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  3. Sag mal...? Der Ayelt Komus Podcast Podcast

Episoden

26 Minuten
Ohne Klarheit keine guten Entscheidungen und kein funktionierendes Management. Doch was, wenn das eigentliche Problem nicht fehlende Klarheit ist – sondern die Illusion, bereits klar zu sehen?


Karen Schmidt und Frank Habermann zeigen, warum genau hier viele Projekte, Veränderungen und Entscheidungen scheitern und wie Führungskräfte einen besseren Umgang mit Unklarheit entwickeln können.


Sagt mal Karen und Frank, warum ist das mit der Klarheit so schwierig?


In dieser Folge sprechen wir darüber,- warum gefühlte Klarheit häufig nur eine Illusion ist,


weshalb unterschiedliche Menschen oft von völlig unterschiedlichen Annahmen ausgehen, obwohl alle glauben, dass „doch alles klar“ sei, wie aus unausgesprochener Unklarheit ein wahrer Teufelskreis entsteht, warum gute Führung mit Aufmerksamkeit und Wahrnehmung beginnt und nicht mit entschlossener Aktion, wie das Clarity Wheel Führungskräften helfen kann, eine Sensorik für fehlende Klarheit zu entwickeln.





Ein Gespräch über Führung, Wahrnehmung, Entscheidungsfindung, Transformation – und darüber, warum der erste Schritt zu mehr Klarheit darin besteht, die eigene Unklarheit anzuerkennen.


Karen Schmidt alias „Change Punk“ begleitet Führungskräfte und Organisationen bei anspruchsvollen Veränderungsvorhaben. Gemeinsam mit Frank Habermann, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Führung, Projekten und organisationaler Transformation. Gemeinsam haben sie das Buch „(UN)KLARHEIT – Sensorik und Selbstverteidigung für wirksame Führung“ veröffentlicht.


#SagMal #TellMe #Podcast #Klarheit #Leadership #Transformation #ChangeManagement #Entscheidungen #Komplexität #Führung


20 Minuten
Business-IT-Fusion mit Wertstromorientierung– mit Dr. Lutz Seidenfaden, CIO der MTU Aero Engines


Wie gelingt es, Business und IT so zusammenzubringen, dass Digitalisierung nicht mehr „über den Zaun geworfen“, sondern gemeinsam gestaltet wird? Dr. Lutz Seidenfaden, CIO der MTU Aero Engines, berichtet, wie MTU seine Transformationsorganisation entlang von Wertströmen und End-to-End-Prozessen ausrichtet.


Sag mal, Lutz, wieso habt ihr eure IT-Organisation an den Wertströmen ausgerichtet?


In dieser Folge sprechen wir darüber,


warum Business und IT gemeinsame Verantwortung für Digitalisierung übernehmen müssen, weshalb End-to-End-Prozesse eine wichtige Grundlage für Skalierung, Globalisierung und Wachstum sind, wie eine wertstromorientierte Organisation mit Global Process Ownern sowie Business- und IT-Tandems aufgebaut werden kann, wie übergreifende Themen wie Datenmanagement, AI, Cybersecurity und Governance in dieses Modell integriert werden, warum sich die Rolle von IT-Mitarbeitern vom Technologiespezialisten zum Gestalter von Business Capabilities entwickelt, und welche Herausforderungen und positiven Überraschungen eine solche Transformation mit sich bringt.


Ein Gespräch über Wertströme, End-to-End-Prozesse, Business-IT-Fusion, Organisationsentwicklung und die Zukunft der Digitalisierung.


Dr. Lutz Seidenfaden ist CIO der MTU Aero Engines AG und verantwortet neben der Corporate IT als Co-Project-Lead die End-to-End-Business- und IT-Transformation des Unternehmens. Gemeinsam mit Business-Verantwortlichen treibt er die wertstromorientierte Ausrichtung von Organisation, Prozessen und Technologie voran.


Lutz Seidenfaden auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lutz-seidenfaden/


Lutz Seidenfaden wird das Thema auch im Oktober auf dem Strategiegipfel IT-Management in Berlin vorstellen.





