Leitlinie im Fokus

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Episoden

#29 Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose
14.07.2026
38 Minuten
Neue Diagnosekriterien und Empfehlungen zum Lebensstilmanagement: Die vierte Auflage der Living-Guideline zur Diagnose und Therapie der MS, NMOSD und MOG-igG-assoziierten Erkrankungen bringt einige Neuerungen mit sich. Die wesentlichen fassen nun die beiden Leitlinienkoordinatoren Prof. Dr. Bernhard Hemmer, München, und Dr. Klaus Gehring, Itzehoe, in dieser Ausgabe Leitlinie im Fokus zusammen.


Darum geht's


Änderungen bei den McDonald-Kriterien 2024 Diagnose des Sehnervs mittels MRT und VEPs Herausforderungen in der Neurologischen Praxis Therapie bei progredienter MS Diagnose und Therapie bei MOG-AD sowie NMOSD Bedeutung des Lifestyle-Managements bei MS


(00:00) Einführung in die aktualisierte Leitlinie zur MS


(01:21) Änderungen der Diagnosekriterien für MS


(04:02) Herausforderungen in der neurologischen Praxis


(06:11) Kritik an den neuen McDonald-Kriterien


(07:37) Medikamentöse Therapieansätze und deren Prinzipien


(10:42) Therapieoptionen und deren Anpassung


(13:03) Immuntherapie bei progredienter MS


(15:19) Therapiepausen und deren Überwachung


(19:48) Therapieentscheidungen und Sicherheitsabwägungen


(20:06) Stammzelltherapie: Chancen und Risiken


(21:16) Therapie für ältere MS-Patienten


(23:59) Diagnose und Behandlung der MOG-Antikörper-assoziierten Erkrankung


(26:28) NMOSD: Diagnose und Therapie


(30:14) Patientenzentrierte Kommunikation in der Therapie


(34:09) Lebensstilmanagement und nichtmedikamentöse Therapien


zur Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD)


zum DGN Podcast Deep-Dive: Patientenzentrierte Kommunikation


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Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org.


Disclaimer:


In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
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#28 Demenzen (Version 2026)
12.05.2026
25 Minuten
Rund 1,8 Millionen Menschen sind aktuell an einer Demenz erkrankt, jedes Jahr erhalten etwa 450.000 Menschen eine entsprechende Diagnose. Auch wenn die Krankheit noch nicht heilbar ist: mit einer guten medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung kann die Symptomlast verringert und die Lebensqualität verbessert werden.


In dieser Folge fassen wir die wichtigsten Diagnose- und Therapieoptionen kurz zusammen und legen den Schwerpunkt auf die Neuerungen in dieser Ausgabe der Living-Guideline:


·         neue Antikörpertherapien


·         aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik


·         die Rolle von Blutbiomarkern


·         Faktoren, die eine Demenz begünstigen


Experte der Folge: Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Richard Dodel, Essen


Die S3-Leitlinie Demenzen entstand in einer Kooperation aus mehreren Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Organisationen. Federführende Leitlinienkoordinatoren waren Prof. Dr. Richard Dodel für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Prof. Dr. Frank Jessen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).


Kapitel:


01:49 Leitlinie in der Magic App


03:11 Therapie mit Antikörpern, Zielgruppe und warum die Behandlung nur vorgeschlagen, nicht empfohlen wird


09:01 Therapieoptionen zu transkranieller Ultraschallimpulsstimulation


11:23 Diagnostik mittels Blutbiomarker


14:57 Diagnostik mittels bildgebender Verfahren


18:12 Faktoren, die Demenz begünstigen


21:04 Unterstützung durch die Behandelnden bei Prävention


23:00 Aufmerksamkeit bei jüngeren Patienten mit kognitiven Störungen


25:04 Abschluss


Zur Leitlinie:


https://www.dgn.org/leitlinie/demenzen


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#27 Funktionelle Bewegungsstörungen
21.04.2026
27 Minuten
Funktionelle Bewegungsstörungen sind als Teil der funktionellen Körperstörung eine der häufigsten Krankheitsgruppen in der Medizin. Gleichzeitig ist der Umgang mit betroffenen Patientinnen und Patienten häufig durch einen Mangel an Zeit, Wissen und adäquaten Versorgungsstrukturen geprägt. Im dem Abhilfe zu schaffen, entstand die S2k-Leitlinie Funktionelle Bewegungsstörungen. Die nicht nur einen Handlungsfaden für eine fachgerechte Diagnose gibt, sondern auch Hinweise zu einer sensiblen Diagnosevermittlung und individuellen Therapieempfehlung. Die wesentlichen Punkte fassen Leitlinienkoordinatorin Prof. Dr. Anne Weißbach, Lübeck, und Kristina Taube, DGN, in diesem Podcast für zusammen.


Inhaltsverzeichnis


(01:13) Intention für diese neue Leitlinie


(04:00) Häufig betroffene Personengruppen


(05:09) Leitliniengerechte Diagnose


(08:09) Nicht unterschätzen: Komorbiditäten


(11:29) Bessere Sensibilisierung für funktionelle Störungen


(12:47) Warum Diagnosevermittlung so relevant ist


(14:14) Individuelle Therapie


(19:40) Transdisziplinäre/interdisziplinäre Zusammenarbeit: Ist die überhaupt umsetzbar?


