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Episoden
14.02.2023
29 Minuten
In der 21. Folge des Subscribed Industry Podcasts durfte ich Stefan Kleinjung begrüßen. Als Projektmanager bei Kelvion, einem Unternehmen mit über 4.000 Mitarbeitern spezialisiert auf Wärmetauscher für die Industrie, Gebäude- und Kältetechnik, schaffte er es mit seinem Projektteam, das innovative Geschäftsmodell Heat-Exchange-as-a-Service (HXaaS) einzuführen. Als Beweggründe für diesen Schritt gibt er zwei große Trends an, die momentan immer mehr an Bedeutung in der Wirtschaft gewinnen: die Adoption von Subscription Modellen und die erweiterte Kreislaufwirtschaft. In einer seit über einem Jahrhundert bestehenden Branche, in der es so gut wie unmöglich ist, sich durch Technologie abzuheben, versucht das Unternehmen sich durch ein innovatives Geschäftsmodell eine Differenzierung zum Wettbewerb zu verschaffen, gleichzeitig mit dem Ziel effizienter und nachhaltiger Wärme zu übertragen und dabei Kundenbedürfnisse besser erfüllen zu können. Das HXaaS Modell soll für den Kunden ein Rundum-sorglos-Paket darstellen, ein Wärmetausch-Service welcher nutzungsbasiert abgerechnet wird und für den Anlagenbetreiber kein Fachwissen mehr voraussetzt. Beim Erarbeiten dieses Modells setzte Stefan Kleinjung und sein Team auf Kundeninterviews, um die Probleme mit konventionellen Lösungen zu ergründen. Wie wichtig der Wandel im Mindset weg von der technologischen Entwicklung hin zu einer Kunden-fokussierten Denkweise bei der Entwicklung des Geschäftsmodelles war und Kunden gezielt für Interviews ausgewählt wurden erfährst du in der neuen Folge! #Software-as-a-Service #pay-per-use #Equipment-as-a-Service #digitalservice #Servitization ---- https://www.subscribedindustry.com/ ---- Interviewgäste: https://www.linkedin.com/in/stefankleinjung/ Autor: https://www.linkedin.com/in/juliusklemkow/
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15.11.2022
36 Minuten
"Aus Kundensicht muss Equipment einfach funktionieren." Natalie Schnippering und ich sprechen in der 20. Folge des Subscribed Industry Podcasts über die digitale Transformation im Bereich der energieeffizienten Wärme- und Kältetechnik. Natalie Schnippering leitet den 2021 gegründeten Bereich Digital Services bei Danfoss Climate Solutions. Sie berichtet über digitale Services zur Asset Überwachung und Effizienzerhöhung in der industriellen Kühlung während der Nahrungsmittelverarbeitung und über die Lieferkette hinweg. Im Vordergrund steht hier die Frage, wie Kosten optimiert und sowohl Sicherheit als auch Qualität des Essens im Falle eines Ausfalles der Kühlung gewährleistet werden können. Darüberhinaus gehen wir auf die Schwierigkeiten im Vertrieb digitaler Lösungen ein und darauf, wie ein Vertriebsteam aus einem Key Account und einem IT erfolgreich zusammenarbeitet. Natalie Schnippering erklärt uns, wie das Preismodell entwickelt wurde. Darüber hinaus schildert sie, wie ein Simulator den Vertrieb bei der Ermittlung des für den Kunden zu erwartenden Mehrwerts unterstützt und ab welchem Projektvolumen ein Gewinnbeteiligungsmodell Sinn ergibt. Weitere Fragen über die wir sprechen: Wie bringt man den Kunden dazu, digitale Services zu nutzen? Ist am Ende der Mehrwert oder der Antrieb des Kunden, einen innovativen Ansatz umzusetzen, der entscheidende Faktor? Wie konnte die Digital Unit so schnell an Geschwindigkeit aufnehmen und mit ihren digitalen Lösungen so erfolgreich werden? Zuletzt möchte ich auch wissen, wie Equipment-as-a-Service Modelle für Supermärkte aussehen könnten. Dabei betont Natalie Schnippering, dass sich Supermarktbetreiber mit Hilfe dieses Geschäftsmodells und den Digital Services von Danfoss wieder ihrem Kerngeschäft widmen können. #Software-as-a-Service #pay-per-use #Equipment-as-a-Service #digitalservice #Servitization ---- https://www.subscribedindustry.com/blog ---- Interviewgäste: https://www.linkedin.com/in/natalieschnippering/ Autor: https://www.linkedin.com/in/juliusklemkow/
