast
Der Horror-Podcast aus Hamburg. Jede Woche: Film, Serie, Buch oder
Game - von Lovecraft bis Stranger Things. Hosted by den Machern des
Miskatonic Theaters.
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