Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Der Hörspiel-Kritiker: Welche Hörspiele lohnt es anzuhören? Podcast
Der Hörspiel-Kritiker: Welche Hörspiele lohnt es anzuhören?

Der Hörspiel-Kritiker: Welche Hörspiele lohnt es anzuhören?

Thomas Kirsche 177 Episoden Neueste vor 3 Monaten

Welche Hörspiele lohnt es anzuhören?

Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Teilen Kommentare Alle Episoden anzeigen

Episoden

9 Minuten
In diesem Podcast-Episode geht es um Henrik von Holtums Hörspiel „Das Loch in der Welt“ (SWR 2026). Darin entdeckt eine Gruppe von Kindern in einer ehemaligen Schrebergartenkolonie ein scheinbar bodenloses Loch, das den Protagonisten magisch anzieht.

Während die Geschichte die Erfahrung des „Aus der Welt Fallens“ und den Verlust der Verbindung zur Realität einfängt, stellt sich mir dabei die Frage nach der Zukunft des Hörspiels als Medium. Was ich damit meine, erfahrt ihr in dieser Folge des Hörspiel-Kritikers.

Das Loch in der Welt

Hörspiel von Henrik von Holtum

Mit: Isaak Dentler und Anne Müller

Komposition und Regie: Henrik von Holtum

SWR 2026
15 Minuten
In „Sörensen geht aufs Haus“ trifft Kriminalkommissar Sörensen auf ein makabres Rätsel in der norddeutschen Provinz. Was als banaler Nachbarschaftsstreit beginnt – ein ehemaliger Krabbenfischer will die Maulwürfe des Nachbarn mit einem Wasserschlauch ausschwemmen – endet mit dem Fund einer halb verwesten Hand im Erdhügel. Der verdächtige Nachbar entpuppt sich als Schiefel, Sörensens alter Schulfreund aus der ersten Klasse.

Regisseur Sven Stricker inszeniert diese Geschichte ohne überflüssige Erzählstimmen. Statt die Handlung nur voranzutreiben, entfalten sich die Dialoge organisch aus den Figuren, während Sörensens innere Monologe seine Gedankenwelt direkt spiegeln. Die Sprache ist präzise und charakterisiert die Personen durch treffende Bilder statt langer Beschreibungen.

Bjarne Mädel verkörpert Sörensen mit einer einzigartigen Mischung aus Melancholie und trockenem Humor, unterstützt von einer hochkarätigen Besetzung: Dietrich Hollinderbäumer als skurriler Nachbar, Matthias Matschke als Spurensicherer und Dietmar Wunder, dessen Stimme unweigerlich an James Bond erinnert. Das Ergebnis sind zwei Stunden Krimi-Unterhaltung, die trotz der schweren Thematik durch witzige Dialoge und eine authentische Geräuschkulisse besticht.

Sörensen geht aufs Haus

Autor und Regie: Sven Stricker

Mit: Bjarne Mädel, Birte Kretschmer, Udo Kroschwald, Felix von Manteuffel, Magdalena Höfner, Matthias Matschke, Dietmar Wunder, Ulrike C. Tscharre, Dietrich Hollinderbäumer, Barnaby Metschurat, Erika Skrotzki, Franz Röbig, Eliot Karow, Claudia Eisinger

Besetzung: Jürg Meister

Komposition: Jan Peter Pflug

Ton und Technik: Andreas Stoffels und Frank Klein

Regieassistenz: Stefanie Heim

Dramaturgie: Felix Lehmann

Deutschlandfunk 2026
13 Minuten
In dieser Folge widme ich mich der neuen ARD-Serie „Die Hexe von Pendach" (2026) von Julien Hebenstreit und Katharina Irmscher. Die Handlung spielt im Jahr 1700 und folgt der Nonne Agathe auf der Suche nach einem verschwundenen Findelkind in einem Dorf, das von Hexenprozessen und einem plötzlichen Schneesturm geprägt ist.

