Podcaster
Episoden
25.02.2026
54 Minuten
Sektorengrenzen überwinden, die Diabetes-Versorgung verbessern –
das ist der große Wunsch, das große Ziel auf beiden Seiten. Wie
lassen sich die Grenzen zwischen Klinik und Praxis einreißen?
Darüber tauschen sich Professorin Dr. Susanne Reger-Tan und Dr.
Tobias Wiesner intensiv aus. Prof. Reger-Tan ist Direktorin der
Klinik für Diabetologie und Endokrinologie am Herz- und
Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen und Mitglied im Vorstand des
BVKD – Die Diabetes-Kliniken; Dr. Wiesner, tätig als Internist mit
dem Schwerpunkt Diabetologie am MVZ Stoffwechselmedizin in Leipzig,
vertritt die ambulante Diabetologie. Er ist Vizepräsident der DDG
und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands
Niedergelassener Diabetologen (BVND). Sie diskutieren über Grenzen
und wie man sie überwindet, über Berührungspunkte, über Daten, die
die Grenzen nicht passieren können, über die lahmende
Digitalisierung und die Hoffnung, dass mühsame Umwege irgendwann
nicht mehr nötig sein werden. Daran arbeiten sie beide. Themen und
Zeiten • Hackathon „Blue Code“ zur Krankenhaus-IT– Diabetes-Teams
und Controller kooperieren (03:17) • Herausforderungen der
ambulanten Diabetologie (04:54) • Schwierigkeiten beim Teilen von
Diabetes Daten und fehlende Anamnese Übermittlung (06:09) • EPA
Problematik & fehlende sektorübergreifende digitale Zugänge
(08:22) • Aktuelle Sektorengrenzen und Unterschiede in Ausbildung
& Weiterbildung (10:25) • Relevanz von Diabetes im Krankenhaus:
höhere Risiken, längere Liegezeiten, Kosten, Digitalisierung als
Voraussetzung für sektorenübergreifende Versorgung und effiziente
Kommunikation (13:00) • Diabetes Units in Kliniken mit Beteiligung
der Schwerpunktpraxen (16:52) • Vergütungsstrukturen, DRG Probleme
& Forderung nach echten hybriden DRGs in beide Richtungen
(22:03) • Kosten der Diabetesversorgung ambulant vs. stationär;
verpflichtende Einbindung der Diabetes-Edukationsberufe statt
Querfinanzierung (24:55) • Mit Hilfe der Digitalisierung
Sektorengrenzen überwinden (31:01) • Digitales DMP (dDMP) (33:15) •
Ausbildung fördern – über Sektorengrenzen hinweg;
Weiterbildungsverbünde (44:06) • Drei Wünsche frei: Was soll sich
bis 2030 ändern? (50:30) Weiterführende Informationen • Prof. Dr.
Susanne Reger-Tan, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Direktorin der
Klinik für Diabetologie und Endokrinologie:
https://www.hdz-nrw.de/contentnavigation/cv/prof-dr-med-susanne-reger-tan.html
• Dr. Tobias Wiesner, MVZ Stoffwechselmedizin Leipzig:
https://www.stoffwechselmedizin-leipzig.de/aerzte/#c66014 •
Interview mit Prof. Reger-Tan im diatec journal:
https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/artikel/wir-brauchen-fuer-diabetes-fachkliniken-eine-perspektive
• Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND):
https://www.bvnd.de/startseite/ • BVKD – Die Diabetes-Kliniken:
https://www.bvkd.de/de/ • Positionspapier des BVND 2025:
https://www.bvnd.de/position/bvnd-positionspapier/ • Stellungnahmen
des BVKD – Die Diabetes-Kliniken:
https://www.bvkd.de/de/presse/stellungnahmen, Stellungnahme zum
KHAG – Handreichung für die BVKD-Mitgliedshäuser:
https://www.bvkd.de/images/Presse/Stellungnahmen/251127_KHAG_Update_BVKD.pdf
• Stellungnahmen der Deutschen Diabetes Gesellschaft:
https://www.ddg.info/politik/stellungnahmen • Agenda Diabetologie
2030 – ein Update:
https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/251209_Agenda_Diabetologie2030_-_Update.pdf
• Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2026:
https://www.ddg.info/politik/veroeffentlichungen/gesundheitsbericht,
Artikel „Sektorenübergreifende Versorgung in der Diabetologie“ auf
Seite 102 https://www.medical-tribune.de/podcast/o-ton-diabetologie
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11.02.2026
39 Minuten
60 bis 70 % der Menschen mit Diabetes – vor allem mit
Typ-2-Diabetes – haben eine Fettlebererkrankung. Früherkennung?
