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Don't Nuke the Climate – der Podcast

Don't Nuke the Climate – der Podcast

Gabriele Schweiger, Günter Hermeyer 29 Episoden Neueste vor 3 Wochen
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45 Minuten
Im türkischen Akkuyu baut ROSATOM/Atomstroyexport an der ersten AKW-Anlage der Türkei. Einer von vier geplanten Meiler an diesem Standort steht mehr oder weniger vor der Inbetriebnahme. Russische Technologie also, der Profit daraus fällt somit eindeutig Russland zu – sowohl durch eine hohe Preisgarantie für die Stromabnahme als auch in Form der Rückgewinnung von Plutonium. Das Risiko bleibt für die Türkei übrig, Atommüll & massive Erdbebengefährdung inklusive…

Wir sprechen mit der Aktivistin Pınar Demircan von der NGO https://nukleersiz.org/ (Nuclear Free), die sich seit Jahren gegen die Atomkraft und ihre multiplen Gefahren stark macht. Sie erläutert uns die sehr speziellen Ungereimtheiten um den russisch-türkischen Atompakt – und erzählt auch über ihre Hoffnungen, z.B. im Rahmen der COP31, der diesjährigen UN-Klimakonferenz, die im November im türkischen Antalya stattfinden wird. Wir werden weiter berichten!

 

If you are interested in more, you can contact Pınar directly via demipinar@gmail.com 
45 Minuten
Grünes Licht für einen ziemlich skandalösen Pakt: In der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen sollen ab sofort in französisch – russischer Kooperation Brennstäbe für europäische AKW sowjetischer Bauart hergestellt werden. Dass ausgerechnet im Atomaustiegsland Deutschland nun die Abhängigkeit von russischer Technologie gesichert werden soll ist eine makabre Ironie der Geschichte. Und auch Urananreicherung findet auf deutschem Boden weiterhin statt, nämlich in Gronau, durch den dort ansässigen deutsch – britisch – niederländischen Konzern Urenco. Dass es sich dabei „nur“ um Uran für die Nutzung in Atomkraftwerken handelt, ist längst nicht mehr zweifelsfrei belegbar – höhere Anreicherung, also für militärische Zwecke, steht im Raum.

Wir sprechen in dieser Ausgabe mit Udo Buchholz aus Gronau, Vorstandsmitglied und Mediensprecher im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.  Udo ist ein langjähriger Anti-Atom-Kämpfer und, eigentlich logisch, auch fest in der Friedensbewegung verwurzelt.
52 Minuten
2017 hatte die Schweiz per Volksabstimmung beschlossen, jeglichen Neubau von AKW zu verbieten. So weit, so gut. Nun aber setzt die derzeitige, rechtskonservative Regierung mit demokratisch ganz und gar unsauberen Mitteln alles daran, dieses Verbot auszuhebeln.

Wie lässt sich ein derartiges Manöver mit dem eigentlich so vorbildlichen Demokratieverständnis der Eidgenoss_innen vereinbaren? Und überhaupt heißt es doch, die Schweizer können gut rechnen, gut mit Geld umgehen – wie geht das mit dem Wunsch nach dem Bau neuer Atomkraftwerken zusammen? Fragen über Fragen, die wir in dieser Ausgabe mit Stephanie Eger, der umtriebigen Geschäftsführerin des Trinationalen Atomschutzverbandes TRAS erörtern – und auch darüber beraten, wie man diser himmelschreienden Fehlentwicklung doch noch entgegenwirken kann. Grenzüberschreitend, versteht sich – denn wenn’s kracht, sind wir alle betroffen!
45 Minuten
Viel zu viele sind es, die sich durch Energie- u. Klimakrise hinreißen lassen, wieder auf Atomkraft zu setzen. Regierungen von Staaten wie Belgien, der Schweiz oder Schweden, wo das Auslaufen lassen der AKW bereits beschlossen war, drehen ihre Hälse und schielen Richtung Ausbau von Atomkraft. Gegen jede wirtschaftliche Vernunft – und auch vom möglichen Tempo her eine unsägliche Entwicklung! Wir haben uns das etwas genauer angesehen.

Im 2. Teil unserer Mai-Ausgabe erzählt Günter Hermeyer von der überaus erfreulichen ‘Kulturellen Landpartie’, die im Wendland seit Jahrzehnten immer zwischen Himmelfahrt und Pfingsten Kultur, Politik und vor allem eine gesunde Portion an Anti-Atom-Bewusstsein repräsentiert. Großes Interesse war heuer, unter den gegebenen Umständen, natürlich vorprogrammiert!
45 Minuten
Nun treten wir also ein, in das bereits 5. Jahrzehnt der andauernden Katastrophe von Tschernobyl – und es wird noch komplexer, denn der russiche Angriffskrieg verschlimmert die Situation zusätzlich und nachhaltig. Eine soeben erschienene Analyse von Greenpeace zeigt auf, wie schlimm.

Aber es gibt auch positives zu berichten: aus Norwegen zB, wo eine Kommission der Regierung nach eingehender Begutachtung empfiehlt, lieber die Finger von Atomkraft zu lassen. Oder aus Grönland, wo sich das Parlament gegen u.A. die Schürfrechte für Uran entscheidet. Und auch der Trump-Umkehreffekt ist zu erwähnen, denn aufgrund der aktuellen fossilen Energiekrise schießt der Ausbau von Erneuerbaren Energien geradezu durch die Decke!
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Über diesen Podcast

Don’t nuke the Climate – kurz: DNTC – ist ein Netzwerk von Anti-Atom- und Umweltorganisationen aus der ganzen Welt. Zur Aufgabe gemacht hat sich DNTC zu beweisen, dass Atomkraft als Lösung für die Klimakrise untauglich ist. Evidenzbasierte Informationen sollen gezielt den Narrativen der Atomlobbyisten kontern und so die Kluft zwischen ihrer Rhetorik versus Realität entlarven. Gabi Schweiger, Mütter gegen Atomgefahr und Günter Hermeyer, DNTC, berichten über aktuelle Aktivitäten und Entwicklungen in der Anti-Atom-Bewegung und lassen Menschen zu Wort kommen, die betroffen sind von der unheilbringenden nuklearen Kette – vom Uranabbau bis zu den verzweifelten Versuchen, mit Atommüll umzugehen, von Brennstoffproduktion und Aufbereitung bis zum unweigerlich damit verbundenen militärischen Hintergrund. Zu Gast sind auch immer wieder Aktivist_innen, die sich mutig engagieren – weil wir es uns als Gesellschaft schlichtweg nicht leisten können, durch schmutzige, gefährliche Irreführungen der Atomlobby noch mehr Zeit und Geld zu verschwenden. Die Zukunft ist erneuerbar, nicht radioaktiv!  
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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