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Episoden

1 Stunde 12 Minuten
Remote aus dem Holland-Urlaub: Erst Anrufbeantworter, Remote-Setup und ein herrlich dubioses mexikanisches Mundspray, dann geht es ins Kino mit Spider-Man auf Englisch, Prisoners, The Odyssey im IMAX und einem überraschend guten Paw Patrol-Film.

Zum Schluss sprechen wir noch über PS Portal und Cloud Gaming im Urlaub, den Big-Walk-Voice-Chat-Frust, Bayonit Bay, Thank Goodness You're Here, Solarpunk, Lanterns und The Gentlemen.

 
55 Minuten
Wir zeichnen eine Woche vor dem Urlaub vor – und landen trotzdem direkt mitten in der nächsten Nerd-Baustelle: GTA 6 x Netflix, Gamescom-Mittelfinger, Social-Media-Pläne und die Frage, ob unser Podcast-Cover endlich unsere Gesichter braucht.

Danach geht es um Big Walk, eins der schönsten Koop-Erlebnisse seit Langem: Proximity-Chat, Echo in der Schlucht, Zoe als Chaos-Mitspielerin und die Erkenntnis, dass gute Rätsel nicht kompliziert, sondern kreativ sein müssen. Kurz streifen wir noch Mecha Chameleon und Stuart Fails to Save the Universe, bevor die Folge in einen längeren KI- und Sci-Fi-Block kippt.

Dort reden wir über Transcendence, Ex Machina, Ghost in the Shell und natürlich Matrix – inklusive der Frage, ob Hochladen, Teleportation und digitale Kopien eigentlich noch du selbst sind oder einfach nur sehr überzeugende Nachfolger. Dazu gibt’s alte Cebit-Reportagen, traurige Kindheitsfilme und wie immer ein paar gefährliche Abschweifungen.

Kapitel 00:00 Geburtstag, Cover-Idee & Threads 06:12 GTA 6 x Netflix x Gamescom 09:52 Big Walk, Proximity-Chat & Koop-Euphorie 23:25 Stuart Fails to Save the Universe & Synchro-Frust 33:20 KI-Filme, Bewusstsein & Teleportation 53:17 Cebit-Zeitreise & Abspann
58 Minuten
Diesmal geht es erst um alles, was zuletzt auf den Bildschirmen gelandet ist: eine seltsame, aber unterhaltsame Zeitreise-Mafia-Komödie mit Vince Vaughn und James Marsden, den zweiten Teil von Ready or Not, The Bear und die Frage, warum manche Serien fast körperlich stressen können. Danach landen wir bei Kaulitz & Kaulitz, Bill und Tom als überraschend funktionierendes Reality-Duo, Wer stiehlt mir die Show und Andrea Petkovic als unerwartete Entertainment-Lichtgestalt.

Der eigentliche Kern der Folge ist aber ein sehr persönlicher Moment: Timon sitzt mit seiner Tochter auf der Couch, will ihr einen Film zeigen, merkt plötzlich, wie wichtig ihm gemeinsame Filmkultur ist, und schreibt Robin um Hilfe. Die Antwort: Das schönste Mädchen der Welt. Warum diese Empfehlung so gut funktioniert, warum der Film mehr kann als viele deutsche Jugendfilme und was Rap-Battles, Mobbing und echte Sprache damit zu tun haben, wird dann ausführlich besprochen.

Eine Folge über Streaming, gute Empfehlungen, Elternpanik, Popkultur als Familienerbe und die Frage, wie man Kinder vielleicht doch noch vom Tablet weg zum Filmabend bekommt.
53 Minuten
Wir starten ausgeschlafen, bestens gelaunt und mit einem sogenannten Spaßgetränk mit Ballaststoffen. Das enthält nicht nur Apfelessig, sondern eröffnet auch direkt die wichtigste medizinische Frage der Folge: Wie viele Dosen kann man trinken, bevor man sich während der Aufnahme in die Hose scheißt?

Danach geht es tatsächlich um Filme. Timon hat Obsession von Curry Barker gesehen und ist vor allem davon begeistert, wie selbstverständlich inzwischen aus der YouTube-Horrorszene echte Kinofilme entstehen. Gleichzeitig schauen wir auf The Odyssey, Christopher Nolans gigantische IMAX-Produktion, sündhaft teures Filmmaterial und die Frage, wie viel vom großen Kinoerlebnis in Dortmund überhaupt noch ankommt.

Außerdem reden wir über die One-Shot-Folge von The Studio, das zunehmend meta werdende Chaos rund um The White Lotus, unnötige Realverfilmungen und einen zufällig im Fernsehen entdeckten Fast & Furious 6, der deutlich älter aussieht, als er eigentlich sein dürfte. Timon spielt währenddessen wieder Final Fantasy VII Rebirth und erklärt, warum eine gute deutsche Synchronisation ein Spiel für ihn sofort aufwertet.

