YOGA - OILS - LIFE! by urban yoga bremen Archiv
202 Episoden
15 Minuten
Manche Entscheidungen sind ganz einfach. Und bei anderen drehen wir uns mit all unseren guten Argumenten immer wieder im Kreis. Was will ich eigentlich wirklich? Spricht da gerade meine Vernunft, meine Erfahrung oder meine Angst? Und was ist mit diesem leisen Gefühl, das mich in eine Richtung zieht, obwohl ich gar nicht genau erklären kann, warum? In dieser Episode geht es um Svadhyaya, das Selbststudium im Yoga, um die Frage, wer uns bei unseren Entscheidungen eigentlich berät – und darum, ob Freude, Vertrauen und Fülle vielleicht ein bisschen öfter mitentscheiden dürfen.
2 Minuten
Fleißig sein. Organisiert sein. Etwas schaffen. Irgendetwas ist schließlich immer zu tun. Aber was passiert, wenn ich einfach mal nichts Sinnvolles mache? In dieser Folge denke ich darüber nach, warum mir das allein immer noch schwerfällt, weshalb es zu zweit plötzlich ganz leicht wird – und warum Rumlümmeln äußerst sinnvoll sein kann.
12 Minuten
Sehen – oder doch erst ein Foto? ASMITA – wenn sich das Ich ins Erleben schiebt Ein wunderschöner Sonnenuntergang – und schon ist das Handy in der Hand. Aber warum eigentlich? Möchten wir den Moment festhalten? Ihn teilen? Oder vielleicht auch uns selbst darin sehen? In dieser Episode geht es um Asmita, eines der fünf Kleshas aus den Yoga Sutras. Um unser Ego, die Vorstellung davon, wer wir sind und wie wir sein sollten – und um diesen kleinen, oft unbemerkten Unterschied zwischen reinem Wahrnehmen und dem Moment, in dem wir uns selbst mit ins Bild bringen. Was passiert, wenn aus einem Erlebnis ein Teil unseres Selbstbildes wird? Und können wir üben, erst einmal nur zu sehen, zu spüren und zu erleben – ohne uns gleich darin einzuordnen? Dazu gibt es wie immer Impulse für die Yogamatte, Clary Sage als begleitendes ätherisches Öl und Reflexionsfragen für den Alltag.
2 Minuten
Ja oder Nein? Warum sind Entscheidung eigentlich so endgültig? Geht nicht manchmal auch: und? In mir sitzen dabei ganz unterschiedliche Berater am Tisch. Die einen wollen das Leben auskosten und Juchu! rufen. Die anderen erinnern an Zukunft, Sicherheit und Vernunft. Und wenn es wirklich wichtig wird? Dann müsste vielleicht noch jemand mit an den Tisch: der Mut. Nur kommt der nicht immer, wenn ich ihn rufe. Und du? Entscheidest du gern?
13 Minuten
Veränderung ist großartig. Solange sie mir gefällt. Wir wünschen uns Abwechslung, neue Erlebnisse und besondere Momente – und gleichzeitig möchten wir manches am liebsten für immer genauso bewahren, wie es gerade ist. Ein ziemlicher Widerspruch. In dieser Episode geht es um Pariṇāma, das Prinzip der ständigen Veränderung im Yoga Sutra, und um die Frage, warum wir Veränderung einerseits suchen und andererseits so gerne verhindern würden. Was haben Rāga und Dveṣa, Anhaftung und Abneigung, damit zu tun? Und kann uns Viveka, das klare Erkennen, dabei helfen, entspannter mit dem Wandel umzugehen? Eine Episode über Falten und Fernweh, das vermeintlich Gewöhnliche und die Erkenntnis, dass wir Veränderung vielleicht weder ständig suchen noch aufhalten müssen – weil sie sowieso längst geschieht.
89 Sekunden
53 Sekunden
Ein ganz normaler Alltag kann langweilig erscheinen. Bis es Zeiten gibt, in denen genau diese Normalität plötzlich unendlich wertvoll wird.
