Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod Archiv
168 Episoden
25 Minuten
1944 geboren, hat „Maschine“ gerade einen runden Geburtstag gefeiert: der Sänger, Gitarrist und Komponist Dieter „Maschine“ Birr. Warum man ihn „Maschine“ nennt, erfahren wir hier in einem launigen Gespräch aus „berufenem Mund“. Darin kommen wir gleich zu Beginn aufs Alter zu sprechen, das er mit Humor nimmt. Denn: „Nach dem Tod hat man ja keine Möglichkeit mehr, zu lachen. Deshalb sollte man das vorher machen.“ und etwas drastisch ergänzt „Maschine“: „Der Tod kann mich mal am Arsch lecken.“ Fast im selben Atemzug erzählt er von seinem Fanclub, der „Auf das Leben“ – nach einem Lied von ihm – heißt. Auch der Award, dem ihn Sony gerade fürs Lebenswerk – „… mit mehr als 70 Single-Produktionen, 80 Veröffentlichungen auf LP, Musikkassette, CD und 20 DVDs erreichte er eine Auflage von über 25 Millionen Bild- und Tonträgern und zählt damit zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Künstlern …“ – verliehen hat, heißt „Life Time Award“. Von 1969 bis zum Ende der Band 2016 war er Frontmann der „Puhdys“, die sich 1989 schon einmal aufgelöst hatten, um dann ab 1992 aber höchst erfolgreich weiterzumachen. Die erste „Maschine“-Solo-LP erschien 1986, wozu Petra eine ganz persönliche Geschichte in diesem Podcast erzählt … Apropos Solo: Im März 2024 ist „Maschines“ neueste CD „Mein Weg“ erschienen und ein Buch dazu gibt es auch mit dem Titel: „Was bisher geschah“. Im April 2024 habe ich „Maschine“ in seinem Haus in Neuenhagen bei Berlin besucht und wir haben – wie es sich für diesen Podcast gehört – übers Leben geredet; u.a. darüber, dass er „eine Eule“ ist, inwiefern eine Musikschule wichtig ist, um Berufsmusiker zu sein und dass er nunmehr 80 Jahre lang „ohne größere Vorfälle“ gelebt hat. Was den Tod betrifft, behauptet er: „Ich rede nicht gern über den Tod.“, um dann doch ganz schön viel darüber zu sprechen. Auch darüber, wer seine Trauerrede halten soll und wie es war, als er die Trauerrede für seine Mutter oder für „Lord Ulli“ von den Lords gehalten hat. Sein Fazit: „Ich hab‘ keine Angst vorm Tod, aber ich freue mich auch nicht darauf.“
30 Minuten
Der Ministerpräsident Thüringens wurde 1956 in Niedersachsen als Sohn einer studierten Hauswirtschaftsleiterin und seines Vaters, der aus einer alten Kaufmannsfamilie stammt, geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters zog die Familie zunächst nach Rheinhessen und dann an die Lahn zwischen Marburg und Gießen. Warum er Hochdeutsch spricht, Platt ganz gut versteht und nur ein bisschen sprechen kann, erklärt Bodo Ramelow in diesem Podcast. Er ist gelernter Einzelhandelskaufmann und hat 1977 die Fachhochschulreife an der Fachoberschule Marburg erworben. Seit 1981 war er Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen und von 1990 bis 1999 Landesvorsitzender der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) in Thüringen. 1999 wurde Bodo Ramelow Mitglied der PDS, später DIE LINKE. Er saß mehrere Legislaturen im Thüringischen Landtag und war von 2005 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2014 ist er – mit einer Unterbrechung von 6 Wochen – Thüringer Ministerpräsident. Als solchen habe ich ihn 2016 als Moderatorin eines „Tourismus-Dialogs“ in Berlin persönlich kennengelernt, woraus entstanden ist, dass er mich im selben Jahr mehrere Stunden durch Erfurt geführt hat. Dabei habe ich viel über meine Heimatstadt gelernt und erlebt, dass er ein sehr nahbarer Ministerpräsident ist, mit dem man – auch bei einem privaten Spaziergang – Zeit braucht. Warum? Das erfährt man im Podcast. Als er später auch mit dem Springer-Chef Mathias Döpfner durch Erfurt gelaufen ist, hat Bodo Ramelow ChatGPT in der Praxis kennengelernt: als beeindruckend, denn KI kann – trotz ethischer Fragen – im Alltag helfen, wie Ramelow beispielhaft erklärt. Und: KI ist beängstigend, wenn z.B. Manipulationen politische Prozesse stark beeinflussen – wie den Brexit … Bodo Ramelow will trotzdem „… mit einer Fröhlichkeit und Gelassenheit weiter Politik machen.“ Anfang Mai 2024 habe ich Bodo Ramelow – anlässlich der „Rede meines Lebens“ – in der Staatskanzlei in Erfurt besucht und wir haben übers Leben – u.a. neue Formen des Miteinanders von Jung und Alt auf dem Land mit der Option „Muskel-Hypothek“ gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – über den Tod. Damit hatte er ganz real schon als Elfjähriger zu tun, als sein Vater in seinen Armen starb. „Ein Ur-Erlebnis“, wie Ramelow es nennt. Und: „Ich habe mich wieder und wieder mit der Frage Leben und Tod auseinandersetzen müssen“. Beide Söhne hatten Krebs … Nicht zuletzt spielt auch der Amoklauf am „Gutenberg-Gymnasium“ 2002 in Erfurt in seinem Leben noch heute eine Rolle. Bodo Ramelow betont: „Der Tod ist keine Frage von Lebensalter. Es ist eine Frage von Einstellung und der Normalität." Und auch zum selbstbestimmten Sterben bezieht er klar Position.