Am Ende landen wir noch bei The Shining, alten Hitchcock-Filmen, Zwei glorreiche Halunken, müden Gaming-Abenden, einem viel zu großen Balkonkraftwerk und unserem inzwischen vollständig von einer KI durchsuchbaren Podcast-Archiv.

Eine Folge zwischen großer Kinotechnik, überraschend guten Nachwuchsfilmern und der Erkenntnis, dass Essig selbst dann nach Essig schmeckt, wenn „Superpop“ auf der Dose steht.
1 Stunde 2 Minuten
Es musste passieren: Nach der letzten Folge wird erstmal aufgearbeitet. Audioqualität? Schwierig. Intro? Fragwürdig. Verantwortung? Natürlich beim jeweils anderen. Willkommen zum offiziellen Screenshot-Reboot, bei dem die Kerben verteilt werden, bevor überhaupt klar ist, worum es eigentlich geht.

Danach wird es kurz bürokratisch existenziell: Krankenkassenbriefe, Familienversicherung, Nachforderungen im vierstelligen Bereich und dieser ganz besondere Moment, wenn einem beim Lesen eines Briefs kurz das komplette Leben in den Keller rutscht. Zum Glück gibt es manchmal auch noch den zweiten Brief. Einen Tag später. Deutschland, deine Spannungskurve.

Das große Thema der Folge ist aber GTA 6. Oder genauer: GTA 6, PlayStation, digitale Lizenzen, mögliche Key-in-the-Box-Versionen und die Frage, was eine physische Edition eigentlich noch wert ist, wenn außer einem Code vielleicht gar nichts mehr drinliegt. Eine Map? Ein Flyer? Irgendwas? Oder stellen wir uns bald wirklich nur noch leere Hüllen ins Regal und nennen das Sammeln?

Dabei geht’s auch um das größere Problem hinter digitalen Käufen: Wenn alles über einen einzigen Store läuft, wird aus Bequemlichkeit schnell ein Monopol. Und wenn gekaufte Inhalte am Ende doch nur geliehene Lizenzen sind, fühlt sich selbst die schönste Spielebibliothek plötzlich ein bisschen nach Mietvertrag mit buntem Icon an.

Außerdem gibt es einen kleinen Abstecher zu Tonies, Amiibos, NFC-Tags und der sehr philosophischen Frage, ob ein Datenträger noch ein Datenträger ist, wenn das Eigentliche längst in der Cloud hängt. Kurz gesagt: Alles ist Lizenz. Selbst Winnie Puuh. Wahrscheinlich.

Serientechnisch sprechen wir über House of the Dragon und warum die neuen Folgen offenbar endlich wieder diesen ganz bestimmten Game-of-Thrones-Vibe treffen: große Schlachten, fiese Allianzen, unangenehme Momente und Figurenkonstellationen, die nach Roadtrip aus Hölle und Adelshaus riechen.

Dann wird es gruselig, aber auch komplett bescheuert, weil aus Widow’s Bay im Chatverlauf sehr schnell Windows Baby wird. Eine Serie irgendwo zwischen Küstenkaff, Fluch, Bürgermeister, Horror, britischem Humor und Monster-of-the-Week-Gefühl. Also quasi das, was passiert, wenn Akte X, Supernatural und ein Dorf voller seltsamer Menschen zusammen in einen Pub gehen.

Auch Kino bekommt sein Fett weg: IMAX in Dortmund, fette Sitze, fette Leinwand, fetter Sound – aber auch ein Kinoerlebnis, bei dem man das Gefühl hat, dass ungefähr eine Person für das gesamte Gebäude zuständig ist. Und wenn der Sessel so weit zurückfährt, dass plötzlich Treppenaufgang und eigene Füße im Bild sind, ist das technisch gesehen auch eine Art 4D-Erlebnis.

Zum Schluss wird es technisch: Heimkino, falsch eingestellte Receiver, zu leise Center-Speaker, zu laute Explosionen und dieser eine Moment, wenn nach einem Jahr endlich alles so klingt, wie es klingen sollte. Danke, Claude.

Und damit sind wir bei KI: Claude, ChatGPT, Coding-Agenten, OpenCode, Terminal-Magie und der leicht beunruhigenden Erkenntnis, dass man plötzlich in zwei Stunden Dinge baut, für die man früher sehr wahrscheinlich einen Programmierer, drei Foren und einen Nervenzusammenbruch gebraucht hätte. Praktisch? Ja. Faszinierend? Absolut. Ein bisschen suchtfördernd? Vielleicht mehr, als uns lieb ist.
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