Podcaster
Episoden
18.12.2025
36 Minuten
Klingt es heute etwas dumpf? Das liegt an den
dickwandigen Gläsern!
Frohe Weihnachten (oder so ähnlich)! In unserer letzten Folge des
Jahres brechen wir mit allen Traditionen. Statt besinnlichem
Bourbon gibt es heute ein Experiment, das unsere
Bauchspeicheldrüsen an ihre Grenzen bringt: Wir rufen das Jahr
des “Zisky” (selbsternannt, ein Mix aus
Zitronenlimo und Whisky :D) aus!
Die Mission: Wir mischen den braven Kilbeggan
Irish Whiskey mit allem, was nach Zitrone aussieht. Von der
klassischen Sprite über Hamburger Hipster-Limo bis hin zu
neon-gelbem Zuckerwasser ist alles dabei.
Wir klären dabei die wirklich wichtigen Fragen der Menschheit:
Warum sieht Mountain Dew aus wie flüssiger
Klostein (und warum schmeckt es nicht nach Moonshine, obwohl es
dafür erfunden wurde)?
Ist Gerri Zitrone wirklich nur was für Omas?
Kann man mit Gerolsteiner Minze einen Mojito
für Arme basteln?
Und warum zur Hölle ist in der Fritz
Zitronenlimo Orange drin?
Schnappt euch eure (imaginären) Insulin-Spritzen und ein
dickwandiges Glas. Wir trinken uns durch das Sortiment der
deutschen (und amerikanischen) Softdrink-Industrie und
verabschieden uns danach in die wohlverdiente Weihnachtspause.
Wir wünschen euch ein frohes Fest, einen guten Rutsch und hören
uns im neuen Jahr wieder!
Das Zisky-Lineup des Grauens (und Genusses)
Die Basis für unser Experiment bildet dieses Jahr ein Ire:
Kilbeggan Traditional Irish Whiskey
Und das Zitronenlimo-Geschwader besteht aus:
Sprite (Der Klassiker – mit oder ohne
Zucker?)
Penny Zitronenlimo (Der
Discounter-Vertreter)
Gerolsteiner Citrus-Minze (Der frische
“Mojito”-Versuch)
Valensina Saftlimo (Viel Frucht, wenig
Prickeln)
Fritz Limo Zitrone (Hamburgs Antwort mit
Orange)
Kaufland Zitrone-Limette (8,6g Zucker und
schmeckt trotzdem nach “Zero”?)
Gerri Zitrone (Der Oma-Klassiker aus der
Eifel)
Mountain Dew (Der neonfarbene Endgegner)
und Sinalco (Der “ohne Alkohol”, weißt,
weil sin alcohol (“sin” steht im Spanischen für “ohne”)
Der Beitrag Folge 202 – Weihnachtszitronenlimogewitter erschien
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12.12.2025
37 Minuten
Mathe ist schwierig und Kalender sind es auch. Willkommen zu
Folge 201!
Eigentlich wäre der Plan genial gewesen: Die große Jubiläumsfolge
200 punktgenau als Weihnachtsspecial. Tja, hat nicht geklappt.
Jetzt wird Weihnachten halt erst in Folge 202 gefeiert. Und
dazwischen? Da parken wir heute diese Folge als glorreichen
“Lückenfüller” auf dem Weg zum Fest.
Wir nutzen die Pause für einen Ausritt ins Yellowstone-Universum.
Statt Besinnlichkeit gibt es Cowboys, Familiendramen und eine
Geschichtsstunde, die sich gewaschen hat. Christian peitscht uns
in Rekordzeit von 1738 bis zu Kevin Costner, während wir
versuchen, den Bogen von der Serie 1883 über 1923 bis zum Whisky
im Glas zu spannen.
Dabei klären wir die wirklich existenziellen Fragen:
Warum ist Sam Elliotts Schnauzbart der heimliche Star der
Serie?
Wieso fehlte der Reservekanister?
Und warum riecht unser erster Whisky etwas seltsam?
Im Glas haben wir heute nämlich ein Kontrastprogramm der
Extraklasse: In der linken Ecke der T.W. Samuels – ein “Blended
Whiskey” aus der 200ml-Plastikflasche, der zu 80% aus
Agraralkohol besteht und verdächtig mufft. In der rechten Ecke
die Wiedergutmachung: Der Yellowstone Select Toasted.
