Regenerativ & digital – der Business Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung
Podcaster
Episoden
08.04.2026
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital" spricht Sebastian mit Axel Kaiser, Gründer und CEO von Denttabs.
Axel hat sich nichts Geringeres vorgenommen, als die Kategorie "Zahnpasta" komplett abzuschaffen. Auf dieser Mission befindet er sich seit über 20 Jahren. Die Denttabs-Zahnputztablette kommt ohne Wasser und ohne körperbelastende Inhaltsstoffe aus, poliert die Zähne durch einen hohen Zelluloseanteil so glatt, dass Belag, Zahnstein und Karies kaum noch entstehen können. Was simpel klingt, hat weitreichende Konsequenzen: für die Mundgesundheit, für den Körper und für die Umwelt – denn Zahnpasta-Inhaltsstoffe werden vom Wasserwerk nicht herausgefiltert und landen damit direkt im Wasserkreislauf.
Sebastian und Axel sprechen darüber, warum es trotz aller Argumente so schwer ist, Menschen von einer simplen Gewohnheitsänderung zu überzeugen, wie Denttabs Ende 2025 knapp an einer Insolvenz vorbeischlitterte und welch unerwartete Solidaritätswelle das ausgelöst hat. Außerdem geht es um ein spannendes neues Finanzierungsmodell: Eine gemeinnützige AG hält nun 50 Prozent an Denttabs, und künftige Gewinne fließen damit direkt zurück in die Gesellschaft.
Ein Gespräch über Beharrungskräfte, Überzeugung, unternehmerisches Scheitern und den langen Atem, den es braucht, um eine Branche wirklich zu verändern.
Takeaways:
Zahnpasta enthält Inhaltsstoffe, die der Körper und die Umwelt nicht brauchen – Denttabs zeigt, dass es ohne geht Glatte Zähne = kein Belag = kein Zahnstein = kein Karies: das Prinzip ist so einfach wie wirksam Mundgesundheit hat direkte Auswirkungen auf den gesamten Körper – von Entzündungen bis hin zu Alzheimer Gewohnheiten sind die größte Hürde für nachhaltige Veränderung – auch wenn die Alternative besser, günstiger und gesünder ist Eine gemeinnützige AG als Gesellschafter kann ein innovatives Modell sein, um Gewinne direkt der Gesellschaft zugutekommen zu lassen Denttabs ist in über 40 Ländern aktiv und u. a. bei DM, Alnatura und Budnikowski erhältlich
Mehr zu Denttabs findet ihr hier: https://denttabs.de/
In eigener Sache
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, empfehle unseren Podcast gerne weiter, lass uns eine positive Bewertung und vielleicht sogar eine kurze Rezension auf der Podcastplattform Deines Vertrauens da.
Und wenn Du Ideen für weitere Gesprächspartner:innen für uns hast oder persönliches Feedback jeder Art loswerden willst, schreib uns gerne unter regenerativ.digital@acb.studio.
Zudem gibt es "Regenerativ & digital" jetzt auch als Buch bei Springer/ Gabler. Natürlich freuen wir uns über jedes verkaufte Exemplar: https://bit.ly/4lfgyB7
–– —— acb.studio entwickelt digitale Produkte & Services – mit stetem Blick auf die planetaren Grenzen und unsere Gesellschaft.
LinkedIn-Profil von Sebastian: https://www.linkedin.com/in/sebflock/
Axel hat sich nichts Geringeres vorgenommen, als die Kategorie "Zahnpasta" komplett abzuschaffen. Auf dieser Mission befindet er sich seit über 20 Jahren. Die Denttabs-Zahnputztablette kommt ohne Wasser und ohne körperbelastende Inhaltsstoffe aus, poliert die Zähne durch einen hohen Zelluloseanteil so glatt, dass Belag, Zahnstein und Karies kaum noch entstehen können. Was simpel klingt, hat weitreichende Konsequenzen: für die Mundgesundheit, für den Körper und für die Umwelt – denn Zahnpasta-Inhaltsstoffe werden vom Wasserwerk nicht herausgefiltert und landen damit direkt im Wasserkreislauf.
Sebastian und Axel sprechen darüber, warum es trotz aller Argumente so schwer ist, Menschen von einer simplen Gewohnheitsänderung zu überzeugen, wie Denttabs Ende 2025 knapp an einer Insolvenz vorbeischlitterte und welch unerwartete Solidaritätswelle das ausgelöst hat. Außerdem geht es um ein spannendes neues Finanzierungsmodell: Eine gemeinnützige AG hält nun 50 Prozent an Denttabs, und künftige Gewinne fließen damit direkt zurück in die Gesellschaft.