23 Minuten
1949 als Tochter eines (Klassik-begeisterten) Arztes und einer Krankenschwester in Berlin geboren, war ihr die Musik sozusagen in die Wiege gelegt. Mittlerweile steht sie seit 55 Jahren als Sängerin und Schauspielerin auf der Bühne. In ihrer 2013 erschienenen Autobiografie „Was treibt mich nur“ beschreibt sie ihr Leben und – sobald Zeit ist – steht das nächste Buch an. Entdeckt wurde „die Lütte“ von Klaus Lenz (Bigband) und bekannt v.a. an der Seite von Reinhard „Lacky“ Lakomy (Traumzauberbaum). Nach ihrer Ausreise in den Westen Mitte der 80er Jahre gab sie in der „Dreigroschenoper“ über Jahre die Lucy in Berlin, Hamburg, Köln und auch im Ausland. Seit 2010 spielt sie die Rolle der Hausfrau Doris Bertram in der Trilogie „Heiße Zeiten“ und ist mit dieser Produktion seitdem erfolgreich in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und Luxemburg auf Tournee – obwohl sie 2022 die Diagnose Brustkrebs bekam. Auch ihre Tochter Ulrike Weidemüller, die „die Lütte“ auch öffentlich liebevoll „Kindschwein“ nennt, ist Sängerin und aktuell mit Alphaville weltweit unterwegs. Im Frühjahr 2024 habe ich die Lütte – anlässlich der „Rede meines Lebens“ – in ihrer Wohnung besucht. Wir haben in der Küche gesessen und übers Leben und – wie sich das für diesen Podcast gehört – den Tod gesprochen. Damit geht sie offensiv um und hat ihren Kollegen – typisch „Lütte“ – gesagt: „Wenn ich auf der Bühne umfalle: Bevor ihr den Arzt holt, bitte die Presse .“ Und: „Sterben möchte ich mit einem blöden Spruch auf den Lippen.“ Ja, und welche Musik erklingt dann in der Trauerfeier? Lasst euch überraschen!
19 Minuten
1956 in Hamburg geboren, ging es für STOPPOK als Schulkind ins Ruhrgebiet und dann für viele Jahre nach Bayern, um jetzt – wegen der Liebe – wieder in seiner Heimatstadt Hamburg zu leben. Seit 50 Jahren steht der Multiinstrumentalist, Rockmusiker und Filmmusik-Komponist auf der Bühne, hat diverse Preise (u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis) in der Tasche und gerade sein 20. Album namens „Teufelsküche“ veröffentlicht. Darauf: Songs u.a. mit Alin Coen, Olli Schulz und Cäthe. Der Song „Vom Tod kein Wort“ – aktuell in der „Liederbestenliste“ auf Platz 1 – war für mich Anlass, mit STOPPOK für diesen Podcast zu sprechen und also landen wir auch ziemlich schnell beim Tod. STOPPOK hat damit kein Problem: „Indem du darüber nachdenkst, dass irgendwann mal Schicht ist, nimmts du das Leben natürlich ganz anders und intensiver wahr.“ sagt er. Und findet die wunderbare Zeile im Song: „Solange wir da sind, ist er nicht da. Und wenn er dann da ist, sind wir nicht mehr da-da-da“ Im Podcast erklärt er diesen Schluss … „Für mich ist die Bühne der sicherste Ort auf der Welt.“ sagt er und Tausende singen in seinen Konzerten jede Zeile aller seiner Songs mit. Na, fast alle – in jedem Falle Songs wie: „Dumpfbacke“ oder „Learning by Burning“. 2022 hatte er einen Herzinfarkt, den er zunächst gar nicht ernst genommen hat. Mit nunmehr drei Stents geht er wieder auf Tour: Gleich 2023 gab er eine 35 Tage Solo-Tour und 2024 war er im Frühjahr mit Band unterwegs; u.a. im Kesselhaus in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg. Dort habe ich ihn – anlässlich der „Rede meines Lebens“ – vor seinem Konzert getroffen und wir haben übers Leben und – natürlich – über den Tod gesprochen. Soviel ist klar: Auf seiner Beerdigung wird kein STOPPOK-Song erklingen; „denkbar“ ist aber „Fairytale of New York“ von The Pogues … Hier kommt die 106. Episode meines Podcasts "Schwarz hören" mit STOPPOK.