Obwohl sehr wichtig, wird selbst bei Menschen mit Diabetes oft
nicht daran gedacht. Genau dafür setzt sich Professor Dr. Michael
Roden ein. Der Sprecher des Vorstands und wissenschaftliche
Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf
erläutert die diagnostischen Herausforderungen, erklärt, wie
wirksam die Früherkennung mittels des FIB-4-Index sein könnte und
welche zusätzlichen Untersuchungen möglich sind. Natürlich sind
auch die Therapieoptionen ein wichtiges Thema (Resmetirom,
GLP1-Rezeptoragonisten, neuartige Therapien). Prof. Roden gibt
außerdem einen Einblick in die Forschung am DDZ zu vaskulären
Veränderungen der Leber. Extra: ein Ausblick auf die
wissenschaftlichen Schwerpunkte des Kongresses der Central European
Diabetes Association (CEDA) in Düsseldorf – Prof. Roden ist 2026
Kongresspräsident. Themen und Zeiten: • Prävalenz von MASLD bei
Menschen mit Diabetes (2:22) • Genetische und metabolische
Risikofaktoren (u.a. PNPLA3-Gen) (3:34) • Früherkennung und
Bedeutung des FIB 4 Index (6:30) • Diagnostische Weiterführungen:
Elastografie, MRT Spektroskopie, Biopsie (11:05) • Neue
Nomenklatur: MASLD, MASH, MetALD (15:24) • Therapieoptionen:
Resmetirom, GLP1 RA, neue pharmakologische Ansätze (19:21) •
Forschung zu vaskulären Veränderungen der Leber (Fenestrierungen,
Semaphorine) (27:30) • Ausblick auf den CEDA Kongress 2026 &
Bedeutung der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (29:36)
Weiterführenden Informationen: • Prof. Dr. Michael Roden auf der
Seite des DDZ: https://ddz.de/ueber-uns/organisation/vorstand/ •
DDG Praxisempfehlung „Diabetes & Fatty Liver“:
https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Englische_Leitlinien/Diabetes_and_Fatty_Liver.pdf
• Neuer Ansatz gegen Fettleber:
https://ddz.de/neuer-ansatz-gegen-fettleber/ • CEDA-Kongress 2026:
https://ceda2026.com/ • DDG Leitlinie „Diabetes & Fatty Liver“:
https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Englische_Leitlinien/Diabetes_and_Fatty_Liver.pdf
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04.02.2026
52 Minuten
Unser Gesprächspartnerin Dr. med. Katja Schaaf erläutert, warum
patientenzentrierte Gesprächsführung ein zentraler Baustein
moderner Diabetes-Versorgung ist. Sie beschreibt, wie sich mit
gezielten Fragen und einer bewertungsfreien Haltung verborgene
Alltagshindernisse sichtbar machen lassen und weshalb solche
Gespräche trotz vermeintlichen Mehraufwands effektiv sind und oft
Zeit sparen. Dr. Schaaf erklärt zudem, wie sich Empathie,
strukturiertes Nachfragen und authentische Kommunikation verbinden
lassen, um schneller an relevante Informationen zu kommen und
gemeinsam realistische Therapieziele zu definieren. Darüber hinaus
zeigt sie typische Stolpersteine im Praxisalltag auf, berichtet aus
ihrer Arbeit in den DDG-Seminaren „Kommunikation und
patientenzentrierte Gesprächsführung in der Diabetologie“ für
angehende Diabetologinnen und Diabetologen. Sie plädiert zudem
dafür, die Ausbildung in menschlich‑fachlicher Gesprächsführung
schon ins Medizinstudium stärker zu integrieren. Dr. Katja Schaaf
ist Ärztin mit den Zusatzqualifikationen in Kinder- und
Jugendmedizin, Diabetologie und Endokrinologie, Ernährungsmedizin
und Psychosomatik. Sie ist tätig in einer Klinik und arbeitet als
selbstständiger Coach. Themen und Zeiten: • Vorstellung von Dr.
