WI-Talk
Podcast des jüdischen Vereins WerteInitiative rund um jüdisches Leben in Deutschland
Podcast des jüdischen Vereins WerteInitiative rund um jüdisches Leben in Deutschland
Podcaster
Episoden
17.03.2026
21 Minuten
Er zieht die Reißleine und verlässt die Partei Die Linke. Im WI-Talk spricht Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg, über die vordergründigen — und über die tieferliegenden Gründe für diesen Schritt. Er beschreibt ein strukturelles Problem der Partei mit Antisemitismus: die Weigerung, bestimmte Formen von Judenhass klar zu benennen, die Relativierung jüdischer Perspektiven und einen politischen Umgang mit Zionismus, der jüdische Selbstbestimmung infrage stellt. Wir sprechen darüber, was Büttners Bruch mit der Partei über den Zustand der Linken sagt und ob sie überhaupt noch ein politischer Ort für Demokraten ist. Ein Gespräch über Antisemitismus, politische Verdrängung und das politische Wegdefinieren von realem Judenhass.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
www.werteinitiative.de
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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06.03.2026
30 Minuten
In dieser Folge schauen wir auf den Iran – und zwar nicht nur auf einzelne Schlagzeilen, sondern auf die Dynamik dahinter: Protestzyklen und Regime-Stabilität, Opposition im Land und in der Diaspora und die Rolle der Revolutionsgarden, der IRGC. Wir ordnen ein, was diese Proteste von denen von 2022 und früheren unterscheidet, welche Auswirkungen der Tod von Ayatollah Ali Khamenei hat und sprechen auch über die Rolle von Kronprinz Reza Pahlavi. Außerdem geht es darum, wie antisemitische Regimepropaganda wirkt und was jetzt politisch passieren muss.
Unser Gast ist Fathiyeh Naghibzadeh. Sie stammt aus dem Iran, lebt seit 1985 im Exil in Deutschland, ist Mitgründerin des Mideast Freedom Forum Berlin und arbeitet und berät seit vielen Jahren zu Politik, Struktur und Ideologie der Islamischen Republik Iran, zur Situation der Frauen sowie zu Antisemitismus.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
Unser Gast ist Fathiyeh Naghibzadeh. Sie stammt aus dem Iran, lebt seit 1985 im Exil in Deutschland, ist Mitgründerin des Mideast Freedom Forum Berlin und arbeitet und berät seit vielen Jahren zu Politik, Struktur und Ideologie der Islamischen Republik Iran, zur Situation der Frauen sowie zu Antisemitismus.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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23.02.2026
34 Minuten
Das iranische Regime steht seit Jahren für Repression, Hinrichtungen und die systematische Unterdrückung von Frauen, Oppositionellen und Minderheiten. Doch erst mit den jüngsten Protesten mit zehntausenden Toten und Inhaftierten scheint sich in der deutschen Politik und Öffentlichkeit etwas zu tun. Und das sehen wir nicht zuletzt auf den Straßen: Es wird laut und sichtbar demonstriert, doch einheitlich sind die Forderungen und politischen Kräfte keineswegs. Mit dem Demonstrationsgeschehen und mit der Situation im Iran kennt sich Iman Sefati bestens aus: Er ist Journalist, berichtet regelmäßig über die israelfeindliche Protestbewegung und schaut nun auch sehr genau bei den Iran-Demos hin.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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06.02.2026
17 Minuten
Ein Wahlplakat wird mit Hakenkreuzen beschmiert – und plötzlich geht es nicht mehr nur um Kommunalpolitik, sondern um die Frage, wie belastbar unsere demokratische Kultur wirklich ist. In dieser Folge des WI-Talk sprechen wir mit Severin Kistner, Bürgermeisterkandidat in Starnberg über jüdische Sichtbarkeit in der Politik und darüber, was solche Vorfälle mit politischer Teilhabe machen – nicht nur bei Betroffenen, sondern in der ganzen Stadtgesellschaft.
Wir reden darüber, warum NS-Symbolik keine „Schmiererei“ ist, welche Grenzen eine Demokratie klar ziehen muss und was passieren muss, damit jüdisches Leben und jüdische Kandidaten nicht zur Zielscheibe werden – sondern selbstverständlich dazugehören.
Zum Merkur-Artikel: "Plakat von Starnberger Bürgermeisterkandidat mit Hakenkreuzen und Hitler-Bart beschmiert"
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
Wir reden darüber, warum NS-Symbolik keine „Schmiererei“ ist, welche Grenzen eine Demokratie klar ziehen muss und was passieren muss, damit jüdisches Leben und jüdische Kandidaten nicht zur Zielscheibe werden – sondern selbstverständlich dazugehören.
Zum Merkur-Artikel: "Plakat von Starnberger Bürgermeisterkandidat mit Hakenkreuzen und Hitler-Bart beschmiert"
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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28.11.2025
29 Minuten
Ein Antisemitismusbeauftragter schmeißt hin. Stefan Hensel war bis vor Kurzem Antisemitismusbeauftragter der Stadt Hamburg. Er legt sein Amt nieder – wir sprechen über die Gründe, persönliche Angriffe und die Belastungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Im WI-Talk zieht Hensel Bilanz: Was konnte er bewegen? Wo stieß er an Grenzen? Außerdem geht es um die Möglichkeiten eines Antisemitismusbeauftragten und die Frage nach „sichtbarem jüdischen Leben“. Hensel spricht nicht nur darüber, was die Arbeit der Antisemitismusbekämpfung besonders schwer, aber auch hoffnungsvoll macht, wo es positive Beispiele gibt und wo politische Unterstützung fehlt. Er gibt auch sehr persönliche Einblicke, was es heißt als Jude Antisemitismus zu bekämpfen. Ein klares und offen geführtes Gespräch über Lebensrealität, Verantwortung und Herausforderungen.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.
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Über diesen Podcast
Was bewegt Jüdinnen und Juden in Deutschland? Freiheit, Sicherheit,
Gesellschaft, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Bildung und der
Widerstand gegen Hass - darüber und weitere Themen der
freiheitlichen Demokratie sprechen wir im WI-Talk aus jüdischer
Perspektive mit unseren Gästen.
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