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Episoden

27 Minuten
Digitale Souveränität wird häufig mit dem Anspruch verbunden, Hardware, Software und digitale Infrastruktur vollständig selbst bereitzustellen. Für Dr. Fabian Mehring, Minister für Digitales und CIO von Bayern, greift dieses Verständnis zu kurz: Entscheidend sei nicht Autarkie, sondern die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Anbietern und Technologien wählen zu können – und damit digitale Handlungsfähigkeit auch unter veränderten geopolitischen Bedingungen zu erhalten.

Sag mal, Fabian, wie kann eine souveräne IT-Zukunft Bayerns aussehen?

In dieser Folge sprechen wir darüber,

warum digitale Souveränität nicht bedeutet, alles selbst entwickeln und betreiben zu müssen,

weshalb Wahlfreiheit und die Vermeidung einseitiger Abhängigkeiten zentrale Elemente digitaler Souveränität sind,

wie Vendor Lock-in, Datensouveränität und ein möglicher „Kill Switch“ die Anforderungen an IT-Strategien verändern,

warum digitale Souveränität die klassische Betrachtung von Funktionalität und Wirtschaftlichkeit um eine weitere Dimension ergänzt,

wie Bayern mit dem Projekt „SovereignIT“ redundante und perspektivisch souveräne Alternativen für die Staats-IT entwickeln will,

und warum digitale Souveränität eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sein kann.

Ein Gespräch über digitale Souveränität, geopolitische Abhängigkeiten, IT-Strategie, Vendor Lock-in und die Frage, wie digitale Handlungsfähigkeit langfristig gesichert werden kann.

Dr. Fabian Mehring ist seit November 2023 Bayerischer Staatsminister für Digitales und verantwortet die digitale Transformation von Verwaltung und Wirtschaft im Freistaat. Als CIO der Bayerischen Staatsregierung beschäftigt er sich unter anderem mit der digitalen Souveränität Bayerns.

#Podcast #SagMal #TellMe #DigitaleSouveränität #Digitalisierung #ITStrategie #Cybersecurity #Cloud #KI #Bayern
22 Minuten
Wie verändert die Token-Diskussion die Nutzung von GenAI? – mit Lars Riedel, CIO der DATEV

In Bezug auf GenAI schien das Erfolgsrezept schlechthin für lange Zeit: „Möglichst intensiv und viel nutzen!“. Doch mit steigenden Kosten für Tokens verändert sich die Diskussion. Aus „Token Maxxing“ wird zunehmend die Frage: Welchen Wert erzeugt der Einsatz von AI – und wie viel davon ist es uns wert? Lars Riedel, CIO der DATEV, erläutert wie die DATEV eg mit der neuen Konstellation umgeht und zeigt, warum die Token-Diskussion weit über eine reine Kostenbetrachtung hinausgeht.

Sag mal, Lars, wie verändert die Token-Diskussion die Nutzung von Gen AI bei der DATEV?

In dieser Folge sprechen wir darüber,

warum die Kosten von GenAI und Agentic AI zu einer neuen Form der Kosten-Nutzen-Betrachtung führen,

weshalb Unternehmen zwischen Human Capital, External Capital und Token Capital unterscheiden und diese Ressourcen gemeinsam steuern müssen,

warum eine transparente Betrachtung des Token-Verbrauchs zunehmend an Bedeutung gewinnen,

wie eine flexible und möglichst anbieterunabhängige AI-Architektur helfen kann, Abhängigkeiten von einzelnen Modellen und Hyperscalern zu reduzieren,

warum Business und IT gemeinsam entscheiden müssen, welche AI-Modelle und Funktionalitäten tatsächlich einen Mehrwert schaffen,

und weshalb nicht nur Mitarbeitende, sondern gerade auch das Top-Management AI- und Technology-Readiness entwickeln muss.

Ein Gespräch über GenAI, Token Economics, AI-Architektur, FinOps und Business-IT-Fusion – und darüber, warum die Kosten von AI die Diskussion über ihren Nutzen und ihre strategische Bedeutung neu beleben.

