Episoden

MobilfunkTalk Folge 26: Wie Warn-Apps und Cell Broadcast bei der Krisenkommunikation helfen
19.01.2026
22 Minuten
Moderator Hannes Rügheimer spricht mit Marianne Suntrup vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK, https://www.bbk.bund.de). Welche Rolle spielen Smartphones, Warn-Apps und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast in der Krisenkommunikation? Wie erreichen Warnungen wirklich alle Bürgerinnen und Bürger? Und wie lassen sich Panik, Alarm-Müdigkeit oder Überforderung vermeiden? • Das BBK ist im Krisenfall für die Warnung der Bevölkerung zuständig. Es ist verantwortlich für die Warn-Infrastruktur, die neben Sirenen heute auch den Mobilfunkdienst Cell Broadcast, Warn-Apps wie NINA oder Katwarn, und weitere Kanäle umfasst. • Die letzten bundesweiten Warntage haben gezeigt: Cell Broadcast erreicht die meisten Menschen – mittlerweile über 70 Prozent. Das BBK empfiehlt aber dringend, zusätzlich eine Warn-App auf dem Smartphone zu installieren. • Außerdem sei erforderlich, die Eigenvorsorge der Bevölkerung zu verbessern. Informationsmaterial und Checklisten des BBK helfen dabei. Dies trage zur nötigen Resilienz in Krisen- und Katastrophenfällen bei.
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MobilfunkTalk Folge 25: Mobilfunkausbau in Verbindung mit Natur- und Landschaftsschutz
02.12.2025
25 Minuten
Moderator Hannes Rügheimer spricht mit Ralf Reinhardt, Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin (https://www.ostprignitz-ruppin.de). Der Landrat berichtet über praktische Erfahrungen mit der Frage, wie sich Mobilfunkausbau mit dem Schutz von Umwelt und Natur übereinbringen lässt. • Mobilfunkausbau und der Schutz von Natur und Umwelt erfordern eine komplexe Interessenabwägung. Eine Versorgung mit Mobilfunk ermöglicht etwa Notrufe, digitale Anwendungen zum Beispiel in der Forstwirtschaft, aber auch bessere Orientierung für Spaziergänger und Wanderer. • Beim Aufbau einer Mobilfunkstation in einem Schutzgebiet erfolgen strenge Prüfungen. Wird die Baugenehmigung erteilt, findet ein Ausgleich entweder durch Naturalkompensation oder durch Zahlung einer Ausgleichsbetrags statt. • Für den Aufbau eines Mobilfunkstandortes muss nicht nur ein Mast errichtet werden, sondern auch die entsprechende Stromversorgung zugeführt werden. Wird ein Kran benötigt, braucht dieser wiederum eine geeignete Zufahrt und Aufstellfläche. • Sinnvoll und beschleunigend sind ein enger Austausch zwischen der lokalen Verwaltung und den Ansprechpartnern bei Turmbaugesellschaften oder Mobilfunkbetreibern. Die Verwaltung kann den Prozess unterstützen, indem sie Kompetenzen bündelt und die richtigen Ansprechpartner vermittelt.
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MobilfunkTalk Folge 24: Wie die Digitalisierung in Kommunen vorankommt und was sie bringt
22.09.2025
35 Minuten
Moderator Hannes Rügheimer spricht mit Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund über den aktuellen Stand der Digitalisierung in deutschen Städten und Gemeinden Der Deutsche Städte- und Gemeindebund e. V. (DStGB, https://www.dstgb.de) vertritt als kommunaler Spitzenverband die Interessen von Kommunen gegenüber der Politik in Deutschland und Europa. Daher ist er auch der ideale Ansprechpartner, um einen Einblick in den aktuellen Stand und die Zukunft der digitalen Transformation auf kommunaler Ebene zu erhalten.
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MobilfunkTalk Folge 23: Mobilfunknetze werden effizienter und klimafreundlicher
04.08.2025
21 Minuten
Moderator Hannes Rügheimer spricht mit Anita Döhler, Geschäftsführerin der Anbieterallianz NGMN – der Next Generation Mobile Networks Alliance (https://www.ngmn.org). Dieser Zusammenschluss von Mobilfunknetzbetreibern wirkt an der Entwicklung künftiger Mobilfunkgenerationen mit. In der Podcast-Folge sprechen wir darüber, wie es um die Energieeffizienz von Mobilfunk bestellt ist, und wie sie künftig noch verbessert werden soll.
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MobilfunkTalk Folge 22: Das Difu-Mobilfunkgutachten zur Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber
11.06.2025
18 Minuten
Moderator Hannes Rügheimer spricht mit Theresa Hohmann vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu, https://difu.de). Sie ist dort Projektleiterin für das Mobilfunk-Gutachten, das zuletzt für die Jahre 2023/2024 (https://difu.de/projekte/mobilfunkgutachten-2023) veröffentlicht wurde. Regelmäßig überprüft das Deutsche Institut für Urbanistik, inwieweit die Mobilfunk-Netzbetreiber die von ihnen abgegebene Selbstverpflichtung (https://www.kommunalinfo-mobilfunk.de/dokumente-zur-kommunalabstimmung-von-mobilfunksendeanlagen) einhalten, die Öffentlichkeit transparent über den Mobilfunkausbau zu informieren und beim Ausbau ihrer Netze eine enge Abstimmung mit den Städten und Gemeinden vor Ort vorzunehmen. Das jüngste Gutachten belegt: Die Abstimmung klappt weitgehend reibungslos, die dafür etablierten Prozesse und Verfahren haben sich bewährt. Insgesamt fühlen sich die Verantwortlichen in den Kommunen durch die Mobilfunknetzbetreiber gut informiert. Auch die Informationsangebote der Mobilfunknetzbetreiber sowie des Informationszentrums Mobilfunk wurden untersucht. Wie schon in den Vorjahren wurden diese Angebote im Gutachten positiv bewertet.
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Forschung, Technik, Nutzen, Anwendungen, Verbraucherschutz und Sicherheit – wir informieren sachlich und wissenschaftsbasiert über alle Aspekte von Mobilfunk. Jetzt auch als Podcast.

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