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Episoden
18.03.2026
21 Minuten
Beschreibung In dieser Folge sprechen wir über Resilienz – und darüber, was Belastbarkeit in der Traumatherapie und Körperarbeit wirklich bedeutet. Denn Resilienz heißt nicht, immer mehr auszuhalten. Es geht vielmehr darum, Belastung wahrzunehmen, sie dosieren zu können und rechtzeitig wieder in Regulation zu finden. Genau darin liegt oft der Unterschied zwischen Entwicklung und Überforderung. Gemeinsam mit Remo Reinle schauen wir auf die Balance zwischen Belastung und Belastbarkeit: Wann ist ein Reiz hilfreich? Wann wird es zu viel? Und wie kann Therapie so gestaltet werden, dass sie stärkt, ohne das Nervensystem erneut zu überfordern? Wir sprechen über Tempo, Dosierung und Sicherheit – und darüber, wie Therapeut:innen den richtigen Rahmen schaffen können, damit Veränderung möglich wird, ohne dass der Prozess kippt. Eine Folge über Resilienz, Selbstregulation und die Kunst, in der Traumaarbeit das richtige Maß zu finden.
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11.03.2026
20 Minuten
Folge 6 In dieser Folge schauen wir auf konkrete Fälle aus der Praxis und darauf, was Behandlungsprozesse manchmal wirklich in Bewegung bringt. Gemeinsam mit Remo Reinle sprechen wir über eindrückliche Verläufe, in denen die Verbindung aus Osteopathie, Rolferarbeit und Traumatherapie zu einem spürbaren Durchbruch geführt hat. Es geht um Menschen, deren Beschwerden sich nicht nur auf einer Ebene erklären lassen. Um Spannungsmuster, Schmerzen, alte Schutzreaktionen und die Frage, was sich verändert, wenn Körper, Nervensystem und Lebensgeschichte gemeinsam mitgedacht werden. Dabei sprechen wir auch offen über die Herausforderungen in der Praxis: Was tun, wenn Symptome diffus bleiben? Wie erkennt man, wann der Körper bereit ist für Veränderung? Und wie geht man damit um, wenn Fortschritt nicht geradlinig, sondern in Wellen verläuft? Diese Folge gibt einen ehrlichen Einblick hinter die Kulissen therapeutischer Arbeit – nah an der Praxis, differenziert und ohne schnelle Versprechen.
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04.03.2026
22 Minuten
Medizin & Hip-Hop – Thema: Traumaarbeit | Staffel 5, Folge 5 Nach dem Bio-Psycho-Sozialen Modell wird es in dieser Folge praktisch: Was hilft dem Nervensystem im Alltag wirklich? Gemeinsam mit Remo Reinle sprechen wir über Regulation, Ressourcen und Stabilisierung – also über die Grundlagen, die oft entscheiden, ob Körperarbeit und Traumaarbeit überhaupt gut greifen können. Wir klären, was „Regulation“ konkret bedeutet (jenseits von Buzzwords) und warum viele Menschen nicht „zu sensibel“ sind, sondern schlicht zu lange im Alarmzustand gelebt haben. Es geht um kleine, machbare Schritte statt um Selbstoptimierung. In dieser Folge schauen wir auch auf typische Stolperfallen: Warum „durchpushen“ manchmal mehr kostet als es bringt. Warum „Entspannung“ nicht immer sofort möglich ist. Und warum Sicherheit oft der wichtigste Wirkstoff ist. Eine Folge für alle, die nicht nur verstehen wollen, was im Körper passiert – sondern wie man wieder in mehr Ruhe, Präsenz und Belastbarkeit zurückfindet.
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25.02.2026
22 Minuten
Medizin & Hip-Hop – Thema: Traumaarbeit | Staffel 5, Folge 4 Viele suchen bei Beschwerden die eine Ursache: „Das ist körperlich.“ Oder: „Das ist psychisch.“ In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter – mit dem Bio-Psycho-Sozialen Modell. Gemeinsam mit Remo Reinle sprechen wir darüber, wie sehr die Psyche wirklich dazugehört – und warum das nichts mit „Einbildung“ zu tun hat. Sondern mit einem realen Zusammenspiel aus Körper (Biologie), innerem Erleben (Psyche) und Lebensumfeld (Soziales). Wir reden über die Herausforderungen in der Praxis: Wie integriert man Körperarbeit, psychische Aspekte und soziale Faktoren, ohne Menschen zu überfordern? Wie bleibt man präzise, ohne alles zu „psychologisieren“? Und was heißt das ganz konkret für Therapie, Begleitung und Alltag? Anhand praktischer Beispiele wird greifbar, warum Symptome oft nicht isoliert entstehen – und warum ein gutes Tempo, Sicherheit und Orientierung häufig mehr verändern als die nächste „schnelle Lösung“. Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen: Ganzheitlich heißt nicht weich oder ungenau – sondern oft endlich passend.
