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Episoden

50 Minuten
Ruth Toma gehört nicht nur zu den wenigen Drehbuchautorinnen, die regelmäßig fürs Kino schreiben und dabei für sehr unterschiedliche Regisseure und Regisseurinnen arbeiten. Sie ist auch eine der wenigen Vertreterinnen der Zunft, die verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Für "Geister" stand sie vor der Herausforderung, tote Jugendliche glaubhaft mit ihren lebenden Freunden kommunizieren zu lassen.
55 Minuten
Im Programm Nest geht es um mehr als Geld. Zehn ausgewählte Projekte pro Runde entwickeln ihre frühen Ideen fünf Tage lang in einem geschützten Raum an der Ostsee, begleitet von der französischen Initiative Le Groupe Ouest. Über die Auswahl entscheidet kein klassisches Gremium, sondern die Alumni. Wir sprechen mit Helge Albers und Sonja Heinen über die Gründe für den Neustart, Fördersummen zwischen 50.000 und 90.000 Euro, das Missverständnis vom Nachwuchsprogramm, den Chatbot Nessie und den Ableger Nordic Nest.
1 Minute
Zwei Projekte, zwei völlig verschiedene Arbeitsweisen. Für „Vaterland" arbeitete Henk Handloegten mit Paweł Pawlikowski monatelang an einem zehnseitigen Treatment, aus dem ein Drehbuch von 55 Seiten wurde, das anschließend fast unverändert gedreht worden ist. Er erzählt, warum der Film bewusst von den Fakten abweicht und weshalb Erika für ihn die Zugangsfigur war. Bei „Babylon Berlin" dagegen schrieb er mit Achim von Borries und Tom Tykwer rund 3.500 Seiten für 48 Episoden, jede Szene mehrfach durch alle Hände. Außerdem: warum die Serie im Februar 1933 endet und was Hitlers Krankenakte damit zu tun hat.
1 Minute
Seit Jahren wird über die Reform der Filmförderung verhandelt, abgeschlossen ist sie bis heute nicht. Gerrit Hermans ordnet ein, was für Autorinnen und Autoren erreicht wurde: Buch und Regie sind erstmals an den Referenzmitteln der FFA beteiligt, in der jurybasierten Kulturförderung stehen jetzt 15.000 Euro für ein Treatment und 40.000 Euro für zwei Drehbuchfassungen bereit, dazu bis zu 10.000 Euro für dramaturgische, juristische oder wissenschaftliche Beratung. Kritisch sieht er den Deckel von 30.000 Euro bei den Referenzmitteln und die Zersplitterung in Kleinstbeträge, die kaum neue Stoffe anstoßen. Offen bleiben Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtung.
60 Minuten
In unserer Reihe über das Drehbuchlesen anderer Gewerke ist diesmal die Regie an der Reihe. Oliver Schütte spricht mit Christian Alvart (Antikörper, Dogs of Berlin, Sløborn, Oderbruch) darüber, wie er als Regisseur, Autor und Produzent Drehbücher liest. Alvart erzählt von seiner Zeit in Hollywood, in der er bis zu drei Bücher am Tag las, erklärt, warum die erste Seite die wichtigste ist, was gute Figuren ausmacht und wie er mit Autorinnen und Autoren zusammenarbeitet. Dazu gibt es klare Gedanken zu Notes, Fassungen und der Frage, wann man ein Projekt besser verlässt. Erwähnte Bücher, Filme und Serien Filme und Serien von Christian Alvart Antikörper (2005) Dogs of Berlin (Netflix) Sløborn Oderbruch Borowski und der stille Gast (Tatort, Buch: Sascha Arango) Bücher William Goldman: Adventures in the Screen Trade (dt. Das Hollywood-Geschäft) William Goldman: Which Lie Did I Tell? (dt. Wer hat hier gelogen?) Blake Snyder: Save the Cat Lena Dunham: Famesick (Autobiografie, Sommer-Lesetipp) Weitere erwähnte Filme und Drehbücher Butch Cassidy and the Sundance Kid (Buch: William Goldman) Marathon Man (Buch: William Goldman, mit Laurence Olivier) Unstoppable (Regie: Tony Scott, Buch: Mark Bomback) Stirb langsam 4.0 (Buch: Mark Bomback) Höllenfahrt der Poseidon Kurz und schmerzlos (Fatih Akin) Passengers (unverfilmtes Spec Script in Ich-Erzählform) Girls und Too Much (Lena Dunham)
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„Stichwort Drehbuch“

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