28 Minuten
Die Schauspielerin, Sängerin und Multi-Instrumentalistin „… zog aus, das Fürchten zu verlernen“. Sie spricht sechs Sprachen und kann – mit nicht einmal 40 – auf eine beachtliche Karriere verweisen. Viel hat sie – die in Berlin, Wien, Glasgow und Nancy Tanz, Gesang und Schauspiel sowie Politikwissenschaft und Philosophie studierte – Ihren Eltern zu verdanken. Ihre Mutter (Künstlerin) und der Vater (Ingenieur) haben sie zu Zielstrebigkeit erzogen und ermuntert, das zu tun, was sie will. Als Kind wurde sie in der Schule oft gemobbt und nicht selten als Streberin bezeichnet. „Ja, ich kann sehr zielstrebig sein.“ betont sie in diesem Podcast. So hat sie es u.a. geschafft, festes Ensemblemitglied des Theaters der jungen Welt in ihrer Heimatstadt Leipzig zu sein oder als Conferencieuse, Sängerin und Lufttuch-Akrobatin am Krystallpalast Varieté engagiert zu werden. Ganz aktuell (20.April 2024) steht das Record Release-Konzert des neuen Albums im Kupfersaal in Leipzig an, das Laura seit Monaten auch durch die schrittweise Veröffentlichung der Songs (mit aufwändig produzierten Videos) vorbereitet. Philosophen haben es ihr lange schon angetan und so heißt das neue Werk „Dionysos“ – der griechische Gott des Weines und des (teilweise auch orgiastischen) Feierns. Los geht’s gleich mit „Dionyna“ … Ja, und gerade schreibt Laura Liebeskind fast alle Song-Texte und komponiert/produziert einen Teil der Songs für die nächste „Young Show“ des Berliner Friedrichstadtpalastes im Herbst 2024. Das Thema darf noch nicht verraten werden. So viel aber: Laura hat das, worüber sie schreibt, schon selbst erlebt. Sie war lange ziemlich krank, brauchte viel Zeit, um herauszufinden, was es ist und weiß nun schon seit ein paar Jahren gut damit umzugehen. U.a. läuft sie oft 30 Tausend Schritte pro Tag. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich mich mit Laura Liebeskind im Frühjahr 2024 in Berlin getroffen und wir haben übers Leben gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. Schon jetzt beschäftigt sie sich damit, indem sie Trauer-Reden hält und mit einem Team gerade die Idee „Schöner Sterben“ ausbaut. Dabei ist es ihr wichtig, auch humorvoll heranzugehen … Hier kommt die 105. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Laura Liebeskind.