#Podcast #SagMal #TellMe #BusinessITFusion #Wertstrom #ValueStreams #Prozessmanagement #Digitalisierung #Transformation #CIO
22 Minuten
Die Gestaltung des Zusammenspiels von Fachbereichen und IT gehört zu den wichtigen Themen auf dem Weg zu mehr Leistungsfähigkeit und erfolgreicher Digitalisierung. Die Umstellung auf SAP S/4HANA ist dabei für viele Unternehmen ein echter Praxistest: Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit tatsächlich, wenn ein komplexes Transformationsvorhaben umgesetzt werden muss?


Torsten Gaul, verantwortlich für die Konzern-IT sowie die Bereiche Auftragsmanagement und Service bei Leifheit, hat mit seinen Kolleginnen und Kollegen genau eine solche Phase durchlaufen. Dabei zeigte sich, dass die gewählte Form der Zusammenarbeit sehr erfolgreich war: Der Umstieg auf SAP S/4HANA gelang in nur sechs Monaten.


In dieser Folge berichtet Torsten Gaul über die erfolgreiche S/4HANA-Transformation bei Leifheit und die Rolle einer konsequent gelebten Business-IT-Fusion.


Sag mal Torsten, wie unterstützt Business-IT-Fusion die erfolgreiche Umstellung auf S/4HANA?


In dieser Folge sprechen wir darüber,


wie die schon seit langem gelebte Zusammenarbeit von Fachbereich und IT zum Erfolgsfaktor wurde warum Leifheit sich bewusst für einen Brownfield-Ansatz entschieden hat und die Transformation in nur sechs Monaten umsetzen konnte weshalb die Trennung von Pflichtprogramm und späterer Innovationsphase ein wichtiger Erfolgsfaktor sein kann wie die Prozessberatung als Brücke zwischen Fachbereichen und IT organisiert ist warum Leifheit gezielt Mitarbeitende aus den Fachbereichen für diese Rollen gewinnt welche Bedeutung Key User, Governance und Enterprise Architecture für die nachhaltige Weiterentwicklung haben und wie verhindert werden kann, dass nach einer erfolgreichen S/4HANA-Einführung die eigentlichen Innovationspotenziale ungenutzt bleiben


Ein Gespräch über Business-IT-Fusion, Prozessmanagement, SAP S/4HANA, organisatorische Spannungsfelder und die Frage, wie IT zum aktiven Treiber von Innovation und Digitalisierung werden kann.


Torsten Gaul verantwortet bei der Leifheit AG die Konzern-IT sowie die Bereiche Auftragsmanagement und Service. Durch diese Doppelrolle verbindet er Fachbereichs- und IT-Perspektive in besonderer Weise. Er verfügt über langjährige Erfahrung in SAP-Einführungen, internationalen Rollouts und der Weiterentwicklung prozessorientierter Organisationen. Bei Leifheit treibt er die Verzahnung von Business und IT sowie die Digitalisierung von Prozessen konsequent voran.


Torsten Gaul auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/torsten-gaul-692309273


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21 Minuten
Große Transformationsprogramme, neue Frameworks, ambitionierte Zielbilder bleiben am Ende oft hinter den Erwartungen zurück. Viele Organisationen drehen sich im Kreis und wiederholen bekannte Fehler. Jana Werner, Executive in Residence bei Amazon Web Services, hat in der “Octopus Organization” gemeinsam mit Phil Le-Brun typische Negativmuster herausgearbeitet und weiß, auf welche 3 Bereiche es ankommt.


Sag mal Jana, was können wir von Oktopus und Blechmann für Transformationen lernen?


