Podcaster
Episoden
15.01.2026
34 Minuten
Dr.med.vet. Florian Demetz ist Tierarzt in Ried im
Oberinntal und für die tierärztliche Betreuung von zwei der drei
Tiroler Herdenschutzprogramme zuständig. Diese wurden entwickelt,
um den Almauftrieb auch für kleine Herden sicher gestalten zu
können. Mehrere Herden werden dabei gemeinsam aufgetrieben und
durch einen Hirten und Hütehunde begleitet. Wir sprechen über
prophylaktische Maßnahmen zur Bekämpfung der Moderhinke und die
gute Vorbereitung, die notwendig ist, um eine solche Herde gesund
durch den Sommer zu bringen – von der Parasitenprophylaxe bis zur
Geburtenplanung. Auch die Gesundheit der Hütehunde wird dabei
nicht ausgenommen.
Weiterführende Informationen:
Tiroler Herdenschutzprogramm
Die im Podcast geäußerten Aussagen repräsentieren die Meinung
der Interviewpartner*innen und nicht jene des Österreichischen
Tierärzteverlags bzw. der Österreichischen Tierärztekammer. Für
die Richtigkeit der getätigten Aussagen und Meinungen der
Interviewpartner*innen übernimmt die Österreichische
Tierärzteverlag Ges.m.b.H. keine Haftung. Die Inhalte dienen der
Information und dem fachlichen Austausch über Themen rund um den
veterinärmedizinischen Beruf und sind nicht als (medizinische)
Empfehlungen zu verstehen.
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18.12.2025
21 Minuten
Wie lassen sich gewöhnliche Alterungsprozesse von frühen
Krankheitszeichen unterscheiden? Welche Verhaltensmuster gelten
als Frühwarnsignale, und wie können Tierärzt*innen
Verhaltensbeobachtungen gezielt in ihre Diagnostik einbeziehen?
In dieser Folge spricht Lisa-Maria Zink mit Dr. Franziska Kuhne,
Fachtierärztin für Verhaltensmedizin, darüber, wie subtile
Verhaltensänderungen bei älteren Katzen früh auf organische oder
kognitive Erkrankungen hinweisen können. Grundlage ist die Studie
„The Impact of Disease on Behavior: Altering Behavior in the
Course of Disease in Aging Cats“, in der 590 Halter*innen zum
Verhalten und zur Gesundheit ihrer über neun Jahre alten Katzen
befragt wurden.
Im Mittelpunkt steht zudem die Frage, wie Halter*innen für diese
oft sehr feinen Veränderungen sensibilisiert werden können, um
Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und die Lebensqualität
älterer Katzen zu verbessern.
Die im Podcast geäußerten Aussagen repräsentieren die Meinung
der Interviewpartner*innen und nicht jene des Österreichischen
Tierärzteverlags bzw. der Österreichischen Tierärztekammer. Für
die Richtigkeit der getätigten Aussagen und Meinungen der
Interviewpartner*innen übernimmt die Österreichische
Tierärzteverlag Ges.m.b.H. keine Haftung. Die Inhalte dienen der
Information und dem fachlichen Austausch über Themen rund um den
veterinärmedizinischen Beruf und sind nicht als (medizinische)
Empfehlungen zu verstehen.
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13.11.2025
36 Minuten
In dieser Folge des Tierärzteverlag-Podcasts sprechen wir mit
Lisa Moses, VMD, einer Tierärztin und Bioethikerin, die an der
Harvard Medical School (USA) zu veterinärmedizinischer Ethik
forscht und lehrt. Dr. Moses geht im Interview auf die emotionale
Belastung ein, die moralische Konfliktsituationen in der
täglichen Praxis darstellen, und erklärt, wieviel Anteil an
unserer täglichen Arbeit diese ethischen Fragestellungen haben.
Wir sprechen über Auswirkungen auf die Selbstwahrnehmung von
Tierärzt*innen, über professionelle Distanz und Empathie und über
die Herausforderung, gemeinsam mit Studierenden deren
tierärztliche Identität zu entwickeln.
+++ ENGLISH VERSION BELOW +++
Wir bitten um Verständnis, dass das Interview in englischer
Sprache geführt wurde.
Die im Podcast geäußerten Aussagen repräsentieren die Meinung
der Interviewpartner*innen und nicht jene des Österreichischen
Tierärzteverlags bzw. der Österreichischen Tierärztekammer. Für
die Richtigkeit der getätigten Aussagen und Meinungen der
Interviewpartner*innen übernimmt die Österreichische
Tierärzteverlag Ges.m.b.H. keine Haftung. Die Inhalte dienen der
Information und dem fachlichen Austausch über Themen rund um den
veterinärmedizinischen Beruf und sind nicht als (medizinische)
Empfehlungen zu verstehen.
