Podcaster
Episoden
10.02.2026
5 Minuten
Der wesentliche Unterschied zum Stromausfall liegt darin, dass sich
Stromerzeugungsanlagen aus Selbstschutzmaßnahmen vom Netz trennen
und erst im Rahmen eines koordinierten Netzwiederaufbaus Schritt
für Schritt wieder ans Stromnetz angebunden werden.
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03.02.2026
19 Minuten
Mit Augenmaß und ohne Schuldzuweisungen beleuchte ich, warum Ausmaß
und Betroffenheit nicht im Verhältnis zueinander standen und warum
Unwissenheit oft mehr verunsichert als fehlende Information. So
zeigt sich, wie Unsicherheit und fehlende Einordnung ganz konkrete
Folgen haben: Badewannen werden befüllt, obwohl die
Wasserversorgung weiter funktioniert. Gleichzeitig entstehen
Erwartungen an Versicherungen, die vielfach bitter enttäuscht
werden. Und selbst das als Vorzeigesystem propagierte Berliner
Katastrophenschutz-Leuchtturmkonzept stand in der Kritik, da es
erst spät aktiviert wurde.
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27.01.2026
16 Minuten
Der Stromausfall in Berlin Anfang Jänner 2026 sorgte bereits in den
ersten Minuten für massive öffentliche Kritik noch bevor viele
Betroffene überhaupt wussten was geschehen war. Diese Folge ordnet
die unterschiedlichen Kritiklinien ein die während und nach dem
Ereignis sichtbar wurden beleuchtet die Rolle von Politik Medien
und Behörden und zeigt einen zentralen Widerspruch unserer Zeit
auf: hohe Versorgungssicherheit im Normalbetrieb bei gleichzeitig
frei verfügbaren sensiblen Infrastrukturinformationen. Eine
recherchierte Reflexion mit Augenmaß über Wahrnehmung Kommunikation
und strukturelle Herausforderungen moderner Krisenbewältigung ohne
pauschale Verurteilungen.
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14.01.2026
11 Minuten
Ein gezielter Brandanschlag auf die Strominfrastruktur Berlins hat
bei widrigsten winterlichen Bedingungen rund 100.000 Menschen und
etwa 2.000 Betriebe über mehrere Tage von der Stromversorgung
abgeschnitten. Trotz der unbestritten herausfordernden Lage für
Betroffene und Einsatzkräfte blieb die Informationslage über den
gesamten Zeitraum hinweg stabil. Behörden, Nachrichtenportale und
soziale Medien berichteten durchgehend und in hoher Frequenz über
das Geschehen vor Ort. In Folge 62 von Blackout to go beleuchte ich
vorausschauend, warum das Ereignis, trotz seiner Schwere, kein
Blackout war und weshalb eine präzise Begriffswahl für die
öffentliche Einordnung so entscheidend ist.
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17.12.2025
7 Minuten
In dieser Folge erkläre ich kurz und knapp das Drei-Phasen-Modell
eines Blackouts von Herbert Saurugg und warum die
Durchhaltefähigkeit das Entscheidende ist.
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Über diesen Podcast
Hinter dem Begriff “Blackout“ verbirgt sich ein weite Teile Europas
betreffender und langanhaltender Stromausfall, welcher einen
unmittelbaren und länger andauernden Infrastrukturausfall sowie
einen längerfristigen Versorgungsausfall nach sich ziehen wird. Ein
Ereignis, dessen Ausmaße in unserer stromabhängigen und digital
vernetzten Welt, kaum vorstellbar sind. Experten sind sich einig!
Es ist nicht mehr die Frage ob, sondern nur mehr die Frage wann, es
zu einem Blackout kommen wird. Grund genug, damit sich
Einsatzorganisationen, Gemeinden und systemkritische
Infrastrukturbetreiber mit dem Thema auseinandersetzen und
angemessene Vorbereitungen, für den Fall der Fälle, treffen. Auch
ich, als Privatperson, habe adäquate Vorbereitungen für mich und
meine Familie getroffen. In erster Linie dadurch weil ich mich
dienstlich, auf Gemeindeebene, mit dem Thema Blackout
auseinandersetzten darf und sich dadurch Perspektiven eröffneten
welche dem Laien verborgen bleiben. • Alles was nicht vorbereitet
ist wird im Ereignisfall kaum zu beschaffen sein, denn alle sind
plötzlich und gleichzeitig betroffen. • Mit einer entsprechenden
Auseinandersetzung, ruhig und besonnen, ohne jegliche Panik, können
die möglichen Auswirkungen und Herausforderungen identifiziert,
beurteilt und somit geeignete Maßnahmen gesetzt werden, dies gilt
für Private, Betriebe, Behörden und Einsatzorganisationen
gleichermaßen. • Und nur eine vorbereitet Bevölkerung und eine
vorbereitete Gemeinde kann dieses unvorstellbare Ereignis
bestmöglich bewerkstelligen. Hier kommt mein Podcast ins Spiel!
Eine weitere Informationsmöglichkeit zum Thema Blackout. Für
Zwischendurch. Am Weg zur Arbeit, beim Spazieren, wann immer es
Ihnen passt. Ich verrate Ihnen, was da alles auf Sie, Ihre Familie,
die Blaulichtorganisationen und Behörden zukommt! Regelmäßig, etwa
in 14 tägigen Intervallen, schildere ich Ihnen meine privaten und
dienstlichen Erfahrungen sowie Eindrücke rund um das Thema
Blackout. Dabei dürfen auch Fehlgriffe und Rückschläge nicht
fehlen. Nebenbei serviere ich Ihnen Interviews mit Personen aus
systemkritischen Bereichen und garniere diese mit einigen Tipps für
eine einfache Krisenvorbereitung. Frei nach dem Motto: Besser haben
wie brauchen, aber mit ein wenig Disziplin und Hirn. Denn schon
Konfuzius sagte: In allen Dingen hängt der Erfolg von den
Vorbereitungen ab. Also bleiben Sie dran, hören Sie rein,
beurteilen Sie selbst und sorgen Sie dafür, dass auch ohne Strom
ein Birndl brennt!
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