13 Minuten
Wie gut hören wir eigentlich zu, wenn uns ein anderer Mensch etwas erzählt? Ich habe in den vergangenen Jahren gelernt, leichter mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Dabei hilft mir vor allem meine Neugier: Ich möchte wissen, wer mir gegenübersitzt, was diesen Menschen bewegt, begeistert und geprägt hat. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie gerne Menschen erzählen – und wie selten wir manchmal wirklich nachfragen. In dieser Folge geht es darum, was echtes Interesse und aufmerksames Zuhören verändern können. Warum wir andere besser verstehen, wenn wir ihre Erfahrungen und Sichtweisen kennen. Warum Zuhören nicht bedeutet, derselben Meinung zu sein. Und wie ein Gespräch auch unsere eigene Perspektive verändern kann. Außerdem schauen wir auf Śravaṇa. Der Begriff stammt aus der vedantischen Tradition und bedeutet wörtlich „Hören“ oder „Zuhören“. Dort steht das Hören am Anfang eines Erkenntnisprozesses. Eine Folge über Neugier, Fragen, Zuhören – und darüber, warum ehrliches Interesse vielleicht eines der schönsten Geschenke ist, die wir einem anderen Menschen machen können.
9 Minuten
Mit LEBEN. LIEBEN. beginnt eine neue Reihe in meinem Podcast. Neben meinen Gedanken zu Yoga im Alltag möchte ich hier künftig kurze Texte und Geschichten teilen – über das Leben, das Lieben und die kleinen Momente, die uns innehalten lassen. Den Anfang macht der Text „Ankommen“. Was bedeutet es eigentlich, wirklich anzukommen? An einem Ort? Bei einem Menschen? Oder vielleicht bei sich selbst? Ich wünsche dir viel Freude beim Zuhören
15 Minuten
Nächsten Mittwoch habe ich drei Frauen zu Gast im Studio – eine von ihnen heiratet bald. Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Was bedeutet Commitment eigentlich? Nicht nur bei einer Hochzeit, sondern auch in den kleinen Momenten des Alltags. In dieser Folge nehme ich dich mit zu Sankalpa, einem inneren Gelübde aus dem Yoga – kein Vorsatz für morgen, sondern eine Wahrheit, die schon da ist und nur bekräftigt werden will. Du erfährst, warum ein Ja niemals ein Versprechen ist, sondern eine Entscheidung, die wir immer wieder treffen. Und ich lade dich ein, dir dein eigenes Sankalpa für deine Yogapraxis zu entwickeln. Vielleicht nimmst du eine Frage mit: Wozu stehst du gerade wirklich – auch wenn es niemand sieht?
13 Minuten
Diese Folge beginnt an einem Abend am Europahafen. Ich sitze mit Freunden bis spät in die Nacht, wir schauen Fußball – das Spiel selbst interessiert mich kaum. Aber irgendwann stelle ich meiner Freundin eine Frage: Wie fühlt es sich wohl an, von tausenden Menschen angefeuert zu werden? Und wie fühlt es sich an, als Torwart daneben zu greifen – und eine ganze Nation zu enttäuschen? Ausgehend von dieser Frage und dem Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden" nehme ich dich mit zu einer alten Unterscheidung aus der Bhagavad Gita: Rajas, die Kraft, die nach Anerkennung sucht. Und Sattva, die Klarheit, die aus sich selbst heraus handelt. Du erfährst, was das Prinzip der Aufgabentrennung damit zu tun hat, warum Vairagya – das Loslassen – im Yoga Sutra eine eigene Übung ist, und warum bei mir ausgerechnet ein Paar Glitzerschuhe zum kleinen Symbol dafür geworden ist. Vielleicht nimmst du eine Frage mit: Wo handelst du gerade für dich – und wo für die anderen?
17 Minuten
Dein Bauch hat meistens recht. Aber wie oft hören wir wirklich hin? In dieser Episode spreche ich über Ajna und Sahasrara – die letzten beiden Chakren unserer Reise. Über Intuition. Über das leise Wissen, das da ist – bevor der Kopf anfängt zu erklären. Und über Vertrauen. In den Bauch. In das Leben. In das, was größer ist als wir. Ich denke viel. Vielleicht zu viel. Und eine Freundin zeigt mir immer wieder, wie es auch geht. Außerdem – ein Rückblick auf alle sieben Chakren. Von der Basis bis zur Krone.
10 Minuten
Runterschlucken oder raus damit? Wann weißt du eigentlich, was wirklich wichtig ist zu sagen – und was lieber nicht? In dieser Episode spreche ich über Vishuddha – das fünfte Chakra. Das Kehlkopfchakra. Den Kloß im Hals kennen wir alle. Aber was steckt wirklich dahinter – und wie finden wir unsere eigene, klare Stimme? Es geht nicht nur darum, was wir sagen. Sondern wie wir es sagen – so dass der andere es hören kann. Und Raum hat, sich selbst zu äußern. Denn vielleicht beginnt echte Verbindung genau dort – wo zwei Wahrheiten nebeneinander Platz haben.