Besonders lobenswert ist die historische Fundierung der Serie: Die Autorinnen beleuchten faktenbasiert, dass Hexenverfolgung kein Mittelalter-Phänomen war, sondern in der frühen Neuzeit durch staatliche Beamte vorangetrieben wurde. Auch Themen wie Wetterzauber und Kinderhexenprozesse werden realistisch eingebunden.

Technisch ist die Produktion mit ihrem hervorragenden 3D-Sounddesign und der Musik absolut beeindruckend. Inhaltlich muss ich jedoch Abstriche machen: Die acht Folgen wirken stellenweise langatmig und das „Mystery" finde ich nicht. Für mich ist es eine technisch brillante, aber inhaltlich nicht ganz fesselnde Serie, die eher als historisches Lehrstück denn als spannender Thriller funktioniert.

Die Hexe von Pendach

Von Julien Hebenstreit und Katharina Irmscher

Mit Henriette Nagel, Christiane Roßbach, Jeremias Meyer, Johannes Nussbaum, Christoph Franken, Adnan Maral, Ulrike Willenbacher, Sina Reiß, Vassilissa Reznikoff, Max Poerting u.v.a.

Komposition: Ulrike Haage

Regie: Pauline Seiberlich

ARD 2026
15 Minuten
In dieser Episode tauche ich ein in die surreale Welt des britischen Hörspiel-Großmeisters Don Haworth und nehme sein skurriles Hörspiel „Verhaftet“ unter die Lupe. Dabei versuche ich zu entschlüsseln wie Haworths „Hörspiel-Regeln“ dieses Stück zu einem zeitlosen Paradebeispiel für tiefschwarzen britischen Humor und exzellentes Kopfkino machen.

Außerdem gibt es noch einen heißen Hörspieltipp, und zwar den Krimi „Das vierte Skalpell“ von Hans Gruhl.

Verhaftet

Mit: Wolfgang Rottsieper (Wachtmeister), Hans-Günther Müller (Richter), Ortwin Speer (Stanley), Dorothea Leonhard (Mutter)

Übersetzung aus dem Englischen: Hubert von Bechtolsheim und Marianne de Barde

Tontechnik: Helmut Dimmig

Regie: Klaus W. Leonhard

Das vierte Skalpell

Von Hans Gruhl

Mit Martin Hirthe u.a.

Regie: Curt Goetz-Pflug

SFB (rbb)/WDR 1966
46 Minuten
In dieser Folge des Hörspiel-Kritikers geht es nicht um ein Hörspiel, sondern um ganz viele Hörspiele. Diese macht Frank Rawel von "Leises Lärmen" und zwar allein. Also nicht ganz allein - die KI hilft ihm, um ganz unterschiedliche Charaktere zum Leben zu erwecken. Dabei entstehen herrlich lustige, skurrile und fantastische Hörspiele. Wie Frank dabei genau vorgeht, wird in dieser Folge verraten.

Tipp der Redaktion

Vielleicht hast du mal genug von Podcasts und würdest lieber ein Hörspiel hören. Dann könnte, ironischerweise, dieser Podcast genau das richtige für dich sein. Der Hörspiel-Kritiker empfiehlt jede Woche neue Hörspiele und gibt wertvolle Tipps, was sich zu hören lohnt.
Alle Tipps der Redaktion
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Ich höre gerne Hörspiele. Doch inzwischen ist das Angebot an Hörspielen und Hörspielpodcasts echt groß. Da frag ich mich oft: Welche lohnt es anzuhören und welche nicht? Deshalb geb ich hier Einschätzungen ab, welche Hörspiele hörenswert sind und wo ich lieber die Ohren von weglasse. Da ich mich bei meiner Auswahl fast nur auf die ARD-Audiothek beziehe, braucht niemand ein Musik-Streaming-Abo, um die vorgeschlagenen Hörspiele anzuhören. Mehr unter: https://hoerspiel-kritiker.kirschproduktion.de
Podcast melden

„Der Hörspiel-Kritiker: Welche Hörspiele lohnt es anzuhören?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz