Podcaster
Episoden
08.06.2026
1 Stunde 7 Minuten
Pride Month bei Club Miskatonic geht weiter – mit australischen Vampiren, Drag Queens und einer gehörigen Portion Queer Rage. Diesmal sprechen Lars und Nisan über So Vam (2021), das Langfilmdebüt der trans Regisseurin Alice Maio Mackay, die den Film mit gerade einmal 16 Jahren drehte. Der Film erzählt von Kurt, einem queeren Teenager, der nach einem Vampirangriff Anschluss an eine Gruppe queerer Vampire findet, die ihre ganz eigene Vorstellung von Gerechtigkeit haben.
Für uns fühlt sich So Vam an wie Clueless meets Carrie — und dann queer it up. Zwischen Highschool-Drama, Coming-of-Age-Geschichte, Glitzer, Kunstblut und politischer Wut entwickelt Mackay einen Film, der weniger an klassischen Vampirhorror interessiert ist als an queere Gemeinschaft, Selbstermächtigung und die Lust, gesellschaftliche Außenseiter*innen ins Zentrum der Geschichte zu stellen.
Themen der Folge: Queerer Horror · Pride Month · So Vam · Alice Maio Mackay · Queere Vampire · No Budget Filme · Coming of Age · Trans Filmmaking · LGBTQIA+ Horror · Independent Horror · Australian Horror
Club Miskatonic ist der Podcast für Horrormedien aus den antikyno Studios des Miskatonic Theaters Hamburg. Neue Folge wöchentlich. Alle Patreon-Hörspielserien, Behind-the-Scenes und Spielformate unter miskatonictheater.com.
Für uns fühlt sich So Vam an wie Clueless meets Carrie — und dann queer it up. Zwischen Highschool-Drama, Coming-of-Age-Geschichte, Glitzer, Kunstblut und politischer Wut entwickelt Mackay einen Film, der weniger an klassischen Vampirhorror interessiert ist als an queere Gemeinschaft, Selbstermächtigung und die Lust, gesellschaftliche Außenseiter*innen ins Zentrum der Geschichte zu stellen.
Themen der Folge: Queerer Horror · Pride Month · So Vam · Alice Maio Mackay · Queere Vampire · No Budget Filme · Coming of Age · Trans Filmmaking · LGBTQIA+ Horror · Independent Horror · Australian Horror
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31.05.2026
1 Stunde 47 Minuten
Pride Month: The Quiet Room (2018) — und warum Kurzfilme Lars immer noch nicht überzeugen
Juni ist queerer Horror-Monat bei Club Miskatonic. Den Anfang macht The Quiet Room (2018), ein 28-minütiger Kurzfilm auf YouTube: ein queerer, schwarzer Protagonist in einer psychiatrischen Einrichtung, ein Dämon der Wasser fürchtet, und Alaska Thunderfuck in der Rolle der Dämonin. Der Regisseur hat in seinem Regie-Statement klar formuliert, was er wollte — einen Horrorfilm, in dem Queerness einfach da ist, ohne Erklärungsbedarf, und in dem suizidale Gedanken nicht mit dem Opfertod des Protagonisten enden.
Das ist ein wichtiges Statement. Und der Film funktioniert an bestimmten Stellen: Die Jumpscares sitzen, das Casting ist klug, und das Publikum — das man in den YouTube-Kommentaren gut beobachten kann — fühlt sich gesehen. Lars und Nisan sprechen darüber, warum Repräsentation hinter der Kamera entscheidend ist, und nicht nur vor ihr.
Gleichzeitig ist Lars der Meinung, dass The Quiet Room alle Schwächen verkörpert, die er an Kurzfilmen als Medium generell sieht ...
Außerdem: Was macht queeren Horror eigentlich aus, und warum hat das Genre eine so große LGBTQIA+-Fangemeinde — obwohl queere Perspektiven hinter der Kamera noch immer selten sind? Was kommt noch diesen Monat? Hinweis: australische Vampire, Revenge Horror, bunt.
Themen der Folge: Queerer Horror · Pride Month · The Quiet Room 2018 · Alaska Thunderfuck · Repräsentation im Horror · Kurzfilm als Medium · Studentenfilm · Robert Eggers · Mental Health im Horror · LGBTQIA+ Horror · Drag Race
Außerdem: Das neue Patreon-Format Miskatonic Game Night startet — Lars und Nisan gucken Beverly Hills 90210-Folgen, entwickeln daraus Horrorfilm-Pitches, und ihr stimmt ab, wer gewinnt. Diese Woche: die Queer-Storylines der Serie, vorgewarnt von Lars (»eines der schlimmsten Werke der Menschheitsgeschichte«). Plus: Dunkeldeutschland-Riesen-Event-Folge jetzt auf Patreon.
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Juni ist queerer Horror-Monat bei Club Miskatonic. Den Anfang macht The Quiet Room (2018), ein 28-minütiger Kurzfilm auf YouTube: ein queerer, schwarzer Protagonist in einer psychiatrischen Einrichtung, ein Dämon der Wasser fürchtet, und Alaska Thunderfuck in der Rolle der Dämonin. Der Regisseur hat in seinem Regie-Statement klar formuliert, was er wollte — einen Horrorfilm, in dem Queerness einfach da ist, ohne Erklärungsbedarf, und in dem suizidale Gedanken nicht mit dem Opfertod des Protagonisten enden.