Ein Gespräch über Beharrungskräfte, Überzeugung, unternehmerisches Scheitern und den langen Atem, den es braucht, um eine Branche wirklich zu verändern.
Takeaways:
Zahnpasta enthält Inhaltsstoffe, die der Körper und die Umwelt nicht brauchen – Denttabs zeigt, dass es ohne geht Glatte Zähne = kein Belag = kein Zahnstein = kein Karies: das Prinzip ist so einfach wie wirksam Mundgesundheit hat direkte Auswirkungen auf den gesamten Körper – von Entzündungen bis hin zu Alzheimer Gewohnheiten sind die größte Hürde für nachhaltige Veränderung – auch wenn die Alternative besser, günstiger und gesünder ist Eine gemeinnützige AG als Gesellschafter kann ein innovatives Modell sein, um Gewinne direkt der Gesellschaft zugutekommen zu lassen Denttabs ist in über 40 Ländern aktiv und u. a. bei DM, Alnatura und Budnikowski erhältlich
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25.03.2026
54 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & digital" spricht Sebastian mit Sven Urselmann, Inhaber von Urselmann Interior – einem Unternehmen, das sich auf zirkulären Innenausbau nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip spezialisiert hat.
Gemeinsam tauchen sie in die Frage ein, wie Bauen nicht länger Teil des Problems, sondern aktiv Teil der Lösung sein kann. Sven zeigt, wie er über die letzten fünf Jahre mit rund 50 gewerblichen Projekten nachgewiesen hat, dass kreislauffähiger Innenausbau heute schon preisneutral zu konventionellem Ausbau möglich ist – und dabei bis zu 80 % der Emissionen und 70 % der Ressourcen einspart.
Der nächste Schritt ist für ihn regeneratives Bauen: mehr CO₂ in Gebäude einzuspeichern, als bei der Herstellung entsteht. Dafür setzt er bewusst auf Materialien wie Kork, Seegras und Massivholz – und denkt den Kreislauf konsequent weiter: Mit digitalen Materialpässen, Rücknahmemodellen von Herstellern sowie Abo-Modellen für Haushaltsgeräte.
Ein zentrales Thema der Folge ist auch der Bauwendehof in Düsseldorf-Flingern – ein 1.600 m² großes Projekt, das Handwerk, Urban Mining, Design und Gemeinschaft unter einem Dach zusammenbringt und als Blaupause für eine skalierbare Kreislaufwirtschaft in der Baubranche dienen soll.
Ein Gespräch voller Pragmatismus, Unternehmergeist und echter Gestaltungskraft. Eine Einladung, Bauen komplett neu zu denken.
Takeaways:
Kreislauffähiger Innenausbau ist heute schon preisneutral zu konventionellem Ausbau möglich Regenerativ Bauen bedeutet: mehr CO₂ einzuspeichern, als bei der Herstellung entsteht Digitale Materialpässe und Rücknahmemodelle sind der Schlüssel für funktionierende Kreisläufe im Bau Produkte als Service (z. B. Bosch Blue Movement) ermöglichen neue Geschäftsmodelle und echte Kreislaufführung Der Bauwendehof in Düsseldorf zeigt, wie Handwerk, Planung und Urban Mining lokal zusammenwachsen können
Links zur Folge:
Urselmann Interior: https://www.urselmann-interior.de Cradle to Cradle zertifizierte Produkte: https://c2ccertified.org/certified-products CO₂ Performance Ladder: https://www.co2performanceladder.com
Verwandte Podcastfolgen:
#18 Interface – Nils Rödenbeck: https://regenerativdigital.podbean.com/e/episode-018 #5 Concular – Dominik Campanella: https://regenerativdigital.podbean.com/e/episode-005
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11.03.2026
53 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital" spricht Sebastian mit Nathanael Meyer, CEO & Co-Founder von Value Verde – einer digitalen Plattform, die Energiegenossenschaften sichtbar macht und den Beitritt so einfach wie den Kauf von Aktien gestaltet.
Gemeinsam tauchen sie in die Welt der Genossenschaften ein: Warum ist diese Unternehmensform eine der resilientesten und demokratischsten überhaupt? Und warum war sie bis vor Kurzem so sperrig und wenig zugänglich – und was hat sich das geändert?