Lars Riedel ist CIO der DATEV eG, einem Softwareunternehmen in genossenschaftlicher Trägerschaft, das mehr als 40.000 Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. In seiner Rolle beschäftigt er sich intensiv mit der digitalen Transformation, dem Einsatz von AI und der Frage, wie Unternehmen technologische Innovation mit Mehrwert und Verantwortung verbinden können.

#Podcast #SagMal #TellMe #GenAI #ArtificialIntelligence #AI #TokenEconomics #FinOps #AIArchitecture #BusinessITFusion
26 Minuten
Ohne Klarheit keine guten Entscheidungen und kein funktionierendes Management. Doch was, wenn das eigentliche Problem nicht fehlende Klarheit ist – sondern die Illusion, bereits klar zu sehen?

Karen Schmidt und Frank Habermann zeigen, warum genau hier viele Projekte, Veränderungen und Entscheidungen scheitern und wie Führungskräfte einen besseren Umgang mit Unklarheit entwickeln können.

Sagt mal Karen und Frank, warum ist das mit der Klarheit so schwierig?

In dieser Folge sprechen wir darüber,- warum gefühlte Klarheit häufig nur eine Illusion ist,

weshalb unterschiedliche Menschen oft von völlig unterschiedlichen Annahmen ausgehen, obwohl alle glauben, dass „doch alles klar“ sei,

wie aus unausgesprochener Unklarheit ein wahrer Teufelskreis entsteht,

warum gute Führung mit Aufmerksamkeit und Wahrnehmung beginnt und nicht mit entschlossener Aktion,

wie das Clarity Wheel Führungskräften helfen kann, eine Sensorik für fehlende Klarheit zu entwickeln.

Ein Gespräch über Führung, Wahrnehmung, Entscheidungsfindung, Transformation – und darüber, warum der erste Schritt zu mehr Klarheit darin besteht, die eigene Unklarheit anzuerkennen.

Karen Schmidt alias „Change Punk“ begleitet Führungskräfte und Organisationen bei anspruchsvollen Veränderungsvorhaben. Gemeinsam mit Frank Habermann, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Führung, Projekten und organisationaler Transformation. Gemeinsam haben sie das Buch „(UN)KLARHEIT – Sensorik und Selbstverteidigung für wirksame Führung“ veröffentlicht.

#SagMal #TellMe #Podcast #Klarheit #Leadership #Transformation #ChangeManagement #Entscheidungen #Komplexität #Führung
20 Minuten
Business-IT-Fusion mit Wertstromorientierung– mit Dr. Lutz Seidenfaden, CIO der MTU Aero Engines

Wie gelingt es, Business und IT so zusammenzubringen, dass Digitalisierung nicht mehr „über den Zaun geworfen“, sondern gemeinsam gestaltet wird? Dr. Lutz Seidenfaden, CIO der MTU Aero Engines, berichtet, wie MTU seine Transformationsorganisation entlang von Wertströmen und End-to-End-Prozessen ausrichtet.

Sag mal, Lutz, wieso habt ihr eure IT-Organisation an den Wertströmen ausgerichtet?

In dieser Folge sprechen wir darüber,

warum Business und IT gemeinsame Verantwortung für Digitalisierung übernehmen müssen,

weshalb End-to-End-Prozesse eine wichtige Grundlage für Skalierung, Globalisierung und Wachstum sind,

wie eine wertstromorientierte Organisation mit Global Process Ownern sowie Business- und IT-Tandems aufgebaut werden kann,

wie übergreifende Themen wie Datenmanagement, AI, Cybersecurity und Governance in dieses Modell integriert werden,

warum sich die Rolle von IT-Mitarbeitern vom Technologiespezialisten zum Gestalter von Business Capabilities entwickelt,

und welche Herausforderungen und positiven Überraschungen eine solche Transformation mit sich bringt.

Ein Gespräch über Wertströme, End-to-End-Prozesse, Business-IT-Fusion, Organisationsentwicklung und die Zukunft der Digitalisierung.

