Podcaster
Episoden
01.01.2026
47 Minuten
Kathrin Richter und Lea Schmidbauer sind erfahrene Autorinnen, die
seit rund zwei Jahren an der HFF lehren - und zugleich selbst an
der Hochschule studiert haben. Sie erzählen, wie sich die
Ausbildung verändert hat, was heutige Studierende antreibt und
warum es in Deutschland nach wie vor schwierig ist, dramaturgisches
Denken zu vermitteln. Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen
Kunsthochschule und Kaderschmiede, um die Frage, was Architektur
mit Kreativität zu tun hat, und um eine junge Generation, die
zwischen Realismus und Fantasy ihre eigene filmische Sprache sucht.
Wir hören, warum viele Studierende heute direkt nach dem Abitur
kommen, wie sie lernen, Spannung zu erzeugen, und welche
Herausforderungen das Schreiben für Film und Fernsehen mit sich
bringt. Richter und Schmidbauer sprechen offen über ihre
Erfahrungen, über Erwartungen an die Branche und über ihre
Hoffnung, dass zukünftige Drehbuchautorinnen und -autoren mit
Selbstbewusstsein und handwerklicher Präzision ihren Platz finden –
in einer Filmwelt, die sich rasant verändert, aber immer noch gute
Geschichten braucht.
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11.12.2025
50 Minuten
Im Gespräch mit Frank Zeller beleuchtet Oliver Schütte, wie KI
nicht nur die Stoffentwicklung, sondern das gesamte Filmgeschäft
von der Pre- bis zur Postproduktion revolutioniert – und warum dies
ein dringender Weckruf für alle Filmschaffenden ist. In seinem
neuen Buch "Der letzte Film" erläutert er, was dieser radikale
Umbruch für Regisseure, Autorinnen oder Editorinnen bedeutet.
Welche Berufe verschwinden, welche entstehen? Zwischen den
analytisch-reflektierenden Kapiteln entfaltet er ein fiktionales
Zukunftsszenario: 2036 kämpft ein Filmemacher gegen die Übermacht
algorithmischer Perfektion, als eine Nachricht ihn in ein zutiefst
menschliches Abenteuer stürzt.
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20.11.2025
41 Minuten
Die Beiden erzählen, wie die Idee aus Kais Erfahrungen in der
queeren Geflüchtetenhilfe und der Berliner Ballroom-Community
entstand, wie der Writers’ Room arbeitete und weshalb die echte
Community eng einbezogen wurde. Im Zentrum der Serie steht Emm, 19,
der nach Berlin kommt, um in der Ballroom-Szene seinen Platz zu
finden. Außerdem geht es um Repräsentation, Verantwortung und
spitze Zielgruppen.
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30.10.2025
57 Minuten
Max Frisch ist ein schweizer Nationalheiligtum und gehört auch in
Deutschland zum literarischen Pflichtkanon. Sein früher Roman
"Stiller" markiert sein Durchbruch als Schriftsteller. Für die
Verfilmung erarbeitete Axel Buresch in enger Zusammenarbeit mit dem
Regisseur Stefan Haupt eine drehfähige Variante des umfangreichen
Werkes. Alex Buresch studierte Schauspieldramaturgie an der
Bayerischen Theaterakademie in München. Seit Beginn der
Nuller-Jahre schreibt er Drehbücher, unter anderem "Das wahre
Leben" (gemeinsam mit Matthias Pacht, Regie Alain Gsponer), "Der
letzte Weynfeld" nach einem Roman von Martin Suter (Regie ebenfalls
Alain Gsponer). Er wurde mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen
Fernsehpreis und dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Er
leitet gemeinsam mit Johanna Stuttman den Studiengang Drehbuch an
der Filmakademie Ludwigsburg.
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14.10.2025
41 Minuten
Niki Théron ist Senior Manager International Projects der
Frankfurter Buchmesse. Sie verantwortet dort unter anderem das
Book-to-Screen Programm, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Welt
des Buches mit der Filmbranche zu vernetzen. Auf der Frankfurter
Buchmesse wird es einige Veranstaltungen geben, auf denen die
Verfilmung von Romanen im Mittelpunkt steht.
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Der Podcast zum Thema Drehbuch
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