Nathanael erklärt, wie ihn der Kontakt mit Stadtwerken und sein Engagement bei der SPD Leipzig auf das Problem der fehlenden Finanzierung in der Energiewende aufmerksam gemacht hat – und wie daraus die Idee zu Value Verde entstand. Seit dem 1. Januar 2025 ist der digitale Beitritt zu Genossenschaften in Deutschland gesetzlich möglich. Für Nathanael und sein Team war das der entscheidende Startschuss.
Value Verde listet aktuell 19 Energiegenossenschaften, zeigt deren Projekte, CO₂-Bilanzen und Ausschüttungen – und ermöglicht es Interessierten, vollständig digital Kontakt zur Genossenschaft aufzunehmen und Anteile zu zeichnen.
Ein weiteres zentrales Thema der Folge: die Zukunft der Plattform. Nathanael skizziert Ideen für Genossenschaftsbündel als Finanzprodukt, Sparplan-Modelle und die Integration in bestehende Banken-Apps – damit Genossenschaftsanteile künftig genauso selbstverständlich verfügbar sind wie ETFs oder Aktien.
Ein Gespräch über demokratisches Wirtschaften, lokale Wertschöpfung und die Frage, wie digitale Infrastruktur die Energiewende von unten stärken kann.
Takeaways:
Genossenschaften sind die sicherste Unternehmensform in Deutschland – mit dreimal niedrigerer Insolvenzquote als DAX-Konzerne Seit 1.1.2025 ist der digitale Beitritt zu Genossenschaften gesetzlich möglich – ein Gamechanger für die Branche Value Verde macht Energiegenossenschaften vergleichbar und digital beitrittsfähig Wachsende Genossenschaften brauchen neue Mitglieder – Value Verde schafft dafür die digitale Infrastruktur Genossenschaftsanteile könnten künftig als Bündel oder Sparplan über Banken-Apps zugänglich sein Politische Schwankungen treffen Genossenschaften weniger hart als klassische Projektierer – dank konservativer Eigenkapitalstruktur
Link zu Value Verde: https://app.valueverde.de/
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Gemeinsam tauchen sie in die Welt der Genossenschaften ein: Warum ist diese Unternehmensform eine der resilientesten und demokratischsten überhaupt? Und warum war sie bis vor Kurzem so sperrig und wenig zugänglich – und was hat sich das geändert?
Nathanael erklärt, wie ihn der Kontakt mit Stadtwerken und sein Engagement bei der SPD Leipzig auf das Problem der fehlenden Finanzierung in der Energiewende aufmerksam gemacht hat – und wie daraus die Idee zu Value Verde entstand. Seit dem 1. Januar 2025 ist der digitale Beitritt zu Genossenschaften in Deutschland gesetzlich möglich. Für Nathanael und sein Team war das der entscheidende Startschuss.
Value Verde listet aktuell 19 Energiegenossenschaften, zeigt deren Projekte, CO₂-Bilanzen und Ausschüttungen – und ermöglicht es Interessierten, vollständig digital Kontakt zur Genossenschaft aufzunehmen und Anteile zu zeichnen.
Ein weiteres zentrales Thema der Folge: die Zukunft der Plattform. Nathanael skizziert Ideen für Genossenschaftsbündel als Finanzprodukt, Sparplan-Modelle und die Integration in bestehende Banken-Apps – damit Genossenschaftsanteile künftig genauso selbstverständlich verfügbar sind wie ETFs oder Aktien.
Ein Gespräch über demokratisches Wirtschaften, lokale Wertschöpfung und die Frage, wie digitale Infrastruktur die Energiewende von unten stärken kann.
Takeaways:
Genossenschaften sind die sicherste Unternehmensform in Deutschland – mit dreimal niedrigerer Insolvenzquote als DAX-Konzerne Seit 1.1.2025 ist der digitale Beitritt zu Genossenschaften gesetzlich möglich – ein Gamechanger für die Branche Value Verde macht Energiegenossenschaften vergleichbar und digital beitrittsfähig Wachsende Genossenschaften brauchen neue Mitglieder – Value Verde schafft dafür die digitale Infrastruktur Genossenschaftsanteile könnten künftig als Bündel oder Sparplan über Banken-Apps zugänglich sein Politische Schwankungen treffen Genossenschaften weniger hart als klassische Projektierer – dank konservativer Eigenkapitalstruktur
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25.02.2026
53 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital" spricht Sebastian mit Susanne Schöb, Co-Gründerin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Critical Friends.
Seit 2022 setzt sich Susanne gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin Anna Goldhofer dafür ein, Unternehmen für eine nachhaltige Zukunft zu transformieren – in der Innovation und Werte Hand in Hand gehen. Mit einem gesellschaftswissenschaftlichen Hintergrund sieht sie die Wirtschaft als den wirksamsten Hebel für gesellschaftliche Veränderungen.
