Podcaster
Episoden
12.02.2026
41 Minuten
Schwere Erkrankungen treffen selten nur den oder die Betroffene –
meist sind auch Angehörige tief involviert. In dieser Folge von
Sterben ist das Allerletzte spricht Dr. Sylvia Brathuhn mit
Rainer Simader über genau diese Menschen: jene, die pflegen,
begleiten, trösten – und dabei selbst oft still leiden. Viele von
ihnen finden sich plötzlich in einer Rolle wieder, die sie sich
nie ausgesucht haben. Getrieben von Liebe, Verantwortung,
Erwartungen – und häufig ohne jede Vorbereitung – werden sie zu
„Kümmerern“ und tragen gleichzeitig viel Kummer. Sie sind oft die
stillen Anwälte der Erkrankten, ständig im Einsatz, selten mit
Raum für eigene Pausen. Dr. Brathuhn richtet einen liebevollen
und tief empathischen Blick auf diese oft übersehenen
Unterstützer:innen und wirft dabei wichtige Fragen auf: Warum ist
Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern ein Akt der
Verantwortung – auch gegenüber dem erkrankten Menschen? Was
passiert mit dem gesamten Betreuungssystem, wenn die Bedürfnisse
der Angehörigen systematisch übersehen werden? Und wie lässt sich
in einer Situation voller Kontrollverlust und Hilflosigkeit ein
inneres Gleichgewicht bewahren? Sie fragt auch, warum Angehörige
meist nur in ihrer Funktion als „Kümmerer“ wahrgenommen werden –
und nicht als Menschen, die selbst Schmerz und Überforderung
erleben. Und sie lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Was sollten
wir bewundern an jenen, die trotz aller Belastung mit dem Auge
der Liebe begleiten? All das und noch viel mehr steht im Zentrum
dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine
Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.
---
Weiterführende Informationen: Leben mit Metastasen:
https://www.frauenselbsthilfe.de/angebote/netzwerk-leben-mit-metastasen.html
Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region
findest du unter: https://www.hospiz.at/ (Österreich)
https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/ (Deutschland)
Hilfe findest du unter: 142 (Notruf), täglich 0-24 Uhr
https://www.telefonseelsorge.at/ (Österreich)
https://online.telefonseelsorge.de/ (Deutschland)
---
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich
den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer.
Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt
oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das
nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen
umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das
Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von
Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein,
ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. --- mehr steht im Zentrum
dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine
Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.
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05.02.2026
42 Minuten
Chris Paul zählt zu den renommiertesten Expert:innen der modernen
Trauerbegleitung im deutschsprachigen Raum. Seit über 20 Jahren
begleitet sie trauernde Menschen, gibt Fortbildungen und schreibt
Bücher zu diesem tiefgreifenden Thema. Im Gespräch mit Rainer
Simader zeigt sie, wie vielschichtig – und im wahrsten Sinne des
Wortes BUNT– Trauer sein kann. Sie stellt ein von ihr
entwickeltes Modell zur Trauerbewältigung vor: das
Trauerkaleidoskop. Vielleicht hast du selbst schon einmal durch
ein Kaleidoskop geblickt – ein Spiel aus Farben und Formen, das
sich mit jeder kleinen Drehung verändert. Ein faszinierendes
Bild, das sich ständig neu zusammensetzt. Genau so beschreibt
Chris Paul den Trauerprozess: facettenreich, individuell und in
ständigem Wandel. Wie unterschiedlich gehen Partner:innen oder
Familienmitglieder mit Trauer um? Wie können Trauernde einander
besser verstehen? Welche kognitive Arbeit ist neben der
emotionalen Bewältigung nötig? Und welchen Stellenwert hat das
Überleben im Trauerprozess? All das – und viele weitere
facettenreiche Aspekte der Trauer – sind Thema in dieser Folge
von Sterben ist das Allerletzte.