Dr. Lutz Seidenfaden ist CIO der MTU Aero Engines AG und verantwortet neben der Corporate IT als Co-Project-Lead die End-to-End-Business- und IT-Transformation des Unternehmens. Gemeinsam mit Business-Verantwortlichen treibt er die wertstromorientierte Ausrichtung von Organisation, Prozessen und Technologie voran.

Lutz Seidenfaden auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lutz-seidenfaden/

Lutz Seidenfaden wird das Thema auch im Oktober auf dem Strategiegipfel IT-Management in Berlin vorstellen.

#Podcast #SagMal #TellMe #BusinessITFusion #Wertstrom #ValueStreams #Prozessmanagement #Digitalisierung #Transformation #CIO
22 Minuten
Die Gestaltung des Zusammenspiels von Fachbereichen und IT gehört zu den wichtigen Themen auf dem Weg zu mehr Leistungsfähigkeit und erfolgreicher Digitalisierung. Die Umstellung auf SAP S/4HANA ist dabei für viele Unternehmen ein echter Praxistest: Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit tatsächlich, wenn ein komplexes Transformationsvorhaben umgesetzt werden muss?

Torsten Gaul, verantwortlich für die Konzern-IT sowie die Bereiche Auftragsmanagement und Service bei Leifheit, hat mit seinen Kolleginnen und Kollegen genau eine solche Phase durchlaufen. Dabei zeigte sich, dass die gewählte Form der Zusammenarbeit sehr erfolgreich war: Der Umstieg auf SAP S/4HANA gelang in nur sechs Monaten.

In dieser Folge berichtet Torsten Gaul über die erfolgreiche S/4HANA-Transformation bei Leifheit und die Rolle einer konsequent gelebten Business-IT-Fusion.

Sag mal Torsten, wie unterstützt Business-IT-Fusion die erfolgreiche Umstellung auf S/4HANA?

In dieser Folge sprechen wir darüber,

wie die schon seit langem gelebte Zusammenarbeit von Fachbereich und IT zum Erfolgsfaktor wurde

warum Leifheit sich bewusst für einen Brownfield-Ansatz entschieden hat und die Transformation in nur sechs Monaten umsetzen konnte

weshalb die Trennung von Pflichtprogramm und späterer Innovationsphase ein wichtiger Erfolgsfaktor sein kann

wie die Prozessberatung als Brücke zwischen Fachbereichen und IT organisiert ist

warum Leifheit gezielt Mitarbeitende aus den Fachbereichen für diese Rollen gewinnt

welche Bedeutung Key User, Governance und Enterprise Architecture für die nachhaltige Weiterentwicklung haben

und wie verhindert werden kann, dass nach einer erfolgreichen S/4HANA-Einführung die eigentlichen Innovationspotenziale ungenutzt bleiben

Ein Gespräch über Business-IT-Fusion, Prozessmanagement, SAP S/4HANA, organisatorische Spannungsfelder und die Frage, wie IT zum aktiven Treiber von Innovation und Digitalisierung werden kann.

Torsten Gaul verantwortet bei der Leifheit AG die Konzern-IT sowie die Bereiche Auftragsmanagement und Service. Durch diese Doppelrolle verbindet er Fachbereichs- und IT-Perspektive in besonderer Weise. Er verfügt über langjährige Erfahrung in SAP-Einführungen, internationalen Rollouts und der Weiterentwicklung prozessorientierter Organisationen. Bei Leifheit treibt er die Verzahnung von Business und IT sowie die Digitalisierung von Prozessen konsequent voran.

Torsten Gaul auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/torsten-gaul-692309273

#Podcast #SagMal #TellMe #S4HANA #SAP #BusinessITFusion #Digitalisierung #Transformation #ProcessManagement #EnterpriseArchitecture #CIO #Leifheit
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Über diesen Podcast

Kurze Fragen an spannende Menschen mit spannenden Ideen und Sichtweisen zu aktuellen Themen rund um Digitalisierung, Change, Künstliche Intelligenz, agile Methoden, Organisation, Projektportfolio- und Prozessmanagement. Kurz und prägnant in ca. 20 Minuten. Ein Interviewpodcast mit Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor an der Hochschule Koblenz, und Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbandes der IT-Anwender (VOICE e.V.)
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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