Schnappt euch ein Glas und überbrückt mit uns die Zeit bis
Weihnachten!
Treibstoff & Toast-Aromen
T.W. Samuels Blended Whiskey
Yellowstone Special Finishes Collection – Toasted
T.W. Samuels Blended Whiskey
Aroma
Leichte Süße, die schnell an
Vanille und Karamell
erinnert
Mais-/Getreidenoten wie
karamellisierter Mais bzw. „toasted grains“
Ein Hauch Minze im Hintergrund
Dezente Eiche und eine einfache
Würze (eher zurückhaltend
Geschmack
Karamell und brauner
Zucker als Grundton
Eiche mit eher junger,
unkomplizierter Holzwürze
Etwas nussig und deutlich
körnig/maisig (klassisch „American
blend“-Anmutung)
Leichte Pfeffer-/Gewürzspitze plus
ein kleiner Fruchteindruck, aber nicht dominan
Abgang
Mittlere Länge, weich auslaufend statt „kantig“
Karamell Vanille bleibt am
längsten hängen
Eine milde Honigsüße kann
nachklingen
Zum Schluss manchmal ein kleiner
Zitrus-Touch als frische Note
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Aroma
Toasted Karamell und
Vanille sehr präsent, insgesamt
süß-warm
Herbstliche Gewürze mit
Zimt-Anklängen
Eiche deutlich spürbar, „getoastet“
statt roh
Je nach Nase auch Minze bzw.
Orangen-/Bonbon-Süße
(candy-corn-artig)
Geschmack
Startet gern mit Pfeffer und
Würze, dann süßer werdend
Toffee/Karamell plus
Nussigkeit (Walnuss/Pekan)
Geröstete Eiche und eine trockener
werdende Holzstruktur im Mittelteil
Fruchtige Akzente wie grüner Apfel
können kurz auftauchen
Abgang
Kakao und teils
Tabak/dunklere Noten, dann „crisp“
werdende Eiche
Süß-würziges Nachklingen mit
Honig, Vanille und
schwarzem Pfeffer
Schwarztee-artige Trockenheit
möglich
Eher mittel bis teils
relativ kurz, mit trockenem
Holz-Finale
Der Beitrag Folge 201 – Yellowstone, Agraralkohol & die
Schnauzbärte von 1883 erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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05.12.2025
51 Minuten
Leute, es ist soweit: Die 200 ist voll!
Hätten wir gedacht, dass wir das schaffen? Nö. (Stichwort:
Corona-Hobby). Aber wir kleben immer noch am Glas, und für dieses
Jubiläum haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Statt
einfach nur einen Whisky zu trinken, spielen wir heute
„Whisky-Frankenstein“ und zerlegen einen der bekanntesten
Welt-Whiskys in seine Einzelteile.
Das Objekt der Begierde: Der Suntory World Whisky
Ao.
Suntory mischt hier Stoff aus den fünf großen Whisky-Nationen
zusammen: Irland, Schottland, Amerika, Kanada und Japan. Das
können wir auch! Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und
die (vermutlichen) fünf Original-Komponenten besorgt, um sie
einzeln gegen den fertigen Ao antreten zu lassen.
Was erwartet euch? Eine wilde Achterbahnfahrt von edlem
japanischen Weihrauch bis hin zu amerikanischem “Agraralkohol”,
der verdächtig nach Suppengrün riecht (Grüße gehen raus an
Hendrik!). Wir klären die großen Fragen:
Schmeckt man die 80% Grain-Alkohol aus dem Ami im fertigen
Blend raus?
Kann der edle Yamazaki gegen den Schraubverschluss-Kanadier
bestehen?
Und ist das Original am Ende wirklich runder als unsere wilde
Mischung?
Schnappt euch ein Glas (oder fünf) und feiert mit uns. Auf die
nächsten 200! Cheers!
Heute auf Weltreise
Kilbeggan Traditional Irish Whiskey (Irland)
Beam’s Eight Star (USA – aka “Der Agraralkohol”)
Canadian Club 12 Year Old (Kanada)
Yamazaki Distiller’s Reserve (Japan)
Glen Garioch Founder’s Reserve (Schottland)
Suntory World Whisky Ao (Das Original)
Kilbeggan Traditional Irish Whiskey (Irland)
Aroma
Ganz viel weiche Vanille
Helles Getreide
Leichte Zitrusnote
Sehr mild und zurückhaltend
Geschmack
Typisch irisch-weich
Süßes Malz
Heller Honig
Ein Hauch von Butterkeks
Abgang
Kurz und schmerzlos
Wärmend
Schnell verfliegende Süße
Kein Brennen
Beam’s Eight Star (USA)
Aroma
Dominant: Maggi & Liebstöckel
Frisches Suppengrün
Chemische Süße
Stechender “Agraralkohol”
Geschmack
Künstlich süß
Scharfer Pfeffer
Wässriges Mundgefühl
Versteckte Mais-Note
Abgang
Kurz und sprittig
Leicht metallisch
Künstliche Vanille
Bleibt als “Spiritus” zurück
Canadian Club 12 Year Old (Kanada)
Aroma
Würziges Roggenbrot
Dunkles Karamell
Runder, voller Duft
Keine alkoholische Schärfe
Geschmack
Ölig und weich
Typische Rye-Würze
Brauner Zucker
Leichte Eichennote
Abgang
Mittellang
Angenehm wärmend
Würzig-süß
Trocknet leicht nach
Yamazaki Distiller’s Reserve (Japan)
Aroma
Mizunara-Eiche (Sandelholz/Weihrauch)
Kokosnuss
Rote Beeren (durch Bordeaux/Sherry-Fässer)
Sehr tief und komplex
Geschmack
Vielschichtige Fruchtigkeit
Elegante Holzwürze
Zartbitterschokolade
Japanische Präzision (nichts stört)
Abgang
Lang anhaltend
Trockene Gewürze
Süßes Holz
Ein Hauch Zimt
Glen Garioch Founder’s Reserve (Schottland)
Aroma
Frische grüne Äpfel
Würziges Heidekraut
Helles Malz
Leichte Alkohol-Präsenz
Geschmack
Kräftiger Antritt (“Wumms”)
Pfeffrige Würze
Malzbonbons
Eiche und Frucht
Abgang
Lang und würzig
Apfelschale
Wärmende Eiche
Bleibt lange am Gaumen
Suntory World Whisky Ao (Das Original)
Aroma
Sehr harmonisch und rund
Vanille (vom Iren/Ami)
Leichte Fruchtigkeit (Schotte/Japaner)
Keine Fehnoten (das Suppengrün ist weg!)
Dezente Eichenwürze
Geschmack
Vollmundig und komplex
Karamell und Toffee
Die “Nussecke” (laut Hendrik)
Zartbitter-Noten
Ein Hauch von Rauch im Hintergrund
Abgang
Überraschend lang
Süß-würzig
Dunkle Schokolade
Angenehm weich
Eine leichte, pfeffrige Schärfe bleibt
Der Beitrag Folge 200 – Weltreise oder Weltuntergang? – Wir
mischen den Ao! erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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28.11.2025
33 Minuten
Hallo ihr Dosenfreunde! Willkommen zur Folge 199! Eigentlich wäre
Silvi dran gewesen – Schnapszahl und so. Wir alle wissen, was das
bedeutet (billiger Likör und Kopfschmerzen). Aber Christian hat
ihr eiskalt die Show gestohlen! Statt Fusel vom Discounter gibt
es heute Dosen-Delikatessen direkt aus Japan.
Das Thema des Tages: Highballs. Oder wie Hendrik es ab sofort in
deutschen Biergärten etablieren möchte: Die Whiskyschorle! In
Japan der absolute Renner im Convenience Store, bei uns noch
Neuland.
Im Gepäck haben wir Geschenke aus der Bar “The Tavern” in Asakusa
(Grüße gehen raus!). Wir testen uns durch vier bunte Dosen:
In Runde 1 gibt es überraschenderweise Iren in Japan: Busker
Irish Whiskey Highballs. Wir treten an mit 6% gegen 8%. Warum
schmeckt der “Schwächere” frischer und warum hat der Stärkere
plötzlich Schoko-Noten?
In Runde 2 wird es dann richtig japanisch (und dunkel): Wir
testen Togouchi Whisky von der Sakurao Distillery. Der Clou: Das
Zeug reift in einem alten Eisenbahntunnel. Schmeckt man den
Tunnel? Während der Standard-Highball bei uns eher als
“alkoholisiertes Wasser” durchfällt, hoffen wir beim Limited
Release mit Rotwein- und Portwein-Finish auf die Rettung.