26 Minuten
„Meet a Koch“ oder „Kochen mit Koch“ – deshalb das Foto vor der überdimensionierten Gabel – ist eine Möglichkeit für PankowerInnen, mit ihrer Bezirksbürgermeisterin in Kontakt zu kommen: Man kann seine Bürgermeisterin einladen und sie kocht für die Gastgeber und deren Gäste. „Ich mache das sehr gern. Nur keine Scheu.“ betont sie. Bevor Cordelia Koch, aufgewachsen in Hessen, nach Berlin zog, lebte und arbeitete die studierte Rechtswissenschaftlerin, die u.a. zehn Jahre lang als Juristin an der Freien Universität Berlin arbeitete, im Libanon. Nach einem Praktikum, promovierte sie 2007 dort über „Konkordanz-Demokratie“ – diese wird übrigens auch in den Berliner Bezirken gelebt, wie die Bürgermeisterin des größten Berliner Bezirks (420 000 EinwohnerInnen) im Podcast erklärt. Hier erfährt man auch, was eine „Kommunala“ ist und dass genau das – eben Kommunalpolitik, die ganz konkrete Entscheidungen zu treffen hat – so viel Spaß macht. Übrigens: Auch die Pankower BündnisGrünen sind "auf den Podcast gekommen“, wie Cordelia Koch sagt: „Ein Pod Grünes“ gibt Einblicke in das grüne Leben im Bezirk. Zwei der wichtigsten Themen der BündnisGrünen sind natürlich: Klimawandel und Verkehr. Sie selbst fährt – auch – Auto, setze sich aber heftig für mehr ÖPNV ein. Ja, und da sie auch das Ressort Kultur im Bezirk leitet, ist es nur zu normal, dass sie Schirmherrin des „Weißenseer Kultursommer“ im September 2024 ist. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Cordelia Koch in ihrer Wohnung in Berlin-Pankow getroffen und wir haben übers Leben gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. Auf die Frage, ob für sie die „Rede meines Lebens“ in Frage kommt, hat Cordelia Koch die klare Antwort: „Nein.“ Warum? Sie erfahren es in diesem Podcast. Und auch, welcher Song bei ihrer Abschiedsfeier erklingen wird … Hier kommt die 104. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Dr. Cordelia Koch.
30 Minuten
Am „Internationalen Frauentag“ spreche ich mit einer außergewöhnlichen Frau , denn der Weg der 1963 geborenen Sigrid Grajek war in keiner Weise ein geradliniger. „Immer wieder auch chaotisch.“ sagt sie selbst. Wie die Chanson-Sängerin und Kabarettistin Claire Waldoff (Foto auf dem Foto ), anlässlich deren 50. Todestag sie seit 2007 mit ihrem Programm „Claire Waldoff: Ich will aber gerade vom Leben singen“ deutschlandweit gastiert, kommt Sigrid aus dem Ruhrgebiet. In Lünen (Westfalen) geboren, ist sie in schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsen. Den – wie sie es beschreibt – „alkoholgestützten Gewalt-Haushalt mit Depressionshintergrund“ hat sie dann auch schon vor ihrem 18. Geburtstag verlassen. Heute bezeichnet sich Sigrid als „gelernte Berlinerin“. Während ihrer Schauspielausbildung hatte sie erstmals mit dem „literarischen Berliner Jargon“ zu tun und beherrscht diesen unverwechselbar. Zu erleben beispielsweise am 24. März 2024 im BKA in Berlin. Wenn sie nicht auf Bühnen steht, hält Sigrid Grajek Trauerreden, wozu sie „… wie die Jungfrau zum Kinde gekommen ist“. Ihr langjähriger Bühnenpartner, starb – nachdem er „My way“ gesungen hatte und von der Bühne gegangen war – in der Garderobe. Für ihn hat Sigrid ihre erste Trauerrede gehalten. Ihr Motto: „Die Trauerfeier ist das letzte gemeinsame Fest und das muss schön sein. Und auf einem Fest muss auch gelacht werden.“ Für ihre eigene Trauerfeier hat sich Sigrid Grajek auch schon Gedanken gemacht, zumal sie – schon mit 12 hatte sie diesen Gedanken – in jedem Fall selbstbestimmt sterben will. Eine enge Freundin hat das jüngst gemacht und Sigrid hat sie dabei begleitet. Derzeit pflegt sie ihre knapp 89jährige Mutter, für die sie nach zwei Schlaganfällen eine lebenswichtige Entscheidung fällen musste … Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Sigrid Grajek in ihrer Wohnung in Berlin-Kreuzberg getroffen und wir haben übers Leben gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. „Es tut nicht weh, sich mit der eigenen Endlichkeit zu beschäftigen. Das macht das Leben reicher.“
19 Minuten