In dieser Folge geht es um Negativmuster der Transformation – und darum, wie es anders gehen kann:


Warum bis zu 90 % aller Transformationen scheitern oder hinter den Erwartungen bleiben Muster der „Blechmann“-Organisationen, nach dem Tin Man aus dem Wizard of Oz, mit ihren Problemen bei Transformationen und Agilität Der Oktopus: ein Gegenmodell mit dezentraler Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und echter Beweglichkeit Warum nicht die große Transformation wirkt, sondern viele kleine Veränderungen gleichzeitig Klarheit, Ownership und Neugier als Hebel für echte Veränderung 36 typische Antipatterns, die in fast jeder Organisation zu finden sind Nicht im System arbeiten, sondern am System arbeiten


Ein Gespräch über alte Reflexe, neue Denkmodelle, faszinierende Tiere – und darüber, warum Veränderung nicht laut, groß und schmerzhaft sein muss, um wirksam zu sein.


Jana Werner ist Executive in Residence bei Amazon Web Services und begleitet weltweit Unternehmen bei digitalen, Cloud- und KI-Transformationen. Zuvor leitete sie selbst große Transformationsinitiativen und bringt umfassende Erfahrung aus der Praxis mit. Gemeinsam mit Phil Le-Brun ist sie Autorin von „The Octopus Organization“.





Dank an Klaus-Bucka Lassen, der bei der Folge unterstützt hat.





Jana Werner auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/janawerner1/


Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/





Instagram: https://www.instagram.com/ayelt.komus/





#SagMal #TellMe #Podcast #Transformation #Leadership #Organisation #Change #Agile #AI #Management
24 Minuten
Qualitätsmanagement ist in vielen Organisationen formal sauber aufgestellt – und bleibt dennoch hinter der gewünschten Wirkung zurück. Benedikt Sommerhoff ordnet ein, warum viele Ansätze aus einer anderen Zeit stammen, weshalb sie in einer beschleunigten, digitalisierten und zunehmend hybriden Welt an Grenzen stoßen. Er zeigt auf, was erfolgreiches Qualitätsmanagement ausmacht und wohin sich das Qualitätsmanagement insgesamt bewegen muss.


Sag mal Benedikt, warum ist das Qualitätsmanagement zwar oft formal korrekt, wirkt aber nicht? 


In dieser Folge sprechen wir darüber:


warum viele QM-Ansätze, die in der industriellen Vergangenheit entstanden sind, heute oft nicht mehr gut zur aktuellen Dynamik passen weshalb die starke Fokussierung auf Normen, Audits und Konformität nicht automatisch zu besserer Qualität führt warum zwischen Qualitätssicherung am Produkt und Qualitätsmanagement als Organisationsaufgabe klar unterschieden werden sollte welche Rolle Digitalisierung, KI, Computer Vision und Process Mining für neue Formen der Qualitätssicherung spielen können weshalb hybride Produkte aus Hardware und Software auch eine stärker synchronisierte hybride Qualitätssicherung erfordern und wie sich das Qualitätsmanagement aus einem engen Regelkorsett lösen kann, um wieder stärker wirksam zu werden. 


Ein Gespräch über Normen, Bürokratie, Rückrufzahlen, technologische Möglichkeiten und die Frage, wie Qualität unter neuen Bedingungen wieder stärker Wirkung entfalten kann. 


Benedikt Sommerhoff befasst sich seit vielen Jahren mit den Themen Qualität, Innovation und der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements. Er ist Leiter des QualityLab der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und hat gerade mit „Next Gen QM“ 101 Perspektiven für ein wirksames QM veröffentlicht. Seine Perspektive verbindet klassische QM-Fragen mit aktuellen Anforderungen aus Digitalisierung, hybriden Produkten und organisationaler Wirksamkeit. 


Benedikt Sommerhoff bei LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/benedikt-sommerhoff-43ab2899/


Ayelt Komus bei LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/komus/


Das Buch „Next Gen QM“ von Benedikt Sommerhoff bei Hanser https://www.hanser-fachbuch.de/fachbuch/artikel/9783446484993





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Über diesen Podcast

Kurze Fragen an spannende Menschen mit spannenden Ideen und Sichtweisen zu aktuellen Themen rund um Digitalisierung, Change, Künstliche Intelligenz, agile Methoden, Organisation, Projektportfolio- und Prozessmanagement. Kurz und prägnant in ca. 20 Minuten. Ein Interviewpodcast mit Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor an der Hochschule Koblenz, und Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbandes der IT-Anwender (VOICE e.V.)

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