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18.02.2026
23 Minuten
Gemeinsam mit Remo Reinle schauen wir darauf, wie sich Stress und Trauma im Körper zeigen können – besonders im Rücken, im Spannungsmuster, in Haltung und Atem. Wir sprechen über Patientenbeispiele aus der Praxis und darüber, wie emotionale und psychische Zustände körperliche Symptome beeinflussen können. Es geht nicht darum, Schmerzen „wegzuerklären“, sondern sie umfassender zu verstehen. Warum halten manche Rückenschmerzen sich hartnäckig? Was passiert im Nervensystem bei Dauerstress? Und warum reicht es manchmal nicht, nur am Gewebe zu arbeiten? Diese Folge öffnet einen Raum für eine erweiterte Perspektive: Rückenschmerz als mögliches Zusammenspiel von Struktur, Biografie und innerem Erleben. Eine Einladung, genauer hinzuschauen – ohne Druck, ohne Schuldzuweisung.
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Über diesen Podcast
Medizin & Hip Hop – Der Podcast für Körper, Kultur &
Kontext In diesem Podcast verbinden wir zwei Welten, die mehr
gemeinsam haben, als man denkt: Medizin und Hip Hop. Beide haben
eine klare Sprache, eine Haltung – und beide transportieren
komplexe Inhalte auf eine zugängliche, direkte Weise. Hip Hop
entspringt der Straße, gibt Erfahrungen Ausdruck und schafft
Identität. Medizin – richtig verstanden – tut genau dasselbe: Sie
erzählt vom Menschsein im Spannungsfeld zwischen Körper, Umwelt und
Erfahrung. Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch Medizin, Psyche
und Gesellschaft – verständlich, respektvoll und tiefgehend. Unser
Podcast beleuchtet, wie unsere Gesundheit nicht isoliert entsteht,
sondern als Produkt aus Körper, Kontext und Beziehung. Dabei
vertreten wir eine Perspektive, die auch in somatischen Ansätzen
wie SOMA oder Somatic Experiencing zum Tragen kommt: Mindset,
Emotionen und Psyche sind nicht losgelöste Phänomene. Sie *sind*
Körper – konkret, messbar, spürbar. Was wir häufig als „psychisch“
bezeichnen, zeigt sich neurobiologisch und relational im
Nervensystem, in Haltung, Bewegung, Stimme und Präsenz. In unseren
Gesprächen verweben wir dieses Verständnis mit praktischen
Beispielen, persönlichen Geschichten und wissenschaftlich
fundiertem Wissen. Der Podcast begann gemeinsam mit Jean Paul und
entwickelt sich seither mit wechselnden Gästen weiter – jede
Staffel eröffnet neue Perspektiven, neue Stimmen, neue
Verbindungen. Unsere Reise ist offen, vielfältig und geprägt von
echter Neugier. Mit über 25 Jahren Erfahrung in Praxis und
Forschung bringen wir Fachwissen aus Osteopathie, Psychologie,
Heilpraktik, Physiotherapie, somatischer Arbeit, IFS, NLP,
Musikproduktion und Gesundheitswissenschaften ein. Ergänzt wird das
Ganze durch meine Arbeit als Speaker für Mental & Body Health
bei der GEMA – mit einem Fokus auf die Herausforderungen, denen
kreative und künstlerische Menschen im Alltag begegnen. Die Formate
von Medizin & Hip Hop / ab 30.04.26 Fokus Die Solo-Folgen.
Klar, kompakt und fundiert. Hier geht es um Themen, die auf den
Punkt erklärt werden – verständlich für Interessierte, Studierende
und alle, die Gesundheit tiefer verstehen wollen. Visite Die
medizinischen Gespräche. Hier spreche ich mit Ärzt:innen,
Therapeut:innen und Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich über
konkrete Beschwerdebilder, Behandlungsperspektiven und medizinische
Zusammenhänge. Sprechstunde Die Gespräche mit Menschen aus
vielfältigen Bereichen. Hier kommen Perspektiven aus Alltag,
Kultur, Beruf und Erfahrung zusammen – mit Menschen, die auf ihre
Weise mit Gesundheit, Belastung, Heilung oder Körperlichkeit zu tun
haben.
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