Über Israel und Palästina sprechen

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Episoden

Zwischen den Fronten – Hamza Abu Howidy über sein neues Buch „Muscheln am Strand von Gaza“
10.07.2026
1 Stunde 12 Minuten
Hamza Abu Howidy ist Friedensaktivist aus Gaza. In dieser Folge spreche ich mit ihm über sein Debütbuch Muscheln am Strand von Gaza, über die Zeit nach den „We Want to Live"-Protesten und darüber, wie er heute von Deutschland aus als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus wirkt und dabei zwischen die Fronten gerät.


Wir diskutieren seine Einschätzung zur aktuellen Lage in Gaza, seine scharfe Kritik an der Hamas, der israelischen Regierung und die Frage, wie sich die öffentliche Debatte in Deutschland über Israel und Palästina seit unserem letzten Podcastgespräch verändert hat.


Gast: Hamza Abu HowidyHost: Shai Hoffmann


Links:


https://www.fischerverlage.de/buch/hamza-abu-howidy-muscheln-am-strand-von-gaza-9783103977684


https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/muscheln-am-strand-von-gaza-aufwachsen-im-gaza-der-nullerjahre


https://www.fr.de/politik/palaestinenser-floh-vor-hamas-aus-gaza-jetzt-lebt-er-im-fluechtlingsheim-94370815.html


https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/hamza-abu-howidy-berichtet-vom-terror-der-hamas-sendung-vom-20-05-2026-100.html


https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/pageturner-zum-nahostkonflikt/


Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. 


Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·


Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt:


Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel


Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank


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Kein legitimes Ziel – Anja Osterhaus über getötete Journalist*innen im Krieg und der Verfassung der Pressefreiheit weltweit
03.07.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Anja Osterhaus, Geschäftsführerin bei Reporter ohne Grenzen.


Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit.


Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist. 


Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht.


Gast: Anja Osterhaus


Host: Shai Hoffmann


Links und mehr:


https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza


https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett


https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html


https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020


https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/


Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion), sowie an Jordi Kuragari (Video-Snippets).


Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. 


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Reisen ins Verstehen – Dani Levy und Dr. Anne Rohrbach über VR, Humor und politische Bildung
26.06.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge stellen wir euch unser gemeinsames Projekt vor! www.reiseninsverstehen.org


Wie kann ein künstlerisches Projekt zu einem Bildungsraum werden? Und was verändert sich, wenn Schüler*innen Israel und Palästina nicht nur besprechen, sondern räumlich, körperlich und emotional erleben?


In dieser Folge sprechen wir mit Dani Levy und Dr. Anne Rohrbach über das Projekt „Reisen ins Verstehen – Mit VR-Brillen nach Israel und Palästina“. Im Mittelpunkt stehen vier Kurzfilme, die in Jerusalem entstanden sind und nun in einem pädagogischen Rahmen eingesetzt werden. Es geht um Wahrnehmung, Perspektivwechsel und die Frage, wie sich Komplexität vermitteln lässt, ohne zu vereinfachen oder zu überfordern.


Dani Levy spricht über die Entstehung der Filme, über Jerusalem als Ort voller Widersprüche und über Humor als künstlerisches Mittel. Anne Rohrbach entwickelt daraus ein Bildungskonzept, das junge Menschen ab Klasse 9 emotional erreicht, ohne sie festzulegen, und das Reflexion, Ambiguität und Dialogfähigkeit stärkt.


Gast: Dani Levy und Dr. Anne RohrbachHost: Shai Hoffmann


Links:


https://www.danilevystiftung.de/


https://www.imdb.com/de/name/nm0506374/


https://www.gesellschaftimwandel.org/angebote/reisen-ins-verstehen


https://www.jmberlin.de/ausstellung-geschichten-aus-jerusalem-glaube-liebe-hoffnung-angst#media-2369


https://www.youtube.com/watch?v=n-GNRYw-mAA


Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. 


