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Episoden
29.04.2026
49 Minuten
Islamismus tritt im Westen selten mit offenem Machtanspruch auf. Häufig wirkt er über Narrative, Milieus, Organisationen und digitale Öffentlichkeiten – und nutzt dabei genau jene Freiheiten aus, die demokratische Gesellschaften ausmachen. Gleichzeitig beobachten wir eine Normalisierung von Judenhass und Israelhass, die sich mit islamistischen Weltbildern verbindet und in unterschiedlichen Milieus anschlussfähig wird. Das führt zu falschen Begriffen, falschen Abgrenzungen – und zu einer Unterschätzung einer Ideologie, die auf Unfreiheit, Einschüchterung und Feindbilder angewiesen ist.
Was genau unterscheidet Islam von Islamismus – und woran erkennt man den politischen Anspruch, bevor er offen zutage tritt? Welche Missverständnisse, Tabus und Verklärungen prägen westliche Debatten über den Islam und über “kulturelle Sensibilität”? Warum sind Juden und Israel so zentrale Feindbilder islamistischer Bewegungen – und wie wird dieser Antisemitismus sprachlich getarnt, moralisch aufgeladen oder politisch legitimiert? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Politik, Medien, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft in Deutschland?
Diese und weitere Fragen besprechen wir mit Luai Ahmed. Ahmed wurde 1993 in Sana’a, der Hauptstadt des Jemen, geboren, ist Journalist, Kolumnist und Content Creator, der heute in Schweden lebt. Aufgewachsen mit Judenhass und dem Glauben an die Vernichtung Israels hat er sich in einem langjährigen Prozess davon gelöst. Heute nutzt er seine Reichweite, um islamistischen Extremismus, Antisemitismus und Hassideologien zu bekämpfen. Er ist Teil der Online-Bewegung „Builders of the Middle East“, in der arabische und jüdische Teammitglieder gemeinsam Inhalte produzieren, um Online-Extremismus entgegenzutreten und ein „drittes Narrativ“ sichtbar zu machen: Geschichten von Menschlichkeit, Koexistenz und einem Ausstieg aus Feindbildern.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
www.werteinitiative.de
Was genau unterscheidet Islam von Islamismus – und woran erkennt man den politischen Anspruch, bevor er offen zutage tritt? Welche Missverständnisse, Tabus und Verklärungen prägen westliche Debatten über den Islam und über “kulturelle Sensibilität”? Warum sind Juden und Israel so zentrale Feindbilder islamistischer Bewegungen – und wie wird dieser Antisemitismus sprachlich getarnt, moralisch aufgeladen oder politisch legitimiert? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Politik, Medien, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft in Deutschland?
Diese und weitere Fragen besprechen wir mit Luai Ahmed. Ahmed wurde 1993 in Sana’a, der Hauptstadt des Jemen, geboren, ist Journalist, Kolumnist und Content Creator, der heute in Schweden lebt. Aufgewachsen mit Judenhass und dem Glauben an die Vernichtung Israels hat er sich in einem langjährigen Prozess davon gelöst. Heute nutzt er seine Reichweite, um islamistischen Extremismus, Antisemitismus und Hassideologien zu bekämpfen. Er ist Teil der Online-Bewegung „Builders of the Middle East“, in der arabische und jüdische Teammitglieder gemeinsam Inhalte produzieren, um Online-Extremismus entgegenzutreten und ein „drittes Narrativ“ sichtbar zu machen: Geschichten von Menschlichkeit, Koexistenz und einem Ausstieg aus Feindbildern.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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22.04.2026
30 Minuten
Minderheiten in Deutschland haben manchmal mehr gemeinsam als es den Anschein haben mag – das trifft in jedem Fall auf die kurdische und die jüdische Community zu. Sie sind nicht nur durch Werte verbunden, sondern auch durch gemeinsame Bedrohungen wie etwa den politischen Islam.
Den Vorsitzenden der Kurdischen Gemeinde Deutschland haben wir in dieser Folge im WI-Talk zu Gast: Ali Ertan Toprak ist eine bekannte Stimme gegen den politischen Islam, Mitglied im Beraterkreis der Bundesregierung und ein „natürlicher Verbündeter“ seiner jüdischen Freunde, wie er selbst sagt.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
Den Vorsitzenden der Kurdischen Gemeinde Deutschland haben wir in dieser Folge im WI-Talk zu Gast: Ali Ertan Toprak ist eine bekannte Stimme gegen den politischen Islam, Mitglied im Beraterkreis der Bundesregierung und ein „natürlicher Verbündeter“ seiner jüdischen Freunde, wie er selbst sagt.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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15.04.2026
1 Minute
In dieser Folge sprechen wir mit dem Investigativjournalisten und Buchautor Sascha Adamek über den politischen Islam, islamistische Strukturen in Deutschland und die Frage, warum die Gefahr für Demokratie und offene Gesellschaft noch immer unterschätzt wird.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Debatte um den Begriff „Islamophobie“: Was beschreibt er tatsächlich – und wo wird er politisch genutzt, um Kritik an islamistischen Ideologien und Akteuren moralisch unter Verdacht zu stellen? Von dort aus geht es um die Muslimbruderschaft, ihre langfristigen Strategien der Einflussnahme und die Frage, wie weit Teile dieser Entwicklung in Deutschland bereits sichtbar geworden sind.
