PANORAMA

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Episoden

#11 – Chancengleichheit in der Schule – eine gemeinsame Herausforderung | Anne-Clémence Le Noan
15.04.2026
16 Minuten
In den französischen und deutschen Bildungssystemen verdeutlicht der ausgeprägte Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und schulischem Erfolg die fortbestehende Reproduktion sozialer Ungleichheiten. Trotz einer ausgeweiteten Bildungsbeteiligung und vielfältiger Reformbemühungen gelingt es der Institution Schule bislang nicht, bestehende Ausgangsunterschiede zwischen Schüler:innen ausreichend zu kompensieren.


Auf Basis einer vergleichenden Analyse untersucht diese neue Ausgabe von PANORAMA die Bedeutung des institutionellen Erbes, die unterschiedlichen Verständnisse von Gleichheit und die zentrale Rolle die den Akteur:innen bei der Umsetzung bildungspolitischer Reformen zukommt. Zugleich werden strukturelle Rahmenbedingungen sichtbar gemacht, die tiefgreifende Veränderungen in den Bildungssystemen beschränken.


Anhand aktueller politischer Maßnahmen, insbesondere experimenteller Reformansätze, wird aufgezeigt, wie sich graduelle Veränderungen innerhalb stark institutionalisierter Systeme anstoßen lassen. Gleichzeitig wird kritisch reflektiert, inwieweit diese Maßnahmen tatsächlich wirksam sind und welche Reichweite ihnen zukommt.
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#11 – Réduire les inégalités à l’école : un défi partagé | Anne-Clémence Le Noan
15.04.2026
15 Minuten
Dans les systèmes scolaires français et allemand, la forte corrélation entre origine sociale et résultats scolaires témoigne d’une reproduction persistante des inégalités sociales. Malgré la massification de l’enseignement et la mise en place de nombreuses politiques publiques, l’école ne parvient pas pleinement à compenser les écarts initiaux entre les élèves.


À partir d’une analyse comparative, ce nouveau numéro de PANORAMA met en lumière le poids des héritages institutionnels, la diversité des conceptions de l’égalité et le rôle déterminant des actrices et des acteurs dans la conduite des réformes. L’analyse souligne également les contraintes structurelles qui limitent les transformations en profondeur des deux systèmes éducatifs.


En s’appuyant sur l’étude de politiques récentes, notamment des dispositifs expérimentaux, l’analyse montre comment des changements graduels peuvent être introduits dans un contexte institutionnel contraint, tout en interrogeant leurs effets réels et leur portée.
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#10 – Zwischen Unsicherheit und Vertrauen: junge Menschen und Herausforderungen für die Demokratie | Nina Brändle, Johanna Flach & Niclas Seidlitz
25.09.2025
12 Minuten
Im Jahr 2023, sechzig Jahre nach seiner Gründung, veröffentlichte das DFJW eine umfangreiche Studie über die Jugend in Deutschland und Frankreich, ihre Hoffnungen und Sorgen, ihre Bedürfnisse und Interessen. Die Studie trägt den Titel: „Zurück in die Zukunft: Perspektiven junger Menschen in Frankreich und Deutschland“.


Die Generation Z ist in einer Zeit aufgewachsen, die oft als „goldenes Zeitalter“ der liberalen Demokratie wahrgenommen wird. Heute jedoch sieht sie sich mit dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien und den Herausforderungen der digitalen Transformation der Medienlandschaft konfrontiert. Beide Entwicklungen haben Auswirkungen auf ihr Vertrauen in die Politik und auf ihr demokratisches Engagement.
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#10 – Entre confiance et incertitudes : les jeunes face aux défis de la démocratie | Nina Brändle, Johanna Flach & Niclas Seidlitz
25.09.2025
14 Minuten
En 2023, 60 ans après sa création, l’OFAJ publiait une grande étude sur la jeunesse franco-allemande en fonction de leurs espoirs et de leurs préoccupations, de leurs besoins et de leurs intérêts, intitulée : « Retour vers le futur : Regards desjeunes en France et en Allemagne ».


La génération Z a grandi à une époque perçue comme l’âge d’or de la démocratie libérale ; elle est aujourd’hui confrontée à la montée en puissance des partis populistes de droite et aux défis posés par la transformation numérique du paysage médiatique. Ces deux phénomènes entraînent des répercussions sur sa confiance envers la politique et sur son engagement démocratique.


Ce 10ème numéro de Panorama reprend les données del’étude sur la jeunesse afin de mieux comprendre les comportements politiques des jeunes en France et en Allemagne et leurs façons de s’informer. Les analyses éclairent les motivations qui poussent à voter pour des partis populistes de droite.
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#9 – Inklusive Bildung: Perspektiven Und Auswirkungen auf die Demokratie | Cristina Popescu
02.07.2025
14 Minuten
Die Salamanca-Erklärung der UNESCO aus dem Jahr 1994 unterstreicht die Notwendigkeit, Kinder mit besonderem Förderbedarf in die Regelschulen einzubeziehen. Sie legt damit den Grundstein für eine inklusive Bildung. Eine inklusive Bildungslandschaft zu gestalten bedeutet, innovative pädagogische Ansätze zu entwickeln, die Lernen für alle zugänglich, gerecht und an die individuellen Lebensrealitäten angepasst machen.


Inklusive Bildung ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Auch wenn ihre Umsetzung anfangs herausfordernd sein kann, profitieren oft alle Mitglieder der Lerngemeinschaft von Maßnahmen, die ursprünglich für besonders vulnerable Gruppen entwickelt wurden. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, die Qualität und Vielfalt der Lernumgebungen insgesamt zu verbessern.


Cristina Popescu (Universität Bielefeld) beleuchtet den Entstehungskontext der Diskussionen rund um inklusive Bildung. Sie macht deutlich, wie unterschiedlich der Begriff je nach Land verstanden wird. In Frankreich wird Inklusion vor allem mit der schulischen Integration von Kindern mit Behinderung assoziiert, während er in Deutschland auch den Einbezug von mehrsprachigen und neu zugewanderten Schüler:innen umfasst.


Aus dieser deutsch-französischen Perspektive heraus untersucht Cristina Popescu, wie Fachkräfte aus schulischen und außerschulischen Bereichen inklusive Praktiken konkret umsetzen können. Ziel ist es, sämtliche Bildungsräume – ob formale oder non-formale – in Orte des Willkommenseins zu verwandeln: offen für die Vielfalt an Identitäten, Lernbedürfnissen und Bildungswegen.


Inklusive Bildung bedeutet nicht nur, Teilhabe zu ermöglichen, sondern auch, jede Person in ihrer Einzigartigkeit anzuerkennen, wertzuschätzen und zu stärken.
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Über diesen Podcast

PANORAMA, c’est un rendez-vous trimestriel qui traite de sujets d’études franco-allemands et européens d’actualité. Déclinée en plusieurs volets, ces textes sont rédigés par des spécialistes et sont accompagnés d'un podcast. PANORAMA, ist das vierteljährliche Rendez-vous, das sich mit aktuellen deutsch-französischen und europäischen Studienthemen befasst. Die Texte werden von Expert:innen verfasst und mit Infografiken veranschaulicht. Zu jedem Teil gibt es auch einen Podcast. Plus d’infos sur : ofaj.org/panorama Mehr Info auf: dfjw.org/panorama
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