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28.06.2022
30 Minuten
„Unser Ziel ist es, dass die Kunden mit unserer App in der Instandhaltung erfolgreich sind.“ In Folge 19 des Subscribed Industry Podcast klären Soraya Gharbi, Customer Support Managerin und Marc Simon, Entwicklungsleiter, von WERKBLiQ, einer SaaS Applikation der DMG MORI Digital GmbH unter anderem folgende Fragestellungen: - Was leistet die Software-as-a-Service App WERKBLiQ in der Instandhaltung für den Kunden? - Welche Vorteile bietet es den Kunden, ihre Apps über einen industriellen Online-Marktplatz wie den ADAMOS STORE zu abonnieren? - Welchen Einfluss hat die Nutzung von digitalen Services auf die Attraktivität des eigenen Unternehmens für junge Mitarbeiter? Ein Dank geht wieder raus an ADAMOS & PARTNER, die diese Folge supporten. Und jetzt wünsche ich euch eine innovative Zeit! #Software-as-a-Service #pay-per-use #Equipment-as-a-Service #digitalservice #Servitization ---- https://www.subscribedindustry.com/blog ---- Interviewgäste: https://www.linkedin.com/in/soraya-gharbi-1597b5157/ https://www.linkedin.com/in/marc-simon-profil/ Autor: https://www.linkedin.com/in/juliusklemkow/
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07.06.2022
37 Minuten
Hallo Folge #18 des Subscribed Industry podcasts. Unser Thema heute: Vom Wandel eines Softwareanbieters vom Projektgeschäft zu SaaS Lösungen. Heike Vocke, Geschäftsführerin von iSAX GmbH & Co. KG über: ⁃ den Unterschied von Software-Projektgeschäft zu skalierbarem SaaS Geschäft, ⁃ Herausforderungen für den Software-Anbieter auf dem Weg des Wandels, ⁃ Vorteile von Industrial Subscriptions für den Kunden, ⁃ und selbstverständlich über Weasl, das erste SaaS-Produkt von iSAX. „Das Projektgeschäft ist bei uns immer noch wichtig, aber wir wollen für uns als Unternehmen auch wiederkehrende Einnamen generieren.“, Heike Vocke Weasl ist ein Werkerassistenzsystem, welches laut Herstellerangaben seine Stärken in der variantenreichen Produktion ausspielt und dabei die Effizienz und Qualität von Fertigungs-, Montage-, oder Prüfprozessen erhöht. Sehr interessant ist auch ihre Darstellung des Unterschieds in der Finanzierung von Softwareprodukten in einem Startup gegenüber einem etablierten mittelständischen Softwareunternehmen wie iSAX. Vielen Dank an ADAMOS & PARTNER, die diese Folge supporten! #Software-as-a-Service #pay-per-use #Equipment-as-a-Service #data driven business models #Servitization #Industrial Subscription
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23.05.2022
40 Minuten
Kunststoffindustrie aufgehorcht!! Oliver Habisch, CEO von nexocraft spricht in Folge 17 des Subscribed Industry Podcast darüber, wie sie Betreibern von Spritzgussmaschinen ermöglichen, deren Prozessdaten zur Optimierung ihrer Fertigung zu nutzen, und das ohne Projektierungsaufwand. Nexocraft bietet eine standardisierte Software-as-a-Service Lösung an, die Prozessunterbrechungen, Ausschuss und Ressourcenverschwendung reduzieren und Prozesse stabiler machen soll. Dabei gehen Sie einen ganz eigenen und innovativen Weg im Pricing. Aber hört selbst! Vielen Dank an ADAMOS & PARTNER, die diese Folge supporten! Viel Spaß! -- Interviewgast: https://www.linkedin.com/in/oliverhabisch/ Autor: https://www.linkedin.com/in/juliusklemkow
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Über diesen Podcast
Subscribed Industry Podcast - Der Podcast über
‚as-a-Service‘-Geschäftsmodelle in der Industrie. In diesem Podcast
betrachte ich gemeinsam mit Pionieren der Industrie
unterschiedlichste Themen rund um ‚as-a-Service‘-Geschäftsmodelle.
