Podcaster
Episoden
20.05.2026
40 Minuten
In den letzten Folgen meines Podcasts ging es darum, dass der Leerstand der Hölle sich sukzessive vergrößert, indem ihr eine Gruppe nach der anderen abhanden kommt: Dazu gehören die Glaubenden, die Kinder, die Armen, die Barmherzigen und Menschen, die in einer engen, meist familiären Beziehung zu den Glaubenden stehen. Sie alle stehen laut dem Zeugnis der Bibel in einer direkten oder indirekten Beziehung zu Jesus Christus, durch die sie an seiner Erlösung Anteil bekommen können. Damit hat bereits die große Mehrheit der Menschen mit der Hölle nichts zu schaffen. Gleichzeitig sehen wir, wie groß die Retterliebe von Jesus ist. Er ist nicht damit zufrieden, diejenigen in seine Welt aufzunehmen, die sich zu ihm bekehren und an ihn glauben, sondern er sucht auch bei allen anderen nach einer Möglichkeit, sich mit ihnen zu verbinden.
Da stellt sich dann doch die Frage: Gelangen wir auf diesem Weg nicht am Ende zur Allversöhnung? Stehen nicht auch die übrigen in einer irgendwie gearteten Beziehung zu Jesus, allein dadurch, dass er für alle gestorben ist? Doch hier stoßen wir an eine Grenze, die Jesus selbst gesetzt hat. Von einer Gruppe von Menschen sagt er explizit, dass er für sie nichts tun kann. Es geht um Menschen, die sich der sogenannten „Sünde gegen den Heiligen Geist“ schuldig gemacht haben (Matthäus 12,31-32; Markus 3,28-30). Jesus erklärt: Trotz der großen Vergebungsbereitschaft Gottes gibt es Menschen, bei denen seine Vergebung nicht ankommt, weil sie auf eine Weise gesündigt haben, infolge derer ihre Sünde unwiderruflich an ihnen haftet.
Da stellt sich dann doch die Frage: Gelangen wir auf diesem Weg nicht am Ende zur Allversöhnung? Stehen nicht auch die übrigen in einer irgendwie gearteten Beziehung zu Jesus, allein dadurch, dass er für alle gestorben ist? Doch hier stoßen wir an eine Grenze, die Jesus selbst gesetzt hat. Von einer Gruppe von Menschen sagt er explizit, dass er für sie nichts tun kann. Es geht um Menschen, die sich der sogenannten „Sünde gegen den Heiligen Geist“ schuldig gemacht haben (Matthäus 12,31-32; Markus 3,28-30). Jesus erklärt: Trotz der großen Vergebungsbereitschaft Gottes gibt es Menschen, bei denen seine Vergebung nicht ankommt, weil sie auf eine Weise gesündigt haben, infolge derer ihre Sünde unwiderruflich an ihnen haftet.
Mehr
10.04.2026
38 Minuten
Können Christen Hoffnung für ihre Familienangehörigen haben, wenn diese sterben, ohne dass sie selbst zum Glauben an Jesus gekommen sind? In dieser Situation ist die Allversöhnung sehr attraktiv. Aber was ist, wenn man von ihr nicht überzeugt ist, weil zu viel dagegen spricht? Muss man dann das Schlimmste befürchten, nämlich ein ewiges „Verlorensein“ des oder der Verstorbenen? Um diese Frage geht es in der neuen Folge „Ungläubige Angehörige“ von Hasophonie.
Mehr
06.03.2026
53 Minuten
In der neuen Folge von Hasophonie geht es noch einmal um die Höllentexte des Matthäus-Evangeliums. In der letzten Folge zeigte sich eine Diskrepanz: Für Matthäus ist Barmherzigkeit zentraler Wert, und gleichzeitig ist er der schärfste Höllenprediger des Neuen Testaments. Warum ist das so und auf wen ist es gemünzt. Die Antwort ist einfach: Kandidaten für die Hölle sind bei ihm vor allem religiöse Hardliner, also Menschen, die sehr fromm sind, aber ihre Frömmigkeit mit Machtmitteln und Härte anderen aufzwingen wollen. Zu solchen sagt Jesus: „Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“ (Matthäus 23,33). Das ist eine steile Aussage, die für uns von besonderer Brisanz ist, weil heutige christliche Hardliner den damaligen jüdischen auf bedrückende Weise ähneln. Deshalb schaue ich die Sache in vier Schritten genauer an: Waren die Pharisäer wirklich so, wie wir sie aus dem Neuen Testament zu kennen meinen? Wie wird man zum Hardliner, wenn man eigentlich etwas Gutes will? Was ist davon zu halten, dass religiöse Hardliner mit der Hölle bedroht werden? Wie können wir uns davor schützen, in der Auseinandersetzung mit ihnen selbst hart zu werden?
Mehr
19.12.2025
23 Minuten
In meinem Exkurs über Allversöhnung beschäftigt mich die Erzählung vom Weltgericht in Matthäus 25 etwas länger. Diesmal geht es um die Frage: „Muss diese Erzählung als reale Beschreibung eines Weltgerichts mit doppeltem Ausgang verstanden werden? Kann man die Menschheit wirklich in Barmherzige und Unbarmherzige aufteilen? Handeln wir nicht manchmal barmherzig und manchmal nicht? Ist hier vielleicht mit Gericht etwas ganz anderes gemeint?“ Außerdem geht es darum, dass, wenn wir Matthäus folgen, das Wichtigste bei einem Menschen nicht ist, ob er rechtgläubig oder „ethisch korrekt“ ist, sondern ob er barmherzig ist. Und natürlich gilt das auch für ihn selbst: Auf den ersten Blick liest sich das Matthäus-Evangelium wie eine fortgesetzte Höllenpredigt, aber auf den zweiten ist Matthäus vor allem ein Evangelist der Barmherzigkeit.
Mehr
21.11.2025
33 Minuten
Ich setze meinen Exkurs zum Thema Allversöhnung fort. Es geht um die Erzählung vom Weltgericht aus Matthäus 25. Eigentlich ist die Botschaft ganz einfach: Es gibt eine weitere Gruppe von Menschen, die den Leerstand der Hölle sehr vergrößert, nämlich alle, die an ihren Mitmenschen barmherzig handeln. So einfach, wie es klingt, ist es bei näherem Hinsehen allerdings nicht. Wer sich mit dem Text genauer beschäftigt, stößt auf bestimmte Fragen oder Einwände. (1) Wer sind die geringsten Brüder (und Schwestern) Jesu? Wem muss einer Gutes getan haben, um in den Himmel zu kommen? Sind tatsächlich alle Armen dieser Welt gemeint? (2) Wäre es nicht Werkgerechtigkeit, wenn jemand aufgrund seiner guten Taten in den Himmel kommt? Wer das reformatorische „Allein durch den Glauben“ verinnerlicht hat, dem macht dieser Gedanke Bauchschmerzen. (3) Muss diese Erzählung als reale Beschreibung eines Weltgerichts mit doppeltem Ausgang verstanden werden? Kann man die Menschheit wirklich in Barmherzige und Unbarmherzige aufteilen? Handeln wir nicht manchmal barmherzig und manchmal nicht? Ist hier vielleicht mit Gericht etwas ganz anderes gemeint? (4) Gibt es im Matthäusevangelium eine Gruppe von Menschen, die besonders höllengefährdet ist? In dieser Folge spreche ich über die beiden ersten dieser Fragen.
Mehr
Über diesen Podcast
Ein verbissener Glaube entspricht nicht der Großzügigkeit Gottes.
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.