Katja Schaaf und Einführung in das Thema patientenzentrierte
Gesprächsführung (00:45) • Schlüsselerlebnisse und Einfluss der
Ausbildung auf Dr. Schaafs kommunikativen Ansatz (02:45) •
Grundprinzipien der patientenzentrierten Gesprächsführung und
Umgang mit Zeitknappheit (06:22) • Abkehr von rein an Werten wie
dem HbA1c orientierten Vorgaben und stärkere Fokussierung auf
individuelle Lebensumstände (12:48) • Kommunikation unter
Zeitdruck: Wie gezieltes Unterbrechen Gespräche effizienter macht
(17:17) • Typische Stolpersteine im Praxisalltag und Umgang mit
passiven oder überforderten Patientinnen und Patienten (23:45) •
Umgang mit sehr erfahrenen Diabetes-Alltagsexperten und Ausblick
auf die Zukunft der Arzt-Patienten-Kommunikation (47:44)
Weiterführende Informationen: • Website Dr. med. Katja Schaaf:
https://www.drkatjaschaaf.de/ • Kurse „Kommunikation und
patientenzentrierte Gesprächsführung in der Diabetologie“ in der
DDG Akademie:
https://www.ddg.info/ddg-akademie/fuer-aerztinnen/kurs-patientenzentrierte-kommunikation;
Kurs von Dr. Schaaf:
https://www.drkatjaschaaf.de/kommunikation/kommunikation-und-patientenzentrierte-gespraechsfuehrung/
• S1-Leitlinie „Das anamnestische Erstgespräch in der
hausärztlichen Praxis - Module der Gesprächsführung mit einer/m
bisher unbekannten Patientin oder Patienten“:
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-065 •
NVL-Therapie des Typ-2-Diabetesmit Kapitel Partizipative
Entscheidungsfindung
https://www.ddg.info/behandlung-leitlinien/leitlinien-praxisempfehlungen
• Coaching-Ausbildung für Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und
Therapeuten von Dr. Schaaf und Dipl.-Psych Verena Wendt:
https://www.mind4health.de/angebot/back-to-life-coach/ • Buch
„Diabetes mellitus: Perspektivwechsel“ von Dr. Schaaf und Maren
Sturny (mit Leseprobe):
https://shop.tredition.com/booktitle/Diabetes_mellitus_Perspektivwechsel/W-956-534-893
• Ausführliches Interview mit Dr. Schaaf auf der
Diabetes-Anker-Website:
https://diabetes-anker.de/behandlung/hinter-die-dinge-schauen-kinder-diabetologin-und-coach-dr-katja-schaaf-im-interview/
https://www.medical-tribune.de/medizin/diabetologie/wie-gelingen-gute-und-effektive-arzt-patienten-gespraeche-frau-dr-schaaf
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28.01.2026
31 Minuten
Diese Sonderfolge von O‑Ton Diabetologie berichtet direkt von der
15. diatec‑Fortbildung, die vom 22. bis 24. Januar 2026 in Berlin
stattgefunden hat. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Ergebnisse
des dt-reports 2026, der Entwicklungen bei CGM‑, Pumpen- und
besonders AID‑Systemen detailliert abbildet. Expertinnen und
Experten wie Barbara Bitzer, Prof. Dr. Lutz Heinemann, Prof. Dr.
Bernhard Kulzer und Dr. Tobias Wiesner ordnen die Daten ein: stark
wachsende AID‑Nutzung, anhaltende Herausforderungen in der
Telemedizin, steigender Praxisaufwand durch komplexere Technologien
und der weiterhin fehlende interoperable Datenaustausch. Zudem geht
es um politisch‑strukturelle Rahmenbedingungen, Nachwuchsfragen und
praxisnahe Lösungsansätze aus Workshops und Hackathon. Zeiten und
Themen: • Einführung und diatec‑Atmosphäre (00:00:45) • Stellenwert
des DT‑Reports, wachsende Nutzung moderner Technologien,
identifizierte Hürden wie fehlende Interoperabilität, Bedeutung für
politische Arbeit, Charakter der diatec‑Fortbildung – mit Barbara
Bitzer (00:04:05) • Politische Rahmenbedingungen, aktuelle
Herausforderungen der Diabetologie, Nachwuchsmangel, steigender
Praxisaufwand, Bedeutung des fachlichen Austauschs – mit Prof. Dr.
