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YOGA - OILS - LIFE! by urban yoga bremen Archiv

202 Episoden
8 Minuten
Erst du, dann die anderen – ist das wirklich so? Ich bin da nicht sicher. In dieser Episode spreche ich über Anahata – das vierte Chakra. Das Herzchakra. Und über eine Frage, die mich beschäftigt: Brauchen wir andere Menschen, um uns selbst zu finden? Anahata bedeutet im Sanskrit „der nicht geschlagene Klang" – das Herz schlägt aus sich selbst heraus. Ursprünglich. Unzerstörbar. Und trotzdem erlebe ich: Die Wärme eines anderen Menschen öffnet mein Herz – für mich selbst. Vielleicht ist Selbstliebe kein Soloprojekt. Vielleicht finden wir uns gerade dort, wo wir uns wirklich begegnen.
9 Minuten
Ich möchte offen sein. Für Menschen, für Begegnungen, für das Leben. Aber Offenheit hat einen Preis – sie macht uns auch verletzlich. Und genau da stellt sich die Frage: Wie bleibe ich offen – ohne mich zu verlieren? In dieser Episode spreche ich über Manipura – das dritte Chakra. Das strahlende Juwel. Die innere Festung. Viktor Frankl beschreibt es so: Worte und Angriffe von außen klopfen an unsere Tür. Aber sie kommen nur rein – wenn wir aufmachen. Wie wir lernen, bewusster zu öffnen. Unserer eigenen Kraft zu vertrauen. Und das Juwel in uns zum Leuchten zu bringen – auch unter Druck. Besonders dann.
10 Minuten
Kennst du das Gefühl – wenn dir der Teppich unter den Füßen weggezogen wird? Plötzlich. Ohne Vorwarnung. In dieser Episode starten wir eine neue Reise – durch die sieben Chakren. Und wir beginnen ganz unten. Beim Wurzelchakra – Muladhara. Dem Energiezentrum, das für alles steht, was uns trägt und hält. Sicherheit. Stabilität. Verwurzelung. Ich teile, wie ich in wackligen Momenten wieder Boden unter den Füßen finde – ganz konkret, ganz einfach. Und wie wir das gemeinsam auf der Matte üben können.
13 Minuten
Choose Love. Leichter gesagt als getan – das weiß ich. Denn wie oft begegnen wir anderen mit unseren eigenen Maßstäben? Unseren eigenen Erwartungen? Unserer eigenen Vorstellung davon, wie jemand sein sollte? In dieser Episode spreche ich über Upeksha – den Gleichmut aus dem Yoga Sutra – und darüber, was es wirklich bedeutet, jemanden so zu lieben, wie Gerald Hüther es beschreibt: Bedingungslos interessiert an der Entfaltung des anderen. Nicht meiner Vorstellung von ihm. Sondern an dem, was er/sie wirklich ist. Das ist keine kleine Übung. Aber vielleicht die wichtigste.
14 Minuten
Wir sind am Ende des Achtfachen Pfades angekommen. Oder doch am Anfang? In dieser Episode spreche ich über die letzten beiden Glieder – Dhyana und Samadhi. Über Zustände, die ich im yogischen Sinne wahrscheinlich nie vollständig erreichen werde. Und trotzdem kenne ich sie. Am Meer, wenn ich einfach nur den Wellen zuschaue. Im Flow auf der Matte, wenn Musik und Atem und Bewegung eins werden. In dem Moment, wenn nichts fehlt – und ich einfach da bin. Was der Psychologe Csikszentmihalyi das Glück des optimalen Erlebens nannte, beschrieb Patanjali vor Tausenden von Jahren als das Ziel des gesamten Achtfachen Pfades. Und ich bin auf dem Weg. Mal weiter vorne. Mal wieder ganz am Anfang. Aber ich mache weiter.
14 Minuten
Kennst du das Gefühl, einen vollen Tag hinter dir zu haben – und trotzdem irgendwie nicht wirklich dabei gewesen zu sein? Wir rennen, planen, funktionieren – und der Atem läuft einfach mit. Nebenbei. Bis wir merken, dass wir dabei unser eigenes Leben verpassen. In dieser Episode spreche ich darüber, wie der Atem der kürzeste Weg zurück ins Jetzt ist – und warum das Innehalten und das tiefe Durchatmen keine Schwäche ist, sondern genau da das wahre Leben stattfindet. Denn je bewusster wir atmen, desto klarer wird der Kopf, desto ruhiger wird der Geist – und desto mehr Energie haben wir für das, was wirklich zählt. Und natürlich: welche Atemtechnik uns diese Woche dabei begleitet – und welche ätherischen Öle uns helfen, loszulassen und neu zu empfangen.