Das ist ein wichtiges Statement. Und der Film funktioniert an bestimmten Stellen: Die Jumpscares sitzen, das Casting ist klug, und das Publikum — das man in den YouTube-Kommentaren gut beobachten kann — fühlt sich gesehen. Lars und Nisan sprechen darüber, warum Repräsentation hinter der Kamera entscheidend ist, und nicht nur vor ihr.
Gleichzeitig ist Lars der Meinung, dass The Quiet Room alle Schwächen verkörpert, die er an Kurzfilmen als Medium generell sieht ...
Außerdem: Was macht queeren Horror eigentlich aus, und warum hat das Genre eine so große LGBTQIA+-Fangemeinde — obwohl queere Perspektiven hinter der Kamera noch immer selten sind? Was kommt noch diesen Monat? Hinweis: australische Vampire, Revenge Horror, bunt.
Themen der Folge: Queerer Horror · Pride Month · The Quiet Room 2018 · Alaska Thunderfuck · Repräsentation im Horror · Kurzfilm als Medium · Studentenfilm · Robert Eggers · Mental Health im Horror · LGBTQIA+ Horror · Drag Race
Außerdem: Das neue Patreon-Format Miskatonic Game Night startet — Lars und Nisan gucken Beverly Hills 90210-Folgen, entwickeln daraus Horrorfilm-Pitches, und ihr stimmt ab, wer gewinnt. Diese Woche: die Queer-Storylines der Serie, vorgewarnt von Lars (»eines der schlimmsten Werke der Menschheitsgeschichte«). Plus: Dunkeldeutschland-Riesen-Event-Folge jetzt auf Patreon.
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27.05.2026
55 Minuten
Wir haben ein neues Format!Wir wollen ein Spiel mit euch spielen: Wir schauen jeweils eine Folge einer Soap, die thematisch zumindest halbwegs zum "Club Miskatonic" Thema des Monats passt. Danach besprechen wir die Folge ausgiebig und entwickeln beide basierend auf der Folge einen Horrorfilm Pitch. Dann kommt ihr ins Spiel: Auf Patreon könnt ihr abstimmen, wer den besseren Pitch hatte! Welchen der beiden beschriebenen Filme würdet ihr, auf Grundlage des Pitches, den ihr gehört habt, heute Abend gucken?Mit der Pilotfolge haben wir außerdem noch weitere Fragen, über die ihr in den Patreon Kommentaren abstimmen könnt:Soll das Format "Beverly Hell" oder "Beverly Hell 90210" heißen?Sollen wir immer über Beverly Hills 90210 reden, oder immer wechselnde Soaps?Und natürlich: Wer hat diese erste Folge gewonnen? Nisan oder Lars?Viel Spaß beim Hören und Abstimmen! Wir freuen uns auf eure Kommentare!
Wer abstimmen und solchen Content in Zukunft oft hören will, muss Patreon Member werden: https://www.patreon.com/c/MiskatonicTheater
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26.05.2026
2 Stunden 34 Minuten
Annihilation: Cooles Buch, lahmer Film — sind wir die einzigen, die das so sehen?
Jeff VanderMeers Annihilation gehört zum besten, was New Weird-Fiction in den letzten zwanzig Jahren hervorgebracht hat: eine namenlose Biologin, eine abgesperrte Zone namens Area X, Pilzsporen die Hypnose brechen, ein Leuchtturm, der sich als etwas ganz anderes entpuppt — meditativ, unheimlich, Tarkovsky trifft Weird Fiction. Das Buch haben Lars und Nisan gelesen. Den Film haben sie nicht zu Ende geguckt.
In dieser Folge reden Lars und Nisan über alles, was das Buch so gut macht — die Entscheidung, Charaktere ausschließlich über ihre Funktion zu benennen, die Hypnose als zentrales Vertrauensproblem, die Frage was Area X eigentlich ist — und darüber, warum Alex Garlands Verfilmung genau das wegwirft und stattdessen Natalie Portman mit Kalaschnikow durch Militäruniform schickt. Außerdem: der Paramount-Executive, der den Film »zu intellektuell« fand und beinahe verhindert hätte, dass er überhaupt ins Kino kam — und ob das am Ende eigentlich ein Verlust war.
Dazu: der Unterschied zwischen einer Verfilmung, die ein Buch träumt, und einer, die es benutzt. Roadside Picnic vs. Stalker als Referenzpunkt. Und warum Garland zugegeben hat, das Buch nur einmal gelesen und dann beiseitegelegt zu haben.
