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Episoden

1 Stunde 18 Minuten
Thomas Loest ist der Sohn eines sehr berühmten Mannes – Erich Loest. Der war mindestens im Osten Deutschlands so etwas wie ein Volksschriftsteller. Es gab kaum einen Haushalt, in dem kein Roman von Erich Loest im Bücherregal stand. Der Schriftsteller behandelte in seinen Werken die deutsche Teilung, die Wiedervereinigung und seine Heimatstadt Leipzig. Aber Loest war auch einer, der schon in jungen Jahren aneckte. Nach dem Aufstand am 17. Juni engagierte er sich gegen die DDR-Oberen und wurde verhaftet. Nach vielen Jahren Zuchthaus und weiteren Repressalien reiste er in den Westen aus. Thomas Loest, der älteste Sohn, kam mit und gründete für die Loest-Bücher einen eigenen Verlag. Die Arbeit und das Leben des Vaters könnten kaum mehr mit dem Leben des Sohnes verknüpft sein. Fast bis zum Schluss. Wir wünschen viel Spaß beim Hören!
48 Minuten
Friederike Magirius ist die Tochter von Friedrich Magirius und spricht über ihren Vater. Der Pfarrer war Superintendent in Leipzig und mitverantwortlich für die Friedensgebete in der Nikolaikirche. Ohne die hätte es wohl die berühmten Montags-Demonstrationen nicht gegeben - bei denen 1989 Zehntausende um die Leipziger Innenstadt liefen und „Wir sind das Volk“ riefen. Friederike Magirius hat den Herbst 1989 in Leipzig miterlebt. Wir reden mit ihr genau darüber – und natürlich über ihren Vater als Mann der Kirche und seine Rolle Ende der 80ger Jahre, die heute teilweise auch kritisch gesehen wird. Und wir sprechen über ihr eigenes Leben als Tochter einer Persönlichkeit inmitten der Geschehnisse der Friedlichen Revolution. Wir wünschen viel Spaß beim Hören von Teil 2 unserer Staffel "Die Kinder der Anderen"!
1 Stunde 1 Minute
Ihre Mutter ist die berühmte Filmemacherin Freya Klier. Sie wollte aus der DDR fliehen, scheitertet, wurde verhaftet, hatte Berufsverbot, saß im Gefängnis und wurde schließlich ausgebürgert. Wir sprechen mit Nadja Klier über ihr Leben. Über den großen Einschnitt als sie 14 Jahre alt war, als sie zusammen mit ihrer Mutter ausgebürgert wurde und wie sie dann auf der anderen Seite der Mauer in West-Berlin gelebt hat. Mit diesem Gespräch starten wir eine neue Staffel. Sie trägt den Titel „Die Kinder der Anderen“. Denn wir möchten mit denjenigen reden, deren Eltern in der DDR aus verschiedenen Gründen nicht ins System gepasst haben - und die Kinder mit den Folgen leben mussten - oder noch heute müssen. Was hat dieses besondere Leben der Eltern mit ihren Kindern gemacht? Hat es deren Leben verändert, beeinflusst und wie blicken sie heute darauf? Wir wünschen viel Spaß bei den nächsten 10 Folgen, in denen es um die „Kinder der Anderen“ geht – und jetzt erst einmal viel Spaß mit dieser Folge!
3 Minuten
Die Kinder der Anderen. So lautet der Arbeitstitel für eine neue Podcast-Produktion, die wir in diesem Jahr zusammen mit der Stiftung Friedliche Revolution Leipzig planen und starten wollen. Worum soll es gehen? Wir möchten Kinder von Menschen vorstellen und porträtieren, die in der DDR zum Beispiel in der Opposition aktiv waren, die flüchteten, die umgesiedelt wurden... kurz, die mit den Repressionen des Staates leben mussten und/oder ihn verändern wollten. Was hat das mit ihren Kindern gemacht? Wie blicken sie heute darauf? Hat sich dadurch ihr Leben geprägt? Und viele Fragen mehr. Aufruf: Falls jemand so ein "Kind der Anderen" ist, oder eines kennt, meldet euch gern bei uns. Die ersten Arbeitstreffen (Cover) und Grübelrunden mit Gesine Oltmanns (Bürgerrechtlerin, Leipzigs Ehrenbürgerin & Vorstandsmitglied der Stiftung Friedliche Revolution) waren sehr vielversprechend.
1 Stunde 3 Minuten
Herzlich willkommen in Leipzig! Wir sind auf der letzten Station unserer Reise durch Ostdeutschland angekommen. Wir sitzen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz - mitten in der Stadt, direkt neben dem Innenstadtring, wo am 9. Oktober 1989 rund 70.000 Menschen demonstriert haben. Warum wir genau hier sind, klären wir mit unseren drei Gästen. Es sind die Künstlerin Bea Meyer, der Architekt Dirk Lämmel und Michael Grzesiak, der Kunst und Architektur verbindet. Es geht in dieser letzten Folge von der zweiten Staffel dieses Podcasts um das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig. Unsere drei Gäste haben es gemeinsam mit anderen entworfen. Und wir wollen unter anderem wissen, warum es genau so aussieht, wie es aussieht. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und verabschieden uns bei euch!
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Über diesen Podcast

Der Podcast über die Friedliche Revolution '89. Wir reden mit Menschen, die damals dabei waren, und die mit ihrem Mut ein ganzes Land, ein ganzes System gekippt haben. Viele können sich noch erinnern an Montagsdemos, Mauerfall, Wiedervereinigung. Und trotzdem ist es im Rückblick ein magisches Ereignis: Wie konnte es dazu kommen, dass es die DDR nicht mehr gibt – dafür aber Freiheit und Demokratie? Wer waren die Menschen, die damals genau dafür gekämpft haben? Und was waren ihre Gründe dafür? Genau das erfahren wir in sehr persönlichen Gesprächen und Geschichten.
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„Wir sind das Volk“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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