(21:21) Lösungsansätze gegen Lücken im Versorgungsbedarf


(25:46) Abschließende Kurzzusammenfassung


Die vollständige S2k-Leitlinie "Funktionelle Bewegungsstörungen können Sie hier nachlesen: dgn.org/leitlinie funktionelle-bewegungsstorungen


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#26 Therapie immunvermittelter Neuropathien
10.03.2026
31 Minuten
Seit Februar 2026 steht die vollständig überarbeitete S2e-Leitlinie zur Therapie immunvermittelter Neuropathien zur Verfügung. Die Leitlinienkoordinatorin Prof. Dr. Claudia Sommer, Würzburg, spricht mit Kristina Taube über etablierte und neue Therapiemöglichkeiten sowie Kriterien der Therapieauswahl. Neben verbreiteteren Erkrankungen Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und der chronisch-inflammatorischen demyelinisierenden Polyradikuloneuropathie (CIDP), widmen sich Leitlinie & Podcast ebenfalls den paraproteinämischen Neuropathien, den autoimmunen Nodopathien, der multifokalen motorische Neuropathie und vaskulitische Neuropathien.


Inhaltsverzeichnis


(02:30) Therapie des Guillain-Barré-Syndroms


(03:58) Wann die Gabe intravenös verabreichter Immunglobuline nicht mehr wiederholt werden soll


(06:48) Schnelle Bed-Side-Tests für Intubation oder assistierte Beatmung


(07:33) Therapie bei CIPD


(10:15) Therapie Schritt für Schritt: IVIg vs. SCIg


(13:39) Therapie Schritt für Schritt: Kortikosteoride


(15:20) Therapie Schritt für Schritt: Plasmapherese und Immunadsorption


(17:33) Neue Therapie: FCRn Inhibitor subkutan


(21:01) Weitere Therapieoptionen


(22:31) Immuncheckpoint-Inhibitoren in der Tumortherapie – wie damit umgehen?


(23:59) Therapie bei paraptroteinämischen Neuropathien, autoimmuner Nodopathie, multifokalen motorischen Neuropathien und vaskulitischen Neuropathien


(27:22) Systematische und supportive Therapie


(29:39) Empfehlung für die Leitlinie


Zur komplett aktualisierten S2e-Leitlinie Therapie immunvermittelter Neuropatien.


Weitere im Podcast genannte Leitlinien


Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Diagnostik bei Polyneuropathien (2024)


Leitlinie im Fokus: #18 Polyneuropathien


European Academy of Neurology / Peripheral Nerv Society: Guideline on diagnosis and treatment of Guillain-Barré syndrome (2023)


European Academy of Neurology/Peripheral Nerve Society: Guideline on diagnosis and treatment of chronic inflammatory demyelinating polyradiculoneuropathy: Report of a joint Task Force—Second revision (2021)


Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Diagnose und nicht interventionelle Therapie neuropathischer Schmerzen (2019)


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#25 Neurogene Dysfunktion des unteren Harntrakts beim Erwachsenen
23.02.2026
20 Minuten
Eine neurogene Dysfunktion des Harntraktes stellt für viele Betroffene eine große Beeinträchtigung in ihrem Leben dar. Noch dazu ist das Thema schambehaftet oder wird zu schnell als Begleiterscheinung einer diagnostizierten Erkrankung abgetan.


Dass eine Therapie besonders wichtig ist, ist durch verschiedene Quality-of-Life Studien bekannt. Wie die strukturierte Anamnese sowie die Diagnose erfolgt, welche Therapiemöglichkeiten es gibt und wie eine mögliche Dysfunktion in der Praxis sensibel angesprochen werden kann, darum geht es in diesem Leitlinienpodcast.


Als Experten sprechen Dr. Albert Kaufmann, Leitender Arzt der Neurourologie am Schweizer Paraplegierzentrum, und Dr. Andreas Hildesheim, Leitender Arzt des Zentrums für Querschnittlähmung am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz. Gemeinsam übernahmen sie die Koordination der aktualisierten S1-Leitlinie „Therapie und Diagnostik der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntrakts bei Erwachsenen.“


(00:01:09) Wo Dysfunktion des unteren Harntrakts und der Sexualfunktion eine besonders große Rolle spielen


(00:03:06) Ablauf strukturierte Anamnese


(00:04:42) Neue Empfehlung: Restharnmessung


(00:05:44) Weitere Evaluierungsmethoden


(00:09:23) Therapieziele


(00:14:17) Neuer Beta-3-Rezeptor-Agonist als neue Leitlinienempfehlung


(00:14:54) Neuer Therapieansatz bei hypokontraktilem Detrusor


(00:16:33) Nicht-medikamentöse und nicht-interventionelle Maßnahmen


(00:18:15) Sensibilisierung in der Praxis


Zur komplett aktualisierten S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntrakts beim Erwachsenen


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Über diesen Podcast

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) veröffentlicht und aktualisiert über 90 medizinische Leitlinien. Diese Handlungsempfehlungen unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei der Entscheidungsfindung über die angemessene Behandlung einer Krankheit. In diesem Podcast besprechen wir mit Expertinnen und Experten jeweils eine aktuelle Leitlinie und fassen die wesentlichen Themen und Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie eines Krankheitsbildes zusammen.
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#25 Neurogene Dysfunktion des unteren Harntrakts beim Erwachsenen
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