Außerdem geht es um die Verbindung zwischen politischem Islam und Antisemitismus, um die Folgen dieser Blindstelle für Juden in Deutschland und um die Frage, was ein demokratischer Staat tun muss, um sich zu wehren, ohne seine liberalen Prinzipien aufzugeben.
Von Sascha Adamek ist kürzlich erschienen: "Unterwanderung. Der Politische Islam weiter auf dem Vormarsch." https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
www.werteinitiative.de
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Debatte um den Begriff „Islamophobie“: Was beschreibt er tatsächlich – und wo wird er politisch genutzt, um Kritik an islamistischen Ideologien und Akteuren moralisch unter Verdacht zu stellen? Von dort aus geht es um die Muslimbruderschaft, ihre langfristigen Strategien der Einflussnahme und die Frage, wie weit Teile dieser Entwicklung in Deutschland bereits sichtbar geworden sind.
Außerdem geht es um die Verbindung zwischen politischem Islam und Antisemitismus, um die Folgen dieser Blindstelle für Juden in Deutschland und um die Frage, was ein demokratischer Staat tun muss, um sich zu wehren, ohne seine liberalen Prinzipien aufzugeben.
Von Sascha Adamek ist kürzlich erschienen: "Unterwanderung. Der Politische Islam weiter auf dem Vormarsch." https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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17.03.2026
21 Minuten
Er zieht die Reißleine und verlässt die Partei Die Linke. Im WI-Talk spricht Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg, über die vordergründigen — und über die tieferliegenden Gründe für diesen Schritt. Er beschreibt ein strukturelles Problem der Partei mit Antisemitismus: die Weigerung, bestimmte Formen von Judenhass klar zu benennen, die Relativierung jüdischer Perspektiven und einen politischen Umgang mit Zionismus, der jüdische Selbstbestimmung infrage stellt. Wir sprechen darüber, was Büttners Bruch mit der Partei über den Zustand der Linken sagt und ob sie überhaupt noch ein politischer Ort für Demokraten ist. Ein Gespräch über Antisemitismus, politische Verdrängung und das politische Wegdefinieren von realem Judenhass.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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06.03.2026
30 Minuten
In dieser Folge schauen wir auf den Iran – und zwar nicht nur auf einzelne Schlagzeilen, sondern auf die Dynamik dahinter: Protestzyklen und Regime-Stabilität, Opposition im Land und in der Diaspora und die Rolle der Revolutionsgarden, der IRGC. Wir ordnen ein, was diese Proteste von denen von 2022 und früheren unterscheidet, welche Auswirkungen der Tod von Ayatollah Ali Khamenei hat und sprechen auch über die Rolle von Kronprinz Reza Pahlavi. Außerdem geht es darum, wie antisemitische Regimepropaganda wirkt und was jetzt politisch passieren muss.
Unser Gast ist Fathiyeh Naghibzadeh. Sie stammt aus dem Iran, lebt seit 1985 im Exil in Deutschland, ist Mitgründerin des Mideast Freedom Forum Berlin und arbeitet und berät seit vielen Jahren zu Politik, Struktur und Ideologie der Islamischen Republik Iran, zur Situation der Frauen sowie zu Antisemitismus.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
Unser Gast ist Fathiyeh Naghibzadeh. Sie stammt aus dem Iran, lebt seit 1985 im Exil in Deutschland, ist Mitgründerin des Mideast Freedom Forum Berlin und arbeitet und berät seit vielen Jahren zu Politik, Struktur und Ideologie der Islamischen Republik Iran, zur Situation der Frauen sowie zu Antisemitismus.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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Über diesen Podcast
Was bewegt Jüdinnen und Juden in Deutschland? Freiheit, Sicherheit,
Gesellschaft, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Bildung und der
Widerstand gegen Hass - darüber und weitere Themen der
freiheitlichen Demokratie sprechen wir im WI-Talk aus jüdischer
Perspektive mit unseren Gästen.
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