„Das ist doch Westernhagen.“, also: Marius Müller-Westernhagen, hörte er – wenn er auftaucht – immer wieder Leute, ja gar Musiker-Kollegen, sagen. Lange hatte der studierte Gitarrist Andreas Graumnitz nicht „auf dem Schirm“, dass er wie Westernhagen aussieht. Dass er schließlich auch noch so singen und auf der Bühne wie Westernhagen entertainen kann und später diese Bühnen-Rolle Andreas Marius Weitersagen entwickeln würde, brauchte auch seine Zeit, wie er im Podcast beschreibt. Zunächst betrieb er fast 20 Jahre lang in Weimar, wo er zuvor an der Hochschule für Musik Franz Liszt studiert hatte, eine Musik-Kneipe mit Galerie. Nach seinem Umzug nach Berlin, spielte er in mehr als 150 Vorstellungen in der erfolgreichen Rock-Variety-Show „Forever young“ in der Band im „Wintergarten Varieté“, um im dritten Teil des Abends eben als „Weitersagen“ den Westernhagen zu geben. Am 7. März spielt er um 20 Uhr im Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel in Berlin-Weißensee „Weitersagen – DIE Westernhagen-Show“. Grandios war er – nach Shows auch im Ausland, u.a. Irland, Spanien und der Schweiz – jüngst wieder im „Wintergarten Varieté“ erfolgreich – auch mit jungen Artistinnen und einer Tänzerin auf der Bühne, die Andreas Graumnitz damit fördert. So, wie Westernhagen es tut … Demnächst kommen unter seinem „bürgerlichen“ Namen Andreas Graumnitz 14 eigene Songs, u.a. „Großes Kino“. Steht die Frage: Wie das Weitersagen-Image loswerden? „Das kommt einem Lotterielos gleich.“ weiß Andreas Graumnitz, hat aber Lust drauf und macht es einfach. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Andreas Marius Weitersagen in Berlin getroffen und wir haben übers Leben – z.B. über sein Alter, das er lange nirgendwo erwähnt hat – geredet; und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. Wir erfahren was eine „Heimbürgin“ in Sachsen ist … und dass sich „Weitersagen“ eher einen Abschied vorstellen kann, wie er in den USA oft zelebriert wird: mit Musik von den Blues Brothers zum Beispiel … oder am besten live mit Musikern seiner Band Hier kommt die 102. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Andreas Marius Weitersagen.
21 Minuten
Der Radio-Profi und Musiker hat seine Liebe zum Radio – vor allem zum Hörspiel, wie er betont – schon als Kind entdeckt. Und mittlerweile hat Stefan Lasch mehr als 50 Jahre lang Radio „auf dem Buckel“. Er fasst es so zusammen: „Vom analogen Staatsrundfunk zum digitalen Bürgerradio“. 1950 in Sachsen geboren und dort auch aufgewachsen, hat Stefan Lasch zunächst zwei Semester Kontrabass an der Musikhochschule in Dresden studiert und ist danach zum Tonmeister/Tonregie-Studium nach Berlin an die Musikhochschule Hanns Eisler“ gewechselt. Der Mann kann also kompetent einschätzen, wie Musikproduktion „damals“ lief und heute – da die Digitalisierung Vieles ermöglicht – läuft ... Er hat in namhaften Jazz-Bands Bass gespielt, war Bandleader einiger Formationen und hat u.a. mit Ruth Hohmann und dem Jazz-Collegium Berlin zusammengearbeitet. Heute pflegt er eine „Hassliebe zum Kontrabass“, die er künstlerisch in außergewöhnlichen Fotografien namens „BassFascination“ ausdrückt. Im Podcast geht es u.a. um einen „flotten Dreier“ Gerade hat Stefan Lasch sein Buch „DT64 Podiumdiskothek, Coverland, 50 Jahre Radio“ veröffentlicht – durchaus mit „Sichten“ über die Zeit von Beginn des „Jugendstudios DT64“ an und dann insbesondere über die 80er Jahre, die bisher so noch nicht zu lesen waren … und wozu es eine live-Veranstaltung im „Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel“ am 8. März 2024 um 19 Uhr gibt. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ – zu der mich übrigens der Gründer von DT64 angeregt hat – habe ich mich mit Stefan Lasch im Februar 2024 im „Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel“ in Berlin-Weißensee getroffen und wir haben übers Leben geredet; u.a. was er heute bei „Radio T“ in seiner Heimat Sachsen macht und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. Er hat keine Angst davor und freut sich schon darauf, sich das – auch musikalische – Geschehen, z.B. von seinem Lieblingskomponisten Cole Porter, irgendwann „von oben“ anzuschauen . Bis dahin ist seine Lebens-Maxime: „Lieber kurz und knackig als lang und langweilig.“ Hier kommt die 101. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Stefan Lasch.