---
Weiterführende Informationen:
Buchtipp: Ich lebe mit meiner Trauer, Chris Paul. Erschienen bei
Gütersloher Verlagshaus, 2017 Wir leben mit deiner Trauer, Chris
Paul. Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 2021
Das Trauerkaleidoskop: https://trauerkaleidoskop.de/
Zu Chris Paul: www.chrispaul.de
Caritas Kontaktstelle Trauer -
kontaktstelletrauer@caritas-wien.at Link:
https://www.caritas-wien.at/hilfe-angebote/zusammenleben/pfarrcaritas-und-naechstenhilfe/kontaktstelletrauer
Kontaktstelle Trauer Salzburg Link:
https://hospiz-sbg.at/kontaktstelle-trauer/
Kontakte zu Hospiz- und Palliativangeboten in deiner Region
findest du unter: https://www.hospiz.at/ (Österreich)
https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/ (Deutschland)
---
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich
den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer.
Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt
oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das
nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen
umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das
Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von
Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein,
ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
---
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29.01.2026
55 Minuten
Liebevoll und stärkend spricht Andrea Stöckl – Demenzexpertin,
Ergotherapeutin und Validationslehrerin – mit Rainer Simader in
dieser Folge von „Sterben ist das Allerletzte“ über Menschen mit
Demenz. Im Mittelpunkt der Episode stehen hochbetagte Menschen,
die an Demenz erkrankt sind. Anschaulich erklärt Andrea Stöckl
die vier Stadien der Demenz, wie wir sie erkennen und wie es
gelingen kann, Menschen in diesen Phasen so zu unterstützen und
zu begleiten, dass sie eine gute Lebensqualität erleben können.
Die Expertin nimmt uns mit auf den Versuch zu verstehen, wie sich
Demenz anfühlen könnte und welche Bewältigungsstrategien
Betroffene entwickeln. Denn Menschen mit Demenz setzen sich mit
Verlusten auseinander – mit jenen, die sie bereits erlitten
haben, und mit denen, die sie aktuell erleben. Auch wenn es von
außen manchmal so wirkt: Menschen mit Demenz werden nicht zu
Kindern. Sie verfügen weiterhin über Weisheit und Lebenserfahrung
in der Desorientierung. Es ist die Aufgabe aller Begleiter:innen,
diese Weisheit zu erkennen. Andrea Stöckl plädiert dafür,
Menschen mit Demenz zu verstehen, ihnen unterstützende Angebote
zu machen und sie nicht zu korrigieren. Und sie gibt zahlreiche
praktische Tipps, wie dies gelingen kann und welche
therapeutischen Ansätze sinnvoll sind.
---
Weiterführende Links & Buchtipps: Vicki de Klerk-Rubin:
Demenz in der Familie. Validation für Angehörige Hildegard
Nachum: Die Weisheit der Demenz Andrea Stöckl, Bettina
Wallmüller, Barbara Sendlhofer: Biografiebasiertes
Sturzpräventionstraining. Für Menschen mit kognitiven
Funktionseinschränkungen. Hospiz- und Palliativeinrichtungen in
deiner Region findest du unter: Österreich:
https://www.hospiz.at/einrichtungsuebersicht/https://www.hospiz.at/einrichtungsueb...
Deutschland:
https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/https://www.wegweiser-hospiz-palliati...
Schweiz: https://palliativkarte.ch --- Die Online-Talkserie
"Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen
und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden
in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt.
Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen,
Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen,
wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte"
lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz
Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre
Erfahrungen mit uns zu teilen.
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30.10.2025
50 Minuten
Atemnot - Kaum ein Symptom ist am Lebensende so belastend – für
Betroffene und Angehörige. Das weiß Alexander Müller,
Physiotherapeut mit Spezialisierung auf Lungenerkrankungen,
Palliative Care und Intensivmedizin. Im Gespräch mit Rainer
Simader erklärt er in dieser Folge von „Sterben ist das
Allerletzte“, was hinter Atemnot steckt. Denn: Atemnot betrifft
nicht nur Menschen mit einer Lungenerkrankung. Sie kann viele
Ursachen haben. In diesem Video darüber gesprochen wie Atemnot
entsteht, was im Körper passiert und warum Angst und Panik sie
verstärken können.