Im Gespräch geht es um die Vision einer Beautiful Economy: ein Wirtschaftssystem, das positive Wirkung entfaltet – ökologisch, ökonomisch und sozial zugleich. Susanne und Sebastian diskutieren, warum klassisches Nachhaltigkeitsdenken nicht mehr ausreicht und warum es echten Mut braucht, regeneratives Wirtschaften innerhalb bestehender Organisationen voranzutreiben.
Ein zentrales Thema ist die Changemaker Akademie von Critical Friends: ein Weiterbildungsprogramm, das Menschen in Unternehmen befähigt, Transformationsprozesse von innen heraus zu gestalten – mit Tools aus Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Co-Creation und Change Management. Die Teilnehmenden arbeiten dabei direkt an echten Projekten im eigenen Unternehmen.
Außerdem sprechen die beiden über die Rolle von Agilität als strukturelle Grundlage für Veränderung, über Wachstumskritik und die Grenzen des Green Growth, über das Prinzip des „Thinking in Cells" und darüber, warum die Nachhaltigkeitsbewegung gerade jetzt ihre eigene Kommunikation hinterfragen muss.
Takeaways:
Die 'Beautiful Economy' denkt regeneratives Wirtschaften innerhalb planetarer und sozialer Grenzen 'Change from within' braucht strukturelle Voraussetzungen – allen voran Agilität und klare Rollen Werte-Kongruenz zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden ist kein Soft-Skill, sondern Leistungsfaktor Kleine Zellen positiver Veränderung können sich zu einem größeren Organismus verbinden Jetzt ist der Moment, weiterzumachen – es gibt mehr Menschen, die an regenerativem Wirtschaften arbeiten, als man denkt
Link zu Critical Friends: https://www.critical-friends.org/
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Seit 2022 setzt sich Susanne gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin Anna Goldhofer dafür ein, Unternehmen für eine nachhaltige Zukunft zu transformieren – in der Innovation und Werte Hand in Hand gehen. Mit einem gesellschaftswissenschaftlichen Hintergrund sieht sie die Wirtschaft als den wirksamsten Hebel für gesellschaftliche Veränderungen.
Im Gespräch geht es um die Vision einer Beautiful Economy: ein Wirtschaftssystem, das positive Wirkung entfaltet – ökologisch, ökonomisch und sozial zugleich. Susanne und Sebastian diskutieren, warum klassisches Nachhaltigkeitsdenken nicht mehr ausreicht und warum es echten Mut braucht, regeneratives Wirtschaften innerhalb bestehender Organisationen voranzutreiben.
Ein zentrales Thema ist die Changemaker Akademie von Critical Friends: ein Weiterbildungsprogramm, das Menschen in Unternehmen befähigt, Transformationsprozesse von innen heraus zu gestalten – mit Tools aus Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Co-Creation und Change Management. Die Teilnehmenden arbeiten dabei direkt an echten Projekten im eigenen Unternehmen.
Außerdem sprechen die beiden über die Rolle von Agilität als strukturelle Grundlage für Veränderung, über Wachstumskritik und die Grenzen des Green Growth, über das Prinzip des „Thinking in Cells" und darüber, warum die Nachhaltigkeitsbewegung gerade jetzt ihre eigene Kommunikation hinterfragen muss.
Takeaways:
Die 'Beautiful Economy' denkt regeneratives Wirtschaften innerhalb planetarer und sozialer Grenzen 'Change from within' braucht strukturelle Voraussetzungen – allen voran Agilität und klare Rollen Werte-Kongruenz zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden ist kein Soft-Skill, sondern Leistungsfaktor Kleine Zellen positiver Veränderung können sich zu einem größeren Organismus verbinden Jetzt ist der Moment, weiterzumachen – es gibt mehr Menschen, die an regenerativem Wirtschaften arbeiten, als man denkt
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11.02.2026
57 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & digital“ spricht Sebastian mit Georg Stawowy, CEO von Bürkert Fluid Control Systems, über die Frage, wie ein industrieller Mittelständler den Weg von klassischer Nachhaltigkeit hin zu einer regenerativen Unternehmensstrategie gestaltet – und welche Rolle Digitalisierung dabei spielt.
Georg beschreibt offen, dass Bürkert aktuell noch linear wirtschaftet. Statt dies zu beschönigen, hat das Unternehmen einen klaren Nordstern formuliert: einen Beitrag zu einer regenerativen Ökonomie zu leisten, statt sich mit „weniger Schaden“ zufriedenzugeben. Grundlage dafür ist das Verantwortungseigentum als stiftungsgetragenes Familienunternehmen, das langfristiges Denken, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Wirkung miteinander verbindet.