35 Minuten
Jubiläum und Neuheit in einem: In der 100. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ habe ich zum ersten Mal einen Bürgermeister zu Gast :-). Und zwar einen – wie das in Berlin heißt – Bezirksbürgermeister. Davon gibt es – entsprechend der Anzahl der Bezirke – 12 in der Hauptstadt. Oliver Igel ist Bezirksbürgermeister dort, wo er geboren wurde und aufgewachsen ist: in Treptow-Köpenick im Südosten Berlins – der „größte, wald- und wasserreichste Berliner Bezirk“, wie Igel ihn stolz auf Instagramm vorstellt. Muss „social media“ heutzutage auch „in Amt und Würden“ sein? Wir reden darüber gleich zu Beginn des Podcasts. Ansonsten ist natürlich „der Osten“ Thema; auch die Brüche nach 1989, die Oliver Igel v.a. durch seine Eltern mitbekommen hat. Als die Mauer in Berlin fiel, war er ja erst 11, hat sich dann aber explizit in seiner Magister-Arbeit an der Freien Universität Berlin mit einem Ost-Thema beschäftigt: „Komische Prosa in der Zeit der friedlichen Revolution1989“. Noch heute erzählt er begeistert – u.a. von „Helden wir wir“ von Thomas Brussig davon. Nachdem er auch mal eine Zeit lang freier Mitarbeiter der „Berliner Zeitung“ war und dann 7 Jahre in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gearbeitet hatte, wurde er 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker. Seit 2011 nun ist er der bislang jüngste Bezirksbürgermeister Berlin und ich habe gefragt, warum der mit 18 in die SPD eingetretene Igel letztlich hauptamtlich in der Politik gelandet ist? „Das hat sich so ergeben.“ sagt er und bekräftigt heute – nach fast 30 Jahren – „Da bin ich richtig.“ Kommunalpolitik ist sein Ding … und also hat Oliver Igel aktuell und praktisch auch mit der am 11. Februar 2024 anstehenden „Teilwiederholungswahl“ für den Deutschen Bundestag in Berlin zu tun. Wie er das findet, dazu mehr im Podcast. Was ihn richtig glücklich macht, sind die großen Demonstrationen gegen rechts seit ca. 3 Wochen in ganz Deutschland. „Damit habe ich gar nicht mehr gerechnet.“ sagt er, der in seinem Bezirk (insbesondere in Schöneweide) seit langem engagiert gegen Rechtsextremismus kämpft. Oliver Igel ist Mitglied des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin, der nach einem kometenhaften Aufstieg derzeit schwierige Monate erlebt; aber Igel ist überzeugt: „Wir steigen nicht ab.“ Außerdem ist er „Auto-Freund“, betont aber, dass es immer um Angebote geht, damit Menschen mobil sein können. Dazu gehören für ihn – neben mehr Radwegen – auch der Ausbau von Fahrbahnen von Autos und appelliert, in diesen Fragen nicht ideologisch ranzugehen. „Wir haben doch keinen Erziehungsauftrag.“ sagt er. Anlässlich der „Rede meines Lebens“, die er übrigens "wirklich toll" findet, habe ich Oliver Igel Ende Januar 2024 in „seinem“ Bezirksamt in Berlin-Adlershof getroffen und wir haben übers Leben geredet und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod, mit dem er mindestens „von Amts wegen“ öfter zu tun hat … Hier kommt die 100. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Oliver Igel.
30 Minuten
Der 1976 in Kassel geborene Jochen Müller ist von Hause aus Biologe und hat in seiner Doktorarbeit 86 Milliarden Nervenzellen nebst weiteren 86 Milliarden Gliazellen kartiert. Was ist das denn? So habe auch ich mich gefragt und was hat das mit meinem Podcast zu tun? Nun: eine Menge mit unserem Leben und also ist dieses Gespräch ein besonderer Blick aufs Leben … „Meine eigentliche Leidenschaft ist es, Wissenschaft aus den mitunter dunklen Laboren und Instituten zu holen, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ betont Jochen Müller, der nach einer Weltreise 2011 nun schon länger als Wissenschaftskommunikator in Berlin tätig ist. Und das kommt nicht von ungefähr, denn gerade hier in Berlin-Buch – im Nordosten der Stadt – haben Mitte/Ende des 19. Jahrhundert Naturwissenschaftler wie Rudolf Virchow und Max Delbrück oder die Pioniere in der Hirnforschung Oskar und Cécile (die Lenins Gehirn in 30 Tausend hauchdünne Scheiben geschnitten hat) Vogt bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Jochen Müller Ende 2023 in der Mikroskop-Ausstellung auf dem Campus Berlin-Buch getroffen und wir haben übers Leben geredet … über „Science Slams“ und darüber, dass unsere gesamte Welt heute auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen fußt. Ja, und natürlich geht es – wie es sich für „Schwarz hören“ gehört – auch um den Tod. Vor wenigen Jahren ist der Vater von Jochen Müller gestorben und immer wieder ging es in den letzten leidvollen Jahren in den Gesprächen zwischen Vater und Sohn um Lebensqualität; genauer um den Zusammenhang von Lebensdauer und Lebensqualität …