Außerdem klären wir, warum man in Japan Highballs aus Dosen in
Gläser mit riesigen Eisbällen kippt, warum ein fettes Capybara
auf unserem Timer sitzt und ob “Silvester-Spritz” (Whisky mit
Sekt) eine gute Idee für die Zukunft wäre.
Also, Dosen zischen lassen und Grab the Glass!
Highball aus der Dose
The Busker Irish Whiskey Highball (6% – die gelbliche Dose
im Hintergrund)
The Busker Irish Whiskey Highball (8% – die orange-grüne
Dose vorne)
Togouchi Whisky Highball (8% – die schwarz-weiße Dose
vorne)
Togouchi Whisky Highball Limited Release (8%, Red Wine
& Port Wine Cask – die schwarze Dose hinten)
Der Beitrag Folge 199 – Whiskyschorle aus Japan erschien zuerst
auf Grab The Glass Podcast.
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21.11.2025
29 Minuten
Hallöchen und herzlich willkommen zur Folge 198: Zimt-Feuer &
die 16-Euro-Konfitüre!
Silvi ist heute völlig aus dem Häuschen! Der Grund? Sie war
einkaufen und hat einen echten “Schnapper” gemacht. Für
unfassbare 15,99 € (im Angebot!) ist der neue Jack Daniel’s
Tennessee Blackberry im Einkaufswagen gelandet. Während Silvi
sich über das Schnäppchen freut, schwebt bei Hendrik und
Christian ein ganz anderes Wort im Raum: “Plörre”.
Aber da müssen wir jetzt durch! Passend zum Thema “günstig &
süß” kramen wir noch ein echtes Relikt unseres USA-Roadtrips aus
dem Koffer. In einer stilechten Plastikflasche wartet der Bird
Dog Hot Cinnamon darauf, endlich verkostet zu werden. Ein
Überbleibsel aus einem Motel in Arkansas, das verspricht, zweimal
zu brennen. Ist das der amerikanische Fireball-Killer oder
schmeckt man die Plastikflasche schon raus?
In dieser Folge driften wir herrlich ab – von künstlichen Aromen
direkt in die großen Fragen des Lebens: Warum bekommen wir auf
unserer Webseite ständig Werbung für “Schuhe für alte Herren”
angezeigt?
Und natürlich darf bei Brombeer-Whisky das Thema “Grab the
Marmeladenglas” nicht fehlen. Wir diskutieren den feinen
Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade, erinnern uns an
Brombeer-Sammelaktionen in Sachsen und fragen uns: Riecht der
Jacky jetzt nach Omas Einkoch-Küche oder doch eher nach diesen
künstlichen Kaubonbons (“Karamellen”) vom Karnevalszug?
Ein Tasting zwischen Zimt-Feuer, Zucker-Schock und der Frage: Ist
das der perfekte Einstieg für Nicht-Whisky-Trinker oder klebt das
nur?
Ab wann ists eigentlich Whisky?
Bird Dog Hot Cinnamon
Jack Daniel’s Tennessee Blackberry
Bird Dog Hot Cinnamon
Aroma
sehr intensiv und eindimensional nach Zimt
kaum weitere Whisky-Noten erkennbar
Geschmack
anfänglich künstlich
gefolgt von starker Süße und dominantem Zimt
Alkohol ist deutlich spürbar
Abgang
scharf
wärmend
brennend
Jack Daniel’s Tennessee Blackberry
Aroma
starke Assoziation zu Süßwaren
(Kaubonbons/Karamellen)
künstliche Brombeere
süß wie Konfitüre
Geschmack
klare Fruchtnoten
überraschend weniger zuckersüß als das Aroma
Alkohol ist sehr mild und kaum wahrnehmbar
Abgang
fruchtig
leichte, typische Jack Daniels Note ganz zum
Schluss
Der Beitrag Folge 198 – Zimt-Feuer & die 16-Euro-Konfitüre
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Über diesen Podcast
Am Anfang war der Whisky… Falls ihr denkt, dass jede gute
Geschichte mit dieser Phrase beginnt, dann seid ihr bei uns
garantiert richtig. Alles begann damit, dass wir wie jeden
Freitagabend in trauter Runde saßen und Whisky tranken, bis die
Frage aufkam: Wieso sollten wir unsere privaten “Tastings” nicht in
ein Online-Format verpacken? So entstand der Podcast und die Idee
zu GRAB THE GLASS in nur einer Nacht.
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