Das Haus des Rundfunks
Eine Geschichte in fünf Kapiteln.
Als im Mai 1929 in der Berliner Masurenallee der Grundstein für ein neues Funkhaus gelegt wurde, hofften viele Bürger der Stadt, dass durch den Rundfunk ein weltweites Kommunikationsnetz geschaffen wird...
Podcaster
Episoden
21.01.2021
55 Minuten
9. November 1989. Der Sender Freies Berlin berichtet minutiös von den Ereignissen rund um den Mauerfall. Etwa zwei Jahre später wird der SFB Landesrundfunkanstalt für ganz Berlin; vor den Toren der Stadt entsteht der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg. Am 1. Mai 2003 fusionieren beide Sender zum Rundfunk Berlin- Brandenburg, der sein Zuhause in Potsdam und an der Berliner Masurenallee hat.
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21.01.2021
55 Minuten
Gleich nach Kriegsende wird aus dem Haus des Rundfunks wieder gesendet. Die russische Besatzungsmacht hat nun das Sagen und kontrolliert den Berliner Rundfunk, der bis 1952 aus der Masurenallee sendet. Im Juni wird das Funkhaus durch britische Soldaten abgeriegelt, in deren Besatzungszone es liegt. Das Haus des Rundfunks ist leer gefegt, „Haus des Schweigens“ wird es jetzt genannt.
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21.01.2021
54 Minuten
Die Nazis kommen an die Macht und erobern den Rundfunk. Die führenden Männer des Rundfunks in der Weimarer Republik werden entlassen, unter ihnen Hans Bredow, der Vater des Rundfunks. Einige müssen ins Konzentrationslager, wie Alfred Braun, die Stimme der Funkstunde und Erfinder der Reportage. Goebbels schwört die Intendanten der Reichssender auf die Ideologie der Nationalsozialisten ein.
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21.01.2021
53 Minuten
Etwas Großes sollte entstehen, als 1929 der Grundstein für das Haus des Rundfunks gelegt wurde. Eine Feier, an der Vertreter des Rundfunks, der Politik, Kunst und Wissenschaft teilnahmen. Das Haus sollte zur Heimat für das neue Medium Radio werden, das begann, die Welt zu erobern. Am 22. Januar 1931 war es dann soweit: Erdacht und konzipiert von Hans Poelzig, wurde das Haus des Rundfunks eingeweiht. ...
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Über diesen Podcast
Eine Geschichte in fünf Kapiteln. Als im Mai 1929 in der Berliner
Masurenallee der Grundstein für ein neues Funkhaus gelegt wurde,
hofften viele Bürger der Stadt, dass durch den Rundfunk ein
weltweites Kommunikationsnetz geschaffen wird, das endlich Frieden
bringt. Doch mit den Nazis kam die Gleichschaltung des neuen
Mediums und die Vertreibung der "Weimarer Demokraten". Nach dem
Krieg hat die russische Besatzungsmacht das Sagen, später übernimmt
der SFB, bis mit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung ein
neues Kapitel Rundfunkgeschichte beginnt. Anhand von faszinierendem
Archivmaterial und Interviews mit zahlreichen Zeitzeug*innen
erstellt Wolfgang Bauernfeind eine bewegende Chronik des Funkhauses
an der Berliner Masurenallee. Vor 90 Jahren: Einweihung Haus des
Rundfunks am 22. Januar 1931.
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