18 Minuten
Auf der Matte fängt es an – aber es hört dort nicht auf. Wir sprechen über Asana, das dritte Glied des Achtfachen Pfades. Und darüber, was eine Yogahaltung eigentlich sein soll: s tabil und leicht. Nicht perfekt. Nicht besser als die Person auf der Matte nebenan. Denn genau da beginnt die eigentliche Übung – nicht im Körper, sondern im Kopf. Warum vergleichen wir uns so oft? Auf der Matte, im Job, im Leben? Was macht dieses ständige „Bin ich gut genug?" mit uns – und wie können wir da raus? Wir schauen gemeinsam, was Asana uns darüber lehrt. Und wie wir das, was wir auf der Matte üben – Präsenz, Ehrlichkeit, Selbstakzeptanz – in den Alltag mitnehmen können. Mit der Taube als Lehrmeisterin. Denn unsere Hüften lügen nicht
12 Minuten
Was hat Tinder mit Vertrauen ins Leben zu tun? In dieser Folge geht es um den Wunsch, Dinge zu kontrollieren – besonders dann, wenn es um etwas so Wichtiges wie Beziehungen geht. Dating-Apps geben uns das Gefühl, wir könnten die Liebe finden, wenn wir nur lange genug suchen, auswählen und entscheiden. Und gleichzeitig entsteht genau dadurch oft ein enormer Druck. Ich teile mit dir Gedanken aus einem persönlichen Erlebnis, die mich genau zu dieser Frage geführt haben – und nehme dich mit zu einer der schönsten Geschichten über Vertrauen: Siddhartha und der Fluss. Was wäre, wenn wir nicht alles steuern müssen? Was wäre, wenn sich das Wesentliche zeigt, wenn wir ein Stück Kontrolle abgeben? Diese Folge lädt dich ein, einen anderen Blick auf Kontrolle, Erwartungen und Vertrauen zu werfen – ganz praktisch für deinen Alltag.
17 Minuten
Muss ich wirklich immer besser werden – oder habe ich mich einfach noch nicht richtig kennengelernt? In dieser Folge tauchen wir in Svādhyāya ein – oft übersetzt als „Selbststudium“. Doch was, wenn es dabei gar nicht darum geht, dich zu optimieren? Sondern darum, dich ehrlich zu beobachten. Ohne sofort etwas verändern zu müssen. Du wirst eingeladen, die feinen Bewegungen in dir wahrzunehmen: Gedanken, die auftauchen. Reaktionen deines Körpers. Momente von Weite – oder Enge. Und vielleicht entsteht dabei eine leise Verschiebung: Weg vom „Ich sollte anders sein“ hin zu „Ah, so fühlt sich das gerade an.“ Mit einer einfachen, körpernahen Übung kannst du direkt mitspüren, wie dein Atem, dein Nervensystem und deine Aufmerksamkeit zusammenwirken. Diese Folge ist für dich, wenn du merkst, dass Selbstoptimierung dich eher müde macht – und du einen anderen Zugang suchst. Kein Fixen. Kein Besserwerden. Nur ein ehrliches Kennenlernen.
18 Minuten
Kennst du das? Du willst eigentlich ins Yoga. Oder früher schlafen. Oder dir endlich Zeit für dich nehmen. Und dann gewinnt doch wieder das Sofa. In dieser Folge geht es um genau diesen Moment zwischen Bequemlichkeit und Selbstachtung. Warum fällt es uns so schwer, bei dem zu bleiben, was uns eigentlich stärkt? Ich spreche über Tapas – das innere Feuer aus den Yoga Sutra – aber ganz alltagsnah. Es geht nicht um Drill. Nicht um Selbstoptimierung. Sondern um gesunde Disziplin. Du erfährst: Warum Motivation oft überbewertet wird Was Psychologie über nachhaltigen Antrieb sagt Woran du erkennst, ob du aus Druck oder Überzeugung handelst Warum manche Dinge in deinem Alltag nicht verhandelbar sein dürfen Und wie sich echte Disziplin im Körper anfühlt Diese Episode ist eine Einladung, dich selbst ernst zu nehmen. Nicht härter zu werden. Sondern klarer. Und vielleicht am Ende eine kleine Entscheidung zu treffen: Wo lasse ich mich nicht länger im Stich?
13 Minuten
Der Abend ist wunderschön, aber irgendetwas könnte noch besser sein. Der Job läuft, doch da ist dieses „Da geht noch mehr“. Die Yoga-Praxis fühlt sich gut an – und trotzdem vergleichst du dich. In dieser Folge sprechen wir über das zweite Niyama im Yoga: Santosha – Zufriedenheit. Nicht im Sinne von „Ist halt so“. Sondern als inneres Genug. Als bewusste Entscheidung, den Moment nicht ständig optimieren zu müssen. Wir schauen darauf, warum unser Geist fast automatisch nach dem „Noch besser“ sucht, was der sogenannte hedonische Adaptationseffekt damit zu tun hat, wie sich Zufriedenheit im Körper anfühlt – und wie du im Alltag üben kannst, den Baum einfach stehen zu lassen. Mit konkreten Beispielen aus dem Leben, aus der Yoga-Praxis und kleinen Impulsen, die du direkt ausprobieren kannst. Eine Folge über Fülle statt Mangel. Über 80 % statt Maximum. Und über die Frage: Wann ist es eigentlich genug?