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Debattenräume sichern – Ilyas Saliba über Wissenschaftsfreiheit im Kontext Israel/Palästina
19.06.2026
1 Stunde 20 Minuten
Ilyas Saliba ist Politikwissenschaftler und forscht zu Wissenschaftsfreiheit, autoritären Dynamiken und den schrumpfenden Räumen zivilgesellschaftlicher und akademischer Debatte. Seine Arbeit verbindet MENA-Expertise mit der Frage, wie universitäre Diskursräume unter politischem Druck offen bleiben können.


In dieser Folge spreche ich mit ihm über den Zustand der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland. Wir sprechen über Selbstzensur und politische Einflussnahme an Hochschulen. Außerdem geht es darum, wie Debatten über Israel und Palästina an Universitäten geführt werden können, ohne dass Angst, Drohungen oder institutioneller Druck den Raum bestimmen.


Die aktuellen Konflikte an der Hertie School sind ein zentrales Thema des Gesprächs. Wir diskutieren die Grenzen zwischen legitimer Kritik und Diskursverengung. Und wir sprechen über die Rolle von Hochschulleitungen, wenn es darum geht, pluralistische und geschützte Debattenräume zu sichern.


Gast: Ilyas Saliba


Host: Shai Hoffmann


Links:


https://www.uni-erfurt.de/staatswissenschaftliche-fakultaet/fachrichtung/sozialwissenschaften/internationale-politik-und-konfliktforschung/team/dr-ilyas-saliba


https://taz.de/Protest-an-der-Alice-Salomon-Hochschule/!6060185/


https://www.scholarsatrisk.org/resources/free-to-think-2024/


https://academic-freedom-index.net/


https://www.youtube.com/watch?v=kOTPYMUU-xQ


https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform


https://docs.google.com/forms/d/1NbIQ2jmvuTih8wT9khMsOcsvOZtd7uwgwq4l6x5D_9I/viewform?pli=1&edit_requested=true


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Israel und Palästina am Campus Rütli in Neukölln – Lehrkraft Clara Debour über Verantwortung und Beziehung
12.06.2026
1 Stunde 12 Minuten
Clara Debour unterrichtet Deutsch, Politische Bildung und Französisch am Campus Rütli in Berlin-Neukölln. Vor ihrer Arbeit an der Schule war sie im Theaterbereich und in der außerschulischen politischen Bildung tätig. Heute versteht sie Schule als einen Ort, an dem Macht kritisch reflektiert und in Verantwortung übersetzt werden muss.


Am Campus Rütli arbeitet sie vor allem an der Schnittstelle von Bildung, Beziehung und Konflikt. Dabei geht es nicht nur um Unterrichtsinhalte, sondern auch darum, wie Schule als sicherer Raum gestaltet werden kann – gerade für Kinder und Jugendliche, die mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Belastungen in den Raum kommen.


Seit dem 7. Oktober beschreibt Clara Schule als einen emotional aufgeladenen Ort, in dem Trauer, Wut, Ohnmacht und der Wunsch nach Solidarität gleichzeitig präsent sind. In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, wie politische Bildung in solchen Situationen gelingen kann, was Gespräche über Israel/Palästina, Antisemitismus, Rassismus und Radikalismus brauchen und wie Schule mit Polarisierung umgehen kann, ohne Konflikte zu verdrängen.


Gast: Clara Debour


Host: Shai Hoffmann


Links:


​​https://www.focus.de/perspektiven/lehrerin-im-interview-deutschlands-einst-beruechtigtste-schule-warum-ruetli-lehrer-palaestina-flaggen-nicht-verbieten_id_254337698.html


https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48


https://open.spotify.com/episode/6H2xZR2rT25zkWTgnuqF0G?si=0da6de750342404f


https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche


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https://bildungsluecke-rassismus.de/angebot/israel-palaestina-thematisieren/
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Über diesen Podcast

Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert:innen, Lehrkräften und Pädagog:innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkonflikt. Ein Podcast der gemeinnützigen Gesellschaft im Wandel UG. Impressum: https://www.israelpalaestinavideos.org/impressum/
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