Der Preis ist heiß – Der ökonomische Klimapodcast

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Episoden

#33 David Bothe: Plan B für die Energiewende und den Emissionshandel
07.04.2026
51 Minuten
In dieser Folge spricht Nils Hesse mit David Bothe von Frontier Economics über die „Plan B“-Studie und die Zukunft des europäischen Emissionshandels. Die Studie entwickelt einen reziproken Mechanismus, der den Emissionspfad des EU-ETS I an eine Referenzgruppe wie die G20 koppelt. Auf diesem Ansatz baut die R21-Studie „Reciprocal Update for the EU-ETS I“ auf.


Im Gespräch werden beide Vorschläge nebeneinandergelegt und weitergedacht: Wie sollte eine geeignete Referenzgruppe aussehen? In welchen Abständen sollten Haltepunkte definiert werden? Geht es primär um den Schutz der europäischen Industrie – oder um Anreize für mehr Klimaschutz im Rest der Welt?


Eine Folge über die nächste Entwicklungsstufe des Emissionshandels – und über die Frage, ob aus europäischer Klimapolitik ein reziproker Klimaclub entstehen kann.


Hier geht es zur „Plan B“-Studie: https://www.dihk.de/resource/blob/153726/97f39a33a519ece00c3a65e014fbc707/energie-dihk-energiewende-plan-b-data.pdf


Und hier zur R21-Studie: https://denkfabrik-r21.de/wp-content/uploads/2026/03/ETS-Reform-R21-Maerz-2026-1.pdf
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#32 David Stadelmann: Nüchterner politökonomischer Blick auf unsere Klima- und Energiepolitik
29.03.2026
51 Minuten
In dieser Folge spricht Nils Hesse mit Prof. David Stadelmann von der Universität Bayreuth über die Perspektive eines Politökonomen auf unsere Klima- und Energiepolitik. Dabei erklärt Stadelmann, warum auf den CO₂-Preis an der Tankstelle keine Mehrwertsteuer erhoben werden sollte, weshalb eine CO₂-Steuer gegenüber einer Mengensteuerung Vorteile haben kann, warum neben ökologischer immer auch ökonomische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit berücksichtigt werden muss, wie energieintensive Industrien durch freie Zertifikate lange Zeit Renten erzielen konnten, warum negative Strompreise unethisch sind, weshalb die Höhe des CO₂-Preises daran gekoppelt werden sollte, wie viele Emissionen weltweit tatsächlich bepreist sind und warum er trotz allem nicht die Hoffnung aufgibt, dass liberale Demokratien lernfähig sind.


Mit seinen ungewöhnlichen und teils provokanten Thesen hinterfragt Stadelmann unsere gesamte Energie- und Klimadebatte. Haben wir uns über Jahre etwas vorgemacht? Wie viel ist uns Klimaschutz wirklich wert? Und was müssen wir tun, damit wir nicht nur das Klima, sondern auch unseren Wohlstand schützen.Einige der Thesen von Prof. Stadelmann finden Sie hier beschrieben: https://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?author=260


Einige Thesen von R21 zu Klima und Energie finden Sie hier: https://denkfabrik-r21.de/category/klima-energie/?e-filter-2364916-category=klima-energie
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#31 Julius Böhm: Funktioniert der Emissionshandel nur in der Theorie?
22.03.2026
43 Minuten
In dieser Sonderfolge diskutiert Nils Hesse mit dem „Newsfluencer“ Julius Böhm über dessen Kritik am Emissionshandel. Böhm hält ihn für kein wirklich marktwirtschaftliches Instrument und bezweifelt, dass er in der Praxis funktioniert. Liefert der Emissionshandel wie Böhm meint nur ein marktwirtschaftliches Alibi für kleinteilige Klimaregulierungen, oder stellt er deren Existenzberechtigung gerade infrage? Kann ein europäischer Emissionshandel Sinn machen, solange der Rest der Welt seine Emissionen nicht ähnlich bepreist? Und welche klimapolitischen Instrumente würde Julius Böhm stattdessen akzeptieren?
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#30 Matthias Zelinger und Steffen Hentrich: Wie der VDMA auf den EU ETS I und den CBAM blickt.
15.03.2026
39 Minuten
In dieser Folge spricht Nils Hesse mit Matthias Zelinger und Steffen Hentrich vom VDMA über die Reform des EU-Emissionshandels, den CO₂-Grenzausgleich in der Praxis und die doppelte Rolle des Maschinenbaus: als Nutzer energieintensiver Vorprodukte und zugleich als Anbieter von Klimaschutztechnologien. Die Folge zeigt, warum der Maschinenbau den Emissionshandel grundsätzlich unterstützt, wo der CO₂-Grenzausgleich in der Praxis an Grenzen stößt und welche Reformen aus Sicht des VDMA jetzt notwendig sind.
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#29 Jochen Andritzky: Visionen braucht der Klimaschutz. Wie wir zum globalen Emissionshandel kommen
06.02.2026
31 Minuten
Der Gründer der Zukunft-Fabrik.2050, Jochen Andritzky, beschreibt Visionen und Zukunftsbilder, die uns helfen, aus dem deutschen Klimalabyrinth zu entfliehen, kleinteilige Regulierung und Subventionen zu ersetzen, Zielkonflikte offen zu benennen – und den Weg zu einem globalen Emissionshandel zu ebnen. Außerdem identifizieren wir weitere Instrumente, die auf diese Vision einzahlen.


Mehr zum neuen Buch von Jochen Andritzky „Visionen braucht das Land“ finden Sie hier


Mehr zur Arbeit der Zukunft-Fabrik.2050 hier


Das Papier von Jochen Andritzky und Nils Hesse zur Ausweitung des EU-ETS auf andere Länder finden Sie hier
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Über diesen Podcast

Der weltweite CO2-Ausstoß steigt. Dabei müsste er stetig und nachhaltig sinken, um den Klimawandel zu begrenzen. Wie kann das gelingen? – Der Klimapodcast der Denkfabrik R21 (https://denkfabrik-r21.de/) "Der Preis ist heiß" geht dieser Frage nach. Und zwar aus dem Blickwinkel der Ökonomik. Die hat einen Schlüssel gefunden, um den weltweiten CO2-Ausstoß nachhaltig und zu denkbar geringen Kosten zu senken: den Emissionshandel. Was ist dieser Emissionshandel? Wie funktioniert er? Was sind die Vorteile, was die Herausforderungen? Antworten geben Gesprächspartner aus Wissenschaft, Politik, Medien.
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