Episoden

Folge 12: Stadt aus Eisen
24 Minuten
Der Ort Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt hat den Kohleausstieg schon hinter sich. Aus dem ehemaligen Tagebau Golpa Nord entstand in den 90er Jahren das Freiluftmuseum Ferropolis. Heute tanzen hier Tausende Menschen im Jahr auf Festivals wie de...
Folge 11: Elefant im Raum
27 Minuten
2024 sind Landtagswahlen in Sachsen. Laut Prognosen könnte die AfD stärkste Kraft werden. Was bedeutet das für den Kohleausstieg? In der elften Folge von „Nach der Kohle“ reist detektor.fm-Redakteurin Joana Voss nach Delitzsch zu einer Demons...
Folge 10: Das neue Berlin
21 Minuten
Seit der Wende ist ein Drittel der Menschen aus Zeitz abgewandert. Ein Problem, mit dem im Mitteldeutschen Revier fast jeder ländliche Ort zu kämpfen hat: Es gibt viel zu wenig junge Menschen. Eigentlich. „Nach der Kohle“ ist eine zwölfteil...
Folge 9: Wie wär’s mit einem Arbeitskreis?
23 Minuten
40 Milliarden Euro gibt es für den Strukturwandel bis 2038. Teilt man diese Summe durch alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, zahlt jeder und jede von uns 841 Euro für den Strukturwandel. Wer entscheidet darüber, wie dieses Geld ausgegeben w...
Folge 8: Der Silberfisch
23 Minuten
Im Leipziger Neuseenland soll ein sogenannter Oloid dabei helfen, einen ehemaligen Tagebau in ein klimafreundliches Urlaubsparadies zu verwandeln. Kann das funktionieren? In der achten Folge von „Nach der Kohle“ begleitet detektor.fm-Redakteuri...

Über diesen Podcast

“Nach der Kohle” ist eine zwölfteilige Reportage-Serie über den Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Spätestens 2038 ist Schluss mit der Braunkohle. Deutschlands Reviere bereiten sich auf den Ausstieg vor. Da, wo jetzt noch Kohleverstromung stattfindet, soll in Zukunft klimaneutral gewirtschaftet werden. 40 Milliarden Euro stellt die Bundesregierung für diesen Strukturwandel bereit. Aber was bedeutet das eigentlich konkret? Wie macht man aus einem Kohlerevier eine Modellregion für erneuerbare Energien? Der Podcast “Nach der Kohle” verfolgt den Wandel, den der Kohleausstieg für Ostdeutschland mit sich bringt. detektor.fm-Redakteurin Joana Voss reist quer durchs Mitteldeutsche Revier. Sie guckt in Tagebaulöcher, besucht verlassene Dörfer, nimmt an Gremiensitzungen teil, begleitet ein Unterwasserprojekt, isst mit Klimaaktivistinnen veganen Kuchen und mit Bergmännern Pommes. All das, um herauszufinden, was sich im Braunkohlerevier von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gerade verändert. Was bedeutet die Energiewende für die Menschen, die hier leben? Welche Arbeit wird es hier noch geben? Wo landen die 40 Milliarden? Wer entscheidet über die Zukunft der Region? Und: Geht hier jetzt alles den Bach runter? Oder entsteht ein ostdeutsches Silicon Valley, in dem Ex-Bergmänner Computerchips zusammenlöten? Ab dem 27. Januar 2024. Jeden Samstag. Das Projekt wird gefördert von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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