Trauma verstehen: Was ist das überhaupt?

Trauma verstehen: Was ist das überhaupt?

zu schnell, zu viel, zu plötzlich
23 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Medizin & Hip-Hop – Thema: Traumaarbeit | Folge 2 Was ist
Trauma – und warum wirkt es oft noch lange nach, obwohl „eigentlich
alles vorbei“ ist? In dieser Folge gehen wir einen Schritt zurück
und schaffen ein klares Grundverständnis: Trauma nicht als
„Ereignis“, sondern als das, was im Körper und Nervensystem
zurückbleibt. Gemeinsam mit Remo Reinle (Schweiz) sprechen wir
darüber, wie Trauma sich zeigen kann – körperlich, emotional und im
Verhalten. Es geht um typische Reaktionsmuster (z. B. Kampf,
Flucht, Erstarren), um Stress, Schutzmechanismen und darum, warum
manche Symptome weniger „Fehler“ sind, sondern sinnvolle
Überlebensstrategien, die irgendwann nicht mehr hilfreich sind. Wir
klären außerdem die Unterschiede zwischen Traumatherapie und
anderen therapeutischen Ansätzen: Was macht traumasensible Arbeit
aus? Welche Rolle spielt der Körper? Und warum sind Sicherheit,
Stabilisierung und ein dosiertes Vorgehen zentrale Elemente, bevor
man „in die Tiefe“ geht? In dieser Folge nehmen wir uns Zeit, den
Begriff „Trauma“ in Ruhe zu betrachten. Und warum geht es dabei
weniger um das Ereignis selbst, sondern um das, was im Körper
zurückbleibt? ....oft leise, manchmal diffus, manchmal körperlich
spürbar. Es geht um Stress, Überforderung und Schutzreaktionen des
Nervensystems, die ursprünglich sinnvoll waren, aber später
belastend werden können. Wir sprechen auch darüber, warum
Traumaarbeit anders arbeitet als viele klassische Therapieformen.
Nicht schneller, nicht tiefer, nicht „mehr“, sondern langsamer. Mit
Orientierung, Sicherheit und dem Körper als zentralem Bezugspunkt.
Diese Folge lädt ein, Trauma nicht als Diagnose oder Defizit zu
sehen, sondern als verständliche Reaktion auf zu viel, zu schnell,
zu plötzlich. Eine Grundlagenfolge – ruhig, erklärend, ohne Druck.
Wenn du neu im Thema bist: Diese Folge ist dein solides Fundament,
um spätere Folgen zur Körperarbeit und konkreten Methoden besser
einordnen zu können. Hinweis: Die Inhalte dienen der Information
und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.

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