Lutz Heinemann (00:06:14) • Anstieg der AID‑Systeme, zentrale
Ergebnisse des DT‑Reports, geringe Digitalisierung, stagnierende
Telemedizin, höherer Aufwand in Praxen, Bedarf an interoperablen
Strukturen mit Prof. Dr. Bernhard Kulzer (00:14:10) • Bedeutung der
Diabetes‑Technologie, internationale Vergleiche, Herausforderungen
durch Ressourcen- und Betreuungsaufwand, Zukunftserwartungen,
Interoperabilität als Schlüsselthema – mit Dr. Tobias Wiesner
(00:21:03) • Einblicke in Workshops, KI‑Diskussionen, neuer
Parameter Time in Normal Glycemia, Nachwuchsthemen, Ergebnisse des
Hackathons – mit Dr. Katrin Kraatz (00:27:42) Weiterführende
Informationen: • diatec-Fortbildung: https://diatec-fortbildung.de/
• Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG): https://www.ddg.info/ •
dt-report: https://dt-report.de/ • diateam: https://diateam.de/
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14.01.2026
31 Minuten
Prof. Bernhard Kulzer und Prof. Lutz Heinemann geben einen Ausblick
auf die diatec 2026, die jährliche Fortbildungskonferenz für
Diabetes-Technologie und Digitalisierung in Berlin. Die beiden
Organisatoren der Veranstaltung berichten über die
Programm-Highlights, die Bedeutung persönlicher Interaktion sowie
aktuelle Herausforderungen für Behandlungsteams wie fehlende
Interoperabilität, digitale Diabetes-Akten und praxisnahe
Daten-Flüsse. Zudem werden der erstmals stattfindende Hackathon,
die Präsentation der Ergebnisse des dt-reports 2026 mit
europäischen Vergleichsdaten sowie mehrere Schwerpunkt-Sessions aus
Klinik und Praxis angeboten – ergänzt durch besondere Vorträge und
kontroverse Diskussionsformate. Themen und Zeiten: • Ablauf,
Atmosphäre und Besonderheiten der diatec-Fortbildung (00:02:31) •
Interoperabilität als Schwerpunktthema 2026 – nationale und
europäische Perspektiven (00:07:20) • Elektronische Patientenakte,
digitale DMPs und Integration in die Versorgung (00:12:58) • Neue
Formate wie der Hackathon und weitere Programm-Highlights inkl.
KI-Symposium (00:14:28) • Ökonomische Herausforderungen,
Versorgungsperspektiven und DT-Report mit internationaler
Beteiligung (00:19:52) Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4fpjt7z
Weiterführende Informationen: • diatec-Website:
https://diatec-fortbildung.de/ • Programm der diatec 2026:
https://diatec-fortbildung.de/programm/ • diateam-Website:
https://diateam.de/ • dt-Report-Website: https://dt-report.de/ •
Website von Science-Consulting in Diabetes: https://science-co.de/
• FIDAM-Website: https://www.fidam.de/ Dieser Podcast ist
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Über diesen Podcast
Neue Diabetestechnologien und Behandlungsformen, aktuelle
Forschungsergebnisse und Leitlinienupdates, Reizthemen der
Gesundheitspolitik und der Digitalisierung – all dies sind Themen
des Podcasts O-Ton Diabetologie. Dazu reden wir mit spannenden
Persönlichkeiten aus der Diabetologie. O-Ton Diabetologie, das sind
Günter Nuber, Leiter des Teams Diabetologie im Medienverbund der
MedTriX Deutschland und Chefredakteur der diabetes zeitung, Michael
Reischmann, Ressortleiter Politik und Wirtschaft am Standort
Wiesbaden, sowie Jochen Schlabing, ebenfalls Redakteur der MedTriX
Group. Den Podcast O-Ton Diabetologie gibt es alle 14 Tage
mittwochs. Abonnieren Sie uns und machen Sie auch gerne
Themenvorschläge. Kontakt zur Redaktion unter:
o-ton-diabetologie@medtrix.group
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