Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod Archiv
168 Episoden
24 Minuten
Er ist gebürtiger (West-) Berliner und aus der Musik-Szene seit Jahrzehnten nicht wegzudenken. Seine Songs kenne ich seit meiner Zeit als Musik- und Kulturjournalistin in den 80er Jahren. Persönlich haben wir uns im Sommer 1989 kennengelernt. Damals tourten westdeutsche und Westberliner „Rockpoeten“ durch den Osten Deutschlands und ich begleitete – als Reporterin von Jugendradio DT64 – Ulla Meinecke und Manfred Maurenbrecher. „Ich habe keine Hits.“ hat Maurenbrecher jüngst in einer Vorstellung seines aktuellen Buches „Der Rest ist Mut – Vom Liedermachen in den Achtzigern“ mit Jim Rakete behauptet. Das ist definitiv falsch, denn mindestens sein „Hafencafé“, interpretiert von Ulla Meinecke oder „Halbwertzeit“ aus dem Jahre 1986 sind Hits! Im September 2021 habe ich Manfred in seiner Wohnung in Berlin-Wilmersdorf besucht. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ (https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens) – waren Leben und Tod unsere Gesprächsthemen. Wir haben darüber geredet, wie er als Kind den Tod seines Großvaters – des Schauspielers Otto Maurenbrecher – erlebt hat und über Textzeilen, „die mit dem Tod flirten“. Und es kam auch zur Sprache, dass er manche Sachen jetzt vielleicht zum letzten Mal macht.
26 Minuten
Sie ist Ur-Berlinerin und kommt aus einer Musiker-Familie. Ihr Vater ist Trompeter, ihr Bruder spielt Klavier und sie ist „Die Käthe mit der Trompete“. Diese spielt sie – übrigens gern auch auf Trauerfeiern – brilliant; wenn sie nicht gerade singt, als Schauspielerin auf Bühnen bzw. vor Kameras steht oder an der Universität der Künste in Berlin mit Studierenden arbeitet. Wir haben uns vor vielen Jahren auf einer Veranstaltung kennengelernt, bei der sie mit dem Damenorchester Salome Musik machte und ich moderierte. Ja, und bei ihrer künstlerischen Vielseitigkeit blieb es nicht aus, dass wir uns über die Jahre im Kultur-Leben Berlins immer mal wieder über den Weg liefen. Als ich Antje – anlässlich der „Rede meines Lebens“ (https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens) – im Sommer 2021 zum Gespräch über das Leben und den Tod einlud, sagte sie sofort zu. Zumal es mindestens zwei aktuelle Anlässe gab…
28 Minuten
Sie ist Sängerin, Tänzerin und Moderatorin. Kurzum: Entertainerin. Wir kennen uns seit – gefühlt – „hundert Jahren“ und haben in früheren Zeiten auch ab und an gemeinsam auf Bühnen gestanden. Als ich sie fragte, ob sie Lust und Zeit hat, mit mir – anlässlich der „Rede meines Lebens“ (https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens) – über das Leben und den Tod zu sprechen, sagte sie beim Leben sofort: ja. Beim Tod: nein. Aber: Es kam anders. Im August 2021 habe ich „Dagi“ in ihrer Wohnung im Südosten Berlins besucht und wir haben – bei weit geöffneten Fenstern – darüber geredet, wie es war, ein Zoo-Kind zu sein und wie es ist, den Tod der kürzlich verstorbenen Hündin zu verarbeiten. Inge Meisel und „die Tablette“ kommen zur Sprache und dass Dagmar Frederic demnächst „Puffmutter“ in Dresden sein wird. Im Theater wohlgemerkt ;-). Ja, und natürlich geht es nicht ohne die fünf Ehemänner ab – im Gespräch über das Leben und den Tod mit Dagmar Frederic.