Du erfährst:
• Wie die Lunge, funktionelle Einschränkungen und emotionale
Faktoren zusammenwirken.
• Wie man Atemnot selbst lindern kann – auch ohne Medikamente.
• Warum Bewegung und Belastung wichtig sind, wenn sie richtig
dosiert werden.
• Welche Atemtechniken und Körperpositionen sofort helfen können.
• Wie Angehörige und Profis unterstützen können.
• Und: Warum sogar eine Zigarette kurzfristig beruhigend wirken
kann – und was wirklich dahinter steckt.
Ein Video für Pflegende, Fachpersonen und Angehörige, die
verstehen möchten, was Atemnot bedeutet – und wie man in dieser
schwierigen Situation mit Wissen, Empathie und einfachen
Maßnahmen helfen kann.
Weiterführende Links:
Österreichische Lungenunion: www.lungenunion.at
Expert:innen für die Behandlung von Atemnot und anderen Symptomen
am Lebensende findest du in Hospiz- und Palliativeinrichtungen:
Österreich: https://www.hospiz.at/einrichtungsuebersicht
Deutschland: https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de
Schweiz: https://palliativkarte.ch
---
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich
den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer.
Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt
oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das
nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen
umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das
Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von
Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein,
ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
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02.10.2025
44 Minuten
Das Bild von Demenz ist oft düster und mit Angst besetzt.
Marianne Buchegger, Leiterin eines Tageszentrums für Menschen mit
Demenz und Autorin auf derStandard.at, spricht mit Rainer Simader
darüber, wie Betroffene und ihre Angehörigen die Krankheit selbst
beschreiben, welche Bedürfnisse sie haben, welche
Unterstützungsangebote existieren – und was sie persönlich aus
den vielen Begegnungen mit Erkrankten gelernt hat. In diesem
sympathischen, nachdenklichen, authentischen und Mut machenden
Gespräch erzählt Marianne Buchegger, warum es so wichtig ist,
frühzeitig Beratung in Anspruch zu nehmen, welche Rolle
Tageszentren spielen, und sie betont den hohen Stellenwert
informeller Unterstützung. Ebenso spricht sie darüber, warum es
bedeutsam ist, dass Freund:innen und Nachbar:innen aufmerksam
sind und wie wir konkret Hilfe anbieten können. Auch Initiativen
wie „demenzfreundliche Bezirke“ werden vorgestellt – Orte, an
denen Kaffeehäuser, Museen, Apotheken und andere Einrichtungen
für Menschen mit Demenz ein sicheres Umfeld schaffen. Und die
wichtigste Botschaft lautet: Es geht darum, Mensch-Sein bis zum
Schluss zu ermöglichen.
---
Weiterführende Informationen:
Broschüre Gut Leben mit Demenz - Ein Wegweiser:
https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=357
Informationen unter anderem zu Selbsthilfegruppen:
https://www.demenzselbsthilfeaustria.at/
https://www.cs.at/angebote/cs-alzheimer-und-demenzbetreuung/cs-tageszentren
Verein ProMENZ: https://www.promenz.at/
Hospiz- und Palliativeinrichtungen in deiner Region findest du
unter: Österreich: www.hospiz.at Deutschland:
https://www.dgpalliativmedizin.de/ ---
Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich
den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer.
Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt
oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das
nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen
umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das
Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von
Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein,
ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
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Über diesen Podcast
Die Online-Talkserie ”Sterben ist das Allerletzte” widmet sich den
Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese
Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder
sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige
Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen
umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In ”Sterben ist das
Allerletzte” lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von
Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein,
ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Besuche auch unseren
Youtube-Kanal ”Let’s learn about death” für Videocontent zu all den
Themen, die wir in diesem Podcast behandeln:
http://www.youtube.com/@Letslearnaboutdeath
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