Podcaster
Episoden
24.02.2026
45 Minuten
Die Katastrophe von Fukushima jährt sich zum 15. mal – und die
japanische Regierung will AKWs, die seit 2011 auf Grund der
latenten Erdbebengefährdung zu Recht abgeschaltet waren,
reihenweise wieder in Betrieb nehmen. Diese Entwicklung stellt
ein Paradebeispiel dar, wie realitätsverweigernd und
menschenverachtend die Atomlobby ihre Interessen politisch
durchzudrücken versucht.
Zahlreiche Organisationen nehmen dies zum Anlass für verschiedene
Aktivitäten – die Hamburger NGO .ausgestrahlt zum Beispiel, oder
die Wiener Plattform Atomkraftfrei, die zur Protestkundgebung
‘Fukushima strahlt immer!’ am 10. März am Stephansplatz in Wien
aufruft. Die flämische 11Maart Beweging hat die Petition
Fukushimas Warning gestartet mit der Forderung ‘Stop financing
nuclear problems and start implementing climate solutions’, die
am 11. März im Rahmen einer Demo in Brüssel an die Europäische
Kommission übergeben wird. Wir haben in dieser Podcast-Ausgabe
mit Marc Alexander, einem der Initiatoren, gesprochen.
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27.01.2026
45 Minuten
Eine leidige, schon lange anhängige Forderung von uns
Anti-Atom-Organisationen ist die nach einer angemessenen und
europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung für AKW. Die
derzeitige Situation ist in höchstem Maße unbefriedigend, in
keinem einzigen Atomstaat sind AKW-Betreiber auch nur annähernd
ausreichend versichert, um bei einem Unfall mit Radioaktivität
betroffene Menschen und Gebiete adäquat entschädigen zu können.
Das sehen immerhin auch Jan Panek samt Mitarbeiter im Ressort von
EU-Kommissar Dan Jørgensen, zuständig für den Bereich Energie so.
Vom Verursacherprinzip, dem ‚Polluter Pays Principle (PPP)‘ ,
einem herzstück der EU-Umweltpolitik, sind wir hier noch
meilenweit entfernt.
Mit etlichen Verbündeten aus anderen europäischen Staaten waren
wir kürzlich zu einem Meeting nach Luxemburg eingeladen, um unser
Anliegen vorzubringen, die Dringlichkeit im Zeichen des
Klimawandels und geopolitisch unsicheren Zeit zu unterstreichen
und mit den leitenden Beamten Lösungsansätze zu diskutieren. Hier
berichten wir über dieses Treffen!
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25.11.2025
45 Minuten
Kugelhaufenreaktoren waren mal der letzte Schrei. Doch die
Technologie ist gescheitert. Beispiel: der AVR in Jülich. Grad
mal 27 % der Betriebskosten konnte er während der verhältnismäßig
wenigen Jahre seiner Laufzeit aus dem Stromerlös decken, den Rest
zahlte die öffentliche Hand.
Nach der Stilllegung des einstigen Hoffnungsprojekts, 1988,
bleiben 152 Behälter vom Typ Castor THTR/AVR, gefüllt mit ca. 300
000 ausgedienten Brennelement-Kugeln, gelagert in einer maroden
Halle. Nun soll alles in ein anderes Zwischenlager verbracht
werden, nach Ahaus. Mindestens 51 Konvois, in konzertierten
Nacht- u. Nebelaktionen, über deutsche Autobahnen, marode
Brücken, mitten durch dicht besiedeltes Gebiet – denn das
zukünftige internationale Forschungszentrum will sich ohne
strahlendes Andenken an früheres Scheitern präsentieren. Wir
haben mit Marita & Guido Boslar aus Jülich vom Bündnis
Stop Westcastor über das Desaster
gesprochen.
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28.10.2025
45 Minuten
Einmal im Jahr bringen internationale Wissenschafter_innen rund
um Mycle Schneider einen fundamentalen Bericht zum weltweiten
Stand der Atomindustrie heraus, den World Nuclear Industry Status
Report (WNISR).Für uns Anti-Atom-Bewegte ein unverzichtbares
Nachschlagewerk, das mit faktenbasierten Zahlen untermauert, was
die Atomlobby am liebsten vertuschen möchte: Das immer deutlicher
werdende Versagen von AKW aller Art als leistbare und
zuverlässige globale Energieversorgung. Und jedes Jahr
wird’s noch ein bisserl schlimmer.
Gabi Schweiger und Günter Hermeyer nehmen sich in dieser Ausgabe
des Podcasts Don’t Nuke the Climate den WNISR 2025 vor – und
berichten im Überblick, aber auch vertiefend zu einzelnen
Kapiteln daraus.
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23.09.2025
45 Minuten
EU-Post: Abweisung der Klage Österreichs gegen die atomverseuchte
Taxonomie-Verordnung; Rechtsprechung in Sachen Verletzung des
Beihilferechts durch Ungarn beim Bau des AKW Paks – Österreich
bekommt nach Berufung Recht! Und dann noch sowas wie eine Antwort
nach fast 8 Monaten auf einen Brief von uns NGOs an
Vizepräsidentin Teresa Ribera und Kommissar Dan Jørgensen. Viele
neue Aufgaben für die Anti-Atom-Bewegung! Nur nicht lockerlassen!
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Über diesen Podcast
Don’t nuke the Climate – kurz: DNTC – ist ein Netzwerk von
Anti-Atom- und Umweltorganisationen aus der ganzen Welt. Zur
Aufgabe gemacht hat sich DNTC zu beweisen, dass Atomkraft als
Lösung für die Klimakrise untauglich ist. Evidenzbasierte
Informationen sollen gezielt den Narrativen der Atomlobbyisten
kontern und so die Kluft zwischen ihrer Rhetorik versus Realität
entlarven. Gabi Schweiger, Mütter gegen Atomgefahr
und Günter Hermeyer, DNTC, berichten über aktuelle
Aktivitäten und Entwicklungen in der Anti-Atom-Bewegung und lassen
Menschen zu Wort kommen, die betroffen sind von der
unheilbringenden nuklearen Kette – vom Uranabbau bis zu den
verzweifelten Versuchen, mit Atommüll umzugehen, von
Brennstoffproduktion und Aufbereitung bis zum unweigerlich damit
verbundenen militärischen Hintergrund. Zu Gast sind auch immer
wieder Aktivist_innen, die sich mutig engagieren – weil wir es uns
als Gesellschaft schlichtweg nicht leisten können, durch
schmutzige, gefährliche Irreführungen der Atomlobby noch mehr Zeit
und Geld zu verschwenden. Die Zukunft ist erneuerbar, nicht
radioaktiv!
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