Ich befrage sie nach ihren Erfahrungen und Erkenntnissen und teile
diese mit Ihnen, den Zuhörerinnen und Zuhörern. Was bedeutet
Servitization? Servitization bezeichnet den Wandel eines
Unternehmens vom Anbieter eines physischen Produktes hin zum
Anbieter eines Product-Service-Systems. Solch ein PSS stellt ein
Bündel unterschiedlicher Leistungen dar, die das bisherige
produktzentrierte Kernangebot eines Unternehmens ablösen, mit dem
Ziel, aus der Kombination der Leistungen, zusätzlichen Kundennutzen
zu schaffen. Darunter fallen je nach Kundenbedarf beispielsweise:
Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Verbrauchsgüter, Wartung,
Reparatur, Ersatzteile, Cloud-basierte Software, Upgrades, Updates,
Finanzierung, Versicherung, Training, Beratung und
Außerbetriebnahme. Servitization sollte allerdings nicht als das
bloße Erweitern des Serviceportfolios eines Unternehmens verstanden
werden. Vielmehr erfordert es ein in der gesamten Organisation sehr
ausgeprägtes kundenzentriertes Denken sowie spezielle Fähigkeiten
und Prozesse in Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb,
Service und Finanzen. Was bedeutet ‚as-a-Service‘? ‚As-a-Service’
bezeichnet das mit der Servitization angestrebte Geschäftsmodell,
welches typischerweise zwei Vertragsarten kennt, Flexible
Contracting und Performance Contracting. Das Nutzenversprechen
(Value Proposition) bei Flexible Contracting zeigt sich mit der
variablen Nutzung einhergehenden Synchronisation der Erlös- und
Aufwandszahlungsströme (cashflow alignment). Hingegen liegt das
Nutzenversprechen bei Performance Contracting in der bei dem Kunden
zu erzielenden Wirkung des Produktes, in Form der Erhöhung von
Produktivität und Output sowie der Senkung der Total Cost of
Ownership (TCO). Zum Vergleich dazu lag das bisherige
Nutzenversprechen reiner Produktangebote auf der Auslieferung des
physischen Produktes mit dessen definierten Eigenschaften, welche
die Anforderungen des Kunden erfüllen sollten. Eine Verantwortung
für das Eintreten der Kundenerwartungen trug der Hersteller jedoch
nicht. Wir haben es daher mit einer Verschiebung von Leistungen weg
vom abstrakten Marketing-Versprechen und auch Markenversprechen wie
'Made in Germany' hin zum konkreten Leistungsversprechen des
einzelnen Assets zu tun. Elementares Merkmal von 'as-a-Service'
sind zudem die Eigentumsverhältnisse. Das Anwenderunternehmen
erhält nur zeitlich befristete Nutzungsrechte (Besitz), erwirbt
also kein juristisches Eigentum. Faktisch kann es je nach
Vertragsausgestaltung zwar zu einem steuerrechtlichen bzw.
bilanziellen Eigentum („wirtschaftlicher Eigentümer") kommen,
juristisch ist der Anwender jedoch immer als Mieter zu betrachten.
Was bedeuten Subscription und pay-per-x? Subscription (dt.:
Abonnement) und pay-per-x sind übliche Umsatzmodelle zur
Monetarisierung von ‚as-a-Service‘. Subscription ermöglicht dem
Anbieter wiederkehrende (z.B. monatliche oder jährliche) fixe
Einnahmen, teilweise ergänzt durch zusätzliche dynamisch buchbare
und bereitgestellte Pakete mit Hilfe von Up-/Downgrades, wie
beispielsweise aus dem Mobilfunk bekannt („5GB für 30 Tage,
monatlich kündbar“). Es handelt sich um eine langfristig angelegte
Kundenbeziehung, die dennoch jederzeit kurzfristig kündbar ist. Bei
pay-per-x hingegen zahlt der Kunde auf Grundlage dessen, was er
tatsächlich verbraucht (z.B. pay-per-hour) oder erzeugt (z.B.
pay-per-part). Pay-per-x kommt insbesondere bei Equipment nicht
selten in Kombination mit dem Umsatzmodell Subscription vor. Das
hat den Hintergrund, dass über die fixe Subscription-Gebühr ein
Wertminderungsrisiko durch Altern der Maschine und durch
„Standschäden“ bei Nichtgebrauch z.B. wegen Produktionsausfällen
abgefedert werden kann.
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