Folge 65 Spiritualität ist wie Fahrradfahren

Folge 65 Spiritualität ist wie Fahrradfahren

1 Stunde 7 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen

In dieser Folge des Thingcast entfalten wir ein Bild, das
Spiritualität begreifbar macht wie eine Bewegung im eigenen
Körper. Spiritualität gleicht dem Fahrradfahren. Am Anfang
braucht es Aufmerksamkeit, Übung und Vertrauen. Mit jedem Schritt
wächst Sicherheit. Mit jedem Erleben entsteht ein eigenes
Gleichgewicht. So wird Heidentum zu einem Weg, der durch Tun
reift und durch Erfahrung Form annimmt.


Wir sprechen über Paganismus als gelebte Praxis und über
Naturspiritualität als etwas, das ins Sein übergeht. Animismus
zeigt sich hier als Beziehung zur Welt, zu Bäumen, Wegen,
Jahreszeiten und zum eigenen Inneren. Pagan bedeutet in dieser
Folge, Spiritualität selbst zu gestalten und den eigenen Rhythmus
zu finden. Nicht aus Büchern heraus, sondern aus Begegnung,
Bewegung und Wahrnehmung.


Wie beim Fahrradfahren genügt Wissen allein nicht. Erst das
Wiederholen schafft Vertrauen. Erst das Fallen und Aufstehen
verwandelt Unsicherheit in Erfahrung. So entsteht ein
spiritueller Weg, der tragfähig wird, weil er verkörpert ist.
Heiden entwickeln ihre Praxis aus dem Alltag heraus. Rituale
wachsen aus dem Moment. Jahreskreisfeste entstehen dort, wo
Menschen beginnen, sich als Teil der Natur zu erleben.


Wir sprechen über Authentizität als innere Haltung. Spiritualität
wird wahrhaftig, wenn sie gelebt wird. Sie zeigt sich im Umgang
mit anderen Menschen, im Blick auf die Welt, im Respekt vor dem
eigenen Tempo. Paganismus gestalten bedeutet, Verantwortung für
den eigenen Weg zu übernehmen und ihn Schritt für Schritt zu
gehen.


Diese Folge lädt dazu ein, Spiritualität als Erfahrungsweg zu
verstehen. Wie ein Rad, das sich erst durch Bewegung trägt. Wie
ein Pfad, der sich unter den Füßen bildet. Heidentum,
Naturspiritualität und Animismus verbinden sich hier zu einem
lebendigen Lebensgefühl, das durch Übung wächst und durch
Bewusstsein Tiefe gewinnt.


Spiritualität wird zur Praxis des Alltags. Sie entsteht im Tun.
Sie reift im Erleben. Sie wird zu einem Teil des eigenen Wesens.
Wie Fahrradfahren. Erst wackelig, dann fließend, schließlich
selbstverständlich.


Der Thingcast öffnet in dieser Folge einen Raum für ein paganes
Verständnis von Spiritualität, das verbindet, trägt und
verwandelt. Ein Gespräch über Weg, Erfahrung und die Kunst, den
eigenen spirituellen Rhythmus zu finden.

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