Themen der Folge: Jeff VanderMeer · Annihilation · Alex Garland · New Weird · Area X · Buch vs. Verfilmung · Andrei Tarkovsky · Southern Reach-Trilogie · Weird Fiction · Eco Horror · Hypnose als Erzählmittel
Außerdem: Update zu Dunkeldeutschland und Haus an der Grenze (Patreon-Hörspielserien), Rückkehr nach Wallstatt, Konfirmanden-Rollenspiel mit Jesus, und der Meme-König des Antiverse-Discord wird gekürt.
Club Miskatonic ist der Podcast für Horrormedien aus den antikyno Studios des Miskatonic Theaters Hamburg. Neue Folge wöchentlich. Patreon: exklusive Hörspielserien, Behind-the-Scenes-Dokus, interaktive Fiktion.
Jeff VanderMeers Annihilation gehört zum besten, was New Weird-Fiction in den letzten zwanzig Jahren hervorgebracht hat: eine namenlose Biologin, eine abgesperrte Zone namens Area X, Pilzsporen die Hypnose brechen, ein Leuchtturm, der sich als etwas ganz anderes entpuppt — meditativ, unheimlich, Tarkovsky trifft Weird Fiction. Das Buch haben Lars und Nisan gelesen. Den Film haben sie nicht zu Ende geguckt.
In dieser Folge reden Lars und Nisan über alles, was das Buch so gut macht — die Entscheidung, Charaktere ausschließlich über ihre Funktion zu benennen, die Hypnose als zentrales Vertrauensproblem, die Frage was Area X eigentlich ist — und darüber, warum Alex Garlands Verfilmung genau das wegwirft und stattdessen Natalie Portman mit Kalaschnikow durch Militäruniform schickt. Außerdem: der Paramount-Executive, der den Film »zu intellektuell« fand und beinahe verhindert hätte, dass er überhaupt ins Kino kam — und ob das am Ende eigentlich ein Verlust war.
Dazu: der Unterschied zwischen einer Verfilmung, die ein Buch träumt, und einer, die es benutzt. Roadside Picnic vs. Stalker als Referenzpunkt. Und warum Garland zugegeben hat, das Buch nur einmal gelesen und dann beiseitegelegt zu haben.
Themen der Folge: Jeff VanderMeer · Annihilation · Alex Garland · New Weird · Area X · Buch vs. Verfilmung · Andrei Tarkovsky · Southern Reach-Trilogie · Weird Fiction · Eco Horror · Hypnose als Erzählmittel
Außerdem: Update zu Dunkeldeutschland und Haus an der Grenze (Patreon-Hörspielserien), Rückkehr nach Wallstatt, Konfirmanden-Rollenspiel mit Jesus, und der Meme-König des Antiverse-Discord wird gekürt.
Club Miskatonic ist der Podcast für Horrormedien aus den antikyno Studios des Miskatonic Theaters Hamburg. Neue Folge wöchentlich. Patreon: exklusive Hörspielserien, Behind-the-Scenes-Dokus, interaktive Fiktion.
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18.05.2026
2 Stunden 11 Minuten
Diesmal haben wir einen Film geschaut, der uns tief erschüttert hat: Die Dokumentation "Earthlings" aus dem Jahr 2005.
Dieser Klassiker des aktivistischen Films ist nicht umsonst hoch kontrovers.
Was auch immer man von "Earthlings", einer brutalen Dokumentation über die vollkommen normale Ausbeutung von Tieren und verschiedenen Industrien, denkt: Der Film hat viel mit uns gemacht.
Zum Glück ist Vincent ins Studio gekommen, um die rohen Emotionen mit einem theologischen und ökofeministischen Blickwinkel aufzufangen.
Wir sind sehr stolz auf diese Folge und hoffen, sie gefällt euch & stößt gute Gespräche im Discord an.
Hier geht's zum Discord: https://discord.gg/K3fRDjk5QX
Zum ersten Mal besprechen wir eine Dokumentation im Club Miskatonic:
Und landen dabei bei:
Empathie, emotionaler Überforderung, Ökofeminismus, der Ästhetik von Leid,
Außerdem: Theologie, vegan contradictions, Dokumentationen als „torture porn“, depressive Kapitalismusrealität und chaotische Studioenergie.
Dieser Klassiker des aktivistischen Films ist nicht umsonst hoch kontrovers.
Was auch immer man von "Earthlings", einer brutalen Dokumentation über die vollkommen normale Ausbeutung von Tieren und verschiedenen Industrien, denkt: Der Film hat viel mit uns gemacht.
Zum Glück ist Vincent ins Studio gekommen, um die rohen Emotionen mit einem theologischen und ökofeministischen Blickwinkel aufzufangen.
Wir sind sehr stolz auf diese Folge und hoffen, sie gefällt euch & stößt gute Gespräche im Discord an.
Hier geht's zum Discord: https://discord.gg/K3fRDjk5QX
Zum ersten Mal besprechen wir eine Dokumentation im Club Miskatonic:
Und landen dabei bei:
Empathie, emotionaler Überforderung, Ökofeminismus, der Ästhetik von Leid,
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Über diesen Podcast
Der Horror-Podcast aus Hamburg. Jede Woche: Film, Serie, Buch oder
Game - von Lovecraft bis Stranger Things. Hosted by den Machern des
Miskatonic Theaters.
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