Lisa Moses, VMD, is a veterinarian and bioethicist at Harvard
Medical School (USA) with a research focus on veterinary medical
ethics. In this interview, she explains the emotional distress
that is caused by constant exposure to ethical conflict in
veterinary practice, and the long term consequences for the
professional identity and self esteem. How can we help students
and graduates of veterinary medicine develop their professional
identities? When working with our patients and clients, how can
we stay empathic yet keep a professional distance?
The statements expressed in the podcast represent the opinions
of the interview partners and not those of the Österreichischer
Tierärzteverlag Ges.m.b.H. or the Austrian Veterinary Chamber.
Österreichischer Tierärzteverlag Ges.m.b.H. assumes no liability
for the accuracy of the statements and opinions expressed by the
interview partners.The content is intended for informational
purposes and professional exchange on topics related to the
veterinary profession and should not be understood as (medical)
recommendations.
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16.10.2025
33 Minuten
Was tun, wenn ein Tier schwer krank ist, aber für den Halter oder
die Halterin der einzige soziale Partner bleibt? Zwischen
Tierwohl, emotionaler Abhängigkeit und tierärztlicher
Verantwortung entstehen schwierige Fragen – ethische Konflikte
ohne einfache Antworten.
In dieser Folge spricht Silvia Stefan-Gromen mit Christian
Dürnberger (Messerli Forschungsinstitut, Vetmeduni Wien) und
Rainer Cermak (Veterinärmedizinische Fakultät Leipzig) über die
unterschiedlichen Interessen zwischen Tier, Halter*in und
Tierärzt*in. Gemeinsam beleuchten sie, warum solche Fälle
ethische Konflikte darstellen, weshalb das Wohl des Tieres im
Mittelpunkt steht – und wieso reflektierte Kommunikation und
tierärztliche Erfahrung der Schlüssel zu tragfähigen
Entscheidungen sind.
Die im Podcast geäußerten Aussagen repräsentieren die
Meinung der Interviewpartner*innen und nicht jene des
Österreichischen Tierärzteverlags bzw. der Österreichischen
Tierärztekammer. Für die Richtigkeit der getätigten Aussagen und
Meinungen der Interviewpartner*innen übernimmt die Österreichische
Tierärzteverlag Ges.m.b.H. keine Haftung. Die Inhalte dienen der
Information und dem fachlichen Austausch über Themen rund um den
veterinärmedizinischen Beruf und sind nicht als (medizinische)
Empfehlungen zu verstehen.
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18.09.2025
44 Minuten
Hauterkrankungen sind für einen Betrieb nicht immer ein Grund,
tierärztliche Beratung zu suchen, sie wirken sich jedoch teils
stark auf die Erträge aus. In der Bestandsbetreuung sind sie ein
wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand der Herde und die
Haltungsbedingungen. Dr.med.vet. Johann Huber ist seit mehr als
zwanzig Jahren tierärztlicher Leiter am Hof Kremesberg und für
die Wiederkäuer am Hochschulgut der Veterinärmedizinischen
Universität Wien zuständig. Wir sprechen über „alte Bekannte“ wie
Trichophytose und Mortellaro, aber auch über neue
Herausforderungen und erstaunliche, seltene Fälle: von blutenden
Hautstellen bis zum Sonnenbrand!
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Interviewpartner*innen und nicht jene des Österreichischen
Tierärzteverlags bzw. der Österreichischen Tierärztekammer. Für
die Richtigkeit der getätigten Aussagen und Meinungen der
Interviewpartner*innen übernimmt die Österreichische
Tierärzteverlag Ges.m.b.H. keine Haftung. Die Inhalte dienen der
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veterinärmedizinischen Beruf und sind nicht als (medizinische)
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Über diesen Podcast
Willkommen beim Podcast des Österreichischen
Tierärzteverlags!
Hier dürfen wir Ihnen regelmäßig Interviews mit Expertinnen und
Experten vorstellen, die sich mit Themen rund um den
Veterinärbereich beschäftigen. Vom Praxismanagement über die
veterinärmedizinische Ethik bis hin zur Stärkung der mentalen
Gesundheit: Unsere Redakteurinnen führen Sie durch kurzweilige
Interviews mit interessanten Gesprächspartner*innen.
Wir freuen uns, dass Sie uns hier begleiten!
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