23 Minuten
Sie singt – so heißt es – „schon immer“. Geboren 1970 in Halberstadt, ist sie in ihrer Kindheit und frühen Jugend x-mal umgezogen: Aufgewachsen in Cottbus – mit Bands wie Sandow – hat Lilli Bandt ab 1997 langjährig an Theatern gearbeitet: als Assistentin, Schauspielerin und Theaterpädagogin. Z.B. am Staatstheater Cottbus und später – ab 2000 – am „Piccolo-Theater“ dort. 2005 hat es Lilli nach Potsdam „verschlagen“ und nach weiteren Stationen ist sie 2013 in Angermünde „gelandet“. „Die Musik des Stimm-Talents aus der Uckermark erzählt in zärtlich-kraftvoller Lyrik weibliche Perspektiven des Erlebens.“ liest man über Lilli Bandt und erlebt man sie nur einmal live, ist man überzeugt von ihrer enormen Bühnenpräsenz. Mir ist das so gegangen, als ich ihr im November 2023 als Teilnehmerin des Wettbewerbs „Hoyschrecke“ – ein Liedfest in Hoyerswerda, der Heimat Gerhard „Gundi“ Gundermann – erstmals persönlich begegnet bin. Lilli Bandt ist eine begnadete Künstlerin und arbeitet auch als zertifizierter Coach, u.a. in der Johanniter-Familienhilfe. Ihre Kinder – 2 Mädchen und ein Junge – sind 31, 19 und 16 Jahre alt. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Lilli Bandt Ende Dezember 2023 im Studio von Andreas Albrecht, ihrem Produzenten (aktuelle CD: „DISTAENZERIN“ 2022 bei silberblick-musik), getroffen und wir haben über ihr sehr vielfältiges Leben geredet und natürlich, wie es sich für „Schwarz hören“ gehört, über den Tod. Darauf sind wir in diesem Podcast sehr schnell gekommen, was für Lilli ganz natürlich ist, denn: Der Tod des Bruders – damals war Lilli gerademal acht – hat ihr Leben sehr geprägt. „Ich finde den Tod nicht schlimm, weil ich ihn schon so früh kennengelernt habe. Trotzdem hadere ich mit der Endlichkeit.“ Ganz klar ist sie aber für selbstbestimmtes Sterben …
33 Minuten
1967 in Friesland, also im hohen Norden, geboren, lebt der passionierte Fahrrad-Fahrer seit vielen Jahren in Berlin. Wenn er als Fahrrad-Aktivist das „Hohelied“ auf dieserart Mobilität singt, meint er allerdings das Fahren auf modernen Radwegen in der Stadt. Autofahren ist in der (Groß-) Stadt nicht nötig, zumal mit dem eigenen PKW ein Privat-Gegenstand gut 23 Stunden am Tag auf öffentlichem Gelände „rumsteht“. „Die Umwelt schützen, Spaß dabei haben und damit die Brötchen verdienen.“ ist das Berufsmotto des – von Hause aus – Wirtschaftsinformatikers mit den Schwerpunkten Verkehr und Logistik. Seine Kompetenzen hat er sowohl als Manager bei der Deutschen Bahn und anderen Verkehrsunternehmen eingebracht wie auch in NGOs (u.a. Greenpeace und Changing Cities) oder in viele Ehrenämter – u.a. bei der IHK Berlin oder in Projekte der Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Strößenreuther war maßgeblich beteiligt am „Berliner Mobilitätsgesetz“ (2018), in dem erstmals ein deutsches Bundesland den Vorrang des Umweltverbundes aus öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), Fuß- und Radverkehr festgeschrieben hat. Seit 2021 ist der frühere Grüne Mitglied der CDU und Mitbegründer der KlimaUnion. Warum er politisch „die Seiten gewechselt hat“, dazu mehr in diesem Podcast … und auch zum Thema „Klima-Kleber“: „Das ist die blödeste aller aktivistischen Arten, die man sich vorstellen kann; aber sie erzeugt Diskussionen.“ sagt Strößenreuther. Gerade hat er – zusammen mit Michael Bukowski und Justus Hagel – das Buch: „Die Verkehrswesen. Miteinander den Kulturkampf beenden“ (www.tremoniamedia.de) veröffentlicht; eine „unterhaltsame und humorvolle Entdeckungsreise in den täglichen Verkehr und unseren Streit darüber ...“. Ziel ist, dass auch PolitikerInnen mehr von dem „fiesen Biest Verkehr“ verstehen. Anlässlich der "Rede meines Lebens" habe ich Heinrich Strößenreuther im Dezember 2023 in seiner Wohnung in der „Europacity“ in Berlin-Mitte besucht und wir haben übers Leben – u.a. darüber, warum er unbedingt wieder (mit dem Auto übrigens ) nach Andalusien fahren will – geredet und natürlich, wie es sich für "Schwarz hören" gehört, über den Tod.