Ein zentrales Thema der Folge ist psychologische Sicherheit. Georg erläutert, warum Bürkert selbst in wirtschaftlich schwierigen Phasen auf Kurzarbeit verzichtet und keine betriebsbedingten Kündigungen ausspricht – und weshalb Vertrauen und Stabilität heute echte Wettbewerbsfaktoren sind.
Darauf aufbauend geht es um die strategische Ausrichtung des Geschäfts: Bürkert fokussiert sich zunehmend auf Zielindustrien mit positiver Wirkung, darunter Pharma und Biotechnologie, Labor- und Medizintechnik, New Food, Wasserstoffanwendungen und die Kühlung von Rechenzentren.
Ein entscheidender Enabler dieser Transformation ist die Digitalisierung. Von vernetzten Produkten über datenbasierte Services bis hin zu Transparenz in der Lieferkette zeigen Sebastian und Georg, wie Digitalisierung Kreislaufwirtschaft und Resilienz überhaupt erst praktikabel macht – ganz ohne Buzzwords, dafür mit konkreten Praxisbeispielen.
Takeaways:
Regeneratives Wirtschaften braucht einen klaren Nordstern Verantwortungseigentum stärkt langfristige Wertschöpfung Psychologische Sicherheit ist ein strategischer Erfolgsfaktor Digitalisierung ermöglicht Transparenz, Resilienz und Kreisläufe Transformation ist eine Lernreise – kein kurzfristiges Effizienzprojekt
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Georg beschreibt offen, dass Bürkert aktuell noch linear wirtschaftet. Statt dies zu beschönigen, hat das Unternehmen einen klaren Nordstern formuliert: einen Beitrag zu einer regenerativen Ökonomie zu leisten, statt sich mit „weniger Schaden“ zufriedenzugeben. Grundlage dafür ist das Verantwortungseigentum als stiftungsgetragenes Familienunternehmen, das langfristiges Denken, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Wirkung miteinander verbindet.
Ein zentrales Thema der Folge ist psychologische Sicherheit. Georg erläutert, warum Bürkert selbst in wirtschaftlich schwierigen Phasen auf Kurzarbeit verzichtet und keine betriebsbedingten Kündigungen ausspricht – und weshalb Vertrauen und Stabilität heute echte Wettbewerbsfaktoren sind.
Darauf aufbauend geht es um die strategische Ausrichtung des Geschäfts: Bürkert fokussiert sich zunehmend auf Zielindustrien mit positiver Wirkung, darunter Pharma und Biotechnologie, Labor- und Medizintechnik, New Food, Wasserstoffanwendungen und die Kühlung von Rechenzentren.
Ein entscheidender Enabler dieser Transformation ist die Digitalisierung. Von vernetzten Produkten über datenbasierte Services bis hin zu Transparenz in der Lieferkette zeigen Sebastian und Georg, wie Digitalisierung Kreislaufwirtschaft und Resilienz überhaupt erst praktikabel macht – ganz ohne Buzzwords, dafür mit konkreten Praxisbeispielen.
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Regeneratives Wirtschaften braucht einen klaren Nordstern Verantwortungseigentum stärkt langfristige Wertschöpfung Psychologische Sicherheit ist ein strategischer Erfolgsfaktor Digitalisierung ermöglicht Transparenz, Resilienz und Kreisläufe Transformation ist eine Lernreise – kein kurzfristiges Effizienzprojekt
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Über diesen Podcast
Regenerativ & digital ist dein Business-Podcast für
regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung.
Dein Gastgeber ist Sebastian – tief verwurzelt in den Bereichen
Business Strategy, Product Innovation, Digital Design und Green
Coding. Er nimmt dich mit zu inspirierenden Gesprächen mit
Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und
gelegentlich auch aus der Politik. Gemeinsam mit dir erkundet er,
wie Unternehmen durch die Integration von regenerativem
Wirtschaften und Digitalisierung nicht nur mehr Verantwortung
übernehmen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil
erlangen können.
Regenerativ & digital bietet dir tiefe Einblicke in die
Praxis, diskutiert spannende Geschäftsmodelle und zeigt auf, wie
regenerative Prinzipien und digitale Innovationen bereits heute
zusammenwirken, um positive Veränderungen für unseren Planeten zu
erwirken.
Tauche ein in eine Welt, in der wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit
und technologischer Fortschritt Hand in Hand gehen.
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