26 Minuten
„Ich will Tänzerin werden.“ – das war für die 1965 in Wolgast geborene Kathrin schon als Dreijährige klar. Folgerichtig hat sie an der renommierten Palucca-Hochschule für Tanz in Dresden studiert und war dann an verschiedenen Staatstheatern der DDR als Tänzerin engagiert. Mit der sogenannten „Wende“ im Osten Deutschlands gab es für sie viel Unsicherheit und mehrere Versuche, sich beruflich „neu“ zu orientieren: Sie eröffnete mit einer Freundin das Kino „Casablanca“ in Berlin, wurde Choreografin und gründete eine eigene Ballettcompagnie. Letztlich ist Kathrin Schülein seit genau 8 Jahren (am 31.Dezember 2023 wird Geburtstag gefeiert) die Intendantin des „Theater OST“ in Berlin-Adlershof, wobei sie selbst sich so nicht bezeichnen würde. Im Podcast weiß sie über gleich 8 Funktionen im eigenen Haus zu berichten … und darüber, was es wirklich heißt, ein Theater zu eröffnen und durch diese Zeiten zu führen. Im Herbst 2023 hat Kathrin ihr Buch „Auf der Suche oder wie ich das Theater OST eröffnete“ (BEBUG mbH/NoRa) veröffentlicht, in dem sie auf durchaus humorvolle Weise ihren Weg zeichnet. „Unbeirrbar kämpft sie dafür, dass Kultur als Lebensmittel wahrgenommen und als Rechtsanspruch für alle im Grundgesetz verankert wird.“ heißt es in der Beschreibung. Im Podcast sagt Kathrin Schülein zur aktuellen Situation: „Der Kampf um Kultur wird größer, denn je.“ Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Kathrin Schülein im Dezember 2023 im „Theater OST“ in Berlin-Adlershof besucht und wir haben über Kultur in unserem Land – und wie man diese erhalten kann – geredet und natürlich, wie es sich für „Schwarz hören“ gehört, über den Tod. Gerade in diesem zu Ende gehenden Jahr 2023 hat Kathrin Schülein zum ersten Mal intensiver darüber nachgedacht. Sie sagt: „Wenn mir jetzt was passiert, dann ist es eben so.“ Warum? Mehr dazu in diesem Podcast.
35 Minuten
Er ist im Jahr 1957 in Frankfurt am Main geboren, aber schon als Kind mit seinen Eltern nach West-Berlin gezogen und dort aufgewachsen. Seit 1983 ist Dr. Schindler Arzt und seit 1995 arbeitet er auch als Palliativ-Mediziner. Von 2005 bis 2009 war er erster hauptamtlicher Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und das Thema treibt ihn noch immer um - auch im direkten wörtlichen Sinne, denn tagtäglich verbringt er viel Zeit im Auto, um zu meist unheilbar kranken Patienten zu fahren. „Er spritzt Leute tot.“ hatte ich über ihn gehört. „Das ist absurd.“ entgegnet der engagierte Arzt, zumal „aktive Sterbehilfe“ in Deutschland verboten ist. Über „assistierten Suizid“ hingegen wird heftig diskutiert – nicht zuletzt anlässlich zweier – parteienübergreifender – Gesetz-Entwürfe, die im Sommer 2023 in den Bundestag eingebracht wurden. Allerdings bekam keiner der Entwürfe die nötige Mehrheit. Und das ist – wie Dr. Schindler sagt – auch besser so. Warum, begründet er in diesem Podcast. Dr. Thomas Schindler geht es um die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebenszeit, was er mit vollem Einsatz auch durch seine ehrenamtliche Tätigkeit bei „Home Care Berlin e.V.“ seit Jahrzehnten macht. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Thomas Schindler im Dezember 2023 in der hausärztlichen Gemeinschaftspraxis am Sankt Gertrauden-Krankenhaus in Berlin besucht und wir haben u.a. darüber geredet, dass bis vor 150 Jahren der Tod ganz anders ins Leben integriert war, über viele Unklarheiten in Sachen "Sterbehilfe" heutzutage: aktive, passive, indirekte ... und über Sterbehilfe-Vereine, die es schon viele Jahre auch in Deutschland gibt. Hier kommt die 95. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Dr. Thomas Schindler.